Gliederung
I. Einleitung 1
II. Entwicklung u. Bedeutung der culpa in contrahendo im materiellen dt. Recht 1
1. Entstehung der culpa in contrahendo 2
2. Anwendungsbereich, Funktion und Einordnung der c i c. 3
3. Fallgruppen der culpa in contrahendo 5
4. Die culpa in contrahendo in anderen europäischen Rechtsordnungen 6
III. Die culpa in contrahendo im IPR und IZPR 8
1. Qualifikation der culpa in contrahendo im deutschen IPR 9
a) Einheitlich vertragliche Qualifikation 10
b) Differenzierende Qualifikation 12
c) Fazit 13
d) Eigene Stellungnahme 14
2. Qualifikation der culpa in contrahendo im IZPR 15
a) EuGVVO 15
aa) Autonome Auslegung des Vertragsbegriffs 16
bb) Qualifikation der c i c. in der EuGVVO 17
b) Deutsche Zivilprozessordnung 18
c) Fazit 19
3. Gesamtfazit zur culpa in contrahendo im IPR und IZVR 20
IV. Die culpa in contrahendo unter der Rom II-VO 20
1. Qualifikation vorvertraglicher Ansprüche unter Geltung der ROM I - und ROM II
Verordnungen............................................................................................................... 21
a) Der Begriff des „Verschuldens bei Vertragsverhandlungen“ im europäischen
Kollisionsrecht 22
b) Ergebnis zur Qualifikation vorvertraglicher Ansprüche 23
2. Das spezielle Anknüpfungssystem der ROM II-VO 24
a) Abgrenzung des Anwendungsbereichs des Art. 12 und der Artt. 4 ff 24
b) Die einzelne Anknüpfung 25
3. Fazit zur culpa in contrahendo in der ROM II-VO 27
V. Gesamtfazit der Arbeit 27
VI. Ausblick und noch offene Fragen 28
II
Literaturverzeichnis
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III
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VIII
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IX
I. Einleitung
Diese Arbeit stellt eine Vergleichsarbeit dar. In ihr wird eine Gegenüberstellung der unterschiedlichen Regelungen der culpa in contrahen-do 1 - im gegenwärtigen deutschen Internationalen Privatrecht 2 und der am 11.01.2009 in Kraft tretenden Verordnung EG Nr. 864/2007 über das
auf außervertragliche Schuldverhältnisse anwendbare Recht 3 - vorge-
nommen, wobei das Hauptaugenmerk der Bearbeitung auf der rechtsinstitutionellen Qualifikation in den einzelnen Rechtsquellen liegt. In Ausführung der unterschiedlichen Lösungsansätze soll die aktuell bestehende Qualifikationsproblematik im IPR beleuchtet und diskutiert werden. Dabei wird auch ein kurzer zivilprozessualer Ausblick gegeben, um die unterschiedliche Qualifikation im bestehenden IZPR zu skizzieren. Die Untersuchung der Qualifikationsproblematik soll nachfolgend Aufschluss über die Entwicklung der Regelung in der ROM II-VO geben und den Nutzen dieser europäischen Neuordnung darlegen. Ausgangspunkt der Arbeit ist zunächst ein kurzer Überblick über die Ausgestaltung der culpa in contrahendo im nationalen deutschen Sachrecht gefolgt von Ausführungen über die Behandlung im IPR/IZPR und in der 2009 folgenden ROM II-Verordnung. Dabei wird die Relevanz der richtigen Qualifikation und Einordnung dieses Rechtsinstitutes verdeutlicht.
II. Entwicklung und Bedeutung der culpa in contrahendo im materiellen deutschen Recht
Um das Qualifikationsproblem der culpa in contrahendo besser verstehen und beleuchten zu können, ist zunächst ein Blick auf das deutsche Sachrecht und dessen Fallkonstellationen nötig. Die sich darin vereinenden Haftungstatbestände bilden die Grundlage für die spätere Anknüpfungsentscheidung. Obwohl es sich bei dem Rechtsinstitut der culpa in contrahendo um ein speziell deutsches Gewächs handelt, hat es sich sehr
1 Im Folgenden auch mit C.i.c. abgekürzt.
2 Im Folgenden auch mit IPR abgekürzt.
3 Im Folgenden auch als „ROM II“ - Verordnung bezeichnet.
1
Arbeit zitieren:
Philip J. S. Fendt, 2009, Die Regelung der Culpa in contrahendo in der Rom II-VO im Vergleich zum gegenwärtigen deutschen internationalen Privatrecht, München, GRIN Verlag GmbH
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