Inhaltsverzeichnis:
1. Einleitung 1
2. Allgemeine Definitionen von Sucht 2
2.1 Stoffgebundene Süchte 3
2.2 Physische und Psychische Abhängigkeit 3
2.3 Stoffungebundene Süchte 4
2.4 Symptome von Sucht 4
2.5 Kurzer Einblick in die Behandlung von Sucht 5
3. Definition Internet Sucht 5
3.1.1 Online-Studie 6
3.1.2 Methoden 6
3.1.3 Häufigkeit der Internetsucht in Deutschland 7
3.1.4 Internetsucht unterschieden nach Alter und Geschlecht 8
3.1.5 Internetsucht im Bezug auf die Schulausbildung 9
3.1.6 Internetsucht in den verschiedenen Berufen 9
3.1.7 Internetsucht und Partnerschaft 10
3.1.8 Die Nutzung der verschiedenen Internetinhalte 11
4. Fazit 12
5. Literaturliste I
II
1. Einleitung
Sucht ist eines der größten gesellschaftlichen und gesundheitlichen Probleme der heutigen Zeit. Überall sieht man sie, die Drogenabhängigen und Alkoholiker. Sie lungern am Bahnhof oder vor Kaufhäusern herum und betteln um Geld. Diese Süchtigen sind sichtbar und ihre Sucht sieht man ihnen an. Aber es gibt auch Abhängige, denen man ihre Süchte nicht unbedingt ansieht. Sie sitzen im Büro oder zu Hause und gehen dort ihrer Sucht nach. Das einzige, was sie brauchen ist der Computer. Sie sind „Internetsüchtig“. Aber gibt es so etwas wie Internetabhängigkeit überhaupt? Was bedeuten die Begriffe „Sucht“ und Abhängigkeit“ eigentlich?
Ich finde Sucht ist ein sehr wichtiges Thema und es ist nötig, über Süchte, sowohl über die „alten“ als auch über die „neuen“, aufzuklären, damit vor Abhängigkeit gewarnt und Süchtigen geholfen werden kann. Vielleicht werden dadurch Vorurteile vermieden. In dieser Hausarbeit werde ich auf die obigen Fragen eingehen.
Unter anderem wird ein Einblick gegeben, was „Sucht“ bedeutet, was „Internetsucht“ ist, wie man sie erkennt, wer internetsuchtgefährdet ist und vie viele Menschen bereits davon betroffen sind.
2. Allgemeine Definition von Sucht
Während die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Sucht als ein Zustand periodischer oder chronischer Vergiftung definiert, der für das Individuum und/oder für die Gesellschaft schädlich ist und den älteren Begriff „Sucht“ durch den Begriff der „Abhängigkeit“ ersetzte, wird in dem Psychologischen „Lexikon der Grundbegriffe“, von Wolfgang Schmidbauer, Sucht als ein zwanghaftes Streben zur Wiederholung bestimmter Handlungen beschrieben. Diese Handlungen verändern den Zustand des Organismus und werden auch dann nicht aufgegeben, wenn sie zu körperlichen oder seelischen Schäden führen. Eine weitere wissenschaftliche Definition von Sucht lautet:
„Sucht ist das zwanghafte Verlangen nach bestimmten Substanzen und/oder Verhaltensweisen, die
Missempfindungen vorübergehend lindern oder erwünschte Empfindungen auslösen, und die
konsumiert bzw. beibehalten werden, obwohl negative Konsequenzen für diese Person oder andere
damit verbunden sind.
Heute geht man von einem Suchtbegriff aus, der über die rein stofflichen Süchte hinausgeht. Auch
Tätigkeiten wie extremes Glücksspiel, Fernsehen, Essen, etc. können sich verselbständigen und
Abhängigkeiten hervorrufen, die deutlichen Suchtcharakter haben. Die Verwendung eines
erweiterten Drogen- und Suchtbegriffs spricht nicht für eine Beliebigkeit („Alles ist Sucht“),
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sondern steht für die Bedeutung, dass Sucht in erster Linie ein Ausdruck menschlicher
Lebensführung (Lebensweise) ist.“
In der deutschen Sprache war Sucht ursprünglich das Wort für Krankheit, heute versteht man unter Sucht ein krankhaftes, zwanghaftes Verhalten, um ein bestimmtes Lustgefühl zu erreichen oder ein Unlustgefühl zu vermeiden. Die Sucht tritt nach einer längeren Phase der Gewöhnung ein, wenn regelmäßiger oder dauernder Konsum zu einer physischen und/oder psychischen Abhängigkeit geführt hat.
Es gibt zwei Kategorien in denen Süchte eingeteilt werden, einmal die „stoffgebundene Sucht“ und die „stoffungebundene Sucht“.
2.1 Stoffgebundene Sucht
Unter Stoffgebundener Sucht versteht man die Abhängigkeit von einer Substanz. Typische Suchtstoffe sind zum Beispiel:
o Genussmittel wie Nikotin, Koffein und Alkohol
o Barbiturate, Tranquilizer (Beruhigungs- und Schlafmittel)
o Opiate (Opium, Morphium, Heroin)
o Cannabis
o Kokain
o Designer Drogen (Ecstasy, LSD, Speed...)
Diese Sucht kann sowohl aus einem Zustand der psychischen als auch physischen Abhängigkeit bestehen.
2.2 Physische und Psychische Abhängigkeit
Eine Physische Abhängigkeit kann bei den sogenannten „harten“ Drogen schon nach kurzer Einnahmezeit eintreten, da sich der Körper schnell an das Suchtmittel gewöhnt. Um die gewünschte Wirkung zu erreichen, muss eine immer höhere Dosis genommen werden, dies wird als „Toleranzzunahme“ bezeichnet.
Wird das Suchtmittel abgesetzt, so treten Entzugserscheinungen auf. Diese Entzugserscheinungen können aus Nervosität, Angstzustände, Zittern, Frieren, Schweißausbrüchen, Durchfall, Schmerzen am ganzen Körper und lebensbedrohenden Schockzuständen bestehen.
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Arbeit zitieren:
Ann-Christine Bräuer, 2002, Speed, love, fun. Das Problem der neuen Süchte, München, GRIN Verlag GmbH
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