INHALTSVERZEICHNIS
Seite
ABBILDUNGSVERZEICHNIS. III
ABK ÜRZUNGSVERZEICHNIS. IV
1 Einleitende Worte. 1
2 Die Bonitätsbeurteilung. 1
2.1 Allgemeines. 1
2.2 Das Rating. 3
2.3 Der Kreditprozess. 5
3 Die Bilanzanalyse. 7
3.1 Grundlagen. 7
3.2 Externe vs. interne Bilanzanalyse. 8
3.3 Die traditionelle Bilanzanalyse. 9
3.3.1 Ablauf der traditionellen Bilanzanalyse. 9
3.3.2 Kritik an der traditionellen Bilanzanalyse. 10
3.4 Neuere Ansätze der Bilanzanalyse. 11
3.4.1 Ursachen für die Entwicklung neuerer Ansätze. 11
3.4.2 Die neueren Verfahren der Bilanzanalyse. 11
4 Die Diskriminanzanalyse. 13
4.1 Ein mathematisch-statistisches Verfahren. 13
4.2 Geschichtlicher Abriss. 14
4.3 Einordnung der Diskriminanzanalyse als
Insolvenzprognoseverfahren.............................................................. 15
4.4 Allgemeiner Ansatz. 16
4.5 Ziele der Diskriminanzanalyse. 16
II
Seite
4.6 Vorgehensweise bei der Diskriminanzanalyse...................................17 4.6.1 Die univariate Diskriminanzanalyse...........................................18 4.6.2 Die multivariate Diskriminanzanalyse....................................... 21 4.7 Empirische Untersuchungen.............................................................. 23 4.8 Diskriminanzanalyse als Krisenfrüherkennungsverfahren im Rahmen
der Bonitätsbewertung...................................................................... 25 4.9 Kritik an der Diskriminanzanalyse.....................................................27 4.10 Weitere Anwendungsgebiete der Diskriminanzanalyse...................29
5 Abschließende Bemerkung...................................................................... 29
ANHANG.................................................................................................... V
LITERATURVERZEICHNIS....................................................................VI
EIDESSTATTLICHE ERKLÄRUNG....................................................... IX
ABBILDUNGVERZEICHNIS
Abb.1 Ablaufschema einer Bonitätsbeurteilung Abb.2 Informationsfelder für das Rating Abb.3 Phasen der Bilanzanalyse Abb.4 Insolvenzprognoseverfahren Abb.5 Stichprobe zur Diskriminanzanalyse Abb.6 Univariate Trennung mittels Rentabilität und Fremdkapitalquote Abb.7 Zweimalige univariate Trennung (grafische Darstellung) Abb.8 Diskriminanzwerte der Stichprobe Abb.9 Multivariate Trennung mittels Diskriminanzwert Abb.10 Multivariate Trennung (grafische Darstellung)
III
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
Abb. Abbildung Abs. Absatz AktG Aktiengesetz AO Abgabenordnung bspw. beispielsweise BWA betriebswirtschaftliche Auswertung bzw. beziehungsweise ca. cirka d.h. das heißt EDV elektronische Datenverarbeitung etc. etcetera FK Fremdkapital f. folgende ff. fortfolgende GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung HGB Handelsgesetzbuch i.d.F. in diesem Fall KER kurzfristige Erfolgsrechnung KWG Gesetz über das Kreditwesen S. Seite Tz. Textziffer u. und usw. und so weiter vgl. vergleiche vs. versus z.B. zum Beispiel
IV
1 Einleitende Worte
In der nachfolgenden Abhandlung beschäftige ich mich mit der Diskriminanzanalyse. Diese soll im Kontext von Bonitätsbewertungen im Rahmen von Bilanzanalysen stehen.
Zu Beginn der Arbeit sollen die Hintergründe von Bonitätsbeurteilung und Rating dokumentiert werden. Den darauf folgenden Teil widme ich der Jahresabschlussanalyse, bevor ich im letzten und eigentlichen Hauptteil dieses Skriptums die Diskriminanzanalyse vertiefen werde.
2 Die Bonitätsbeurteilung
2.1 Allgemeines
„Die Globalisierung der Finanzmärkte, die zunehmende Komplexität der Finanzierungsmodelle und die Internationalisierung der Anleger erfordern eine Vereinfachung von Investmententscheidungen. Bei Einhaltung gleicher Prüfungsstandards ermöglicht die Einordnung von Unternehmen, Emissionen und Ländern in Ratingklassen eine internationale Vergleichbarkeit der Bonität und verdeutlicht damit die Risiko-Rendite-Relation eines Investments.“ 1 Die Bonität eines Unternehmens oder eines Landes beschreibt die zukünftige Zahlungsfähig- und -willigkeit dieser. 2 Die Prüfung der Bonität (=Kreditwürdigkeitsprüfung) beinhaltet alle Informationsbeschaffungs- und -auswertungsmaßnahmen, die zu einer Bewertung der Kreditwürdigkeit eines kreditsuchenden Objekts führen. Unter Kreditwürdigkeit wird die Fähigkeit und Bereitschaft des Kreditnehmers verstanden, seinen Zins- und Tilgungsverpflichtungen frist- und termingerecht nachzukommen. 3 In der nachfolgenden Arbeit werde ich der Einfachheit halber die potentiellen Kreditnehmer auf die Gruppe der Unternehmen beschränken. Wie schon
1 Feucht, Praxislexikon, S. 211
2 Schneider, Investition, S. 29
3 Schieble, Bonitätsprüfung, S. 9
1
erwähnt, können allerdings auch Länder, Wertpapiere, Branchen oder ganze Märkte auf Bonität hin bewertet und damit geratet (vgl. Tz. 2.2) werden.
Ein nachfolgendes Schema (Abb. 1) verdeutlicht die bankinternen Abläufe zur Bonitätsbeurteilung von kreditsuchenden Unternehmen. Die Bewertung der Kreditwürdigkeit erfolgt im Allgemeinen in drei Schritten: 1. Datenerfassung; 2. EDV-gestützte Auswertung; 3. Krediturteil der Bank.
Abb. 1: Ablaufschema einer Bonitätsbeurteilung 4
Auf die einzelnen Schritte und Begriffe werde ich im Laufe dieser Arbeit an der geeigneten Stelle eingehen und sie erläutern.
4 Meyer, Kundenbilanz, S. 188
2
2.2 Das Rating
„Rating ist das Urteil der Bank oder einer externen Ratingagentur über die wirtschaftliche Fähigkeit des Kreditnehmers, in Zukunft seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.“ 5
Wie aus der Definition schon zu erkennen ist, muss unterschieden werden zwischen bankinternen Ratings oder von spezialisierten Agenturen durchgeführte Unternehmensbewertungen.
Zielen bankinterne Bonitätsbeurteilungen am Ende des Prüfprozesses nur auf Informationsgewinnung für die Bank (in den seltensten Fällen erfährt auch der potentielle Kreditnehmer vom Inhalt des Ratings), so werden externe Bewertungen aus Gründen der Informationsverbreitung durchgeführt. Mögliche Adressaten eines beim Rating als ‚gut’ eingestuften Unternehmens sind neben dem Kreditinstitut und anderen Gläubigern vor allem Kunden, Lieferanten, Arbeitnehmer, Mitbewerber, die Öffentlichkeit usw. 6 So genannte Informationsfelder bilden die Grundlage eines jeden Ratings. Dabei werden in der Bankenpraxis zwischen quantitativen Daten („hard facts“) und qualitativen Daten („soft facts“) unterschieden (Abb. 2).
Abb. 2: Informationsfelder für das Rating 7
Die „hard facts“ stammen zum größten Teil aus dem Jahresabschluss-Informationen werden aus der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung, dem Lagebericht und dem Anhang gezogen. Aber auch die Kontodaten werden den quantitativen Informationen hinzugerechnet. So können Rückschlüsse auf die Bonität des Kunden z.B. aus dem Kontokorrentkonto abgeleitet werden. Hier
5 Hermann, Finanzierung, S. 21
6 Selchert, Grundlagen, S. 20
7 Schieble, Bonitätsprüfung, S. 19
3
spiegeln sich Aufschlüsse über den Kundenkreis des Kreditnehmers, wiederkehrende Zahlungsverpflichtungen, Umsätze mit Lieferanten und Abnehmern, häufige Kontoüberziehungen usw. wieder. Die qualitative Analyse quantitativ nicht messbarer Stärken und Schwächen des Unternehmens und dessen Umwelt erfolgt in sämtlichen Funktionsbereichen. Es werden Humanressourcen, vor allem die Qualität des Managements, die Entwicklungstrends auf den Beschaffungs- und Absatzmärkten, die Leistungsfähigkeit und Marktposition, der Standard und die Entwicklungsfähigkeit der Produkte, das Technologiepotential und die Innovationsfähigkeit des Unternehmens geprüft. 8 Die Bonitätsbeurteilung der Banken soll dem Ziel einer frühzeitigen Risikoidentifizierung und -abbildung bei der Kreditvergabe und -überwachung dienen. Dabei wird die vergangenheitsbezogene (bilanzielle Verhältnisse), die gegenwartsbezogene (aktuelle Geschäftsführung, Kontoführung) und die zukunftsbezogene Entwicklung (Planung, Marktstellung, Management) geprüft. Der Beurteilung der zukunftsbezogenen Entwicklung kommt mit einem Anteil von ca. 50% die größte Bedeutung zu. Die Kapitaldienstfähigkeit des Kreditnehmers nimmt aus Sicht der Kreditinstitute eine zentrale Rolle bei der Kreditgewährung ein. 9
Der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht wird Geschäftsbanken in seinen neuen Eigenkapitalrichtlinien (Basel II) ab dem 1.1.2005 vorschreiben, Darlehenskonditionen nicht nur nach Kredithöhe, Laufzeit und Sicherheiten festzulegen, sondern vor allem nach der Bonität des Schuldners. Damit sollen die Finanzsysteme stabilisiert werden. Die Wahrscheinlichkeit des Kreditausfalls wird darüber entscheiden, ob und zu welchen Konditionen dieses Engagement eingegangen wird. 10
Zusammenfassend festzuhalten ist nun, dass heutzutage das Rating die Bonitätsbeurteilung darstellt- egal ob intern bei der Bank oder durch eine externe Agentur.
8 Schieble, Bonitätsprüfung, S. 18 ff.
9 Meyer, Kundenbilanz, S. 107
10 Feucht, Praxislexikon, S. 205
4
Arbeit zitieren:
Andreas Hirschfeld, 2003, Diskriminanzanalysen im Rahmen von Bilanzanalysen zur Bonitätsbewertung, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Die Bundeswehr im Wandel von territorialer Verteidigungsarmee zu weltw...
Politik - Politische Systeme - Politisches System Deutschlands
Hausarbeit (Hauptseminar), 31 Seiten
Aktuelle Entwicklungen in der mobilen Telearbeit
Vor- und Nachteile alternative...
Medien / Kommunikation - Medienökonomie, -management
Studienarbeit, 28 Seiten
Innere Sicherheit als neue Aufgabe für die Bundeswehr?
Politik - Politische Systeme - Politisches System Deutschlands
Hausarbeit, 17 Seiten
Auslandseinsätze der Bundeswehr - Transformation und neue Aufgaben
Politik - Politische Systeme - Politisches System Deutschlands
Hausarbeit, 20 Seiten
Erfolgsfaktoren und Barrieren bei der Umsetzung von Kundenmanagement
Eine empirische Untersuchung i...
BWL - Bank, Börse, Versicherung
Diplomarbeit, 114 Seiten
Wertorientierte Ansätze zur Identifikation und Messung, sowie Darstell...
Doktorarbeit / Dissertation, 295 Seiten
Kundencontrolling - Ansatzpunkte, Möglichkeiten und Grenzen für das Co...
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Magisterarbeit, 157 Seiten
Analyse der Miethöhe mit Hilfe von SPSS. Regression-, Varianz- und Kov...
Hausarbeit, 47 Seiten
Andreas Hirschfeld's Text Diskriminanzanalysen im Rahmen von Bilanzanalysen zur Bonitätsbewertung ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Andreas Hirschfeld hat den Text Diskriminanzanalysen im Rahmen von Bilanzanalysen zur Bonitätsbewertung veröffentlicht
Andreas Hirschfeld hat einen neuen Text hochgeladen
0 Kommentare