Projektbeschreibung
„Gesunde Einsatzkräfte im Rettungsdienst - GERD - Projekt mit Zukunft“
„Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und der zunehmenden Zahl älterer Mitarbeiter - auch im Rettungsdienst - sind die Arbeitgeber, aber auch die Mitarbeiter selbst gefordert, die psychische und physische Gesundheit der Rettungsdienstmitarbeiter zu erhalten“ (Gebhardt, Klußmann, Maßbeck, Topp & Steinberg 2006, S. 126). Die Themen der Gesundheitsförderung und
Gesundheitsprävention sind keine Bestandteile in der Ausbildung zum Rettungsassistenten nach § 3 des Rettungsassistentengesetzes (RettAssG). Das Projekt „Gesunde Einsatzkräfte im RettungsDienst - GERD - Projekt mit Zukunft“ bezieht sich auf die Einsatzkräfte im Rettungsdienst in der Bundesrepublik Deutschland, sie sind ein wichtiger Bestandteil der Gesundheitsversorgung. „Der Arbeitsalltag in der Notfallrettung ist geprägt durch die Einwirkung physischer und physischer Belastungen, wie sie in dieser Intensität in anderen Berufen kaum vorkommt“ (Mühlen, Hesse & Haupt 2005, S.176). Folgen sind Belastungen, die eine geringere Qualität der Arbeit, der Leistungsfähigkeit, des Wohlbefinden, gesundheitlichen Beeinträchtigung und auch des Burnout aufzeigen (Stadler 2000). Die Arbeit des Rettungsfachpersonals ist gekennzeichnet durch Zeit- bzw. Leistungsdruck, Erleben von schwerwiegenden oder tödlichen Verletzungen und Erkrankungen, Nachtschichten, Misserfolg und fehlendes Feedback (Bengel 2004). Tägliche hohe Anforderungen und belastende Arbeitsbedingungen nehmen Einfluss auf die Gesundheit, die psychische Stabilität und die Arbeitszufriedenheit. Die Belastungen werden von den Einzelnen unterschiedlich gut verarbeitet. Längerfristige hohe Belastungen können zu körperlichen und psychischen Symptomen bis zur Berufsaufgabe führen. Belastungsfaktoren im Rettungsdienst werden in der Aufgabenstruktur, der Arbeitsumgebung, den technischen und psychologischen Anforderungen, dem Arbeitsaufkommen, dem Zeitmanagement, den Mehrfachbelastungen sowie in
den Rollen- und Interaktionsstrukturen der Organisationsstruktur gesehen (Bengel 2004). Einsatzkräfte im Rettungsdienst sind häufig Extremsituationen schweren Erkrankungen oder Verletzungen ausgesetzt von denen ein Einfluss
I
auf Gesundheitsvariablen wie Burnout und psychisches Wohlbefinden angenommen werden kann (Hering & Beerlage 2004). 79 Prozent der Rettungsdienstmitarbeiter äußern sich kritisch zu ihrer Arbeitssituation und forderten eine bessere Aufklärung ihres Berufsbildes in der Öffentlichkeit (Teegen & Yasui 2000). Die durchschnittliche Verweildauer der Berufsausübung wird mit 10,5 Jahre angeben. Berufserwartungen korrelieren oft nicht mit der Berufswirklichkeit (Runggaldier 1997). Das Projekt „Gesunde Einsatzkräfte im RettungsDienst - GERD - Projekt mit Zukunft“ zeigt, wie frühzeitige Interventionen zur Gesundheitsrisikominderung im Einsatzwesen des Rettungsdienstes beitragen. Der konzeptionelle Focus wird dabei auf eine Kompetenzerweiterung für die Gruppe der Rettungsassistenten gelegt. Das Ziel der Projektarbeit besteht darin, die Entwicklung und Implementierung einer Unterrichtskonzeption zur Gesundheitsförderung und Gesundheitsprävention in der Ausbildung der Rettungsassistenten zu verdeutlichen. Rettungsassistenten werden schon in der Ausbildung mit konkreten Hilfen ausgestattet, die beispielsweise darin bestehen, organisationsspezifische Stresskonstellationen (Organisationsprofile) zu erkennen sowie zu erlernen, diesen besser vorzubeugen. Einsatzkräfte im Rettungsdienst können auf diese Weise psychophysische Ressourcen analysieren und Veränderungen einführen. Die primäre Hauptzielgruppe für die Konzeption GERD sind Rettungsassistentenschüler in der Ausbildung und als sekundäre Teilzielgruppe Fahrdienst- und Bereichsleiter von Hilfsorganisationen und Feuerwehren.
Für dieses Projekt wird eine Konzeption zur Öffentlichkeitsarbeit vorgestellt, die mit ihrer Überschrift „GERD - Gesunde Retter: Keine Vision“ ihren Schwerpunkt klar benennt. Die Anwendung und Durchführung der Unterrichtskonzeption GERD erfolgt durch die staatlich anerkannte Rettungsassistentenschule am Institut für Weiterbildung in der Kranken- und Altenpflege in Magdeburg.
Magdeburg, im Dezember 2009 Heiko Schumann
II
Inhaltsverzeichnis
1. SWOT Analyse 1
1.1 Stärken (Strenghs) 1
1.2 Schwächen (Weaknesses) 1
1.3 Möglichkeiten / Chancen (Opportunities) 1
1.4 Risiken (Threats) 2
2. Konzept der Öffentlichkeitsarbeit. 2
3. Ziel des Konzeptes 2
4. Zielgruppe des Konzeptes 3
5. Besonderheiten der Zielgruppe 3
6. Erreichen der Zielgruppe (Maßnahmen) 3
7. Ziel der Kampagne 4
8. Botschaft der Kampagne 5
9. Instrumente der Öffentlichkeitsarbeit 6
10. Sponsoring 6
11. Ausblick 6
Anhang 7
Literaturverzeichnis 8
III
Arbeit zitieren:
Heiko Schumann, 2010, Entwicklung einer Konzeption für die Öffentlichkeitsarbeit: "Gesunde Einsatzkräfte im Rettungsdienst" - GERD, München, GRIN Verlag GmbH
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Heiko Schumann folgt nun Entwicklung einer Konzeption für die Öffentlichkeitsarbeit: "Gesunde Einsatzkräfte im Rettungsdienst" - GERD
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