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Zur Shop-Startseite › Theologie - Biblische Theologie

Die Besitzethik des Lukas-Evangeliums

Eine Zusammenfassung

Titel: Die Besitzethik des Lukas-Evangeliums

Skript , 2013 , 10 Seiten

Autor:in: Alexander Winter (Autor:in)

Theologie - Biblische Theologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit stellt ein Skript zur Besitzethik des Lukas-Evangeliums dar.

Aus dem Inhalt:

I) Armut und Reichtum im römischen Imperium

1) Die sozioökonomische Struktur des Imperiums
1. Die Ökonomie
2. Soziale Schichtung

2) Die sozioökonomischen Verhältnisse in Palästina

II) Das Magnifikat (Lk 1,46-55)

1) Sprachliche und formkritische Analyse

2) Geburt Jesu als Bürgschaft

3) Die politische und soziale Umkehrung der Verhältnisse
1. Die Umkehrung der Verhältnisse im atl. Denken
2. Die Umkehrung der Verhältnisse im griech.-röm. Denken
3. Die Umkehrung der Verhältnisse im frühjüd. Denken

4) Funktion des Magnifikat für Besitzethik des Evangeliums

5) Fazit

III) Das Evangelium für die Armen

1) Die Antrittspredigt Jesu (Lk 4,16-30)
1. Sprachliche Analyse
2. Formkritik

2) Fazit

IV) Gott oder Mammon (Lk 16,1-31)

1) Das Gleichnis vom klugen Verwalter (Lk 16,1-13)
1. Bildebene
2. Sachebene
3. Der Mammon
4. Unauflöslichkeit der Tora (Lk 16,14-18)
5. Lazarus, der Arme (Lk 16,19-31)

2) Komposition von Lk 16,1-31

Das Magnifikat

Das Benedictus

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I) Armut und Reichtum im römischen Imperium

1) Die sozioökonomische Struktur des Imperiums

1. Die Ökonomie

2. Soziale Schichtung

2) Die sozioökonomischen Verhältnisse in Palästina

II) Das Magnifikat (Lk 1,46-55)

1) Sprachliche und formkritische Analyse

2) Geburt Jesu als Bürgschaft

3) Die politische und soziale Umkehrung der Verhältnisse

1. Die Umkehrung der Verhältnisse im atl. Denken

2. Die Umkehrung der Verhältnisse im griech.-röm. Denken

3. Die Umkehrung der Verhältnisse im frühjüd. Denken

4) Funktion des Magnifikat für Besitzethik des Evangeliums

5) Fazit

III) Das Evangelium für die Armen

1) Die Antrittspredigt Jesu (Lk 4,16-30)

1. Sprachliche Analyse

2. Formkritik

2) Fazit

IV) Gott oder Mammon (Lk 16,1-31)

1) Das Gleichnis vom klugen Verwalter (Lk 16,1-13)

1. Bildebene

2. Sachebene

2) Der Mammon

3) Unauflöslichkeit der Tora (Lk 16,14-18)

4) Lazarus, der Arme (Lk 16,19-31)

5) Komposition von Lk 16,1-31

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Besitzethik im Lukas-Evangelium vor dem Hintergrund der sozioökonomischen Realität des römischen Imperiums und Palästinas. Zentrale Forschungsfrage ist dabei, wie der Evangelist Lukas durch die "Umkehrung der Verhältnisse" das messianische Handeln Jesu als Trost für die Armen und Mahnung für die Reichen theologisch deutet und ethisch legitimiert.

  • Sozioökonomische Verhältnisse im 1. Jahrhundert
  • Analyse des Magnifikats als Grundlegung der Besitzethik
  • Die Rolle der Antrittspredigt Jesu für die Armen und Außenseiter
  • Das Spannungsfeld zwischen Gott und Mammon im Gleichnisdiskurs
  • Die bleibende Gültigkeit der Tora im lukanischen Kontext

Auszug aus dem Buch

1. Die Ökonomie

Sozioökonomischen Lebensbedingungen im gesamten röm. Imperium sehr ähnlich

Wichtigster Produktionssektor: das Agrarwesen

Überwiegender Teil der Bevölkerung lebte direkt/indirekt vom Bodenertrag

Bäuerl. Kleingut maßgebende Agrarform

Familienbetriebe, die kaum mehr als Selbstversorgung erreichten

Gegen Ende 1.Jh. von Großgütern (Latif.) als dominante Wirtschaftsform verdrängt

Gesamtwirtschaftsprodukt nur durch Steigerung der Produktivität im Agrarsektor erhöhbar

Grundbesitz risikoärmstes und langfristig stabilstes Einkommen

Gewinne im Handel in Grund und Boden reinvestiert

Grundbesitz als Quelle jeglichen Reichtums

Finanzielle Basis für Investitionen in Handel und Geldsektor

Sozialform des „familialen Hauses“ (Oikos) der Landwirtschaft zugeordnet

Vom „pater familias“ geleitet

Aristoteles: Unterscheidung zw. „Oikonomike“ (natürl. Erwerbskunst) u. „Chrematistike“ (gewinnsüchtige Erwerbskunst)

„Oikonomike“: Versorgungswirtschaft: Bedürfnisse in dieser Wirtschaft beschränkt und Geld reines Tauschmittel

„Chrematistike“: merkantile Erwerbswirtschaft mit unbeschränkten Bedürfnissen; Geld nicht Tauschmittel allein, sondern treibende Wirtschaftskraft

Röm. Ökonomie ist eine „Chrematistike“

Land produziert für die Städte, insbesondere Rom

Verteilung d. Lebensmittel vom Staat zentralistisch gelenkt

Zusammenfassung der Kapitel

I) Armut und Reichtum im römischen Imperium: Beschreibt die sozioökonomische Struktur des Römischen Reiches und Palästinas, die durch eine starke soziale Schichtung und die Dominanz des Agrarsektors geprägt war.

II) Das Magnifikat (Lk 1,46-55): Analysiert das Magnifikat als hymnische Dankantwort Mariens, die das messianische Handeln Gottes als irreversible Umkehrung der sozialen und ökonomischen Verhältnisse deutet.

III) Das Evangelium für die Armen: Untersucht anhand der Antrittspredigt Jesu in Nazareth, wie Jesus durch den Heiligen Geist gesandt wird, um den Armen und Außenseitern das Heil zu bringen.

IV) Gott oder Mammon (Lk 16,1-31): Beleuchtet den Umgang mit materiellem Besitz anhand von Gleichnissen, wobei der Dienst an Gott und der Dienst am Mammon als unvereinbare Gegensätze dargestellt werden.

Schlüsselwörter

Besitzethik, Lukas-Evangelium, Armut, Reichtum, Magnifikat, soziale Umkehrung, Palästina, Tora, Mammon, Messias, Heil, Gerechtigkeit, Eigentum, Exegese, Sozioökonomie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der spezifischen Besitzethik, wie sie der Evangelist Lukas in seinem Werk entfaltet, um die Rolle Jesu für Arme und Reiche theologisch zu verorten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse der sozioökonomischen Situation des 1. Jahrhunderts, der Bedeutung des Magnifikats, der Antrittspredigt Jesu und dem Konflikt zwischen göttlichem Dienst und dem Streben nach Mammon.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Lukas die Sendung Jesu als Erfüllung verheißener Gerechtigkeit interpretiert, die eine fundamentale Umkehrung gesellschaftlicher Verhältnisse bewirkt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Untersuchung basiert primär auf exegetischen Methoden, einschließlich sprachlicher, formkritischer und kompositioneller Analysen der entsprechenden neutestamentlichen Texte.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert zentrale biblische Passagen wie das Magnifikat, die Antrittspredigt in Nazareth und die Gleichnisse im 16. Kapitel des Lukasevangeliums hinsichtlich ihrer ethischen Botschaft.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Besitzethik, soziale Umkehrung, Armut, Reichtum, Gerechtigkeit und das Handeln Gottes im Sinne einer Heilsproklamation für die Bedürftigen.

Wie unterscheidet Lukas zwischen verschiedenen Gruppen von Armen?

Lukas differenziert terminologisch zwischen 'penetes' (hart arbeitende, besser gestellte Arme) und 'ptochos' (die eigentlichen Bettelarmen, die unter dem Existenzminimum leben).

Welche Bedeutung kommt der Tora im Kontext der Besitzethik zu?

Die Tora behält nach Lukas auch unter der Herrschaft Christi ihre Gültigkeit; sie dient dazu, die moralische Schuld der Reichen zu entlarven, da diese trotz Kenntnis der Gebote Nächstenliebe verweigern.

Warum wird der "kluge Verwalter" im Gleichnis gelobt?

Der Verwalter wird nicht für den Betrug an sich gelobt, sondern für seine Klugheit und Entschlossenheit, die knappe Zeit im Angesicht der Krise zu nutzen, um seine Zukunft zu sichern – ein Beispiel für die Dringlichkeit der Entscheidung für das ewige Heil.

Ende der Leseprobe aus 10 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Besitzethik des Lukas-Evangeliums
Untertitel
Eine Zusammenfassung
Hochschule
Universität Augsburg  (Lehrstuhl für Neutestamentarische Wissenschaften)
Veranstaltung
Exegese des Lukas-Evangeliums
Autor
Alexander Winter (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
10
Katalognummer
V317638
ISBN (eBook)
9783668166578
ISBN (Buch)
9783668166585
Sprache
Deutsch
Schlagworte
besitzethik lukas-evangeliums eine zusammenfassung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Alexander Winter (Autor:in), 2013, Die Besitzethik des Lukas-Evangeliums, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/317638
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  10  Seiten
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