Diese Arbeit stellt Betrachtungen zur Netzästhetik an und bezieht sich auf den Oberpunkt der Partizipation im Kontext der MM-Dramaturgie. Weiterhin wird die Vernetzungsatmosphäre auf sozialer Ebene des Internets betrachtet.
Inhaltsverzeichnis
1. Partizipation im Kontext der MM-Dramaturgie
1.1 Kontrolliert-partizipative Projektnetze
1.1.1 Beispiel partizipative Projektnetze
1.2 Mitschreibeprojekte
1.2.1 Beispiel Mitschreibeprojekte
1.3 Partizipative Kommunikationsumgebungen
1.3.1 Beispiel Partizipative Kommunikationsumgebungen
1.4 Infrastruktur bildende Projektnetze
1.4.1 Beispiel Infrastruktur bildende Projektnetze
1.5 Kritische Würdigung und Status Quo
1.6 Einordnung Wikipedia
2. Transmedialität im Kontext der MM-Dramaturgie
2.1 Einordnung in den Oberbegriff Intermedialität
2.2 Spezielle Untersuchung Weblogs im Hinblick auf Transmedialität
2.2.1 Beispiel Webblog „BILDblog“
2.3 Transmedialität am Beispiel der Werbung
2.3.1 Beispiel aus der Werbung
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die ästhetischen und strukturellen Aspekte von Partizipation und Transmedialität im Internet, wobei sie Internetprojekte kategorisiert und deren dramaturgische Potenziale sowie medienübergreifende Prozesse analysiert.
- Kategorisierung von Internetprojekten basierend auf Partizipationsgraden.
- Untersuchung von Weblogs als transmediale Phänomene im öffentlichen Diskurs.
- Analyse der transmedialen Adaption ästhetischer Konzepte in der Werbung.
- Betrachtung von virtuellen Kommunikationsumgebungen und Infrastrukturen.
- Kritische Reflexion der Grenzüberschreitungen zwischen den verschiedenen Projektformen.
Auszug aus dem Buch
1.1 Kontrolliert-partizipative Projektnetze
Grundsätzlich werden „kontrolliert-partizipative Projektnetze“ von einer Person oder Gruppe zu einem Themenprojekt initiiert. Kontrolliert deswegen, weil die Initiierende Person oder Gruppe eine administrative Rolle als Moderator oder als Redaktion einnimmt.
„Kontrolliert sind diese Projekte deswegen, weil die Initiatoren dabei die Position einer Redaktion einnehmen [...]“
Die durch zahlreiche Autoren beigesteuerten Beiträge werden, dann in eine Netzstruktur überführt. Welche Beiträge in diese Netzstruktur aufgenommen werden wird jeweils von der Gruppe oder Person entschieden die das „Kontrolliert partizipative Projektnetz“ initiiert haben.
„Kontrolliert-partizipative Projektnetze sind Projekte, zu denen jeder Autor eigene Beiträge beisteuern kann. Diese Beiträge werden dann hierarchisch oder durch Netzstruktur miteinander verknüpft. Sie werden zum Teil des Projekts, können aber auch für sich alleine stehen.“
Zusammenfassung der Kapitel
1. Partizipation im Kontext der MM-Dramaturgie: Dieses Kapitel klassifiziert Internetprojekte in vier Kategorien, von kontrollierten Netzwerken bis hin zu infrastrukturgebundenen Plattformen, und analysiert deren Partizipationsmöglichkeiten.
2. Transmedialität im Kontext der MM-Dramaturgie: Hier wird der Begriff Transmedialität als Teil der Intermedialität definiert und anhand von Weblogs sowie Werbespots als medienübergreifender Prozess untersucht.
Schlüsselwörter
Netzästhetik, Partizipation, Transmedialität, MM-Dramaturgie, Internetprojekte, Weblogs, Medienwechsel, Intermedialität, Online-Kommunikation, Infrastruktur, Digitale Medien, Partizipative Kommunikationsumgebungen, BILDblog, Second Life, Digitale Ästhetik.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?
Die Arbeit befasst sich mit der Netzästhetik, wobei sie die Möglichkeiten zur aktiven Beteiligung von Nutzern (Partizipation) und die medienübergreifende Natur von Inhalten (Transmedialität) im Internet analysiert.
Welches sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Die zentralen Themenfelder sind die Typologie kooperativer Internetprojekte, die dramaturgische Rolle von Avataren in virtuellen Welten und die Ausbreitung von Themen über verschiedene Mediengrenzen hinweg.
Was ist das primäre Ziel oder die zentrale Forschungsfrage?
Das Ziel ist es, Internetprojekte in Anlehnung an theoretische Modelle zu systematisieren und zu zeigen, wie partizipative und transmediale Mechanismen die heutige Netzkommunikation prägen.
Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Einordnung durch etablierte Fachliteratur (wie die von Christiane Heibach oder Claudia Fraas) kombiniert mit einer qualitativen Analyse konkreter Internet-Beispiele.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Untersuchung der Partizipationsformen (von kontrollierten Netzen bis zur Wikipedia) und eine Analyse der Transmedialität, illustriert durch Weblogs und Werbespots.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Partizipation, Transmedialität, Netzästhetik, MM-Dramaturgie und Medienwechsel definiert.
Wie unterscheidet der Autor zwischen kontrolliert-partizipativen Netzen und Mitschreibeprojekten?
Der Hauptunterschied liegt in der redaktionellen Rolle: Bei kontrollierten Projekten wählt eine Redaktion Beiträge aus, während Mitschreibeprojekte dem Nutzer mehr Freiheit bei der direkten inhaltlichen Gestaltung lassen.
Warum wird Wikipedia in der Arbeit als Sonderfall betrachtet?
Wikipedia wird als interessanter Fall angesehen, da das Projekt Merkmale mehrerer Kategorien – wie Mitschreibeprojekt, kontrolliertes Netz und Infrastrukturplattform – vereint und deren Grenzen fließend macht.
Welche Rolle spielt die Ästhetik in der transmedialen Werbung?
In der Werbung wird die transmediale Adaption genutzt, um die Ästhetik erfolgreicher Medienformate (wie Kinofilme) auf Produkte zu übertragen und den Zuschauer emotional in dieses Ambiente zu entführen.
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- B.Eng. Jan Dittrich (Author), 2008, Netzästhetik: Partizipation und Transmedialität im Kontext der Multimedialen Dramaturgie, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/137958