Inhaltsverzeichnis
Einleitung 0 3
Die Theorie des Konstruktivismus 1 4
1.2 Der soziokulturelle Konstruktivismus nach Siegfried J Schmidt 7
Die Wirklichkeitskonstruktion durch die Medien 2 9
13 Die Konstruktion von Politikerimages 3
13 Die Medialisierung der Politik 3 1
14 3 1 2 Politische Inszenierung
15 3 1 3 Politische Entertainisierung Politainment
16 3 1 4 Personalisierung der Politik
17 Politikerimages in den Medien 3 2
17 3 2 1 Was ist ein Politikerimage
19 3 2 2 Das Image-Rezept: Was muss man bei der Konstruktion von Politiker
images beachten
20 3 2 3 Aufrechterhaltung eines Politikerimages
21 3 2 4 Der Umgang der Medienrezipienten mit Politikerimages
22 3 2 5 Der Zusammenbruch von konstruierten Politikerimages
24 Zusammenfassung und kritische Stimmen 4
26 Literaturverzeichnis 5
2
0 Einleitung
Wann immer man Nachrichten im Fernsehen anschaut, kann man sich fast sicher sein, mindestens einen Politiker zu Gesicht zu bekommen. Tagtäglich blicken uns Angela Merkel, Guido Westerwelle, Barack Obama oder andere Spitzenpolitiker über unser Fernsehgerät in die Augen. So viele Jahre schon kann man unzählige Berichte über sie anschauen, Interviews verfolgen oder einfach nur Fotos von ihnen betrachten. Man hat das Gefühl, die Personen hinter der Mattscheibe zu kennen, sie sind zu unseren Vertrauen geworden.
Doch man muss sich darüber klar werden, dass das, was uns in den Medien von Politikern präsentiert wird, lediglich Images sind. Wenn man sich dessen bewusst wird, eröffnen sich einige Fragen. Was ist ein Image? Was macht ein Politikerimage aus? Wie wird es konstruiert und von wem? Warum ist es üblich, Politikerimages in den Medien darzustellen? Wieviel von der Privatperson steckt in so einem Image bzw. lassen sich überhaupt Gemeinsamkeiten zwischen dem Politiker im Privaten und in der Öffentlichkeit finden? Weshalb haben diese Images Bestand und warum scheitern manche Imageentwürfe?
Alle diese Frage möchte ich Schritt für Schritt beantworten und dafür werde ich zunächst einige Voraussetzungen schaffen. Die Basis meines Vorgehens ist die Theorie des Konstruktivismus. Deshalb werde ich in Kapitel 1 zuallererst einige konstruktivistische Grundbegriffe erklären und anschließend das zirkuläre Modell des soziokulturellen Konstruktivismus nach Siegfried J. Schmidt erklären. Anschließend wende ich diese konstruktivistischen Einsichten auf ein mediales Phänomen an, nämlich die Wirklichkeitskonstruktion durch die Medien. In Kapitel 2 möchte ich deutlich machen, inwiefern man behaupten kann, dass die heutigen Massenmedien Wirklichkeit bzw. Wirklichkeiten erzeugen und mit Hilfe welcher medialen Methoden Wirklichkeiten konstruiert werden.
Als Nächstes werde ich in Kapitel 3 erläutern, inwieweit die Politik heutzutage medialisiert ist und was das für Folgen für die Politikvermittlung hat. Eine dieser Konsequenzen ist, dass die Politik zunehmend auf die Strategie der Personalisierung zurückgreift und einzelne Politiker bewusst in den Mittelpunkt stellt. Ich werde aufzeigen, dass es aufgrund der medialen Gegebenheiten nicht möglich ist, einen Politiker als individuellen Menschen mit all seinen Facetten darzustellen und dass es aus diesem Grund nötig ist, für einen Politiker ein gewisses Medienimage zu erzeugen. Daraufhin werde ich das Phänomen des Politikerimages genauer unter die Lupe nehmen. Nach der Erklärung, was man unter einem Politikerimage versteht, werde ich
beschreiben, was für die Konstruktion eines Images wichtig ist und wie ein solches über einen langen Zeitraum hinweg aufrecht erhalten werden kann. Danach untersuche ich, wie Medienkonsumenten mit diesen konstruierten Images umgehen und gehe auch auf die unterschiedliche Wahrnehmung des Beobachters 1. bzw. 2. Ordnung ein. Den Abschluss des dritten Kapitels bildet die Beantwortung des Frage, warum die Konstruktion mancher Images scheitert und weshalb manche bereits in der Öffentlichkeit etablierte Politikerimages zusammenbrechen.
Im vierten und letzten Kapitel fasse ich die wesentlichen Aussagen dieser Arbeit nochmal zusammen und führe noch kritische Stimmen zum Thema Politikerimage an.
1 Die Theorie des Konstruktivismus
1.1 Allgemeine Informationen und konstruktivistische Grundbegriffe
Wenn man auf das Thema Konstruktivismus zu sprechen kommt, muss man zunächst klar stellen, dass es nicht ‚den‘ Konstruktivismus gibt, sondern dass es viele verschiedene konstruktivistische Ansätze aus den unterschiedlichsten wissenschaftlichen Disziplinen gibt. Ernst von Glasersfeld hat sich dem Thema Konstruktivismus philosophisch genähert, der Biologe Humberto Maturana stellte eine Theorie des neurobiologischen Konstruktivismus auf und Siegfried J. Schmidt entwickelte ein zirkuläres Kreismodell des soziokulturellen Konstruktivismus, um nur drei Beispiele zu nennen. Man kann also nicht vom Konstruktivismus an sich sprechen, sondern müsste korrekterweise von vielen Konstruktivismen reden (vgl. Weber 2003).
Aber einige Aspekte sind allen Konstruktivismen gemeinsam. Alle Ansätze gehen im Gegensatz zum Realismus davon aus, dass es keine allgemein gültige Wirklichkeit im Original gibt, sondern dass jeder Beobachter seine eigene Wirklichkeit erzeugt. Aus diesem Grund untersuchen Konstruktivisten auch nicht daraufhin, ob etwas wahr oder falsch ist, sondern ob etwas in einem bestimmten Zusammenhang mehr oder weniger valide und passend ist. Während Realisten versuchen, Was-Fragen zu beantworten, z.B. ‚was ist Wahrnehmung?‘, formulieren Konstruktivisten Wie-Fragen, z.B. ‚wie nimmt man wahr?‘. Die große Grundfrage des Konstruktivismus, zu der jeder konstruktivistische Ansatz seine eigene Erklärung bereit stellt, lau-
tet: ‚Wie erzeugt ein Beobachter seine Wirklichkeit?‘ (vgl. Weber 2003). Bevor ich nun auf Schmidts soziokulturellen Konstruktivismus genauer eingehe, ist es zunächst hilfreich, einige wichtige Grundbegriffe zu klären.
Realität und Wirklichkeit: In konstruktivistischen Theorien wird zwischen Realität und Wirk- lichkeitdifferenziert, Wirklichkeit wird „als jene phänomenale Welt definiert, die von uns er- zeugtwird, und Realität als das unerkennbare Jenseits dieser Wirklichkeitskonstruktionen“ (Weber 2003, S.185). Gemäßigte Konstruktivisten gehen davon aus, dass eine originale Realität existiert, dass man aber nicht in der Lage ist, diese vollständig abzubilden. Im Gegensatz dazu sind Vertreter eines radikalen Konstruktivismus der Ansicht, es gäbe gar keine Originalrealität, sondern nur die Wirklichkeiten, die von Beobachtern durch die Operationen der Beobachtung, Selektion, Erkennen, Unterscheiden und Benennen erzeugt werden (vgl. Weber 2003).
Konstruktion: Während dieser Begriff im allgemeinen Sprachgebrauch meist für einen planvollen und beabsichtigten Vorgang benutzt wird, beispielsweise in der Architektur, verwenden ihn die Konstruktivisten, um unabsichtliche und unbewusste Vorgänge zu bezeichnen. Durch den Vorgang der Konstruktion bilden sich gemäß der biologischen, kognitiven und soziokulturellen Bedingungen eines Beobachters Wirklichkeitsentwürfe heraus (vgl. Schmidt 1994). Laut Schmidt sind den Beobachtern viele dieser Bedingungen weder bewusst, noch können sie sie steuern, so dass es keinen Sinn ergibt, Wirklichkeitskonstruktion als einen planvollen Akt aufzufassen. „Wirklichkeitskonstruktion widerfährt uns mehr als daß sie uns bewusst wird – weshalb wir die Konstruiertheit unserer Wirklichkeit erst dann bemerken, wenn wir beobachten, wie wir beobachten, handeln und kommunizieren“ (Schmidt 1994a, S.5).
Beobachter: Jedes lebende und erkennende System ist ein Beobachter. Im Prinzip bedeutet das, dass jeder Mensch ein Beobachter ist, doch in den konstruktivistischen Theorien ist selten die Rede vom Menschen, sondern man spricht vom ‚kognitiven System‘, vom ‚Aktanten‘ (vgl. Weber 2003). Jeder Beobachter ist ein geschlossenes, autopoietisches System, das sich selbst organisiert, sich auf sich selbst bezieht und an die Umwelt strukturell gekoppelt ist. Was das im Einzelnen bedeutet, werde ich nachfolgend erklären. Jeder Beobachter beobachtet zum einen (Beobachtung 1. Ordnung) und beobachtet zum anderen, wie er beobachtet (Beobachtung 2. Ordnung).
Beobachtung 1. Ordnung: Beobachtung meint nicht Beobachten im visuellen Sinne, also nicht den Sehsinn, sondern einen Prozess des Unterscheidens und Benennens. Um etwas benennen
zu können, muss man es von etwas anderen unterscheiden. Man muss Differenzen feststellen um sagen zu können, was das Beobachtete eben nicht ist. Anhand dieser Differenzen können Dinge benannt werden. Ein Beobachter (ein Mensch) beobachtet also und legt dabei Merkmale fest, anhand derer er unterscheidet und mit Hilfe dieser Differenzen benennt er (vgl. Schmidt 1993). Die Unterscheidungsmerkmale gibt es nur innerhalb des Beobachters, sie finden nicht bereits in der Umwelt statt, sondern der Beobachter trifft die Unterscheidungen selbst. Folglich kann das Beobachtete auch keine originalgetreue Abbildung der Umwelt sein, sondern nur eine Konstruktion. Wenn man anhand anderer Merkmale unterscheidet, dann würde eine andere Konstruktion entstehen (vgl. Schmidt 1994).
Die Merkmale, die zur Differenzierung herangezogen werden, sind keineswegs willkürlich, sondern sind verschiedenen Bedingungen unterworfen. Biologische, biographische, soziale und kulturelle Gegebenheiten spielen dabei eine große Rolle (vgl. Schmidt 1993) und legen fest, was ein Beobachter als wichtig bzw. weniger wichtig einstuft.
Weil das kognitive System strukturell an die Umwelt gekoppelt ist, empfängt es über seine Sinnesorgane unzählige Reize, wenn es in seiner Umwelt interagiert. Diese können nicht vollständig aufgenommen werden, sondern müssen zunächst selektiert und anschließend aufgrund der systemeigenen Erfahrungen bewertet werden. Jedes kognitive System ist operativ geschlossen, was bedeutet, dass es in sich geschlossen ist und nur innerhalb seiner Grenzen operiert (vgl. Schmidt 1994). Es hat aufgrund der oben genannten Bedingungen seine eigenen systemimmanenten Strukturen gebildet, kennt nur diese und kann sich auch nur auf diese beziehen, es ist quasi selbstreferenziell und autopoietisch.
Diese Strukturen existieren somit nur innerhalb des Systems und sind in der Umwelt eigentlich gar nicht vorhanden, die Umwelt könnte gar nicht wissen, was für das einzelne System wichtig ist (vgl. Schmidt 1993). Schmidt stellt fest, „daß es keine systemunabhängig objektivierbare ontologische Realität gibt, sondern so viele Wirklichkeiten, wie es Systeme gibt, die zu beobachten in der Lage sind“ (Schmidt 1994a, S.8). Doch weil wir aufgrund unserer „koe- volutionArtgeschichte biologisch fundamental gleich sind […] müssen wir unsere Wirklichkeiten in erheblichen Maße auch gleich konstruieren“ (Hejl 2001, S.84).
Beobachtung 2. Ordnung: Weil wir Menschen anscheinend auf eine sehr ähnliche Art und
Weise beobachten und dementsprechend ähnliche Wirklichkeiten erzeugen, fällt die Konstruiertheit unserer Wirklichkeit kaum auf. In unserem Alltagsleben merken wir diese gar nicht, glücklicherweise, denn es wäre sehr unpraktisch, wenn wir permanent bewusst mit unseren Konstrukten umgehen müssten. Der Beobachter 1. Ordnung kann die Produziertheit sei-
ner Wirklichkeit also fast vollständig ignorieren. Doch jeder Aktant kontrolliert seine Wirklichkeitsentwürfe und revidiert sie gegebenenfalls, indem er beobachtet, wie er beobachtet (vgl. Schmidt 1994). Er kann Überlegungen anstellen, wie das Beobachten auf der ersten Ebene von statten geht und warum genau diese Unterscheidungen getroffen werden und eben keine anderen. Durch diese Beobachtung 2. Ordnung wird dem Aktanten bewusst, dass seine Wirklichkeit konstruiert ist und dass nicht nur eine einzige, nämlich seine, existiert, sondern, dass jeder Beobachter in seiner eigenen Wirklichkeit lebt (vgl. Schmidt 1993). Vor allem in Streitsituationen wird diese Einsicht deutlich, wenn der Gesprächspartner einen einfach nicht verstehen kann und man den Eindruck hat, von zwei komplett verschiedenen Sachverhalten zu sprechen.
Fazit: Ein Beobachter beobachtet auf einer ersten Ebene, nimmt also Reize auf, selektiert diese, legt aufgrund systemimmanenter Bedingungen Differenzen und Benennungen fest und konstruiert dadurch seine eigene Wirklichkeit. Auf einer zweiten Ebene beobachtet der Aktant, wie die Beobachtungen 1. Ordnung ablaufen und wird sich dadurch der Konstruiertheit seiner Wirklichkeit bewusst.
Der soziokulturelle Konstruktivismus nach Siegfried J. Schmidt 1.2
Der Kommunikationswissenschaftler Siegfried J. Schmidt war früher ein Anhänger des radikalen Konstruktivismus, bestreitet aber inzwischen die Existenz einer originalen Realität nicht mehr unbedingt. Er betont den sozialen und kulturellen Aspekt eines kognitiven Systems und betrachtet die konstruierte Wirklichkeit als eine soziale. In den 90er Jahren entwickelte er ein zirkuläres Kreismodell vom soziokulturellen Konstruktivismus, das veranschaulichen soll, wie ein Beobachter durch die Verbindung von Kognition, Kommunikation, Kultur und Medien Wirklichkeitskonstruktion betreibt (vgl. Schmidt 1993).
Mit Kognition (Denken) und Kommunikation (Sprechen bzw. Mitteilen allgemein) ist im Prinzip der Mensch gemeint. Diese beiden Instanzen laufen immer voneinander getrennt ab, das Innere kann nie direkt nach außen kommuniziert werden, sondern muss zusammengebracht werden. Dies geschieht durch die beiden anderen Instanzen, Medien und Kultur, die man mit der sozialen Umwelt des Beobachters gleichsetzen könnte (vgl. Weber 2003). Als Kultur könnte man ein Programm für das Verhalten innerhalb einer bestimmten Gesellschaft bezeichnen. Jeder Mensch, und somit die beiden Instanzen Kognition und Kommunikation, ist geprägt durch seine Kultur.
„Mit anderen Worten, jedes Individuum wird schon in eine sinnhaft konstituierte Umwelt hineingeboren und auf sie hin sozialisiert und geht nie mit ‚der Realität als solche‘ um. Wahrnehmen, Denken, Fühlen, Handeln und Kommunizieren sind geprägt von den Mustern und Möglichkeiten, über die der Mensch als Gattungswesen, als Gesellschaftsmitglied, als Sprecher einer Muttersprache und als Angehöriger einer bestimmten Kultur verfügt“ (Schmidt 1994a, S.594).
In einer bestimmten Kultur gibt es ein kollektives Wissen, mit dessen Hilfe die einzelnen Kulturmitglieder ihre Wirklichkeit konstruieren.
An dieser Stelle möchte ich in einem kleinen Exkurs den Begriff der Erwartungserwartung erklären, da das Thema Erwartungen und Erwartungserwartungen im Verlauf der Arbeit immer wieder auftauchen wird. Durch dieses kulturell bedingte kollektive Wissen wird das Aufstellen von Verhaltensregeln möglich. Regeln wiederum reduzieren die optionalen Handlungen in einer bestimmten Situation auf wenige Möglichkeiten. Somit kann ein Aktant aufgrund in einer Kultur etablierter Regeln darauf schließen, wie ein anderer Aktant höchstwahrscheinlich handeln wird bzw. nicht handeln wird (vgl. Nolte 2005). Als Beobachter 2. Ordnung sind uns unsere eigenen Erwartungen bewusst und wir antizipieren zugleich, dass unsere Mitmenschen von uns ein bestimmtes Verhalten erwarten. Dabei handelt es sich um so genannte Erwartungserwartungen: von anderen Gesellschaftsmitgliedern wird ein bestimmtes Verhalten erwartet, das kompatibel zu unserer Wirklichkeitskonstruktion ist (vgl. Schmidt 1994). Dadurch, dass wir vermuten, was andere Personen von uns erwarten, sind wir in der Lage, unser Verhalten dementsprechend anzupassen und sozusagen in verschiedene Rollen zu schlüpfen. Beispielsweise bei einem Vorstellungsgespräch versucht man, sich von seiner besten Seite zu zeigen und schwindelt vielleicht auch ein klein wenig, um die angenommenen Erwartungen des Gegenübers zu erfüllen. Durch dieses bewusste Ausspielen der Erwartungserwartungen, ist man in der Lage, die Wirklichkeitskonstruktion von anderen Personen zu beeinflussen, man kreiert ein anderes, meist besseres Bild von sich selbst. Dem Gegenüber bleibt es jedoch überlassen, ob er die angebotene Konstruktion annimmt, ob er selbst trotzdem ein anderes Bild konstruiert oder ob er sogar aufgrund seiner eigenen Erwartungserwartung versteht, dass es sich um eine bewusste Konstruktion handelt. Diese intendierte Selbstdarstellung sollte man aber in den meisten Fällen nicht als absichtliche Manipulation ansehen, sondern lediglich als ein Sicht-selbst-in-Szene-setzen, das im alltäglichen Leben häufig sehr hilfreich sein kann.
Arbeit zitieren:
Anja Gutmair, 2010, Politikerimages in den Medien, München, GRIN Verlag GmbH
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