- II -
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis ...III
Abkürzungsverzeichnis ... IV
Symbolverzeichnis ... V
1 Problemstellung ... 1
2 Funktionsweise der mengenbezogenen Preisdifferenzierung... 3
2.1 Grundlagen der mengenbezogenen Preisdifferenzierung... 3
2.2 Ausgewählte
Anwendungsformen... 4
2.2.1 Zweitteilige Tarife... 4
2.2.2 Dreiteilige Tarife ... 6
2.2.3 Pauschaltarife ... 7
2.3 Anzahl
der Tarife... 8
3 Einsatzmöglichkeiten mengenbezogener Preisdifferenzierung im Triple Play ... 9
3.1 Grundlagen
zu
Triple Play ... 9
3.1.1 Charakteristika des Triple Play ... 9
3.1.2 Voraussetzungen für die getrennte Abrechnungsmöglichkeit im Triple
Play ... 10
3.2 Telefonie und mengenbezogene Preisdifferenzierung ... 10
3.3 Internet und mengenbezogene Preisdifferenzierung ... 11
3.4 Interaktives Fernsehen und mengenbezogene Preisdifferenzierung... 12
3.5 Unterschiedliche mengenbezogene Preisdifferenzierung nach den drei
Teildienstleistungen des Triple Play ... 14
4 Zusammenfassung ... 15
Literaturverzeichnis... 17
- III -
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Verlauf, Durchschnittspreis, marginaler Preis und Tarifbestandteile des
zweiteiligen Tarifs
5
Abbildung 2: Optimaler uniformer Preis für heterogene Konsumenten
6
Abbildung 3: Verlauf, Durchschnittspreis, marginaler Preis und Tarifbestandteile des
dreiteiligen Tarifs
7
Abbildung 4: Verlauf, Durchschnittspreis, marginaler Preis und Tarifbestandteile des
Pauschaltarifs 8
- V -
Symbolverzeichnis
F
DT
:
Grundpreis im dreiteiligen Tarif
F
FT
:
Grundpreis im Pauschaltarif
F
ZT
:
Grundpreis im zweiteiligen Tarif
I:
Indexmenge der Konsumenten
p
DT
:
Nutzungspreis im dreiteiligen Tarif
p
ZT
:
Nutzungspreis im zweiteiligen Tarif
q
EM,DT
: Erworbene Mindestmenge im dreiteiligen Tarif
q
i
,
DT
:
Nachfragemenge des i-ten Konsumenten im dreiteiligen Tarif
q
i
,
ZT
:
Nachfragemenge des i-ten Konsumenten im zweiteiligen Tarif
RB
i,DT
: Rechnungsbetrag des i-ten Konsumenten im dreiteiligen Tarif
RB
i,FT
:
Rechnungsbetrag des i-ten Konsumenten im Pauschaltarif
RB
i,ZT
:
Rechnungsbetrag des i-ten Konsumenten im zweiteiligen Tarif
- 1 -
1 Problemstellung
Triple Play als Angebot von Telefonie, Fernsehen und Internet durch nur einen
Dienstleister stellt ein relativ junges Produkt da. In Deutschland befindet sich der Markt
für dieses Produkt noch in einem Entwicklungsstadium. Andere europäische Länder
haben diese Phase bereits durchlaufen.
1
Kunden bezogen diese Medien beziehungsweise
Kommunikationsdienste bisher von unterschiedlichen Anbietern. Durch Triple Play
können sie diese Dienstleistungen im Verbund erwerben. Technische Voraussetzung
dafür stellt die zunehmende Bandbreite des Internetzugangs oder anderer Netze dar.
2
In
einer Studie des Unternehmens IBM gaben die Befragten vor allem Vertrauen in den
Anbieter und die Preisgestaltung als Kaufkriterium für Triple Play-Angebote an. Weiter
hat die Studie ergeben, dass verschiedene Preisoptionen nach Nutzungsgewohnheiten
für jüngere Personen ein sehr wichtiges Kaufkriterium sind, während es für ältere keine
große Bedeutung hat.
3
Gerade aufgrund dieser Tatsache stehen die Triple-Play-Anbieter
vor dem Problem, Preise so zu gestalten, dass ihr Gewinn gesteigert wird und sich die
Kunden im Preissystem zurechtfinden. Eine Möglichkeit zur Lösung dieses Problems
bildet die mengenbezogene Preisdifferenzierung.
Mengenbezogene Preisdifferenzierung im Triple Play ist wichtig, da durch sie die Kon-
sumentenrente abgeschöpft werden kann. Abhängig von der Nachfragemenge werden
unterschiedliche Preise pro Nutzungseinheit in Rechnung gestellt. Dadurch kann der
Gewinn des Dienstleisters gesteigert werden. Erfolgt keine Preisdifferenzierung, so
bleibt die Heterogenität der Nutzer durch den Anbieter des Triple Play unbeachtet und
es wird weniger Konsumentenrente abgeschöpft.
4
Dabei stellt sich die Implementierung
mengendifferenzierter Preise im Triple Play als nicht trivial dar. Für jede der drei Teil-
dienstleistungen müssen durch den Anbieter optimale Preise festgelegt werden. Werden
Anwendungsformen der mengenbezogenen Preisdifferenzierung bei der Preisgestaltung
in Erwägung gezogen, so muss zunächst überprüft werden, ob die Voraussetzungen für
mengenbezogene Preisdifferenzierung gegeben sind, um darauf basierend optimale Tari-
fe zu setzen. Dabei stellt sich die Frage, ob für alle drei Teildienstleistungen die glei-
chen Tarifformen gewählt werden sollen und wie mengenbezogene Preisdifferenzierun-
1
Vgl. Picot / Bereczky / Freyberg (2007), S. 20.
2
Vgl. Picot / Bereczky / Freyberg (2007), S. 1 f.
3
Vgl. IBM (2006). S. 4.
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