Abkürzungsverzeichnis Seite V
Abkürzungsverzeichnis
BilMoG
Gesetz zur Modernisierung des Bilanzrechts
DVFA
Deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management
EBIT
earnings before interest and taxes
EK Eigenkapital
EPS
earnings per share
FK Fremdkapital
GK Gesamtkapital
Fremdkapitalzins
Steuersatz auf Einkommen und Ertrag
JÜ Jahresüberschuss
KGV Kurs-Gewinn-Verhältnis
Anzahl der ausstehenden Aktien
r Rendite
Rendite einer alternativen Anlage
Eigenkapitalrentabilität
Fremdkapitalrentabilität
Gesamtkapitalrentabilität
Rendite eines Marktportfolios
Mindestrendite
Umsatzrentabilität
ROI
return on investment
SG Schmalenbach-Gesellschaft
für Betriebswirtschaft e.V.
U Umsatz
gezahlte
Fremdkapitalzinsen
Formelverzeichnis Seite VI
Formelverzeichnis
Formel 1 Grundsätzliche Ermittlung der Eigenkapitalrentabilität ... 4
Formel 2 Ermittlung der erwarteten Mindestverzinsung ... 5
Formel 3 Ermittlung der Gesamtkapitalrentabilität nach Steuern... 6
Formel 4 Ermittlung der Fremdkapitalrentabilität ... 7
Formel 5 Alternative Ermittlung der Fremdkapitalrentabilität ... 7
Formel 6 Herleitung des Leverage-Effekts ... 8
Formel 7 Ermittlung der Umsatzrentabilität ... 11
Formel 8 Herleitung des ROI ... 12
Formel 9 Vereinfachtes Berechnungschema des Ergebnis je Aktie ... 15
Formel 10 Ermittlung des Kurs-Gewinn-Verhältnis... 17
Formel 11 Ermittlung der Dividendenrendite ... 18
1 Einleitung Seite 1
1
Einleitung
Die Bilanzanalyse ist per Definition ein ,,systematisches Verfahren der Aus-
schöpfung und Verarbeitung des Informationspotentials von Bilanz, Gewinn-
und Verlustrechnung, Anhang und Lagebericht mit dem Ziel, Einsichten und
Erkenntnisse über die wirtschaftliche Lage und Zukunftsaussichten eines
Unternehmens zu erlangen."
1
Die Gewinnung erkenntnisorientierter Informa-
tionen basiert also auf der Aufbereitung und Auswertung der Bilanz, die
durch die möglichst genaue Abbildung der wirtschaftlichen Tatsachen ein
Spiegelbild der Realität darstellen soll.
2
Im Wesentlichen besteht die Haupttätigkeit der Bilanzanalyse in der Erstel-
lung und Verdichtung von Kennzahlen sowie deren anschließender Beurtei-
lung.
3
Komplexe unternehmerische Strukturen werden auf einfache, aber
dennoch aussagekräftige Sachverhalte heruntergebrochen. Vorteil der Arbeit
mit Kennzahlen ist, dass sie eine Objektivierung von Sachverhalten durch
den Ausschluss subjektiver Bewertungskomponenten ermöglichen. Sie sind
in der Lage sich abzeichnende Entwicklungen aufzuzeigen und eignen sich
deshalb zur Unterstützung des Managements beispielsweise bei Entschei-
dungsfindungsprozessen oder der Kontrolle von Planungen.
4
Die Bilanzanalyse lässt sich in mehrere Teilbereiche zerlegen. Hinsichtlich
der Beurteilung der finanziellen Stabilität erfolgt eine Analyse der Fähigkeit
Zahlungen künftig bedienen zu können. Weitere Aspekte sind die Einschät-
zung des Erfolgspotentials, wobei Stärken und Schwächen des Unterneh-
mens analysiert werden, und die Beurteilung der aktuellen Ertragslage, die
auch Auskunft über die künftig zu erwartenden Erträge geben soll.
5
Um diese Ziele zu erreichen bedarf es im Vorfeld einer Aufbereitung der
Bilanz. Unter anderem muss in diesem Zusammenhang eine Analyse der
genutzten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden statt-
finden.
6
Ziel der vorliegenden Seminararbeit ist die Aufarbeitung wichtiger Teilaspek-
te der Bilanzanalyse. Hierzu erfolgt zunächst im folgenden Kapitel eine Dar-
stellung der bedeutendsten Kennziffern der Rentabilitätsanalyse. Kapitel 3
schließt sich mit der Illustration der Kennzahl ,Ergebnis je Aktie` sowie wich-
tigen, damit in Zusammenhang stehenden, Kennzahlen an.
1
Gräfer (Bilanzanalyse), S.3
2
Vgl. § 264 Abs.2 S.1 HGB
3
Vgl. Gräfer (Bilanzanalyse), S.3
4
Vgl. Kralicek, Böhmdorfer, Kralicek (Kennzahlen für Geschäftsführer), S.32f.
5
Vgl. Gräfer (Bilanzanalyse), S.2
6
Vgl. Scheffler (Rechnungslegung nach HGB und IAS/IFRS), S.160f.
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