1. TEXTTEIL 1 4
1.1. EINLEITUNG 4
1.2. KURZBIOGRAPHIE DES AUTORS 5
2. TEXTTEIL 2 6
2.1. INHALTSANGABE ZU 6
DIE NEUEN LEIDEN DES JUNGEN W 6
2.2. KURZE INHALTSANGABE ZU GOETHES 7
DIE LEIDEN DES JUNGEN WERTHER 7
3. TEXTTEIL 3 7
3.1. FRAGESTELLUNG ZUM BUCH: 7
THEMAANALYSE UND ARGUMENTATION 7
3.1.1. FÜR WELCHE GENERATION STEHT DIE HAUPTFIGUR DES BUCHES
CHARAKTERISIERUNG DER HAUPTFIGUR UND SEINES UMFELDES 7
3.1.2. WARUM HEISST ES IM TITEL DIE NEUEN LEIDEN DES JUNGEN W 13
3.2. RESÜMEE UND BEWERTUNG 14
4. BIBLIOGRAPHIE 15
4.1. PRIMÄRLITERATUR 15
4.2. SEKUNDÄRLITERATUR 15
4.3. INTERNET-QUELLEN 15
3
1. TEXTTEIL 1
1.1. EINLEITUNG
In meiner Hausarbeit über den Roman Die neuen Leiden des jungen W. von Ulrich Plenzdorf werde ich, neben Allgemeinem wie dem Inhalt und dem Autor, besonders auf zwei spezifische Fragen eingehen und versuchen, diese anhand von Zitaten und mit Hilfe der Sekundärliteratur, ausreichend zu beantworten. Zuerst werde ich mich mit der Hauptfigur des Buches beschäftigen: ich werde die Frage erläutern, für welche Generation die Figur steht, und dann die Person und ihr Umfeld charakterisieren.
Danach werde ich auf den Titel des Romans eingehen und versuchen zu erklären, warum der Autor diesen Titel, Die neuen Leiden des jungen W., für sein Buch gewählt hat.
Bei der Beantwortung dieser zwei Fragen werde ich mich grösstenteils auf das Buch selbst stützen, wobei ich jedoch auch auf andere Quellen eingehen muss: bei der ersten Frage werde ich mich mit der Handlungsepoche auseinandersetzen, bei der zweiten Frage werde ich auf Goethes Briefroman Die Leiden des jungen Werther eingehen.
Meine Arbeit besteht aus vier Teilen, die wiederum untergliedert sind.
Der erste Textteil enthält die Einleitung und eine Kurzbiographie des Autors Ulrich Plenzdorf. Der zweite Textteil besteht aus einer Inhaltsangabe zum Buch und einer kurzen Inhaltsangabe zu Goethes Die Leiden des jungen Werther, welche ich für relevant hielt, weil ich mich bei der Beantwortung der zweiten Frage auf dieses Werk beziehen werde.
Im dritten Textteil werde ich die zwei Themen analysieren: zuerst werde ich die Hauptfigur und danach sein Umfeld charakterisieren. Im zweiten Unterpunkt dieses Textteils werde ich den Titel untersuchen. Der dritte Textteil endet mit einem Resümee und einer persönlichen Bewertung.
Der vierte Teil meiner Arbeit enthält die Bibliographie mit der Primärliteratur, Sekundärliteratur und den Internet-Quellen, die ich für meine Arbeit verwendet habe.
Was die Wahl des Buches betrifft, so habe ich keine Probleme gehabt. Da ich Goethes Werther schon in der Schule gelesen hatte, sprach mich zuerst der Titel des Werkes an, aber auch die Fragen hielt ich für interessant. Beim ersten Lesen des Buches habe ich meine Wahl nicht bereut, im Gegenteil, ich hätte nicht gedacht, dass mir das Buch so gut gefallen würde. Ich habe dann nach mehrmaliger genauer Lektüre direkt meine Arbeit angefangen, da ich das Werk schon fast auswendig konnte.
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1.2. KURZBIOGRAPHIE DES AUTORS
1934 Am 6.Oktober wird Ulrich Plenzdorf als Sohn einer Arbeiterfamilie geboren 1954 Plenzdorf studiert Philosophie am Franz-Mehring-Institut in Leipzig, er bricht das Studium jedoch nach drei Semestern ab.
1955-58 Er arbeitet als Bühnenarbeiter bei der Deutschen Film AG (DEFA) 1958-59 Plenzdorf ist Soldat in der Nationalen Volksarmee 1959-63 Er studiert an der DDR-Filmhochschule in Babelsberg 1972 Am 18. Mai wird das Stück Die neuen Leiden des jungen W. in Halle uraufgeführt, es wird zu einem sensationellen Erfolg in Ost- und Westdeutschland 1976 Die neuen Leiden des jungen W. wird in der Bundesrepublik verfilmt und kommt später in die deutschen Kinos 1997 Plenzdorf ist Mitunterzeichner der Erfurter Erklärung, in der ein Linksbündnis von SPD und Bündnis 90/ Die Grüne, ohne Ausgrenzung der PDS zur Ablösung der Regierung Kohl gefordert wird
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2. TEXTTEIL 2
2.1. INHALTSANGABE ZU
„DIE NEUEN LEIDEN DES JUNGEN W.“
In seinem Roman Die neuen Leiden des jungen W. beschreibt der Autor den letzten Lebensabschnitt des Lehrlings Edgar Wibeau bis zu seinem Tod.
Edgar wächst mit seiner Mutter in Mittenberg auf, einer kleinen Stadt in der DDR, sein Vater hat die Familie, als Edgar fünf Jahre alt war, verlassen. Edgar ist der beste Mechaniker-Lehrling in einem Hydraulikbetrieb. Im dritten Lehrjahr jedoch gibt er nach einem Zwischenfall mit seinem Ausbilder seine Stelle auf und verlässt Mittenberg. Er zieht nach Ost-Berlin in eine Abriss-Laube, die den Eltern seines Freundes und Lehrlings-Kollegen Willi gehört. Dort findet er eines Tages auf der Toilette Goethes Briefroman Die Leiden des jungen Werther, aus dem er im Laufe seines restlichen Lebens immer wieder zitiert. Als er die Kindergärtnerin Charlie kennenlernt und sich in sie verliebt, schickt er Willi erstmals Tonbandaufnahmen mit einigen Werther-Zitaten, die seine momentane Situation wiedergeben. Nach der Rückkehr von Charlies Verlobten Dieter aus der Volksarmee bricht der Kontakt zwischen Edgar und Charlie vorübergehend ab. Edgar beginnt in einer Malerbrigade zu arbeiten, wird aber schon bald wieder entlassen, weil er seinen Vorgesetzten Addi immer wieder provoziert hat. In dieser Zeit sucht Edgar seinen Vater auf, jedoch ohne sich ihm zu erkennen zu geben. Dann holt ihn Addi auf Drängen des Brigade-Ältesten Zaremba in die Gruppe zurück. Währenddessen versucht Edgar im Geheimen ein „Nebelloses Farbspritzgerät“ zu konstruieren, was Addi vorher misslungen war. Inzwischen haben Charlie und Dieter geheiratet. Edgar besucht die beiden einige Male und macht einen Ausflug mit Charlie, wobei es zu sexuellem Kontakt kommt. Danach bricht Charlie den Kontakt zu Edgar ganz ab, wodurch Edgar zu dem Entschluss kommt, seine Arbeit an der Maschine zu beenden und dann Berlin zu verlassen. Als er befürchtet, dass seine Mutter ihn besuchen kommt, beeilt er sich mit der Fertigstellung des Gerätes. Durch seine Eile ist er nicht vorsichtig genug und kommt so beim ersten Einschalten durch einen starken Stromschlag ums Leben.
Plenzdorfs Roman ist in mehrere Handlungs- und Zeitebenen unterteilt. Er beginnt mit der Nachricht (eine Todesanzeige und drei Zeitungsausschnitte) von Edgars Tod. Danach ist also alles in der Retrospektive erzählt. Edgars Vater will Edgars Vorgeschichte durch Recherchen bei einigen Personen aufdecken. So entsteht die erste Erzählebene, die Dialogebene. Der Vater spricht zuerst mit seiner Ex-Frau, dann mit Willi, Charlie und Addi, die ihm das Geschehen vor Edgars Tod erzählen. In diese Gespräche schaltet sich Edgar aus dem Jenseits ein, er verbessert die anderen und erzählt seine Geschichte aus seiner Sicht.
In diese letzte Erzählebene ist noch eine sekundäre Ebene eingewoben, die Zitatebene: Edgar zitiert aus bestimmten Gründen und in verschiedenen Situationen aus Johann Wolfgang von Goethes Briefroman Die Leiden des jungen Werther.
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Arbeit zitieren:
Stefanie Wimmer, 2002, Die neuen Leiden des jungen W. von Ulrich Plenzdorf, München, GRIN Verlag GmbH
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