Albrecht, Peter-Alexis Kriminologie Frankfurt am Main 1999 Zit.: Albrecht, S. ...
Autoren Düsseldorfer Gutachten Leitlinien wirkungsorientierter Kriminalprävention Zit.: Düs.-Gutachten, S. ...
Bechthold, Ilse Aufsatz in: Gustav-Heinemann-Initiative Ungerechtigkeit und Gewalt in Deutschland! Was ist los? Was ist zu tun? „ Massenkriminalität und Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung“ S. 43- 52 Zit.: Bechthold, S. …
Bock, Michael Kriminologie Für Studium und Praxis 2. Auflage München 2000 Zit.: Bock, S. ... Rn. ...
Weinheim 1988
Zit.: Davison/ Neale, Psychologie, S. …
Eine Untersuchung zur Beteiligung
Zit.: Dölling/ Bearbeiter,
Drogenprävention, S. ...
III
Eisenberg, Ulrich Kriminologie
4. Auflage Berlin 1995 Zit.: Eisenberg, S. ...,§... Rn. ...
Einführung in die Probleme der Kriminologie Tübingen 1972 Zit.: Eisenberg, Einführung in die Probleme, S. ...
Göppinger, Hans Kriminologie
3. Auflage Tübingen 1976 Zit.: Göppinger, S. ...
Präventionsprojekte
Wiesbaden 2000
Zit.: Hofmeyer, Kriminalprävention, S. ...
Kaiser, Günther Kriminologie Eine Einführung in die Grundlagen
9. Auflage Feiburg 1992 Zit.: Kaiser, S. ...,§ ...
Kaiser/ Schöch Kriminologie Jugendstrafrecht Strafvollzug
5. Auflage Freiburg/ München 2001 Bearbeiter, S. ..., § ..., Rn. ...
Mergen, Armand Die Kriminologie Eine systematische Darstellung
3. Auflage Bad Mergentheim 1977 Zit.: Mergen, S. ...
IV
Schneider, Hans Joachim Kriminologie 3. Auflage Münster 1992 Zit.: Schneider, Kriminologie, S. ...
Schwind, Hans-Dieter Kriminologie Eine praxisorientierte Einführung mit Beispielen 12. Auflage Bochum 2002
Zit.: Schwind, Kriminologie, S. ... Rn. ...
Moderne Sicherheitsstrategien gegen das Verbrechen „ Aktuelle Probleme der Jugendkriminalität“ Wiesbaden 1999
Zit.: Steffen, Sicherheitsstrategien, S. ...
Zit.: Werbik/ Kaiser, Sozialpsychologie, S. ...
V
Gliederung
A. Früherkennung. S.1
1. soziokultureller Bereich S.1
a) Herkunftsfamilien. S.1
b) soziale Umfeld. S.3
c) „peer- group“ S.3
d) Schule S.5
2. körperlicher Bereich. S.5
a) Vererbung. S.5
b) XYY- Chromosomenformation. S.6
c) Zusichnahme von Essen S.6
d) Hirnschäden S.6
e) Elektroenzephalogramm S.7
f) Intelligenz. S.7
3. Auswertung
B. Prävention S.8
1. soziale Kontrolle S.8
a) Familie S.9
b) Schule S.9
c) Sport. S.10
d) Milieu. S.11
e) Gemeindearbeit S.11
f) Integration von Ausländern. S.12
2. soziale Integration. S.12
a) Beratungsstellen S.12
b) Schule S.13
c) Heimerziehung S.14
3. Auswertung S 15
Seminararbeit
Thema: Ist die Früherkennung krimineller Gefährdung möglich und für die rechtliche Kontrolle sinnvoll?
A. Ganz ohne Frage hat das Ausmaß zugenommen, in dem Kinder und Jugendliche als Täterverdächtige registriert werden. Im Vergleich zu 1987 werden in den alten Bundesländern 99% mehr 8-13 jährige und 69,9% mehr 14-17 jährige polizeilich erfasst. Zieht man den Vergleich zu 1993, so liegen die Steigerungsraten bei 58,5% bzw. 40%. 1 Eine Differenzierung nach dem Alter der Kinder macht darüber hinaus deutlich, dass sich die hinsichtlich der Kinderdelinquenz gern aufgestellte Behauptung „ immer mehr und immer jünger“ nur schwer aufrecht erhalten lässt. Die Delinquenz der 8-9 jährigen kann qualitativ wie auch quantitativ praktisch vernachlässigt werden. Ebenso die 10-11 jährigen werden nur selten und dann nahezu ausschließlich mit Bagatelldelikten auffällig. 2
Zu den allgemeinen Entstehungsbedingungen der kriminellen Gefährdung, die meistens miteinander eng vernetzt sind, gehören zum Beispiel ein gestörtes Selbstwertgefühl , Wertewandel und Werteverfall sowie relativ oft der Alkohol als konstellativer Faktor. 3 Auch die Gewaltdarstellungen in den Massenmedien üben Einfluss aus. Wobei hier zu beachten ist, dass primär nicht die Nachahmungstaten das Problem darstellen, sondern vielmehr an Hand von aggressiven Modellen, die grundsätzliche Einstellung gegenüber Gewalt geändert wird. 4 Darüber hinaus gibt es in verschiedenen Lebensbereichen spezielle Einflussfaktoren, die die Entstehung von Kriminalität begünstigen können. 1.) Soziokultureller Bereich:
a) So spielen in vielen Kriminalitätstheorien die Verhältnisse der Herkunftsfamilien eine entscheidende Rolle. Straffälligkeit wird in verschiedenen Varianten mit schlechten, „defizitären“
1 Steffen, Sicherheitsstrategien, S. 93.
2 Steffen, Sicherheitsstrategien, S. 99.
3 Eisenberg, S. 1212 Rn. 50ff..
4 Schwind, Kopie Reduktion von Aggression; S. 260; Lösel/ Bender, S. 20.
1
Sozialisationsbedingungen in Verbindung gebracht. 5 Davon ausgehend, dass in dem Vorgang der Übertragung sozialer Normen und Werte von der Herkunftsfamilie auf das Individuum auch die Rechtsnormen einer Gesellschaft einbezogen sind, wird die Folgerung gezogen, dass bei einer Störung in der Struktur oder der Funktion der Herkunftsfamilie auch eine Störung dieses Sozialisierungsprozesses erfolgt und damit eine Vorraussetzung für kriminelles Verhalten geschaffen werden könne. 6 Zu den wichtigsten Risikofaktoren in der Familie gehören ein ungünstiges Familienklima und Erziehungsverhalten. 7 Hierbei können familiäre Beziehungs-und Erziehungsmerkmale mit Eigenschaften wie
Unterschichtzugehörigkeit, Scheidung oder Trennung, Alkoholismus und Kriminalität der Eltern durchaus korrelieren. Grundsätzlich ergab jedoch eine Tübinger Jungtäter-Vergleichsuntersuchung, dass diese Faktoren in der Regel ein viel geringeres Gewicht beiwohnt, als meist in der Literatur angenommen worden ist. 8 Oft finden sich jedoch inkonsequente Erziehung und fehlende frühzeitige Gewöhnung an Pflichten und Verantwortung bei grenzenlosem Gewährenlassen. 9 Gerade das Aufbrechen der historischen Kern- bzw. Gattenfamilie, die funktionsbestimmt ausgerichtet war, 10 führt zu einer zu laxen Erziehung. Hier zeigt sich, dass e ben dies die These des Herkunftsmilieus, da gerade ein Teil der Kinder, die aggressive und straffällige Neigungen haben, aus relativ unauffälligen Familien stammen, unterwandert. In Untersuchungsergebnissen , die sich auf mehrfach verurteilte Jugendliche beziehen, werden nahezu ausnahmslos Unregelmäßigkeiten oder Störungen in der Herkunftsfamilie durch wiederholten Wechsel der Erziehungspersonen und der Pflegestelle im Kindes- und Jugendalter genannt. 11 Hierbei entstanden hauptsächlich in dem Bereich der sozialen Fähigkeiten erhebliche Erziehungsdefizite, die sich in Empathie, Durchhaltevermögen, Bedürfnisaufschub und Selbstbeherrschung deutlich
5 Bock, S. 150 Rn. 339.
6 Göppinger, S. 197f.
7 Lösel/ Bender, Jugenddelinquenzen, S. 18.
8 Göppinger, S. 236.
9 Lösel/ Bender, S. 18; Göppinger, S. 236.
10 Kaiser/ Kerner/ Sack/ Schnellhoss, S. 98 (S. 101).
11 Eisenberg, S. 846, § 53 Rn. 6.
2
Arbeit zitieren:
Marc Seuster, 2003, Jugendprävention, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Präventionsmaßnahmen zur Kinder- und Jugenddelinquenz
Sozialpädagogik / Sozialarbeit
Hausarbeit (Hauptseminar), 22 Seiten
Primär- und Sekundärprävention von Kinder- und Jugendkriminalität - Ps...
Psychologie - Forensische Psychologie, Strafvollzug
Seminararbeit, 46 Seiten
Jugendkriminalität - Umgang mit Jugenddelinquenz
Soziologie - Kinder und Jugend
Seminararbeit, 18 Seiten
Sünde und Entfremdung in Tillichs Systematischer Theologie
Theologie - Systematische Theologie
Hausarbeit (Hauptseminar), 29 Seiten
Marc Seuster hat den Text Jugendprävention veröffentlicht
Marc Seuster hat einen neuen Text hochgeladen
0 Kommentare