Die Fremdheit der euripideischen Medea M. Deutsch
1. Inhaltsverzeichnis
2. Einleitung 2
3. Medea - Barbarin oder Griechin? 3
4. Conclusio 8
5. Verzeichnis der verwendeten Literatur 9
2. Einleitung
Die Argonautensage erzählt, wie Jason auf Auftrag seines Onkels Pelias mit seinen Gefährten nach Kolchis, im Osten des Schwarzen Meeres gelegen, fährt, um das goldene Vlies zu stehlen. Zur erfolgreichen Erfüllung dieser Aufgabe verhilft ihm die kolchische Prinzessin und Zauberin Medea, die sich in Jason verliebt, ihn ewige Treue schwören lässt und ihm als Gegenleistung zur Flucht verhilft. Euripides (486/85-406 v. Chr.), neben Aischylos (525-456 v. Chr.) und Sophokles (496-405/406 v. Chr.) der jüngste der drei großen Tragödiendichter Athens, verbindet diesen Mythos des Argonautenzuges in seinem Drama „Medea“ mit einer Lokalsage aus Korinth und formt den Sagenstoff um: 1 Jason und Medea herrschen über Korinth und haben zwei Kinder. Jason verlässt Medea, da ihm eine Heirat mit der korinthischen Königstochter Glauke in Aussicht gestellt wird. In der Tragödie schwört Medea von Trauer und Zorn geleitet Rache, tötet Glauke und deren Vater Kreon mithilfe ihrer Zauberkünste und bringt ihre eigenen Kinder um, um Jason größtmöglichen Schmerz zuzufügen. Schließlich entflieht sie auf einem Drachenwagen nach Athen. Die Tragödie, die 431 aufgeführt wurde und dabei den dritten Preis erreicht hatte, zog in weiterer Folge eine äußerst umfangreiche Rezeption nach sich. 2
1 siehe M. Hose, Euripides, München 2008, S. 50
2 so wurde der Stoff unter anderem von P. Ovidius Naso (43 v. Chr-18 n. Chr), L. Annaeus Seneca (um 4 v.
Chr.-64 n. Chr.), Pierre Corneille (1606-84), Luigi Cherubini (1760-1842), Franz Grillparzer (1791-1872), Jean
Anouilh (1910-1987) und Christa Wolf (*1929) verarbeitet. Eine vollständige Liste findet sich im Anhang zu J.-
W. Beck, Euripides' 'Medea': Dramatisches Vorbild oder misslungene Konzeption? In: Nachrichten der
Göttinger Akademie der Wissenschaften 1998,1 2
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Euripides greift in seinen Werken vielfach gesellschaftliche Probleme auf und kritisiert diese. 3 So wurde die Tragödie „Medea“ unter anderem häufig dazu herangezogen, um die Rolle der Frau in der athenischen Gesellschaft darzustellen. Das ist darauf zurückzuführen, dass sich Medea im Stück mehrfach über die Stellung der Frau beklagt. Solche Interpretationen können jedoch nur sinnvoll sein, wenn Euripides in seiner Tragödie tatsächlich eine griechische Frau darstellt, und nicht eine Barbarin, welche der griechischen Gesellschaft nicht angehört. Dieser Frage wird in dieser Arbeit nachgegangen.
3. Medea - Barbarin oder Griechin?
3.1. Medea als barbarische Hexe
Denys L. Page schreibt in seiner kommentierten Textausgabe von 1938 im Vorwort: „The murder of children, caused by jealousy and anger against their father, is mere brutality: if it moves us at all, it does so towards incredulity and horror. Such an act is outside our experience, we - and the fifth-century Athenian - know nothing of it. 4 (...)
She is a woman scorned, depicted at the stage of emotion in which her first torment of misery has passed into vindictive hatred. And here is it important to understand that the poet has described not a Greek woman but a barbarian. Though her emotions are natural to all woman of all times in her position, their expression and the dreadful end to which they lead are everywhere affected by her foreign origin. (...) Above all, the inhuman cruelty of the childmurderess was a typically foreign quality. (...) Because she was a foreigner she could kill her children; because she was a witch she could escape in a magic chariot. She embodies the qualities which the fifth-century Atheniean believed to be characteristic of Orientals.“ 5 Pages Argumente laufen also darauf hinaus, dass Medea typische Kennzeichen aufweist, wie sie nur bei Barbaren zu finden sind: die Grausamkeit ihrer Tat, Unbeherrschtheit in Trauer und Zorn, Auflehnung gegen die Autorität, kindische Überraschung über Untreue und Verrat und natürlich ihre Zauberkräfte, mit deren Hilfe sie einen Drachenwagen besteigen und entfliehen kann. All diese Merkmale verbinden die Griechen des 5. Jahrhundert laut Page eindeutig mit orientalischen
3 K. Matthiessen, Euripides und sein Jahrhundert, München 2004 S. 30
4 D.L. Page, Euripides Medea. The Text edited with Introduction and Commentary, Oxford 1938, S. XIV 5 Ebd, S. XVIII ff 3
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Barbaren und verweist dabei auf die Berichte Herodots und die Erfahrungen durch die persischen Invasionen, wodurch diese Vorurteile entstanden seien. 6
Doch auch im Text selbst werde die barbarische Herkunft Medeas betont, so klassifiziert Jason Medea in deren zweiten Dialog gegen Ende der Tragödie eindeutig als Barbarin: „Als aus der Heimat, aus Barbarenland ich, Dich, Fluch, nach Hellas führte, dich, Verräterin, des Vaters und des Landes, das dich auferzog. (...)
Kein Weib in Hellas hätte dies jemals vermocht, und doch vor ihnen allen hab ich dich ersehen, mein Weib zu werden, die du mein Verderben wardst, Du, eine Löwin, nicht ein Weib, von wildrer Art Als Skylla tief im Meeresfels Tyrrhenians.“ 7
Weiters sei sich Medea ihrer fremdländischen Herkunft auch selbst bewusst: „Nicht das bewog dich; nur schien dir die Eh‘ mit mir, der Fremden, bis zum Altar wenig ehrenvoll“ 8
Hier, im 1. Dialog zwischen den beiden ehemaligen Verliebten, bezeichnet sich Medea folglich selbst als fremd: im griechischen Originaltext bezeichnet sie die Ehe als „βάρβαρον λέχος“, also eindeutig als ungriechisch. 9
Page hat mit seiner Ansicht die Interpretationen der Folgezeit stark beeinflusst. So sei Laut der Kindermord der Medea laut Schmid eine Tat, welche „allem griechischen Empfinden ins Gesicht schlägt“ 10 , und verweist dabei auf die Verse 1255-1266, in denen der Chor ohne viel Erfolg nach einem vergleichbaren Beispiel aus dem Mythos sucht. Kitto sieht in Medea gar eine Rachefurie
6 Ebd, S. XIX
7 Euripides, Medea, 1304-1317 (ÜS J.J.C. Donner); Diese und alle folgenden Versangaben nach der
Reclamausgabe Stuttgart 2006. 8 Ebd. 584-585
9 nach K. Vretska (Hrg), Gemoll, Griechisch-Deutsches Schul- und Handwörterbuch, 9. Auflage Zug 1965,
bedeutet βάρβαρος u.a. ungriechisch, ausländisch. Es ist zu betonen, dass „fremd“ als „ξένος“ keineswegs
„ungriechisch“ bedeutet, sondern auch für Griechen, die aus anderen Poleis stammen, gebraucht wird. 10 W. Schmid, Geschichte der Griechischen Literatur I 3, München 1940, S. 359 Anm. 3 4
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unheimlicher Art. 11 Weiters behaupten auch Borowska 12 und Kuch 13 , dass Medea nicht griechisch dargestellt werde, allerdings ohne eine nähere Begründung anzugeben.
3.2. Medea als fremde Griechin in Korinth
Die Ansicht von Page ist in neuerer Zeit vehement kritisiert worden. Insbesondere Knox 14 weist daraufhin, dass Medea als Angehörige des griechischen Kulturkreises gesehen werden muss. Medea zeige die klassischen Merkmale eines Helden, wo Page barbarische Topoi hineininterpretiere: „She is compared to a wild beast, but so, sooner or later, are all Sophoclean heroes.“ 15 Dieses Heroentum der Medea, welches in der Tragödie ausgearbeitet werde und „von Medea erst durchgesetzt werden muss“ betont auch Schmidt. 16 Demnach sei Medea von der Untreue Jasons nicht kindisch überrascht, wie von Page angegeben, sondern in ihrem heroischen Ehrgefühl gekränkt. Auch von Fritz argumentiert, dass die Fremdheit der Medea bei Euripides deutlich in den Hintergrund tritt: „Was aber Medea selbst angeht, so ist es großartig, wie hier das Barbarentum ganz und gar nicht in irgendwelchen Äußerungen, (...), eine Rolle spielt, sondern nur darin, daß die im Menschen liegenden Möglichkeiten äußerster Leidenschaft bei Medea nicht wie bei den Korintherinnen durch Sitte und bürgerliche Beschränkung und Erziehung unterdrückt und gezähmt, sondern völlig ungebrochen sind (...).“ 17
Diese Leidenschaft könne man aber gleichermaßen auf die königliche Abstammung Medeas wie auf ihr Barbarentum zurückführen, dieses sei für deren Charakterisierung nicht von Bedeutung.
11 H.D.F. Kitto, Greek Tragedy, A Literary Study, London 1961, S. 196, zitiert in: J.U. Schmidt, Der Kindermord
der fremden Kolcherin - ein tragischer Konflikt? Überlegungen zur Medea des Euripides, 243, in: Rheinisches
Musem für Philologie 142 (1999), S.
12 M. Borowska, Le théatre politique d‘ Euripide, Warschau 1989, S. 143-146, zitiert in W. Schuller, Die Medea
des Euripides - Barbarin oder Angehörige des griechischen Kulturkreises, in: Sur les traces des argonautes: actes
du 6e symposium de Vani (Colchide) 22-29 septembre 1990, Paris 1990, S. 113
13 H. Kuch, Individuum und Gesellschaft in der tragischen Dichtung der Griechen, in: H.Kuch (Hrsg.), Die
griechische Dichtung in ihrer gesellschaftlichen Funktion, Berlin 1983, S. 81, zitiert in Schuller, S. 113 14 B.M.W. Knox, The Medea of Euripides, YCS 25 (1977), S. 193-225 15 Ebd. S. 216 16 Schmidt S. 252
17 K.v. Fritz, Die Entwicklung der Jason-Medea-Sage und die Medea des Euripides, A&A 8 (1959), 56 5
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Nach Ansicht von Knox sei Medea auch keine Zauberin. Er bringt Beispiele aus der griechischen Mythologie, um die gegenteilige Auffassung von Page zu widerlegen:
„Medea then, in the body of the play, has no supernatural powers or equipment: all she has is a very powerful poison - but this merely puts her in the same class as Deinaria and Creusa.“ 18
Page vernachlässige bei seiner Interpretation, welche besagt, dass Medea eine Zauberin sei, weil sie einen Drachenwagen herbeizaubere, zudem die Apotheose der Medea, die sich gegen Ende des Dramas vollziehe. Ausserdem sei der Drachenwagen ein deutlich göttliches Artefakt, in diesem Fall der des Helios, des Großvaters der Medea, der diese rettet, und sei folglich auch nicht herbeigezaubert. 19
Schuller pflichtet in seinem Aufsatz über das Thema Knox bei und meint, man müsse sich von der Vorstellung befreien, dass Gift, Mord und Kindermord rein barbarische Qualitäten seien. 20 Dies sei zwar in der heutigen Gesellschaft so, gälte aber nicht für die Athener des 5. Jahrhunderts. Jason bezeichne Medea zwar in seiner Wut als barbarisch, das sei aber die Meinung des dramatischen Charakters in seinem Zorn angesichts seiner Ohnmachtlosigkeit gegenüber der Kindermörderin im Drachenwagen, nicht die des Autors. 21 Auch Medeas Anklage, dass Jason die Ehe mit der Barbarin als ehrlos empfunden habe, sagt demnach keineswegs, dass sie wirklich eine Nichtgriechin ist. Im Gegenteil wäre im Drama genug Raum gewesen, „Medeas Barbarentum tadelnd hervorzuheben“ 22 , was jedoch nicht geschehe: „Ja, nahet ihr nicht; nein, haltet euch fern von der grausamen Art, von der wilden Natur, Des vermessenen Sinns!“ 23
Die Amme warnt hier Medeas Kinder vor deren Zorn. Wäre diese Barbarin, so hätte sie hier deutlich deren barbarische Wildheit hervorgehoben, so Schuller. Auch Kreon und der Chor beklagen zwar Medeas Bosheit, führen dies aber nie auf ihre barbarische Abstammung zurück. Im Gegenteil sei 18 Ebd. S. 215 19 Ebd. S. 214
20 W. Schuller, Die Medea des Euripides - Barbarin oder Angehörige des griechischen Kulturkreises, in: Sur les
traces des argonautes: actes du 6e symposium de Vani (Colchide) 22-29 septembre 1990, Paris 1990, S. 112 21 Ebd. S. 113, Ebenso Knox, S. 218 22 Schuller, S. 113 23 Euripides, Medea, 102-104 6
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Medea zwar eine heimatlose Fremde, aber eine typische Griechin, eine Frau, die griechisch denke und handle, beispielsweise, als sie die griechische Vorstellung ausspricht, dass Frauen möglichst öffentlichkeitsfern leben müssten: „Auch kann der Gatte, wenn daheim ihn Ärger quält, Auswärts vergessen seines Herzens Kümmernis Bei Freunden, oder einem, der mit ihm aufwuchs. Uns ist in eine Seele nur der Blick vergönnt.“ 24 Dieselbe Meinung vertritt auch Easterling in Reaktion auf Page:
„If Medea is seen as a distinctively oriental type (...) why does Euripides make her talk like a Greek, argue like a Greek, and in all appearances feel like a Greek?“ 25 Medea ist nach Meinung dieser ForscherInnen zwar in Korinth fremd, aber Griechin. Ihre Fremdheit, Verlassenheit und Heimatlosigkeit beklagt Medea auch mehrfach, so zum Beispiel in Vers 258: „Ich bin verlassen, ohne Heimat, bin verhöhnt vom Manne, der aus fremden Lande mich geraubt; Nicht Mutter hab ich, Brüder, Anverwandte nicht zu denen fliehend ich entrönn‘ aus dieser Not.“ 26
Auch dieses Beklagen der Heimatlosigkeit ist nach Ansicht mancher InterpretInnen typisch griechisch und sei kein Argument dafür, dass Euripides Medea als Barbarin darstelle. 27 Der Meinung, dass Medea fremd, aber keine Barbarin ist, sind neben den bereits genannten auch Arrowsmith 28 , Konishi 29 , Lefkowitz 30 sowie Visser 31 .
24 Ebd. 247-250
25 P. Easterling, The infanticide in Euripides‘ Medea, YCS 25 (1977), 180 26 Euripides, Medea, 258-261
27 das ist z.B. die Ansicht Schullers, siehe Schuller, S. 113 f.
28 W. Arrowsmith, Euripides‘ Theater of Ideas, in: Ch. Segal (Hrsg.), Euripides: A Collection of Critical Articles,
Englewood Cliffs 1968, S. 25, zitiert in Schuller, S. 112
29 H. Konishi, Euripides‘ Medea and Aspasia, LCM 11 (1986) S. 50-52, zitiert in Ebd. 30 M. Lefkowitz, Women in Greek Myth, London 1986, S. 37 f, S. 124, S. 132, zitiert in Ebd. 31 M. Visser, Medea: daughter, sister, wife and mother. Natal family versus conjugal family in Greek and Roman
myths about women, in: Greek Tragedy and its Legacy. Essays presented to D.J. Cronacher, Calgary 1986, S.
151, zitiert in Ebd,, S.113 7
Die Fremdheit der euripideischen Medea M. Deutsch 4. Conclusio
Die euripideische Tragödie „Medea“ gab zahlreichen WissenschaftlerInnen Anlass zu Interpretationen unterschiedlichster Art. Dies ist darauf zurückzuführen, dass Euripides in ihr verschiedenste Konflikte austrägt: zwischen Wildheit und Vernunft, Frau und Mann, archaisch-heroischen und aufgeklärtvernünftigen Denkweisen, 32 und vielleicht auch zwischen Barbarentum und Griechentum. Auch wenn dieser letzte Punkt aufgrund der strittigen Frage des Barbarentums der Medea sicher nicht endgültig geklärt ist, ist festzuhalten, dass in neuerer Zeit die Interpretationen eher in die Richtung gehen, dass Medea eine Griechin darstellen soll. Demnach kann die Figur der Medea ohne Einschränkungen zu Schlüssen über die Gesellschaftsituation des Athens der damaligen Zeit herangezogen werden, und beinhaltet daher auch Informationen über die Situation der griechischen Frau zur Zeit des Euripides.
32 R. Nickel, Lexikon der griechischen Literatur, Düsseldorf/Zürich 1999, 550-551 s.v. Medeia 8
Die Fremdheit der euripideischen Medea M. Deutsch
5. Verzeichnis der verwendeten Literatur
Beck, J.-W., Euripides' 'Medea': Dramatisches Vorbild oder misslungene Konzeption? In: Nachrichten der Göttinger Akademie der Wissenschaften 1998,1
Easterling, P.E., The infanticide in Euripides‘ Medea, YCS 25 (1977), 177-191 Euripides, Medea, Übersetzt und herausgegeben von Eller, K.H., Stuttgart 1992 Euripides, Medea, Übersetzung von J.J.C. Donner, Stuttgart 2006
Fritz, K.v., Die Entwicklung der Jason-Medea-Sage und die Medea des Euripides, A&A 8 (1959), 33-106
Hose, M., Euripides - Der Dichter der Leidenschaften, München 2008 Knox, B.M.W., The Medea of Euripides, YCS 25 (1977), 193-225 Lesky, A., Die griechische Tragödie, 4. erweiterte Auflage Stuttgart 1968 Matthiessen, K., Euripides und sein Jahrhundert, München 2004 Nickel, R., Lexikon der griechischen Literatur, Düsseldorf/Zürich 1999 Page, D.L., Euripides Medea. The Text edited with Introduction and Commentary, Oxford 1938 Schmid, W., Geschichte der Griechischen Literatur I 3, München 1940
Schmidt, J.U., Der Kindermord der fremden Kolcherin - ein tragischer Konflikt, Rheinisches Musem für Philologie 142 (1999), 243-272
Schuller, W., Die Medea des Euripides - Barbarin oder Angehörige des griechischen Kulturkreises, in: Sur les traces des argonautes:Actes Du 6e Symposium de Vani (Colchide) 22-29 Septembre 1990, Paris 1990
Vretska, K. (Hrg), Gemoll, Griechisch-Deutsches Schul- und Handwörterbuch, 9. Auflage, Zug 1965
9
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Matthäus Deutsch, 2009, Die Fremdheit der euripideischen "Medea", München, GRIN Verlag GmbH
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