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Inhaltsverzeichnis:
1 Situation der Klasse
1.1 Zusammensetzung S.2
1.2 Soziales Klima S.2
1.3 Lernvoraussetzungen und Arbeitsverhalten S.3
2 Sachanalyse
2.1 Das Mittelalter S.4
2.2 Der Ritter S.4
2.3 Der Schild S.5
3 Didaktische Analyse
3.1 Bezug zum Bildungsplan S.5
3.2 Auswahl und Begrenzung des Stundeninhalts/
Stellung innerhalb der Einheit S.6
3.3 Vorwissen der Schüler S.8
3.4 Gegenwarts- und Zukunftsbedeutung S.8
4 Lernziele S.9
4.1 Fachliche Ziele S.9
4.2 Erzieherische Ziele S.10
5 Methodische Analyse S.10
5.1 Einstieg / Wiederholung S.10
5.2 Arbeitsphase S.11
5.3 Abschluss S.12
6 Medien S.13
7 Literaturangaben S 13
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1 Situation der Klasse
1.1 Zusammensetzung
Die Klasse besteht aus 19 Schülern: 12 Mädchen und 7 Jungen. Alle Schüler kommen aus E. und den umliegenden Orten. Ein Schüler ist russischer Herkunft und letztes Jahr neu in die Klasse gekommen. Die deutsche Sprache beherrscht er relativ gut und er ist in die Klasse integriert.
1.2 Soziales Klima
Durch die geringe Schülerzahl und den hohen Anteil an Mädchen herrscht in der Klasse für gewöhnlich eine ruhige und konzentrierte Arbeitsatmosphäre. Die Schüler zeigen im Unterricht keine auffälligen Verhaltensweisen oder Konkurrenzkämpfe. Vermutlich trägt auch die Sitzordnung in Reihen zur Ruhe bei. Erst seit kurzer Zeit sind die Schüler häufiger unruhig, was unter Umständen auf den anstehenden Schulwechsel und die beginnende Pubertät zurückzuführen ist. Innerhalb der Klassengemeinschaft ist zu beobachten, dass einzelne Schüler eine ganz besondere Stellung einnehmen. Als Außenseiter könnte man F. betrachten, der im Unterricht zwar nicht offensichtlich gemieden wird, in Gruppen- oder Partnerarbeit aber schwer Anschluss findet. Weshalb er keine richtigen Freunde in der Klasse ge-funden hat ist mir allerdings unklar, da er ein sympathisches und sensibles Wesen hat.
Im Unterricht meldet sich F. oft, bringt aber selten themenbezogene Beiträge, was sicherlich mit seiner inneren Unruhe und Nervosität zusammenhängt. Oft ist er unkonzentriert, da er sich schnell ablenken lässt oder sich mit anderen Dingen beschäftigt. Die Jungen der Klasse bilden sozusagen eine geschlossene Front gegenüber den Mädchen, die in der Überzahl sind. Im Mittelpunkt stehen S. und I.. Die Freunde zeichnen sich durch motivierte Mitarbeit und qualifizierte Beiträge aus. I. ist ein ehrgeiziger Schüler. Seine sympathische Art macht ihn bei den Mädchen sehr beliebt, was scheinbar nicht im Gegensatz zu seiner Anerkennung seitens der Jungen steht. J. ist ein Schüler dem es sehr schwer fällt, sich vor dem Sprechen zu melden. Sein kaum zügelbares Mitteilungsbedürfnis macht vor allem den Lehrern schwer zu schaf- fen, was zu häufigen Ermahnungen führt.
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C. ist J.s Sitznachbar und in der Klasse der schwierigste Schüler. Seit die Schüler wissen, auf welche weiterführende Schule sie gehen, hat sich besonders sein Verhalten verändert. C.s Freunde (J., I. und S.) werden voraussichtlich auf das Gymnasium gehen, während C. die Hauptschule besuchen wird. Scheinbar versucht er nun seine Enttäuschung zu überspielen, indem er oft hineinruft und freche Bemerkungen macht um sich so zu profilieren.
Bei den Mädchen fällt keine Schülerin negativ auf. Zu erwähnen ist S. , die mit Ab-stand schwächste Schülerin. Sie meldet sich so gut wie nie und hat auch schon ein Schuljahr wiederholt. Trotz ihrer schwachen Leistungen wird sie von den Mädchen akzeptiert.
Zwei Schülerinnen die durch gute Beiträge auffallen sind F. und V.. Sie arbeiten sehr sorgfältig, sind diszipliniert und bringen gute Leistung. Ihr persönliches Engagement geht weit über den Schulunterricht hinaus. Auch C. zeigt engagierte Mitarbeit.
1.3 Lernvoraussetzungen und Arbeitsverhalten
Die Schüler arbeiten auch über längere Zeit konzentriert und ruhig in Einzelarbeit. Auch Partner- und Gruppenarbeiten zeigen die erwünschten Ergebnisse, wobei in letzter Zeit bei der Einteilung der Gruppen Probleme auftraten. Dabei wollten die Jungen alleine eine Gruppe ohne Mädchen bilden.
In Klassengesprächen sind leider nie alle Schüler beteiligt. Gerade beim Erarbeiten eines neuen Themas oder bei Diskussionen melden sich meistens die ohnehin aktiven und leistungsstarken Schüler. Sehr gerne und mit großer Freude arbeiten die Schüler in freieren Arbeitsformen (z.B. Lernzirkel oder -theke), am liebsten mit Lernspielen. Dadurch dass die Klasse im Unterricht mit dem Klassenlehrer meistens frontal unterrichtet wird und viel in Einzelarbeit erledigt wird, ist es für sie jedesmal aufregend in der Gruppe oder an Stationen zu arbeiten. Dabei ist der Geräuschpegel natürlich etwas höher, aber keineswegs störend.
Insgesamt handelt es sich um eine leistungsfähige und lernwillige Klasse.
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2 Sachanalyse
Das Mittelalter 1 2.1
„ Als Mittelalter bezeichnet man die Zeit zwischen Altertum und Neuzeit. Seine zeitliche Einteilung ist ebenso umstritten wie die Frage, wann es begann und wann es endete. Bei uns gliedert man es gewöhnlich in drei Abschnitte:
- Frühmittelalter (um 400 - 800/900)
- Hochmittelalter (9./10. Jh.- 1250)
- Spätmittelalter (1250 - 1517)
Für manche war diese Epoche das „finstere Mittelalter“, in dem Unwissen regierte und ein Menschenleben nicht viel galt, für andere die hohe Zeit christlich - ritterlicher Tugenden. Im Mittelalter aber haben auch die Städte, Staaten und Parlamente Europas, das Bankwesen, die Handwerksinnungen und die Universitäten ihren Ursprung, und noch heute prägen mittelalterliche Burgen und Kathedralen das Bild vieler Städte und Landschaften.“
Der Ritter 2 2.2
„Im Mittelalter der adlige, vollgerüstete, zu Pferde kämpfende Krieger; war zum Kriegsdienst verpflichtet und wurde durch ein Lehen entlohnt.“
- Hochmittelalter : „Im Hochmittelalter verdrängte das Aufgebot der Ritter das alte Volksaufgebot. Die Ritter wurden im 10.-11. Jahrhundert zu einem erblichen Stand mit besonderen Tugenden (Tapferkeit, Treue, Zucht, Frauendienst, Schutz für Arme und Schwache) und einer höfischen Kultur nach französischem Vorbild. Ritter wurde man nach einer Knappenzeit durch die Schwertleite, später durch den Ritterschlag.“
- Spätmittelalter : „Nach Abschließung des Standes (13.Jhd.) konnte Ritter nur werden, wer ritterbürtig war. Im Spätmittelalter durch das Fehlen großer politischen Aufgaben, Umstellung des Kriegswesens auf Feuerwaffen, wachsende wirtschaftliche Bedrängnis Zerfall und fast völliger Untergang des Rittertums, teilweise Entartung zum Raubrittertum. In einigen Ländern wurde die Bezeichnung Ritter zum Adelstitel.“
1 Leben im Mittelalter, Hildesheim 1996, S.6
Arbeit zitieren:
2002, Unterrichtsstunde: Der Ritter und sein Schild (4. Klasse), München, GRIN Verlag GmbH
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