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3.1. Die Darstellung Antonius in der „Vita Antonii“
3.2. Folgerungen aus den „Apophtegmata Patrum“
3.3. Zusammenfassend
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4.1. Das Leben des Pachomius
4.2. Die Klosterregeln (Praecepta)
4.3. Zusammenfassend
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Literaturverzeichnis
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„Willst du vollkommen sein, so geh hin, verkaufe, was du hast und gib’s den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben.“ (Mt 19,21) Dieses Bibelwort gilt als eine der Maximen des christlichen Mönchtums und führt zum Thema dieser Hausarbeit. Setzt man sich mit dem Wüstenmönchtum Ägyptens auseinander, so sind zu Anfang ein paar Fragen zu klären, so zum Beispiel: Was bedeutet der Begriff „Mönchtum“? Er ist hergeleitet vom griech. PRQDFKRV, wobei
die Bedeutung „für sich allein lebend“ entscheidend ist. Der Begriff Mönch wird nicht nur für die Alleinlebenden (Eremiten) gebraucht, sondern auch für die in Gemeinschaft Lebenden (Zönobiten). Diese gelten als Mönche, weil sie getrennt von Nichtmönchen für sich in der Einsamkeit leben. 1 So findet man bereits auf der Suche nach der Herkunft des Wortes „Mönchtum“ einen Zugang zu den Eremiten und den Zönobiten, zwei verschiedenen Lebensformen von Asketen, die anhand des Antonius und Pachomius beschrieben werden sollen. Die Bedeutung dieses Wüstenmönchtums für das Christentum soll abschließend in einer Zusammenfassung kurz dargestellt werden.
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Das Christentum steht von seinen Ursprüngen in der spannungsgeladenen Polarität der Weltüberwindung oder Weltflucht auf der einen und Verchristlichung der Welt auf der anderen Seite. In seinen Anfängen ist das Mönchtum von Weltüberwindung und Weltflucht bestimmt, es entfaltet sich jedoch seit der Spätantike zur Verchristlichung dieser Welt. 2 Das christliche Mönchtum ist begründet im Orient, erwachsen aus dem Eremitenwesen, das der altchristlichen Askese entstammt. Askese meint im weitesten Sinne „Übung“, bezogen auf den Wüstenasketen, den es an dieser Stelle zu definieren gilt lässt sich sagen, er übe sich in absoluter Verfügbarkeit für Jesus Christus. 3 Er verlässt seine Mitmenschen, zieht sich in die Einsamkeit zurück, um sich ganz seinem Herrn zu widmen. Als Vorbild zieht der Asket Jesus Christus selbst heran, für den das Loslassen allen weltlichen Besitzes, ja selbst die Lösung von Heimat und Elternhaus Bedingung ist für den Eintritt in das Gottesreich. An dieser Stelle sei nur die Geschichte vom reichen Jüngling als Beispiel angeführt (Mt 19,16ff.). Die asketische Lebensweise demonstriert christliche Weltdistanz und Weltüberlegenheit. Das christliche Anachoretentum, also die räumliche Absonderung des Asketen, bildet sich Ende des dritten
1 vgl. Burkhardt/Swarat, ELThG, Bd. 2, „Mönchtum“, 1365.
2 vgl. Schwaiger, Mönchtum Orden Klöster, 9; Schwaiger/Heim, Orden und Klöster, 96f.
3 vgl. Burkhardt/Swarat, ELThG, Bd. 1, „Askese“, 139ff.
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Arbeit zitieren:
Dipl.Rel.Paed./Diakon Florian Elsner, 2003, Das Wüstenmönchtum und seine Bedeutung für das (frühe) Christentum, München, GRIN Verlag GmbH
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