J örg Müller-Arnecke
Hausarbeit Seeverkehr
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Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 1
2 Schiffsarten. 2
2.1 Frachtfahrende Schiffe. 2
2.1.1 Containerschiffe 3
2.1.2 Multipurpose-Schiffe 3
2.1.3 Car Carrier / Roro Vessel 4
2.1.4 Bulker. 4
2.1.5 Tanker. 4
2.2 Nicht-frachtfahrende Schiffe 5
2.3 Kriterium für Schiffsgrößen 5
3 Vergleich Seeverkehr- Landverkehr 6
4 Marktformen im Frachtverkehr 7
4.1 Linienschifffahrt 7
4.2 Trampschifffahrt 10
4.3 Vergleich Trampschifffahrt - Linie 10
5 Der Weltweite Transportmarkt 12
6 Reedereibetriebswirtschaft 14
6.1 Betriebsmodelle 14
6.1.1 Eigenschiffbetreib 14
6.1.2 Bareboat charter 14
6.1.3 Charter 14
6.2 Finanzierung 15
6.2.1 Tonnagesteuer. 16
6.2.2 Wahl der Flagge. 16
6.2.3 Chartermarkt / Charterraten. 17
7 Zusammenfassung. 20
Abk ürzungsverzeichnis 21
Quellenverzeichnis. 22
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Jörg Müller-Arnecke
Hausarbeit Seeverkehr
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1 EINLEITUNG
Nachdem der Seeverkehr mit der Einführung der Container vor ca. vierzig Jahren seinen ersten großen Boom erlebt hat, glaubte man in den achtziger Jahren, dass die Zeiten hoher Zuwachsraten in der Containerschifffahrt sich dem Ende zuneigten, weil die Sättigungsgrenzen erreicht würden. Dem entgegen, erlebte die Branche in den neunziger Jahren eine erneute Expansion. Diese wurde aber sogar noch durch die Jahre 2003 bis heute übertroffen. So erfuhr der Seeverkehr in den vergangen Jahren durch die Industrialisierung speziell in Ostasiatischen Raum und der zunehmenden Globalisierung einen weiteren rapiden Anstieg. Demzufolge wuchs der weltweite Containerumschlag im vergangenen Jahr um beachtliche 13,5%. Im laufenden Jahr dürfte diese Wachstumsrate sogar noch übertroffen werden. Die Zahlen von 35 Häfen, die zusammen 44% des Weltcontainerhafenumschlags auf sich vereinigen, zeigen einen Umschlaganstieg um 18 % gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum. 1
Bei der Schifffahrt und dem Seeverkehr handelt es sich nach wie vor um einen sehr komplexen und unterschiedlichen Markt, der oft nur sehr schwer von „Landpersonen“ eingesehen und eingeschätzt werden kann. In dieser Hausarbeit werden daher, zuerst die verschiedenen Schiffstypen vorgestellt. Im Anschluss daran werden diese unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten mit dem Landverkehr verglichen und die Vorteile des Seeverkehrs herausgestellt. Weiter werden die Unterschiede zwischen der Linien und Trampschifffahrt erläutert und Ihre Vor und Nachteile aufgezeigt.
Im Anschluss an diesen Abschnitt werden im Kapitel Reedereibetriebswirtschaft die unternehmerischen Aufbaumöglichkeiten der Reedereien dargestellt. Abschließend wird noch ein Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung des Gesamt Weltmarktes „Seeverkehr“ geworfen und die Perspektiven für die Kommenden Jahre dargestellt.
1 Vgl Hansa, S. 6 ff
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2 SCHIFFSARTEN
Die meisten Schiffe werden speziell für ein bestimmtes Aufgabengebiet gebaut, eine Ausnahme bilden hier nur die Multipurpose-Schiffe, die darauf ausgelegt sind, eine Vielzahl von Gütern gleichzeitig zu transportieren.
Abb. 1 Welthandel nach Anteil der Transportdienstleistungen. Prozentual am Anteil transportierter metrischer Tonnen. (Quelle :o.V. www.hansa-maritme-jourmal.de, Abrufdatum 08.06.2005)
2.1 Frachtfahrende Schiffe
Abbildung 1 verdeutlicht nicht nur den volumenmäßigen Anteil der Seetrans-portleistungen am Welthandel, sondern auch die Zusammensetzung des See-transports im Hinblick auf Containerverkehr, Flüssiggüter (Tanker), Massen-und Schüttgüter (Dry Bulk) sowie sonstiger Güter (General Cargo). Trotz des massiven Wachstums der Kapazitäten des Containerverkehrs betrug der Anteil der Containerschiffe im Jahr 2000 an der Weltflotte nur 8,4 %. 2
Im Rahmen des Weltseehandels ist die Containerschifffahrt seit mehr als zwei Jahrzehnten jedoch der am stärksten expandierende Schifffahrtsmarkt. Im Jahr 1980 hatte der Containertransport etwa einen Anteil von 21,7 % am gesamten Aufkommen im Bereich Stückguttransport. 2003 lag dieser Anteil bereits bei 63% und bis zum Jahr 2007 soll er auf über 66% ansteigen. Aufgrund des zu
2 Vgl. IWF / Weltbank 2004, S. 7 ff
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erwartenden Welthandelswachstums von 5,5 % p.a. 3 für das Jahr 2004 sowie der weiteren Zunahme der Containerverkehre innerhalb des Stückguttransportes ist die Containerschifffahrt ein dynamischer Wachstumsmarkt. Nach Schätzungen des Institutes für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL), Bremen, wird sich der Containerverkehr innerhalb der nächsten 10 Jahre verdoppeln 4 .
2.1.1 Containerschiffe
Die Zunahme bei dem Transport-
aufkommen von hochwertigen Produkten hat den Markt der Containerschifffahrt stark wachsen lassen. Die Verschiffung im Container erlaubt extrem kurze Verladezeiten und bietet den Waren ein hohes Maß an Schutz vor Beschädigung.
2.1.2 Multipurpose-Schiffe
3 Vgl. IWF / Weltbank 2004, S. 9 ff
4 Vgl. o.V. www.hansatreuhand.de
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2.1.3 Car Carrier / Roro Vessel
Schiffe, die speziell für den Übersee-transport von Autos gebaut werden, nennt man Car Carrier. Ihr Erkennungsmerkmal sind die hochgezogenen Bordwände, die die empfindliche Fracht vor Beschädigungen und Korrosion schützen.
2.1.4 Bulker
Bulker sind Schiffe für den Transport von Schüttgut, z.B. Erz, Kohle, Bauxit, Kalk, Phosphat, Zement, Getreide, Futtergetreide usw. Gut ein Drittel der Welthandelsflotte besteht aus Bulkern.
2.1.5 Tanker
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2.2 Nicht-frachtfahrende Schiffe
Außer den frachtfahrenden Schiffen gibt es:
• Passagierschiffe
• Arbeitsschiffe
• Offshore-Fahrzeuge
Diese sollen hier aber nicht weiter betrachtet werden, da sie nicht für den Logistik Markt relevant sind.
2.3 Kriterium für Schiffsgrößen
Die Schiffsgröße ist abhängig von der Entfernung, Menge, Hafenproduktivität. Die Auslastung ist das wichtigste bei der Beförderung von Gütern und Menschen. Der Wert der Ladung ist der wichtigste Grund für die Geschwindigkeit mit der das Schiff fährt.
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Arbeit zitieren:
Jörg Müller-Arnecke, 2005, Seeverkehr - Struktur und Möglichkeiten im Seeverkehr, München, GRIN Verlag GmbH
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