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Besondere Rechtsprobleme beim Aufbau eines Dienstleistungsfranchisesystems aus der Sicht des Franchisegebers

Title: Besondere Rechtsprobleme beim Aufbau eines Dienstleistungsfranchisesystems aus der Sicht des Franchisegebers

Diploma Thesis , 2005 , 90 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Ronny Fieber (Author)

Business economics - Law

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Das Franchising – ursprünglich als alternativer Vertriebsweg für Produkte gedacht – nimmt seit den letzten Jahren gerade beim Vertrieb von Dienstleistungen einen immer wichtigeren Stellenwert ein. Dies belegen die zahlreichen Neugründungen von Franchisesystemen in diesem Bereich. Der Gedanke des Franchisings beruht auf einer partnerschaftlichen Kooperation zwischen rechtlich selbständigen Unternehmen, welche darauf gerichtet ist, Wettbewerbsvorteile sowie das gemeinschaftliche Auftreten unter einem einheitlichen System- und Organisationskonzeptes zu realisieren.

Dabei kommt dem Know-how-Transfer eine zentrale Bedeutung zu. Weiterhin wird durch die mit dem Dienstleistungsfranchising verbundene Dezentralisierung des „Produktionsvorganges“, d.h. der Erbringung der Dienstleistung, auch die Kontrollmöglichkeit des Franchisegebers eingeschränkt. Um dieser Problematik gerecht zu werden, ist es notwendig, vor allem beim Dienstleistungsfranchising Möglichkeiten zu schaffen, die das Funktionieren der Interaktion zwischen allen beteiligten Franchisepartnern sicherstellen. Dies gilt sowohl in betriebswirtschaftlicher als auch in rechtlicher Hinsicht.

Die vorliegende Arbeit untersucht die rechtlichen Probleme beim Aufbau eines solchen DL-Franchisesystems. Dies erfolgt bei ausgewählten Punkten an einem konkreten Beispiel – der Jobvermittlungsagentur für Studenten – jobmailing.de. Diese Agentur plant den Ausbau des bisherigen Geschäftsbetriebes zu einem Franchisekonzept. Anhand bisheriger praktischer Erfahrungen soll dokumentiert werden, wie dieser Aufbau vollzogen werden kann.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

A. Einführung

1. Begriff des Franchising

2. Typen des Franchising

3. Dienstleistungsfranchising

3.1 Immaterialität des Leistungsangebotes

3.2 Simultaneität von Produktion und Absatz

3.3 Der Kunde als externer Faktor

B. Der Aufbau eines Dienstleistungsfranchisesystems

1. Die Geschäftsidee

2. Erstellung des Franchisepaketes

2.1 Marketingkonzept

2.2 Organisationskonzept

3. Systemerprobung und der Pilotbetrieb

4. Erstellung des Systemhandbuches

5. Entwicklung des Franchisevertrages

6. Organisation der Systemzentrale

7. Auswahl der Franchisenehmer

C. Das Systemhandbuch

1. Know-how-Übertragung durch den FG

1.1 Know-how-Begriff

1.2 Anforderungen an das Know-how

1.2.1 Erprobung

1.2.2 Geheimsein

1.2.3 Wesentlichkeit des Know-how

1.2.4 Identifiziertheit des Know-how

2. Verankerung des Know-how als immaterieller Vermögensgegenstand

2.1 Corporate Design

2.2 Corporate Behaviour

2.3 Corporate Communication

D. Der Franchisevertrag

1. Vorvertragliche Aufklärungspflichten des FG

2. Vorvertrag auf Abschluss eines Franchisevertrages

3. Beweislastumkehr

4. Know-how-Transfer durch Schulungen

4.1 Überlassung des Know-how

4.2 Übermittlung des Know-how

4.3 Konsequenzen bei fehlendem Know-how

4.3.1 Äquivalenzstörungen

4.3.2 Leistungsstörungen

4.3.3 Anforderungen an den FG

5. Die Kontrollrechte des FG

5.1 Das „Free-Riding“ im Franchisesystem

5.2 Lösungsansätze zur Vermeidung des „Agency-Problems“

5.3 Gegenstand und der Inhalt der Kontrolle im DL-Franchisesystem

5.4 Kontrollinstrumente im DL-Franchisesystem

5.5 Umfang der Kontrollen

6. Datenschutz im Franchisesystem

6.1 Aufnahme von Kundendaten

6.2 Weitergabe von Kundendaten an den FG

6.3 Übermittlung von Daten des FN an den FG

E. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Diplomarbeit untersucht die spezifischen rechtlichen Problemstellungen, die beim Aufbau eines Dienstleistungs-Franchisesystems aus der Perspektive des Franchisegebers auftreten. Am Beispiel der studentischen Arbeitsvermittlungsagentur jobmailing.de werden praxisnahe Lösungen für die Etablierung eines solchen Systems, die Know-how-Übertragung und die rechtliche Gestaltung der Franchisebeziehung erarbeitet.

  • Rechtliche Grundlagen und Herausforderungen beim Aufbau von Dienstleistungs-Franchisesystemen
  • Methoden zur Know-how-Sicherung und -Übertragung im Systemhandbuch
  • Gestaltung und rechtliche Relevanz des Franchisevertrages
  • Kontrollmechanismen zur Sicherung von Qualitätsstandards und Vermeidung von „Free-Riding“
  • Datenschutzrechtliche Anforderungen beim Umgang mit Kunden- und Franchisenehmerdaten

Auszug aus dem Buch

1. Begriff des Franchising

Unter Franchising versteht man eine Vertriebsform für Waren, Technologien oder Dienstleistungen, welche sich auf eine dauerhafte Zusammenarbeit zwischen wirtschaftlich und rechtlich selbständigen und voneinander unabhängigen Unternehmen gründet. Die heutige Vielfalt der Franchiseformen und die unzähligen Möglichkeiten der Vertragsgestaltung erschwert allerdings eine allgemeingültige Begriffsbestimmung.

Am häufigsten in der Literatur zitiert wird die im Rahmen des Europäischen Verhaltenskodexes für Franchising und zugleich des Ehrenkodexes des Deutschen Franchise-Verbandes e.V. (DFV e.V.) gebräuchliche Definition:

„Franchising ist ein vertikal-kooperativ organisiertes Absatzsystem rechtlich selbständiger Unternehmer auf der Basis eines vertraglichen Dauerschuldverhältnisses. Dieses System tritt auf dem Markt einheitlich auf und wird geprägt durch das arbeitsteilige Leistungsprogramm der Systempartner sowie durch ein Weisungs- und Kontrollsystem zur Sicherstellung eines systemkonformen Verhaltens.“

Zusammenfassung der Kapitel

A. Einführung: Dieses Kapitel erläutert die Entwicklung des Franchisings in der deutschen Wirtschaft, definiert den Franchising-Begriff und führt in die Besonderheiten des Dienstleistungsfranchisings ein.

B. Der Aufbau eines Dienstleistungsfranchisesystems: Hier werden die praktischen Schritte zur Systemgründung analysiert, angefangen bei der Geschäftsidee über das Franchisepaket bis hin zur Auswahl der Franchisenehmer.

C. Das Systemhandbuch: Dieser Abschnitt thematisiert das Systemhandbuch als zentrales Instrument für die Know-how-Übertragung und dessen Verankerung als immaterieller Vermögensgegenstand.

D. Der Franchisevertrag: Das Kapitel behandelt die rechtliche Ausgestaltung, Aufklärungspflichten, Beweislastumkehr, Schulungen sowie die Kontrollrechte des Franchisegebers und den Datenschutz.

E. Zusammenfassung und Ausblick: Der abschließende Teil fasst die Vorteile des Franchising für den Mittelstand zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung und Herausforderungen im DL-Franchisebereich.

Schlüsselwörter

Franchising, Dienstleistungsfranchising, Franchisegeber, Franchisenehmer, Systemhandbuch, Know-how-Transfer, Franchisevertrag, vorvertragliche Aufklärung, Beweislastumkehr, Kontrollrechte, Datenschutz, Unternehmensphilosophie, Dienstleistungsqualität, Agency-Problem, Free-Riding

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die spezifischen rechtlichen Herausforderungen, die beim Aufbau eines Dienstleistungs-Franchisesystems aus der Sicht eines Franchisegebers entstehen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Im Fokus stehen die Know-how-Übertragung, die Gestaltung des Systemhandbuchs, der Franchisevertrag, Kontrollmechanismen zur Qualitätssicherung sowie datenschutzrechtliche Fragestellungen.

Was ist die primäre Forschungsfrage der Arbeit?

Es soll untersucht werden, wie ein Dienstleistungs-Franchisesystem rechtssicher aufgebaut wird, insbesondere im Hinblick auf den Know-how-Transfer und die Bindung von Franchisenehmern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Analyse von Fachliteratur und einschlägiger Rechtsprechung und dokumentiert die praktischen Erfahrungen der Agentur jobmailing.de als Fallbeispiel.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in den Systemaufbau, das Systemhandbuch, den Franchisevertrag, die Know-how-Übertragung, Kontrollrechte sowie den Datenschutz im Franchisesystem.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Franchiserecht, Know-how, Systemhandbuch, vorvertragliche Aufklärungspflichten und Dienstleistungsqualität definiert.

Wie trägt das Beispiel "jobmailing.de" zur Verdeutlichung bei?

Das Fallbeispiel dient als praktische Illustration dafür, wie aus einer bestehenden Arbeitsvermittlungsagentur ein Franchisekonzept entwickelt wird, unter Berücksichtigung von Markenimage und Know-how-Sicherung.

Warum ist das Thema "Datenschutz" für Dienstleistungs-Franchisesysteme so relevant?

Da in Systemen wie jobmailing.de tiefgreifende personenbezogene Daten (Studenten- und Kundendaten) erhoben und verarbeitet werden, ist die rechtssichere Gestaltung der Datenübermittlung zwischen Franchisenehmer und Systemzentrale essenziell.

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Details

Title
Besondere Rechtsprobleme beim Aufbau eines Dienstleistungsfranchisesystems aus der Sicht des Franchisegebers
College
University of Applied Sciences Jena
Grade
2,3
Author
Ronny Fieber (Author)
Publication Year
2005
Pages
90
Catalog Number
V39412
ISBN (eBook)
9783638381833
ISBN (Book)
9783638705943
Language
German
Tags
Besondere Rechtsprobleme Aufbau Franchisevertrag Franchise Franchisenehmer Franchisegeber Dienstleistungsfranchisesystem Know-How Franchising Organisationskonzept
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ronny Fieber (Author), 2005, Besondere Rechtsprobleme beim Aufbau eines Dienstleistungsfranchisesystems aus der Sicht des Franchisegebers, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/39412
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