Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis. III
Tabellenverzeichnis IV
Abk ürzungsverzeichnis. V
Symbolverzeichnis VI
1 Einleitung und Begriffabgrenzungen. 7
1.1 Wirtschaftswachstum und Bildung, dessen Bedeutung und
Determinanten. 7
1.2 Begriffsabgrenzung Humankapital 7
1.3 Begriffsabgrenzung Gender Gaps im Bereich der Schulbildung. 8
2 Theoretische Instrumente zur Analyse der empirischen Daten 9
2.1 Romer Modell 9
2.2 Bildungs-Gini-Koeffizient 10
2.3 Bildungs-Lorenz-Kurve 11
3 Zusammenhang von Wirtschaftswachstum und Bildung 12
3.1 Erste Ebene: Süd -und Ostasien im Vergleich 12
3.1.1 Indikatoren der Wirtschaftsentwicklung. 12
3.1.2 Bildungs-Gini-Koeffizient der süd- und ostasiatischen Länder. 18
3.1.3 Bildungs-Lorenz-Kurve der Länder Indien und Republik Korea 19
3.2 Zweite Ebene: Einfluss auf das Wirtschaftswachstum bei ungleichem
Zugang zu Bildung für Frauen. 21
3.2.1 Bildungs-Gender-Gap 21
3.2.2 Gender gaps und Bildungsungleichheit 23
4 Zusammenfassung. 24
5 Tabellenanhang 26
Literaturverzeichnis VII
- II -
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Bildungs-Lorenz-Kurve
Abbildung 2: BSP pro Kopf Einkommen (in US ), 1966
Abbildung 3: BSP pro Kopf Einkommen (in US ), 1999
Abbildung 4: Alphabetenrate, 1960 und 1998
Abbildung 5: Lebenserwartung bei Geburt, 1960 und 1999.
Abbildung 6: Historischer Trend des BG,K ausgewählte Länder.
Abbildung 7: BL,K Indien, 1960 und 1990
Abbildung 8: BL,K Republik Korea, 1960 und 1990
Abbildung 9: Gender gaps und Bildungsungleichheit, 1970 und 1990
- III -
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Pro Kopf Ausgaben für Bildung und Gesundheit (1970,2000) 26
Tabelle 2: Bildungs-gender-gaps über Länder. 26
- IV -
Abkürzungsverzeichnis HK Humankapital GK Gini-Koeffizient BGK Bildungs-Gini-Koeffizient BLK Bildungs-Lorenz-Kurve BIP Bruttoinlandsprodukt BSP Bruttosozialprodukt BIPPKE Bruttoinlandsprodukt pro Kopf Einkommen BSPPKE Bruttosozialprodukt pro Kopf Einkommen
- V -
Symbolverzeichnis E : Ist der BGK, basiert auf die Verteilung der Bildungsabschlüsse,
L
große Grundgesamtheit; µ : Sind die durchschnittlichen Jahre der Bildung, der interessierenden Gruppe der Bevölkerung; P : Stehen für die Anteile der Bevölkerung mit bestimmten Ebenen P und j
i der Bildung; Y und j Y : Sind die Jahre der Bildung bei verschiedenen Ebenen der
i Bildungsabschlüsse; n: Ist die Anzahl der Ebenen / Kategorien in der Daten der Abschlüsse; hier ist n = 7. Barro und Lee (1991) teilten die Bevölkerung in sieben Kategorien auf: Keine Bildung (des Lesens und Schreibens unkundig), teilweise primäre, komplette primäre, teilweise sekundäre, komplette sekundäre, teilweise tertiäre, komplette tertiäre Bildung. Die sieben Gruppen sind für die betroffene Bevölkerung sich gegenseitig ausschließend und zusammen einschließend. β α , :
Sind die Exponenten der Produktionsfaktoren Y : Ist die Produktionsfunktion (Output) H : Ist das HK, welches in der nicht-Forschungs- und
y
Entwicklungssektor beschäftigt ist. L : Steht für Labour = Arbeit ( )
X : Das physische Kapital ist in einzelne Inputs zerlegt, welche mit i ( )
X gekennzeichnet sind. i A : Der Kapitalstock ist vom Grad A der Technologie abhängig. H : Das HK ist, das im Forschungs- und Entwicklungssektor
A
beschäftigt ist.
- VI -
1 Einleitung und Begriffabgrenzungen
1.1 Wirtschaftswachstum und Bildung, dessen Bedeutung und Determinanten
In der heutigen Zeit ließt und hört man vieles über Wirtschafts- Wachstum und Entwicklung. Vergleicht man z. B die Wirtschaftssituation Deutschlands mit der von Kambodscha, divergieren die Zahlen bzgl. BSP oder auch BIP pro Kopf weit auseinander. Generell versteht man unter Wirtschaftswachstum die Zunahme der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit einer Volkswirtschaft. Da das Wachstum vor allem anhand des BIP oder auch BSP gemessen wird, impliziert es eine Steigerung der gesamtwirtschaftlichen Produktion bzw. des gesamtwirtschaftlichen Einkommens. 1 Es existieren zahlreiche Faktoren, die Einflüsse auf das Wirtschaftswachstum einer Ökonomie haben. Neben politischen und sozialen Variablen sowie technisches know-how - und Fortschritt, gehören auch die Bildung von Humankapital zu den Determinanten des Wirtschaftswachstums. Insbesondere soll die Determinante HK in Hinblick auf das Wirtschaftswachstum in dieser Arbeit näher untersucht werden. Neuere Erkenntnisse lassen darauf schließen, dass es einen positiven und signifikanten Zusammenhang zwischen HK und BIP pro Kopf Wachstum gibt. 2 Diese Arbeit untersucht zwei Ebenen, die beide den Einfluss des HKs auf das Wirtschaftswachstum analysieren sollen, und dabei konzentriert sie sich besonders auf süd- und ostasiatische Entwicklungsländer. Im Folgenden sollen Begriffe abgegrenzt werden, die im weiteren Verlauf dieser Arbeit Schwerpunkte darstellen.
1.2 Begriffsabgrenzung Humankapital
Neben Grundbesitz, Finanzkraft und Maschinen werden die Mitarbeiter als wichtigster Produktionsfaktor eines Unternehmens betrachtet. Somit gehören Bildung, Ausgaben für medizinische Versorgung …etc. auch zu den Investitionen in HK. HK heißt HK, weil Menschen sich nicht von ihrem Wissen, Fähigkeiten und Gesundheit trennen lassen. 3 HK ist „… das auf
1 Vgl. Gabler (2000), S. 3397
2 Vgl. R.Judson (2002), S. 209
3 Vgl. Gary S. Becker (1993), S. 1
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Ausbildung und Erziehung beruhende Leistungspotential der Arbeitskräfte (Arbeitsvermögen).“ Es stellt Wissen und Fähigkeiten dar, die an Personen gebunden sind. In seiner Gesamtheit ist HK der Wissenspool einer Volkswirtschaft. Mit der Schaffung von HK sind in der Regel hohe finanzielle Aufwendungen für Bildung, Training, medizinische Versorgung…etc. verbunden. Besondere Berücksichtigung findet HK der HK-theorie, „… die besagt, dass der ökonomische und gesellschaftliche Erfolg einer Person in hohem Maße durch Eigenschaften bestimmt ist, über welche die Person verfügt, und dass diese Eigenschaften durch Bildungsprozesse erzeugt werden.“ 4 Bildungsaktivitäten werden als Investitionen bezeichnet, die auf der einen Seite Kosten verursachen, auf der anderen Seite jedoch Erträge bzw. Nutzen abwerfen. Die Theorie bietet u. a. Erklärungen für das Niveau und das Tempo des Wirtschaftswachstums. 5
1.3 Begriffsabgrenzung Gender Gaps im Bereich der Schulbildung
Gender Gap bedeutet übersetzt Geschlechterkluft. Mit dem Begriff werden oft Themen wie z.B. Diskriminierung der Frau assoziiert, welches eine Ursache von vielen für gender gap darstellt. Neben Diskriminierung existieren noch viele andere Ursachen, die für ein Auseinanderklaffen der Geschlechter bzgl. der Bildung verantwortlich sind, wie z. B. länderspezifische politische und soziale Aspekte. Auf dem internationalen Frauen Tag brachte der Welt Bank Bericht neue Erkenntnisse über Länder mit geringeren gender gaps hervor. Dort heißt es, dass „…Länder mit kleineren Diskrepanzen zwischen Frauen und Männern in Bereichen der Bildung, Beschäftigung, und Eigentumsrechte nicht nur eine niedrigere Ziffer von Unterernährung und
Sterbewahrscheinlichkeit der Kinder haben, sondern auch eine mehr transparentere Wirtschaft und Regierung und eine schneller wachsende Wirtschaft, welche wiederum weiter dazu beiträgt gender gap zu schmälern. 6
4 Vgl. Gabler (2000), S.1460
5 Vgl. Gabler (2000), S.1460
6 Vgl. O.V.(2001), Internetquelle
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Arbeit zitieren:
Joseph Cho, 2002, Der Einfluss des Humankapitals auf das Wirtschaftswachstum, München, GRIN Verlag GmbH
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