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Das Spiel in der Reformpädagogik

Ein Vergleich zwischen Celestin Freinet und Maria Montessori
Zwischenprüfungsarbeit,  2003, 39 Seiten
Preis: 10,99 EUR (E-Book), 15,99 EUR (Buch)
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Details zum Text

Beschreibung

Veranstaltung:
Theorie und der Praxis des Kinderspiels
Institution / Hochschule:
Autor:
Archivnummer:
V20130
ISBN (E-Book):
978-3-638-24100-7
ISBN (Buch):
978-3-638-64649-9
DOI:
10.3239/9783638241007
Dateigröße:
176 KB

Kategorie:
Zwischenprüfungsarbeit
Jahr:
2003
Seiten:
39
Note:
2.0
Sprache:
Deutsch

Schlagworte:

Zusammenfassung / Abstract

In dieser Hausarbeit geht es um das Thema: „Spiel in der Reformpädagogik – Ein Vergleich“. Der Ursprung dieser Idee zum Thema liegt in einem Pädagogikseminar, das ich an der Universität Potsdam besucht habe. Das Seminar befasste sich mit der Theorie und der Praxis des Kinderspiels. [...] Für mich war interessant zu erfahren, inwieweit sich die Reformpädagogen in ihren Ansichten über das Spiel unterscheiden. Im ersten Abschnitt werde ich auf unterschiedliche Definitionen des Spiels, Ansichten und gemeinsame Merkmale verschiedenster Spieltheorien kurz eingehen. Wenn man vom Spiel spricht, sollte man auch zwischen verschiedenen Spielformen unterscheiden können. Auf ausgesuchte Spielformen werde ich daher im Anschluss des Abschnittes „Definitionen und Merkmale von Spiel“ näher eingehen. Beide Abschnitte dienen zur Klärung zentraler Begriffe. Bei der Fülle der Reformpädagogen suchte ich mir zwei Reformpädagogen, Célestin Freinet und Maria Montessori, heraus. Ihre pädagogischen Konzepte sind bis heute erhalten geblieben und stellen erfolgreich eine Alternative zur herkömmlichen Schule dar. Vielleicht lag es ja an ihren pädagogischen Konzepten, die ich im Kapitel „Pädagogische Konzepte von Maria Montessori und Célestin Freinet“ auszugsweise vorstellen werde. Dort sind auch ihre Lebensdaten aufgeführt, um sich einen Überblick über ihr Leben zu schaffen und sie ein wenig näher kennen zu lernen. Der nächste Abschnitt „Spiel bei Maria Montessori und Célestin Freinet – Ein Vergleich“ ist der eigentliche Kern meiner Arbeit. Hier werde ich auf die beiden Ansichten hinsichtlich des Spiels in ihrer Pädagogik eingehen und werde mögliche Gründe für ihre Ansichten aufführen. Ebenso in diesem Kapitel werde ich, wenn möglich, die Integration des Spiels im Unterricht beider Pädagogen beleuchten. Die Frage, inwieweit das Spiel überhaupt in den Unterricht einer Schule gehört, habe ich ausgelassen und dessen Beantwortung sei dem Leser selbst überlassen. Eine Fülle von Kritikern und Befürwortern, hinsichtlich des Spiels in der Schule, beschäftigten sich ausführlich mit dieser Frage. Dessen Betrachtung alleine könnte ein weiteres Thema für eine Hausarbeit sein. Die Literatur, die ich benutzt habe, sind größtenteils von Montessori oder Freinet selbst verfasst worden. [...]

Textauszug (computergeneriert)

Das Spiel in der Reformpädagogik.
Ein Vergleich zwischen Maria Montessori und Célestin Freinet




Jens Schütz

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definitionen und Merkmale von Spiel

3. Reformpädagogische Konzepte von Maria Montessori und Célestin Freinet

3.1. Célestin Freinet

3.1.1. Lebensdaten
3.1.2. Erziehungsziel
3.1.3. Schlüsselbegriffe

3.1.3.1. Freie Texte (texte libre)
3.1.3.2. Druckerei
3.1.3.3. Tastendes Versuchen
3.1.3.4. Arbeitsateliers

3.2. Maria Montessori

3.2.1. Lebensdaten
3.2.2. Bildungsziel
3.2.3. Schlüsselbegriffe

3.2.3.1. horme
3.2.3.2. Sensible Phasen
3.2.3.3. Polarisation der Aufmerksamkeit
3.2.3.4. Vorbereitete Umgebung
3.2.3.5. Disziplin
3.2.3.6. Integrierte Erziehung
3.2.3.7. Erziehung zum Sein

4. Maria Montessori und Célestin Freinet - Ein Vergleich

5. Fazit

6. Literaturverzeichnis

 

 

 

 

 


1. Einleitung

In dieser Hausarbeit geht es um das Thema: "Das Spiel in der Reformpädagogik - Ein Vergleich zwischen Maria Montessori und Célestin Freinet.". Der Ursprung dieser Idee zum Thema liegt in einem Pädagogikseminar, das ich an der Universität Potsdam besucht habe. Das Seminar befasste sich mit der Theorie und der Praxis des Kinderspiels. Unter anderem haben wir dort das Spiel in der Reformpädagogik betrachtet. Wir haben uns aber nur sehr kurz damit befasst.
In der dort behandelten Literatur ist mir aufgefallen, dass die "[…] meisten Reformpädagogen übereinstimmen mit mehr Selbsttätigkeit des Kindes und der Erkenntnis, dass es notwendig sei, den Unterricht in ein gemeinschaftliches, sittlich und charakterlich bildendes Schulleben einzubetten." (Scheuerl 1994, S.17; Hervorh. J.S.). Daher liegt es auf der Hand, dass dem kindlichen und jugendlichen Spiel eine verstärkte Aufmerksamkeit bedarf. Die Wege, die die einzelnen Reformpädagogen hinsichtlich dieses Anliegens bestritten haben, sind und waren durchaus verschiedenartig. Über die Stellung, das Gewicht und die Formen des Spiels innerhalb der Reformbewegung kann man keine allgemeingültigen Aussagen treffen. Deshalb war für mich interessant zu erfahren, inwieweit sich die Reformpädagogen in ihren Ansichten über das Spiel unterscheiden.

Im ersten Abschnitt werde ich auf unterschiedliche Definitionen des Spiels, Ansichten und gemeinsame Merkmale verschiedenster Spieltheorien kurz eingehen.
Wenn man vom Spiel spricht, sollte man auch zwischen verschiedenen Spielformen unterscheiden können. Auf ausgesuchte Spielformen werde ich daher im Anschluss des Abschnittes "Definitionen und Merkmale von Spiel" näher eingehen. Beide Abschnitte dienen zur Klärung zentraler Begriffe.

Bei der Fülle der Reformpädagogen suchte ich mir zwei Reformpädagogen, Célestin Freinet und Maria Montessori, heraus. Ihre pädagogischen Konzepte sind bis heute erhalten geblieben und stellen erfolgreich eine Alternative zur herkömmlichen Schule dar. Vielleicht lag es ja an ihren pädagogischen Konzepten, die ich im Kapitel "Pädagogische Konzepte von Maria Montessori und Célestin Freinet" auszugsweise vorstellen werde. Dort sind auch ihre Lebensdaten aufgeführt, um sich einen Überblick über ihr Leben zu schaffen und sie ein wenig näher kennen zu lernen.
Der nächste Abschnitt "Spiel bei Maria Montessori und Célestin Freinet - Ein Vergleich" ist der eigentliche Kern meiner Arbeit. Hier werde ich auf die beiden Ansichten hinsichtlich des Spiels in ihrer Pädagogik eingehen und werde mögliche Gründe für ihre Ansichten aufführen. Ebenso in diesem Kapitel werde ich, wenn möglich, die Integration des Spiels im Unterricht beider Pädagogen beleuchten.
Die Frage, inwieweit das Spiel überhaupt in den Unterricht einer Schule gehört, habe ich ausgelassen und dessen Beantwortung sei dem Leser selbst überlassen. Eine Fülle von Kritikern und Befürwortern, hinsichtlich des Spiels in der Schule, beschäftigten sich ausführlich mit dieser Frage. Dessen Betrachtung alleine könnte ein weiteres Thema für eine Hausarbeit sein.
Die Literatur, die ich benutzt habe, sind größtenteils von Montessori oder Freinet selbst verfasst worden. Für Maria Montessori benutzte ich die klassischen Bücher, wie Montessori, Maria: Kinder sind anders. Il Segreto dell′ Infanzia. 13. Auflage Stuttgart 1993 oder Montessori, Maria: Erziehung zum Menschen. Montessori - Pädagogik heute. Frankfurt/M 1994. Für die Untersuchungen bei Célestin Freinet benutzte ich zum Beispiel Freinet, Célestin: Pädagogischen Texte. Mit Beispielen aus der praktischen Arbeit nach Freinet. Reinbek 1980. Außerdem recherchierte ich in weiterführende Literatur, die ich am Ende meiner Arbeit aufführen werde.

2. Definitionen und Merkmale von Spiel

[...]

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