Inhalt
Abbildungsverzeichnis. 5
1. Einleitung. 6
2. Definition/Erklärung Begriff 7
2.1. Defintion 7
2.2. Technik Web 2.0 9
2.3. CMS 10
2.4. CSS. 10
2.5. Ajax 11
2.6. XML. 12
2.7. Tags 13
2.8. RSS. 14
3. Formen des Web 2.0 15
3.1. Wikis. 15
3.2. Communitys 15
3.3. Blogs 16
3.4. Virtuelle Welten 17
4. Vorstellung Praxisbeispiele 18
4.1. Twitter 18
4.2. Seconde Life 19
4.3. StudiVz. 20
5. Geschäftsmodelle des Web 2.0. 23
5.1. Zielgruppen orientierte Werbemaßnahmen. 24
5.2. Geschäftsmodelle in Communities 25
5.3. Mitgliedschaftbeitrage von Community Mitgliedern 27
5.4. Geschäftsmodelle in virtuelle Welten am Beispiel Second Life 28
5.5. Unternehmensblogs 29
6. Kritik an Web 2.0 31
6.1. Die Identität der Nutzer ist kaum feststellbar. 31
6.2. Das Internet lässt sich nicht kontrollieren 31
7. Zukünftige Entwicklung. 33
8. Fazit 35
Literaturverzeichnis. 36
Internetquellen 37
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 5: Tag-Wolke
Abbildung 7: Beispiel Edelprofil studiVZ
1. Einleitung
89% der 14-29 jährigen Internetnutzer sind Mitglied in einer Online-Community, insgesamt ist fast jeder zweite Internetnutzer Mitglied einer Online-Community, dies geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid hervor. 1 61% der 1000 befragten Internetnutzer habe bereits Inhalte, wie Fotos, Texte, Videos oder Musik im Internet hochgeladen. Knapp 950.000 Artikel umfasst das Online-Lexikon von Wikipedia.de 2 Über 13 Millionen Mitglieder haben allein die Netzwerke der studiVZ ltd. Sekündlich werden hunderte neuer Videos bei youtube hochgeladen und noch mehr Videos konsumiert. Konsumenten können sich in Bewertungsportalen über Reisen, Autos und Dienstleistungen informieren, Preisevergleichen oder eigene Rezessionen schreiben. Die genannten Zahlen zeigen wie weit Web 2.0 unseren täglichen Tagesablauf bestimmt. Heutzutage lässt sich es sich nicht mehr im Internet bewegen, ohne Berührungspunkte mit dem Web 2.0 zu haben.
Diese Arbeit erhebt nicht den Anspruch sämtliche Bereiche des Web 2.0 eingehen zu beschreiben. Dieses würde den Umfang der Arbeit sprengen. Es geht viel mehr darum, einen ersten Eindruck in die Materie des Web 2.0 zu bekommen. Diese Arbeit geht auf beispielhafte Geschäftsmodelle und technischen Grundlagen des Web 2.0 ein. Anhand von Praxisbeispielen werden diese erklärt.
1 http://www.tz-online.de/nachrichten/internet/fast-jeder-zweiteuser-mitglied-online-netzwerken- 423266.htmlErstellungsdatum: 27.07.2009 (Zugriff: 28.07.09)
2 http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:%C3%9Cber_Wikipedia (Zugriff: 28.07.2009)
2. Definition/Erklärung Begriff
2.1. Defintion
Seinen Ursprung hat das Web 2.0 im Jahre 2004. Dort wurde der Begriff Web 2.0 erstmals von Tim O'Reilly, erwähnt. Tim O’Reilly ist ein Softwareentwickler irischer Abstammung und setzt sich vor allem für Softwareentwicklung im Bereich freier Software ein. 3 Er gilt als Vordenker des Web 2.0.
Tim O’Reilly definiert demnach das Web 2.0 wie folgt:
„Web 2.0 is the network as platform, spanning all connected devices; Web 2.0 applications are those that make the most of the intrinsic advantages of that platform: delivering software as a continually-updated service that gets better the more people use it, consuming remixing data from multiple sources, including individual user, while providing their own data and services in a form that allows remixing by others, ceating network effects through an ‘architecture of participation’, and going beyond the page metaphor of the Web 1.0 to deliver rich user experiences.” 4
Web 2.0 setzt sich zusammen aus den Begriffen Web, welcher für das Internet steht, sowie der Versionsbezeichnung 2.0, wie Sie von Softwareentwicklern benutz wird. Somit ist das Web 2.0 eine Weiterentwicklung der bisherigen Internetstandards.
Bisher war es üblich, dass eine Homepage als Informationsmedium genutzt wurden. Ein Unternehmen konzipierte und erstellte eine Homepage und füllte diese mit Inhalt und Informationen. Dem Internetnutzer war es lediglich vorbehalten die Homepages zu lesen und gegeben falls mit den Betreibern der Homepage in Kontakt treten.
3 http://de.wikipedia.org/wiki/Tim_O%E2%80%99Reilly Erstellungsdatum 31.10.2008 (Zugriff: 28.07.09)
4 vgl. Knappe/Kracklauer (2007, S. 17)
Das Web 2.0 ermöglicht es nun den Nutzern die Internetinhalte aktiv mit zu gestalten, Web 2.0 stellt eine Nutzerorientierte Plattform dar, die es den vernetzen Usern ermöglicht diese Plattformen mit Inhalt zu füllen. 5
Dadurch, dass die User über das Web 2.0 mit einander kommunizieren, die Inhalte selbst erstellen und mit einander an Optimierung und Modifikationen arbeiten, spricht man auch von „Social Networks“. Mitglieder dieser Netzwerke sind sowohl Privatpersonen, als auch Institutionen und Unternehmen.
Insgesamt unterscheidet man zwischen 3 verschiedenen sozialen Netzwerken 6 :
• Identitätsgetriebene Netzwerke
Diese beruhen auf der Selbstdarstellung der Netzwerkmitglieder. Oftmals können sich diese mittels selbst erstellter Profile vorstellen. Diese Netzwerke dienen vor allem dem Kontaktaustausch zwischen den Mitgliedern des Netzwerkes. Prominente Beispiele sind Netzwerke wie studiVZ, Facebook, Twitter und Xing.
• Themengerichtete Netzwerke
Bei diesen Netzwerken liegt der Fokus auf bestimmten Themengebieten. Die Inhalte sind nach Themengebieten gegliedert. Netzwerke dieser Art gibt es vor allem bei Unternehmen-Comunities. Das wohl bekannteste Beispiel für ein Themengerichtetes Netzwerk ist das Videoportal YouTube.
• Kombinierte Netzwerke
Diese Netzwerke kombinieren Themengerichtete, wie auch identitätsgetriebene Netzwerke mit einander. So werden Informationen zu bestimmten Themen ebenso angeboten, wie personenbezogene Inhalte. MySpace ist das international erfolgreichste Modell dieser Art.
5 vgl. Knappe/Kracklauer (2007, S. 18)
6 vgl.Knappe/Kracklauer (2007, S. 16)
Abbildung 1: Web 2.0 aus Anwendersicht 7
Abbildung 2: Grundprinzipien des Web 2.0 8
2.2. Technik Web 2.0
Web 2.0 ist die Zusammenfassung vieler einzelner Webtechnologien. Die technische Umsetzung des Web 2.0 macht sich zu nutze, dass mittlerweile weltweit eine große Anzahl an Breitband Internetzugängen verfügbar ist. Auch die Kosten für Telekommunikation sind soweit zurückgegangen, dass auch eine breite
nach Sommer (2009) nach Kollmann/Häsel (2007, S. 9)
Arbeit zitieren:
Matthias Brenner, 2009, WEB 2.0, München, GRIN Verlag GmbH
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