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Inhaltsverzeichnis:
1 Situation der Klasse
1.1 Zusammensetzung S.2
1.2 Soziales Klima S.2
1.3 Lernvoraussetzungen und Arbeitsverhalten S.3
2 Sachanalyse
2.1 Die Luft S.4
3 Didaktische Analyse
3.1 Bezug zum Bildungsplan S.5
3.2 Auswahl und Begrenzung des Stundeninhalts/
Stellung innerhalb der Einheit S.6
3.3 Vorwissen der Schüler S.6
3.4 Gegenwarts- und Zukunftsbedeutung S.7
4 Lernziele
4.1 Fachliche Ziele S.8
4.2 Erzieherische Ziele S.8
5 Methodische Analyse S.8
5.1 Einstieg S.8
5.2 Arbeitsphase S.9
5.3 Abschluss S.11
6 Medien S.12
7 Literaturangaben S 12
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1 Situation der Klasse
1.1 Zusammensetzung
Die Eingangsstufe setzt sich zusammen aus 10 Mädchen und 11 Jungen, also insgesamt 21 Schülern. Da die Schule teilnimmt am Projekt „Schulanfang auf neuen Wegen“ handelt es sich um eine jahrgangsübergreifende Klasse. Daher sind 9 Schüler in der 1. Klasse und 12 Schüler in der 2. Klasse. Hinzu kommen 3 Schüler die nicht zum regulären Schulbeginn eingeschult worden sind.
M. ist etwas früher eingeschult worden und ist nun schon 2 Jahre in der Klasse. J. ist vor 2,5 Jahren in diese Klasse gekommen und befindet sich somit im 3. Jahr in der Eingangsstufe. K. ist seit 1¼ Jahren in dieser Klasse. Vor wenigen Wochen ist S. neu dazu gekommen. Die besondere Unterrichtsstruktur und die Methoden sind für sie noch ungewohnt, aber sie scheint sich langsam daran zu gewöhnen.
Alle Schüler stammen aus Erolzheim und den umliegenden Orten.
1.2 Soziales Klima
In der Klasse herrscht eine angenehme und ungezwungene Lernatmosphäre. Durch die unterschiedlichen Altersstufen der Schüler und häufige Freiarbeit sind die Schüler es gewohnt, einander zu helfen und gemeinsam zu arbeiten. Ein Konkurrenzverhalten der unterschiedlich alten Schüler ist nicht zu beobachten. Im Gegenteil ist es so, dass sich einige Gruppierungen gebildet haben, in denen 1. und 2. Klässler gemischt sind. Diese Gruppen sind allerdings nicht starr, sondern verändern sich regelmäßig. Die meisten Schüler zeigen untereinander ein sehr soziales Verhalten. Kommt es zu Auseinandersetzungen oder einem Streit, sind die Schüler bemüht, diesen Konflikt in einer „Konferenz“ beizulegen. Somit fühlt sich jeder Schüler als ganze Person ernst genommen, was sicher auch ein Grund für die angenehme Atmosphäre ist. Bemerkungen zu einzelnen Schülern:
Sehr auffällig verhält sich P.. Der 1.Klässler schafft es kaum, Regeln einzuhalten und Rücksicht auf andere Schüler zu nehmen. Es scheint, als suche er permanent körperlichen Kontakt. Selbst wenn er Mitschüler nur zum Spielen animieren will, verhält er sich oft so ungeschickt, dass diese sich angegriffen fühlen und sich wehren. Des-
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halb ist P. oft in Rangeleien verwickelt. Zu seiner scheinbar gestörten Körperwahrnehmung kommen Konzentrationsprobleme hinzu. Dies äußert sich darin, dass er oft nicht bei der Sache ist, sich mit anderen Dingen beschäftigt und häufig versucht, seine Mitschüler abzulenken.
Ebenfalls eine auffällige Schülerin ist A.. Sie ist in der 2. Klasse und für ihr Alter schon weit entwickelt. A. hat das Bedürfnis, ständig im Mittelpunkt zu stehen. Das führt oftmals dazu, dass sie ihre Freundinnen und Sitznachbarinnen nicht ernst nimmt und nur ihre Interessen durchsetzt. Ihr dominantes Verhalten setzt sie im Sport oft mit Körpereinsatz um.
E. hingegen ist eine sehr kleine und zierliche Schülerin. Ihr Erscheinungsbild wird verstärkt durch ein äußerst kindliches Verhalten. Sie weint sehr oft und versucht ihre Tränen als Waffe einzusetzen, um ihren Willen durchzusetzen. E. wird von der Klasse nicht wirklich akzeptiert und oft gehänselt.
Auch K. nimmt eine Sonderstellung ein. Sie ist etwas kräftiger gebaut und wird deshalb öfters beleidigt. Trotzdem scheint sie selbstbewusst zu sein und reagiert auf Verletzungen gelassen.
Ein Außenseiter ist auch J.. Der 2.Klässler ist zwar still und unauffällig, verrichtet aber oft nur die Arbeit, die ihm im Moment angenehm ist. J. lehnt es oft ab, an Gruppen- oder Partnerarbeiten teilzunehmen und arbeitet am liebsten ganz alleine. Obwohl sich J. selbst ausgrenzt ist er in der Klasse akzeptiert. M. ist ein Kind, das oft impulsiv reagiert. Der sensible Schüler fühlt sich wegen dem kleinsten Anlass angegriffen und wehrt sich dann auch körperlich. Über dieses Problem wurde in der Klasse schon häufig gesprochen und M. bemüht sich mit Erfolg, etwas bedachter zu reagieren.
1.3 Lernvoraussetzungen und Arbeitsverhalten
Da die Schüler an freie Arbeitsformen gewöhnt sind, arbeiten die meisten selbständig und eigenverantwortlich. Auch die 1.Klässler haben sich schnell angepasst. Für die Kinder ist es selbstverständlich, sorgfältig mit den Materialien umzugehen und gewisse Regeln einzuhalten. Dazu gehört auch, dass angefangene Arbeiten beendet und aufgeräumt werden.
Die Schüler haben keine Probleme mit verschiedenen Sozialformen und arbeiten oft in Partner- oder Gruppenarbeit.
Arbeit zitieren:
2003, Unterrichtsstunde: Luft ist nicht nichts (2. Klasse), München, GRIN Verlag GmbH
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