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2.1 CLIENT/SERVER ARCHITEKTUREN 2
2.2 DAS KONZEPT DER JAVA 2 ENTERPRISE EDITION 4
',( 5 ,7( 785'(5- 9 (17(535,6((',7,21
3.1 DIE CLIENT/SERVER ARCHITEKTUR. 6
3.2 DIE KOMPONENTEN DER JAVA 2 ENTERPRISE EDITION. 7
3.3 DIE CONTAINER ARCHITEKTUR 9
7UDQVDNWLRQVPDQDJHPHQW
3.4. DIE CONNECTOR ARCHITEKTUR 13
3.5. DATENBANKMANAGEMENT 15
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II
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Abbildung 1: 2-Ebenen Architektur Abbildung 2: Mehr-Ebenen Architektur Abbildung 3: Zusammensetzung der J2EE Abbildung 4: J2EE Architektur Abbildung 5: J2EE Architektur und Interaktion Abbildung 6: Simultane Dantenbankaktualisierung Abbildung 7: Connector Architektur
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Tabelle 1: Geschäftsprozessoptimierung durch die
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Durch die wachsende Bedeutung des Internet und des E-Commerce unterliegt die Softwareindustrie einem starken Wandel. Die Anforderungen an die Softwareentwicklung sind im Laufe der Zeit immer mehr gestiegen. Neben der stark zunehmenden Komplexität der Anwendungen muss auch die Entwicklungszeit möglichst kurz gehalten werden, um auf die sich schnell ändernden Anforderungen der Märkte zu reagieren. Begriffe wie time-to-market sind für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen von entscheidender Bedeutung. Durch die zunehmende Vernetzung und den Kommunikationsbedarf innerhalb der Unternehmen ist auch eine einheitliche Sicht auf Daten und Prozesse er-forderlich, um einen reibungslosen Informationsfluss zu gewährleisten. Insgesamt ergeben sich folgende Anforderungen an die Softwareentwicklung:
• .XU]H (QWZLFNOXQJV]HLWHQ - auf neue Trends und Technologien muss immer schneller reagiert werden
• 3URGXNWLYLWlW GHU 3URJUDPPLHUXQJ - neue Technologien müssen sinnvoll mit den bestehenden Systemen verbunden werden
• +RKH 9HUIJEDUNHLW XQG =XYHUOlVVLJNHLW - durch die steigende Bedeutung der EDV richten auch Ausfallzeiten einen größeren Schaden an
• 6LFKHUKHLW- die intra- und interbetriebliche Vernetzung erfordert umfassende Sicherheitsmodelle
• 6NDOLHUEDUNHLW- einfacher Ausbau des (Teil-) Systems bei wachsenden Anforderungen
• ,QWHJUDWLRQ - neue Anwendungen müssen mit den vorhandenen Datenbanksystemen integriert werden können
Eine Möglichkeit diesen Anforderungen zu begegnen ist die Aufteilung der Systemarchitektur in mehrere Schichten. 1
Die hier vorliegende Arbeit stellt die Architektur der Java 2 Enterprise Edition (J2EE), welche auf einer mehrschichtigen Systemarchitektur basiert, vor. Ziel dieser Arbeit ist es die Grundlegende Architektur und die Vorteile der J2EE aufzuzeigen. Anfangs wird ein kurzer Überblick über die Systemarchitekturen und das Grundkonzept der J2EE gegeben. Anschließend wird gezeigt aus welchen Elementen die Architektur besteht und wie sie aufgebaut ist. Zum Schluss wird die praktische Umsetzung und die Vorteile dieser Architektur am Beispiel der Firma J.Crew verdeutlicht.
1 Vgl. Cattell, Rick: J2EE Technology in Practice, Online im Internet:
http://developer.java.sun.com/developer/Books/J2EETech/ch2.pdf, Abruf 15.10.2001, S. 12-14
1
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Im Folgenden wird beschrieben wie sich die Systemarchitekturen aufteilen lassen, um den genannten Anforderungen gerecht zu werden. Zuerst wird die klassische
2-Ebenen Architektur beschrieben, um dann anschließend anhand der Nachteile dieser Architektur die Vorteile einer 3-/Mehr-Ebenen Architektur aufzuzeigen.
Bei der 2-Ebenen Architektur handelt es sich um die klassische Client-Server Architektur. Der Client greift auf einen Server zu, wobei die Geschäfts- und Präsentationslogik auf dem Client abgelegt ist. Man spricht in diesem Fall von einem Fat-Client. Dieser Ansatz weist jedoch eine Reihe von Nachteilen auf. Zum einen ist der Wartungsauf-wand sehr hoch, da im Falle von Fat-Clients selbst bei kleinsten Änderungen der Anwendungslogik jeder Client einzeln aktualisiert werden müsste. Zum anderen ist eine 2-Ebenen Architektur nur schwer skalierbar. Ein Großteil der Arbeitslast liegt bei den Clients, wobei auch die Belastung der Netzwerke aufgrund der vielen Datenbankanfragen relativ hoch ist.
Seit einiger Zeit existieren aber auch Architekturen, bei denen die Geschäftslogik auf dem Server abgelegt wird. In diesem Fall relativieren sich die Nachteile der klassischen Client-Server Architektur, da das System nun leichter skalierbar ist und die Belastung des Netzwerkes sinkt. Es entsteht aber das Problem, daß auf diese Weise die Geschäftslogik fest an eine bestimmte Realisierung der Datenschicht gebunden ist. 2
Die 3-Ebenen Architektur teilt die Anwendung in drei Schichten auf, bei dem die Benutzerschnittstelle auf dem Client-Rechner liegt und die Daten auf dem Backend-Server. Dazwischen liegt die Mittlere-Ebene (Middle-Tier), welche auch Applikationsserver genannt wird, die für die Steuerung und Verarbeitung verantwortlich ist. Der Applikationsserver „bietet eine Infrastruktur für die Entwicklung und den Ablauf von Business-Logik-Komponenten.“ 3 Der Applikationsserver kann wie folgt definiert werden: Ein Applikationsserver ist ein spezielles Computerprogramm (Server) in einem verteilten Netzwerk, der die Geschäftslogik für Applikationsprogramme bereitstellt. Er wird oft als Teil einer vielschichtigen Applikation angesehen. Oft verbindet der Applikati- 2 Vgl.Stahlknecht, Peter u.a.: Einführung in die Wirtschaftsinformatik, 8.Aufl., Berlin 1999
2
onsserver seine Dienste mit einem Web-Server. Als Web-Server wird ein Programm bezeichnet, das Anfragen zu dynamischen als auch statischen Dokumenten, Bildern etc. über ein spezielles Protokoll abarbeiten kann. 4
sich zum Beispiel gegenüber einem Backend-Server wie ein Client verhalten und bestimmte Services anfordern, während sie sich gegenüber dem Client-Rechner wie ein Server verhalten, der Dienste zur Verfügung stellt. Ein Beispiel hierfür wäre die Aufteilung der Middle-Tier in einen Web-Server und einen Server für die Geschäftslogik. 5 Die 3-Ebenen bzw. Multi-Tier Architektur weist erhebliche Vorteile im Vergleich zur 2-Ebenen Architektur auf. Durch die Zentralisierung der Geschäftslogik kann eine erhöhte Sicherheit realisiert werden, da die schutzbedürftigen Unternehmensdaten sowohl physikalisch als auch logisch z.B. von den Clients getrennt werden. Aber „auch die Leistungsfähigkeit des Systems einschließlich der Möglichkeit zur Skalierung wächst, da die relevanten Komponenten nicht mehr über das Netzwerk verteilt sind“ 6 . Als Nachteil ergibt sich jedoch die erhöhte Komplexität des Gesamtsystems. Hieraus resultiert auch der erhöhte Entwicklungs-, Management-, und Administrationsaufwand. 7 Das Konzept der Multi-Tier Architektur existiert bereits seit einigen Jahren. Das Problem war jedoch, dass es keinen einheitlichen Standard für die Umsetzung dieser Architektur gab. Somit musste das Zusammenspiel zwischen Applikationsserver für jedes Produkt neu angepasst werden. Da keine Definition der Schnittstellen existierte, konnte die Portabilität nicht genutzt und somit die Vorteile der Multi-Tier Architektur nicht
3 Vgl. Hranitzky, Norbert: Applikationsserver, Online im Internet:
http://www.hranitzky.purespace.de/docs/appserver.pdf, Stand 4.11.1998, Abruf 2.9.2001, S. 55
4 Vgl. o.V.: Online im Internet: www.whatis.com, Abruf 5.10.2001.
5 Vgl. Stahlknecht, Peter u.a., a.a.O., S. 145-150.
6 Husemann, Martin: Java 2, Enterprise Edition Einführung und Überblick, Online im Internet:
http://wwwdbis.informatik.uni-kl.de/courses/seminar/SS2001/, Abruf 27.9.2001, S. 6.
7 Vgl. Cattell, Rick, a.a.O., S. 13-14.
3
Arbeit zitieren:
Gunnar Halden, 2001, Darstellung der J2EE Architektur, München, GRIN Verlag GmbH
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