Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
1 Vorüberlegungen zum Medieneinsatz 1
1.1 Lerngruppe. 2
1.2 Bezug zu den Rahmenrichtlinien. 2
1.3 Sachanalyse 2
1.4 Didaktisch-methodische Überlegungen. 3
1.5 Lernziele 3
2 Kritische Darstellung des Medieneinsatzes. 4
2.1 Song. 4
2.2 Overhead-Transparent. 4
2.3 Realien. 5
2.4 Wandkarte und Atlas. 5
2.5 Lehrbuch und Arbeitsblatt 5
3. Anhang 6
1 Vorüberlegungen zum Medieneinsatz
Die Anlage dieses Konzepts bezieht sich grundsätzlich auf eine mögliche, durchzuführende unterrichtspraktische Einheit, nicht jedoch auf eine bereits erfolgte Realisation. Dieses Medienkonzept geht somit über den Status der bloßen Planung zwar nicht hinaus, soll jedoch einen Einsatz in der Schulpraxis anregen und die Durchführbarkeit durch eine fundierte Konzeption absichern.
Medien sind unverzichtbare Konstituenten eines jeden Lehr- u. Lernprozesses. Sie sprechen die verschiedensten Sinne an, eignen sich für verschiedene Lerntypen in unterschiedlicher Art und Weise, initiieren selbstständige Denk- und Handlungsprozesse der Schüler 1 und sind eine Voraussetzung für die Methodenvielfalt im Unterricht. Medien machen auf diese Weise einen abwechslungsreichen und interessanten Unterricht erst möglich.
Im unterrichtlichen Lernprozess haben Medien die Funktion einer Vermittlung zwischen der Wirklichkeit und dem Lernenden (vgl. Rinschede 2005, S. 288f.). Die Unterrichtsmedien lassen sich je nach Lernziel und Unterrichtsgegenstand in vielfältige Ka-tegorien gliedern (vgl. ebd.).
Die zahlreichen Möglichkeiten zur „medialen Vermittlung von Wirklichkeit“ eröffnen zugleich das notwendige Spannungsfeld, in dem die didaktische Begründung für die Wahl eines bestimmten Mediums getroffen werden muss (Volkmann 1994, S. 6f.). Dieser Schwerpunkt ist ein hauptsächlicher Gegenstand des vorliegenden Medienkonzepts. Die Lei(d)tfrage könnte deshalb lauten: „Welches Medium nutze ich zu welchem Inhalt in welcher Unterrichtsphase und mit welchem Ziel?“. Geographieunterricht behandelt neben Nahräumen zumeist weit entfernte unbekannte Räume. Um diese für die Schüler bestmöglich erfahrbar zu machen, nutzt der professionelle Geographielehrer ein Medien-Repertoire, das zum Teil eine hohe Diversität aufweist. Allerdings gilt hierbei eben gerade nicht das Motto: „Viel hilft viel“. Die Anforderungen an ein Medium sind mitunter enorm: es soll anschaulich, einprägsam und optisch ansprechend sein, einen hohen Wiedererkennungswert haben, es sollte zum Entwick-lungsstand und zur Erfahrungswelt der Schüler passen, aber auch unbekannt sein, motivieren, verblüffen und provozieren und eine Fragehaltung hervorrufen. Da sich der Medieneinsatz immer auf einen konkreten Unterrichtseinsatz bezieht, erfolgt zunächst eine kurze Betrachtung der maßgeblichen Bedingungen.
1 Die verwendeten Personenbezeichnungen sind geschlechtsneutral. Auf die durchgängige Verwendung der weiblichen und männlichen Form wird aus stilistischen Gründen verzichtet.
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1.1 Lerngruppe
Der Einsatz des Medienpakets soll in einer Klasse der fünften Jahrgangsstufe zur Erarbeitung der Sonderkulturen am Oberrheingraben erfolgen. Es ist davon auszugehen, dass die Schüler dem Lerngegenstand und der Vielfalt der eingesetzten Medien neugierig und aufgeschlossen gegenüberstehen.
Es handelt sich um 10-jährige Schüler, die den Unterricht überwiegend mit Interesse und Eifer verfolgen. Neben ausgeprägter Begeisterungsfähigkeit sind die Schüler in diesem Alter jedoch auch sehr unruhig und üben zahlreiche Nebenaktivitäten aus. Diesem Umstand soll durch einen abwechslungsreichen Medieneinsatz entgegengewirkt werden.
Einige Schüler, und das ist nicht untypisch, haben eine ausgeprägte Lese-Rechtschreib-Schwäche. Hier wird mit Gewährung von mehr Zeit bei der Bearbeitung von Aufgaben gegengesteuert. Da einige Schüler sehr aktiv und nervös sind, werden immer wieder Stillarbeitsphasen eingeplant, um die Konzentrationsfähigkeit zu fördern. Den erkennbaren Leistungsunterschieden im Klassenverband wird durch eine differenzierte Aufgabenstellung Rechnung getragen.
1.2 Bezug zu den Rahmenrichtlinien
In der Klassenstufe fünf bildet der Lebensraum Deutschland den Hauptbestandteil des geographischen Curriculums (vgl. Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt 2003, S. 40). Neben den Naturräumen, Industrieräumen und Tourismus und Verkehr ist die Behandlung der Agrarräume vorgesehen. Hier geht es insbesondere um die naturgeographischen Voraussetzungen der Agrarräume, Klimagunst, ausgewählte Formen der Landwirtschaft und landwirtschaftliche Produkte. Der Anbau von Sonderkulturen kann hier exemplarisch am Oberrheingraben gezeigt werden.
1.3 Sachanalyse
Der Oberrheingraben ermöglicht durch seine Klimagunst eine besondere landwirtschaftliche Nutzung. Im Schnitt sind die Temperaturen hier etwas höher als im übrigen Deutschland. Durch die umgebenden Gebirge Vogesen, Schwarzwald und Rheinisches Schiefergebirge ist der Oberrheingraben vor Kaltlufteinbrüchen geschützt, nur durch die Burgundische Pforte im Süden können warme Luftströmungen aus südlicher Richtung eindringen. Die Klimagunst hat sich der Mensch im landwirtschaftlichen An-
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Arbeit zitieren:
Ron Klug, 2009, Medienkonzept, München, GRIN Verlag GmbH
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