Die Bedeutung von Externalitäten
im Innovationsgeschehen
von Christian Lukas
Inhaltsverzeichnis
1. Einführung 4
2. Begriffsabgrenzung und Definitionen
- Externalitäten und Innovationen 5
3. Innovationsgeschehen 7
3.1 Innovationsprozess 7
3.2 Einflüsse auf Innovationen 10
4. Spillovers - Entstehen und ihre Effekte 13
4.1 Spillovers - Eine definitorische Abgrenzung 14
4.2 Intraindustrielle Spillovers 15
4.3 Interindustrielle Spillovers 17
4.4 Internalisierung der Effekte 18
5. Abschlussbetrachtung 19
Literaturverzeichnis 23
1. Einführung
Im allgemeinen Sprachgebrauch wird mit Externalitäten fast immer ein negativer Aspekt auf eine Unternehmung assoziiert. In vielen Fällen ist dies auch der Fall, doch können Externalitäten auch positive Auswirkungen auf ein Unternehmen bzw. auf eine gesamte Volkswirtschaft haben. Teilweise kann es sogar dazu kommen, dass Externalitäten bewusst gewollt hervorgerufen oder sogar abgerufen werden.
Speziell auf diese positiven Externalitäten bzw. auf die bewusst hervorgerufenen Externalitäten richtet diese Arbeit ihren Schwerpunkt. Besonders die Auswirkungen von Externalitäten auf das Innovationsgeschehen sollen dabei näher untersucht werden, allerdings auch unter der Berücksichtigung, dass Innovationen zu Externalitäten werden können.
Nachdem zuerst die übergeordneten Begriffe im ersten Teil dieser Arbeit charakterisiert und definiert werden, folgt dann im zweiten Teil eine explizitere Untersuchung des Innovationsgeschehens. Hierbei kann festgestellt werden, dass es gewisse externe Einflüsse auf das Innovationsverhalten der Unternehmen gibt.
Auf Grund dieser Einflüsse werden im dritten Teil Externalitäten einer genaueren Betrachtung unterzogen. Hierbei ist schon zu erkennen, dass es gewisse Bereiche während dieser Arbeit geben wird, in denen betriebswirtschaftliche Aspekte zum Trage kommen werden.
Im vierten und abschließenden Teil dieser Arbeit werden die gewonnenen Erkenntnisse der vorangegangenen Teile miteinander verbunden und Aussagen darüber getroffen, welche Bedeutung Externalitäten für das Innovationsgeschehen haben. Es stellt sich also die Frage, ob positive Externalitäten mit Innovationen vereinbar sind oder nicht und wie diese wirken können.
2. Begriffsabgrenzung und Definitionen - Externalitäten und Innovationen
Sowohl für den Begriff Externalitäten als auch für den Begriff Innovationen gibt es eine Vielzahl von Definitionen. Um Unklarheiten zu vermeiden, dient dieser Teil der Arbeit dazu, bestimmte Definitionen anzugeben, welche dann im weiteren Verlauf dieser Arbeit angewendet werden. Zunächst wird der Begriff der Innovation näher betrachtet.
In der Literatur ist die Innovationsforschung schon seit langem ein bedeutendes Thema. So definierte Joseph Schumpeter bereits 1934 den Begriff Innovation. Allerdings sprach er damals noch von der Durchsetzung neuer Kombinationen von Produktionsmitteln, was folgende fünf Fälle abdecken soll:
[...]
Arbeit zitieren:
Christian Lukas, 2003, Die Bedeutung von Externalitäten im Innovationsgeschehen, München, GRIN Verlag GmbH
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