Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung. 4
2. Die Befragung ausländischer Mitbürger. 4
2.1 Eine Familie aus Afghanistan. 4
2.1.1 Die Vorgeschichte. 4
2.1.2 Religion. 5
2.1.3 Beziehungen und Kontakte zu Deutschen. 5
2.1.4 Abschiebung. 5
2.1.5 Zukunft. 5
2.1.6 Heirat. 6
2.1.7 Arbeit, Schule, Ausbildung. 6
2.1.8 Das Lebensgefühl. 6
2.2 Eine Familie aus dem Kosovo. 6
2.2.1 Die Vorgeschichte. 6
2.2.2 Religion. 6
2.2.3 Das Lebensgefühl. 7
2.2.4 Beziehungen und Kontakte zu Deutschen. 7
2.2.5 Zukunft. 7
2.2.6 Arbeit und staatliche Unterstützung. 7
2.2.7 Verwandte. 7
2.2.8 Heirat. 8
2.3 Eine Familie aus Sri Lanka. 8
2.3.1 Die Vorgeschichte. 8
2.3.2 Religion. 8
2.3.3 Beziehungen und Kontakte zu Deutschen. 8
2.3.4 Arbeit, Schule, Ausbildung. 8
2.3.5 Verwandte. 8
2.3.6 Abschiebung. 9
2.3.7 Heirat. 9
2.4 Eine Familie aus dem ehemaligen Jugoslawien. 9
2.4.1 Die Vorgeschichte. 9
2.4.2 Verwandte. 9
2.4.3 Religion. 9
2
2.4.4 Lebensgefühl. 10
2.4.5 Wohnverhältnisse. 10
3. Gesetzliche Grundlagen. 10
3.1 Eine Definition des Begriffes „Asyl“ und §16. 10
3.2 Abschiebung. 11
3.3 Abschiebehaft. 11
3.3.1 Eine Erklärung. 11
3.3.2 Die Dauer von Abschiebehaft. 12
3.4 Migration. 12
3.5 Aufenthaltsgenehmigung. 12
3.6 Ausweisung. 12
4. Reflexion. 13
5.Literaturverzeichnis. 15
3
1. Einleitung
Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem übergeordneten Thema „ausländische Mitbürger in der Kleinstadt“. Da kein Kontakt zu ausländischen Mitbürgern bestand, wurde der Diakon einer Kleinstadtgemeinde um Hilfe gebeten. Seine Frau leitet dort Sprachkurse für Einwanderer und besitzt aus diesem Grund gute Kontakte. So konnten einige Kontakte zu verschiedenen ausländischen Familien geknüpft werden. Die Frau des Diakons war auch während der Interviews anwesend, um mögliche Hemmschwellen zu überwinden. Bei den Interviews waren unterschiedliche Fragepunkte von Bedeutung. Zum einen spielen die Gründe der Auswanderung aus dem Heimatland eine wichtige Rolle, zum anderen das momentane Lebensgefühl: Wie fühle ich mich hier in Deutschland, bin ich zu Hause? Habe ich eine neue Heimat gefunden? Bin ich Problemen durch meine Herkunft, meine Kultur, meine Religion ausgesetzt?
Als erstes wurde ein Fragenkatalog erstellt, der helfen soll, die Befragung ein wenig zu strukturieren und diente währenddessen als eine Art „roter Faden“. Die Fragen wurden aber nicht chronologisch abgehandelt, sondern vielmehr in einem Gespräch entwickelt. Bei der Auswertung jedoch wurden die Antworten wieder den entsprechenden Kategorien zugeordnet.
Als Abschluss der Arbeit folgt die Reflexion, die zusammenfassen soll, welche Erfahrung während der Projektarbeit gemacht worden sind und zu welchen Ergebnisse bzw. Schlüssen gelangt wurde.
Als Anhand folgen einige gesetzliche Hintergründe in einer Art Glossar, die zum Beispiel den Begriff „Asylrecht“ klären sollen.
2. Die Befragung ausländischer Mitbürger
2.1 Eine Familie aus Afghanistan
2.1.1 Die Vorgeschichte
Die afghanische Familie lebt seit 1990 in Deutschland. Bevor sie in die jetzige Kleinstadt gezogen ist, lebte sie in einem Nachbarort mit ebenfalls geringer Bevölkerungszahl. Der Grund der Auswanderung war, dass in Afghanistan Krieg herrschte, in dem der Vater der Familie durch einen Bombenanschlag getötet wurde. Die Situation war so bedrohlich, dass die verwitwete Mutter sich entschloss, kurzer Hand mit ihren fünf Kindern zu fliehen. Als die Familie in Deutschland angekommen ist, waren sie der deutschen Sprache nicht mächtig. Um den Alltag zu meistern, erwarb der älteste Sohn einige Deutschbücher und brachte sich und
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Arbeit zitieren:
Melanie Lappe, 2001, Ausländische Mitbürger-Beweggründe für die Auswanderung und ihr Leben in Deutschland, München, GRIN Verlag GmbH
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