Inhalt
1. Einleitung 3
2. Frage- Problemstellung 3
3. Methoden zum Erfassen der Akzeptanz von Technik 3
3.2. Primärforschung 4
3.2.1. Befragung 4
3.2.2. Beobachtung 8
3.2.3. Test 9
3.1.1 Sekundärforschung 10
3.1.1. interne Sekundäranalyse
3.1.2. externe Sekundäranalyse
4. Differenzierung von Technologien und Parameter ihrer
Akzeptanz 11
4.1. Produkt-, Freizeit- und Alltagstechnik 11
4.2. Professionelle Technik im Arbeitsbereich 12
4.3. Externe (Groß-)Technik 12
5. Differenzierte Ansichten in der Technikakzeptanz 13
6. Zusammenfassung 15
7. Literatur 16
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1. Einleitung
Die Welt scheint sich in Technikfreunden und Technikfeinden zu teilen. Trotz der
Für die Ermittlung der Technikeinstellung und Technikakzeptanz sind daher geeignete Indikatoren erforderlich, die auf einem mittelbaren und indirekten Weg zu repräsentativen Ergebnissen führen.
2. Fragestellung
Ziel dieser Arbeit soll sein, die Methoden zur Erfassung der Akzeptanz von Technik aufzuzeigen. Dazu möchte ich im ersten Teil allgemeine Methoden der psychologischen Marktforschung vorstellen, die dazu beitragen Akzeptanz von Technik zu erfassen. Da, aus meiner Sicht, jede Art von Technik in erster Linie ein Produkt ist, habe ich mich auf verschieden Methoden der Marktforschung konzentriert. Die Marktforschung hat sich auf die systematische Sammlung, Aufbereitung, Analyse und Interpretation von Daten spezialisiert, die dem Markt Informationen über Güter, Produkte und Dienstleistungen beschafft und dadurch im Entscheidungsprozess hilft.
3. Methoden zur Erfassung der Akzeptanz von Technik
Zur Erkenntnis von bestimmten Sachverhalten gelangen wir durch die empirische Forschung, die hauptsächlich zwei Wege kennt: die quantitative und die qualitative Forschungsrichtung.
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Bei der quantitativen Forschungsrichtung (deskriptive Forschung) ist das Untersuchungsziel festgelegt. Es geht darum eine möglichst hohe Anzahl von Personen zu befragen. Dazu eigenen sich zeitpunktbezogene Querschnittanalysen (z.B. standardisierte Befragungen) oder langzeitbezogene Längsschnittanalysen (z.B. Panelerhebungen) mit dem Ziel möglichst genauer Ergebnisse.
Die qualitative Forschungsrichtung (explorative Forschung) ist geeignet für unbekannte Themengebiete mit kleinem Kenntnisstand und dient vor allem der Hypothesenfindung. Diese Forschungsrichtung benutzt nicht-standardisierte Verfahren zur Informationengewinnung (z.B. Tiefen-/Leitfadeninterview, Gruppeninterview, Expertenbefragung). 3.1. Primärforschung (Field Research)
Im Gegensatz zur Sekundärforschung, befasst sich die Primärforschung mit dem Erheben von neuen, noch nicht erfassten Daten, also Daten die über die Informationen der Sekundärforschung hinausgehen. Hier ist vor allem die Forschung der Demoskopie, also die Meinungsforschung von großer Bedeutung. Diverse Institute (z.B. DemoSCOPE, forsa, IfD, GfK, TNS Infratest, ACNielsen) versuchen mit unterschiedlichen methodischen Ansätzen bekannte Fehlerquellen mittels statischer Interpretation auszugleichen-. Es handelt sich bei allen um empirische, d.h. letztlich auf Beobachtung der Realität beruhende Verfahren, die in unterschiedlichen Kontexten (Markt-forschung, Sozialforschung, Einstellungsforschung, Segmentationsforschung) ange-wandt werden. Als Quellen der Erhebung dienen sämtliche Personen, die im Umfeld der Technik stehen, also in erster Linie Mitarbeiter, Händler, Kunden, Interessenten, Endverbraucher und Meinungsbildner. Der Nutzen liegt vor allem darin, dass die Pri-märforschung auf eine bestimmte Zielvorstellung ausgerichtet werden kann. Ziel der Primärforschung sind möglichst ausführliche Informationen über die Gesellschaft, Gruppen, Unternehmen zu erheben. Die wichtigsten Erhebungsmethoden in der Pri-märforschung sind Befragungen, Beobachtungen und Tests. 3.1.1. Die Befragung (verbales Verhalten)
Befragungen sind besonders bei der Erfassung der Technikakzeptanz bei Konsumenten-, Industrie-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen ein beliebtes Instrument und gelten als wichtigste Erhebungsmethode. Die Befragung ist eine Methode, die durch mündliche oder schriftliche Fragen, sowie durch andere Stimuli (z.B. Bildvorlagen) Antworten bekommt, die zuverlässige und gültige Informationen von Personen über den Befragungsgegenstand enthalten. Diese Befragungen/Interviews können je nach Kriterium in unterschiedlichen Formen durchgeführt werden. - Nach Kommunikationsform: Ist die Befragung mündlich face-to-face, mündlich per Telefon, schriftlich, computergestützt, online per Internet
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- Nach Zielperson/-gruppe: Wen möchte ich ansprechen? Gespräch mit Einzelpersonen, Gruppen, Experten, Haushalte, Unternehmen, Meinungsbildner
- Nach Befragungsart: direkte oder indirekte Fragen
- Nach Standardisierungsgrad: Leitfaden/offenes Gespräch/ freies Interview, strukturiertes Interview, standardisiertes Interview
- Nach Befragungshäufigkeit: Einmal oder ad-hoc- Befragungen, Widerholungsbefragung, Panelbefragung
- Nach Themengebiet/Inhalt: Einthemenbefragung, Mehrthemenbefragung (Omnibusbefragung)
- Nach Auswahl der Probanden: Zufallsauswahl, systematische Auswahl Die Art und Weise wie mit dem Befragten kommuniziert wird ist ein wesentliches Differenzierungsmerkmal. 3.1.1.1. Schriftliche Befragung
Hier erfolgt die Befragung durch einen Fragebogen, der entweder ausgeteilt oder mit der Post oder per Fax zugesandt wird. Der Befragte muss den Fragebogen selbstständig und ohne Hilfe ausfüllen. Damit jedes Missverständnis in der Fragestellung vermieden wird, müssen die Fragen einfach und verständlich formuliert sein. Komplexe Sachverhalte sind kaum erfragbar. Zudem sollte die Beantwortungsdauer nicht länger als 15 min dauern. Weitestgehend geschlossene Fragen sollten zu knappen Antworten führen.
Diese Form der Befragung hat jedoch ihre Tücken. Zum einen die verhältnismäßig große Zahl nicht antwortender Personen. Zum anderen gibt es immer einen Teil der Befragten, die einer schriftlichen Befragung mit Ablehnung und Desinteressen gegenüberstehen. Dadurch wird die Repräsentativität verzerrt. Es ist auch nicht kontrollierbar, ob der Befragte seine tatsächliche Meinung mitteilt oder den Fragebogen mit Hilfe Dritter ausfüllt.
Der Vorteil der schriftlichen Befragung liegt darin, dass sich Informationen von vielen Personen flächendeckend und in relativ kurzer Zeit und mit geringem finanziellem Aufwand erheben lassen. Die Schriftliche Befragung ist vor allem dazu geeignet, wenn das Thema der Befragung an eine bestimmte homogene Interessengruppe zugewendet ist (z.B. Zeitungsabonnementen oder DB-Vielfahrerkunden und Tablet-Computer (iPad)). 3.1.1.2. Mündliche Befragung
Die mündliche Befragung wird durch persönliche Gespräche in Form von nicht-standardisierten Interviews oder standardisierten Interviews geführt. Kennzeichnend für die mündliche Befragung ist, dass sich Interviewer und Befragter gegenüber sitzen (face-to-face). Im Gegensatz zu schriftlichen Befragungen, können hier Unklarheiten sofort erklärt werden und komplexe Fragestellungsmethoden können eingesetzt werden. Die Gesprächsdauer ist relativ lang und ermöglicht die Erhebung von vielen
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Arbeit zitieren:
Christian Schewe, 2010, Akzeptanz von Technik: Wie ist sie zu erfassen?, München, GRIN Verlag GmbH
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