1. Beschreibung und Analyse des Bedingungsfeldes
1.1 Klassensituation
Die Klasse 11 H ist eine Vollzeitklasse des Fachgymnasiums Wirtschaft. Der Unterricht in Informationsverarbeitung wird wöchentlich dreistündig im Klassenverband erteilt. Alle drei Stunden sind am Montag (1./2. und 5. Stunde)
Die Klasse besteht aus 21 Lernenden, davon sind 12 weiblich und 9 männlich. Schüler 1 ist der einzige Wiederholer in der Klasse.
Die Lernenden sind im Durchschnitt etwa 18 Jahre alt und weisen folgende Altersstruktur auf:
Die Lernenden haben den Erweiterten Sekundarabschluss I an folgenden Schulformen erworben
Schüler 2 ist Klassensprecher. Alle Lernenden sprechen fließend deutsch, obwohl Schüler 7, Schüler 5, Schüler 6, Schüler 8 und Schüler 2 türkischer, Schüler 3 sowie Schüler 4 afghanischer, Schüler 9 albanischer, Schüler 10 chilenischer, Schüler 11 tschechischer und Schüler 12 französisch-deutscher Herkunft sind. Die eben genannten Lernenden haben auch im schriftlichen Bereich keine Schwierigkeiten.
1.2 Analyse der Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler
Die Fachkompetenz der Lernenden entspricht nicht dem Standard, der normalerweise in einer 11. Klasse des Fachgymnasiums Wirtschaft zu erwarten ist. 15 Lernende haben zum Halbjahr Briefe mit dem Warnhinweis erhalten, dass bei ihnen die Versetzung gefährdet ist. Bei ungefähr 10 Lernenden stand bereits zum Ende des ersten Halbjahres fest, dass sie die Versetzung kaum noch schaffen können, da sie mehrere Fünfen und Sechsen erhielten. Schüler 6 z.B. hat neben mehreren Fünfen auch drei Sechsen auf dem Halbjahreszeugnis. Allerdings sind die Noten der Lernenden in Informationsverarbeitung im Durchschnitt besser als in anderen Fächern.
Seite 2
In den beiden Klassenarbeiten im ersten Halbjahr am 1.11.2004 und am 17.1.2005 ergab sich folgendes Notenbild:
Die meisten Lernenden arbeiten zwar gerne praktisch am Rechner. Mit der Erarbeitung von theoretischen Grundlagen tun sich allerdings viele Lernende schwer. In Excel verfügen viele Lernende über Vorkenntnisse, aber trotzdem taten sich viele Lernende mit absoluten und relativen Zellbezügen schwer.
Schüler 2 hat viele gute Ideen und arbeitet auch gut und effektiv am Rechner. In Excel ist er der beste Lernende. Auch Schüler 13 gehört ebenfalls zu den herausragenden Schülern. Schüler 14 ist fleißig und ehrgeizig. Schüler 10 ist recht kritisch und leistet intelligente Beiträge, tut sich aber schwer mit Excel. Ganz besonders schwer in Excel tun sich Schüler 3, Schüler 4 und Schüler 5. Auch Schüler 7 und Schüler 8 gehören zu den schwachen Lernenden.
Die Methodenkompetenz ist durchschnittlich. Mitunter tun sich die Lernenden bei Präsentationen schwer ihre richtigen Excel-Ergebnisse zu erklären. Die Arbeitsplattform lo-net wird immer noch zu wenig von den Lernenden genutzt. Die meisten Lernenden können jedoch gut mit dem Rechner umgehen.
Die Sozialkompetenz der Klasse ist ebenfalls durchschnittlich. Mitunter unterstützen sich Lernende gegenseitig. Allerdings verhalten sich manche Lernenden noch recht kindlich. Schüler 15 ist frech. Schüler 7 verschläft häufig mehrere Stunden.
1.3 Lehrer-Schüler-Situation
Im August 2004 habe ich die Klasse zu Beginn des Schuljahres übernommen. Nach dem Lerngebiet 1 „Handhabung eines DV-Systems“ und dem Lerngebiet 2 „Textverarbeitung“ im ersten Halbjahr ist das Lerngebiet 3 „Tabellenkalkulation“ nun das dritte Lerngebiet, dass ich in dieser Klasse unterrichte. Mein Verhältnis zu der Klasse ist gut. Ich unterrichte gerne in der Klasse. Allerdings wirken sich die schlechten Perspektiven aufgrund der schlechten Halbjahresnoten der Lernenden negativ auf ihre Motivation aus.
Seite 3
1.4 Analyse der Kompetenzen der Lehrkraft
Aufgrund beruflicher Erfahrungen bin ich mit Excel vertraut. Allerdings unterrichte ich Excel zum ersten Mal.
1.5 Institutionelle Rahmenbedingungen
Im Unterrichtsraum 344 sind nicht genügend Rechner für jeden Lernenden vorhanden. Daher müssen sich die Schülerinnen und Schüler teilweise zu zweit einen Rechner teilen. Die Computer sind an den Wänden angeordnet. Auf den Rechnern ist Windows 2000 installiert. In der Mitte des Raumes befinden sich Gruppentische für theoretischen Unterricht. Der Raum verfügt über einen fest an der Decke montierten Beamer, einen Projektor und ein Whiteboard. Auf den Rechnern ist Office 2000 installiert. Zu Hause bereite ich mich mit Office XP vor. Die Rechner sind vernetzt. Aufgaben können über ein Tauschverzeichnis bereitgestellt werden. Das Tauschverzeichnis kann vom Lehrer gesperrt werden. Ein DSL-Internetzugang kann von den Lehrenden frei geschaltet werden.
Seite 4
Arbeit zitieren:
Diplom-Kaufmann Torsten Hauschild, 2005, Ermittlung der optimalen Bestellmenge mit Hilfe von Excel, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Evaluation ausgewählter Modelle der Bestellmengenplanung
BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik
Diplomarbeit, 99 Seiten
Methoden der Lieferantenauswahl und Lieferantenbewertung als Optimieru...
BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik
Studienarbeit, 35 Seiten
Verfahren zur Bestellmengenermittlung im Vergleich: Modelle, Funktions...
BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik
Seminararbeit, 12 Seiten
Entscheidungsfindung in Unternehmen - Der Analytische Hierarchieprozes...
Diplomarbeit, 98 Seiten
Gruppenentscheidungen mit multipikativem AHP und Fuzzy Logik-basierter...
Hausarbeit, 18 Seiten
Einführung von Excel-Funktionen - Unterrichtsvorbereitung
Unterrichtsentwurf, 38 Seiten
Methoden und Modelle der Lieferantenauswahl im Rahmen des Global Sourc...
BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik
Diplomarbeit, 62 Seiten
Ausgewählte Methoden qualitativer Entscheidungsfindung unter besondere...
Zwischenprüfungsarbeit, 42 Seiten
Die Bedeutung der Losgröße in der betrieblichen Produktion
BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik
Referat (Ausarbeitung), 26 Seiten
Torsten Hauschild hat den Text Ermittlung der optimalen Bestellmenge mit Hilfe von Excel veröffentlicht
Torsten Hauschild hat einen neuen Text hochgeladen
0 Kommentare