1. Forschungsinteressen 1
1.1. Fragestellung 1
2. Literaturrecherche 2
2.1. Kromrey, H.: Studierendenbefragungen als Evaluation der Lehre? 2
2.1.1. Evaluation der Lehre 2
2.1.2. Programm- und Wirkungsforschung 3
2.1.2.1 Programmforschung 3
2.1.2.2. Erfolgsmessung 3
2.1.2.3. Messung der Individualsphäre 3
2.1.2.4. Umfrageforschung 3
2.1.2.5. Befragung Studierender 4
2.1.2.6. Rückmeldung 4
2.1.2.7. Evaluation zur Messung von Qualität 4
2.1.3. Evaluierbarkeit von Qualität in der Lehre 4
2.1.4. Ziele 5
2.2. Scriven, M.: Die Methodologie der Evaluation 6
2.3. Kolleck, B.: Umfrageergebnisse zur Studienmotivation an der ASFH 2001 6
3. Leitfaden für die Interviews 7
4. Auswertung der Interviews 8
4.1. Gründe für den Beginn des Studiums 8
4.2. Lebenssituation der Studenten 8
4.3. Die finanzielle Situation 9
4.4. Die zwischenmenschliche Atmosphäre an der ASFH 9
4.5. Inhalte des Studiums 9
4.6. Resonanz auf Bewerbungen 10
4.7. Erwartete Erfolge im Studium 10
4.8. Umsetzung erworbenen Wissens in der Praxis 10
4.9. Positive Erfahrungen an der ASFH 11
4.10. Negative Erfahrungen an der ASFH 11
5. Transkription eines der Interviews 11
6. Literaturverzeichnis 14
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1. Forschungsinteressen
Mit Hilfe von Interviews soll die individuelle Situation Studierender der Alice-Salomon-Fachhochschule, sowie deren Zufriedenheit mit dem Studium herausgefunden werden. Es handelt sich also um ein offenes Verfahren. Diese dienen dazu, möglichst authentische Informationen von den Probanden zu bekommen, im Gegensatz zu standardisierten Verfahren, die an statistischen Daten interessiert sind.
In dieser Arbeit wird die Methode des themenzentrierten Interviews angewandt, es orientiert sich am Thema der Studienzufriedenheit, also Motivation, Erfahrungen, Erfolge. Die Ergebnisse meiner Forschungsarbeit sollen zentrale Probleme bzw. relevante Themen der Studenten an der ASFH aufdecken. Somit können sie als Grundlage für das entwickeln einer standardisierten Befragung dienen.
Der Problembereich ist also die Evaluation des Studierens an der Alice-Salomon-Fachhochschule.
1.1. Fragestellung
Nach intensiver Beschäftigung mit den Forschungsinteressen habe ich die Folgenden Forschungsfragen entwickelt:
• Welche Erfahrungen wurden im Studiengang Sozialpädagogik/ Sozialarbeit an der ASFH gemacht, und welche Erfolge werden und wurden damit angestrebt und erzielt? • Wie zufrieden sind die Studenten mit dem Studium, mit der Organisation, Beratung und Betreuung der Fachhochschule? Wie Motiviert sind die Studenten? • Und als zentrale Frage:
Welche Einflüsse gibt es auf die Motivation, die Zufriedenheit mit dem Studium und die Erfolge?
Diese Fragen sollen in der Auswertung der themenzentrierten offenen Interviews beantwortet werden.
Die vier Dimensionen Motivation, Zufriedenheit, Erfahrungen und Erfolge können unter verschiedenen Gesichtspunkten betrachtet werden:
Erfahrungen: Mögliche Unterdimensionen sind emotionale/ zwischenmenschliche Erfahrungen und Eindrücke der Studierenden, Reaktionen auf Bewerbungen (während des Studiums für Praktika oder Nebenjobs). Erfahrungen mit Beratungsangeboten an der ASFH und der Betreuung durch die Dozenten.
Erfolge: Diese Dimension läßt sich untergliedern in die von den Studenten vor dem Studium angestrebten Erfolge und diejenigen, die sie meinen bis jetzt erzielt zu haben. Hierbei kann Erfolg z.B. als Wissenszuwachs, als Erhöhung der Karrierechancen oder als ein guter Studienabschluß definiert werden.
1
Motivation: Die Dimension der Motivation hängt eng zusammen mit den anderen genannten
Dimensionen. Motivation ist der Beweggrund für angestrebten Erfolge und das erzielen der Erfolge hängt von der Motivation ab. Andererseits können Mißerfolge der Grund für abnehmende Motivation sein.
Sämtlichste Erfahrungen nehmen Einfluss auf die Motivation zum Studieren, eine geringe Motivation kann jedoch auch zu schlechten Erfahrungen, eine hohe Motivation zu guten verhelfen. Zufriedenheit: Für die Dimension der Zufriedenheit gelten die selben Unterdimensionen, wie für die Motivation.
2. Literaturrecherche
2.1. Kromrey, H.: Studierendenbefragungen als Evaluation der Lehre? 2.1. 1. Evaluation der Lehre
Qualität und somit auch die Qualitätsbewertung als Instrument der Qualitätssicherung ist Kromrey’s Meinung nach wichtig für Hochschulen und Universitäten.
Die Bewertung sei jedoch mit dem zentralen Problem verbunden, dass verlässliche Resultate nur durch methodisch kontrollierte empirische Evaluationsforschung erziehlt werden können. Dabei bestehe aber die Gefahr, dass die Evaluation selbst die Qualitätsentwicklung behindert, da sie an sich schon vieler Ressourcen bedarf.
Angewendet werden bei der Qualitätsbewertung häufig zwei Strategien der Vereinfachung. Diese reduzieren nach Kromrey die Sicht auf das Problem in unangemessenem Maße und seien unreflektiert.
Eine Strategie sei die Übertragung von Umfrageergebnissen bezüglich einzelner Lehrveranstaltungen auf Studienbedingungen des gesamten Faches. Mit der zweiten Strategie meint Kromrey die Reduktion auf Datenerhebung bei einer selbstselektiven Teilmenge Studierender in einzelnen Veranstaltungen. Unter Evaluation versteht Kromrey im Bereich der Methodologie empirischer Sozialforschung das Design eines bestimmten Forschungstyps. Im Idealfall werde diese als Feldexperiment mit Kontrollgruppen durchgeführt.
Da dafür jedoch meist nicht die nötigen Vorraussetzungen gegeben seien, werden „Ersatzlösungen“ für die betreffenden Bestandteile angewandt, wobei die Logik der Argumentation und die Vorgehensweise des Experiments beibehalten würden.
Es bestehe bei der Evaluation die Möglichkeit verschiedener Schwerpunkte. Die Ergebnisse können formativ ausgewertet werden, das heißt, sie werden direkt in den Prozess des Evaluierens zurückgekoppelt. Bei der summativen Auswertung werde ein abschließender Gesamtüberblick erstellt.
Die eigentliche Evaluation bestehe im Vergleich der Auswertungsergebnisse mit den im Vorhinein gesetzten Zielen. So entstehen Daten zur Effektivität bzw. Ineffiktivität angewendeter Maßnahmen. Der Begriff der Evaluation in der empirischen Sozialforschung bezeichne also nicht nur eine Methode, sondern könne als komlelexer Handlungszusammenhang bezeichnet werden, da er auch Teilnahme am Prozess -nicht nur Forschung- beinhalte.
Neben der Datenerhebung geht es bei Evaluation darum, die subjektiven Bewertungen der Befragten in intersubjektive Aussagen umzuwandeln.
Für das Beispiel der Befragung zur Qualität der Lehre an Hochschulen sind nach Schmidt (1980) Urteile von Studierenden verlässlicher als die Bewertung der Leistungen durch die Dozenten. Sie
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seien ebenso zuverlässig wie professionelle Testverfahren und von individuellen Merkmalen der Studenten weitgehend unbeeinflusst.
2.1.2. Programm- und Wirkungsforschung
Evaluation als Erfolgskontrolle, so Kromrey, sei an Hochschulen unmöglich. Dass diese Methoden für die Evaluation in Hochschulen nicht geeignet seien, meint Kromrey jedoch nicht als Empfehlung generell davon Abstand zu nehmen - er rät nur von diesen Formen im Zusammenhang mit Lehrevaluation an Hochschulen ab.
2.1.2.1 Programmforschung
Die Programmforschung könne nicht flächendeckend angewandt werden. Angenommen, das bewertete Programm sei die Diplomphase, so sei das erste Problem die Benennung der Indikatoren für relevante Maßnahmen. Denn Studien- und Prüfungsordnung ist für alle Studierenden die selbe und kann so kaum Unterschiede im Bezug auf erworbene Qualifikationen anzeigen. Beratung und Betreuung durch die Dozenten sei in der Diplomphase nicht mehr rekonstruierbar.
2.1.2.2. Erfolgsmessung
Auch Prüfungsergebnisse können hier nicht als Indikatoren für die erworbene Qualifikation eingesetzt werden, da diese nur ein Teil der Qualifikation anzeigen bzw. Erfolg und Mißerfolg nicht direkt auf Qualifikation zurückzuführen sei.
Desweiteren werden die Prüfungen von den Hochschulen gemacht, das heißt sie bestimmen die Ausprägung der Indikatoren mit denen ihre Qualität bewertet werden soll (und nehmen den Ergebnissen damit ihre Gültigkeit).
2.1.2.3. Messung der Individualsphäre
Die Hochschule könne durch Beratung und Lehre den Qualifikationserwerb der Studierenden begünstigen oder behindern. Der tatsächliche Erfolg oder Mißerfolg des Einzelnen hänge jedoch von zahlreichen Merkmalen ab, wie Lebenssituation, Motivation und Lernstil im Studium. Diese Variablen zu messen sei aufgrund ihrer Vielzahl und Komplexität nicht möglich.
2.1.2.4. Umfrageforschung
Hierbei geht es um das Übertragen der Bewertungstätigkeit auf Dritte. Das ist nach Kromrey notwendig, wo Evaluation durch Programmforschung oder Erfolgsmessung unmöglich ist. Die Evaluation wird dabei nicht lediglich durch Umfragen betrieben, sondern auch mithilfe von Daten der Hochschulstatistik sowie von Beobachtung und Diskussion. Dieser Prozess erfordere jedoch sehr viel Geld und Zeit.
2.1.2.5. Befragung Studierender
Die Evaluation allein durch Befragung der Studenten sei weit verbreitet, führe jedoch zu kaum objektiven Ergebnissen. Es werde fälschlicherweise davon ausgegangen, dass die Bewertungen der Studenten pro Lehrveranstaltung zu Indikatoren der Qualität der Lehre führen. Das Problem sei, dass die Bedeutung der Antworten auf standardisierten Fragebögen nicht ausreichend
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Arbeit zitieren:
Svenja Schank, 2003, Evaluation - Studienzufriedenheit an der ASFH, München, GRIN Verlag GmbH
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