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Die Westminster-Demokratie - Entstehung und Besonderheit der Verfassung

Title: Die Westminster-Demokratie - Entstehung und Besonderheit der Verfassung

Term Paper , 1993 , 16 Pages , Grade: gut

Autor:in: Andreas Streim (Author)

Politics - Region: Western Europe

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Summary Excerpt Details

"In keinem Land kann die Gegenwart aus sich selbst heraus verstanden werden." Das gilt um so mehr für die Beschäftigung mit der englischen Verfassung, da sie nicht als ein Werk existiert, sondern nur durch die historische Entwicklung verständlich wird. Ich möchte in dieser Hausarbeit versuchen, einen Überblick über die Entstehung des Parlamentarismus in England zu geben, ohne auf die einzelnen Institutionen oder den Staatsaufbau mehr einzugehen, als für dieses Verständnis unbedingt notwendig scheint.

Im zweiten Kapitel werde ich die geschichtliche Entwicklung des Parlamentarismus in England von den Anfängen bis in die heutige Zeit in den wesentlichen Punkten skizzieren. Dabei können natürlich nicht alle historischen Ereignisse Berücksichtigung finden, sondern nur die für die weitere Entwicklung der Demokratie bedeutsamsten.

Im dritten Kapitel werden die Bestandteile der "Verfassung" vorgestellt und kurz charakterisiert. Dabei kann auch hier nicht eine verfassungsrechtliche Arbeit erstellt werden, sondern es soll vor allem mit Hilfe eines ersten Eindruckes der Überblick über die gesamte Entstehung geschaffen werden.

Im vierten Kapitel werde ich dann einige Aspekte betrachten, die trotz der Flexibil#tät der ungeschriebenen englischen Verfassung zu einer derart hohen Stabilität des englischen Staates geführt haben.

Excerpt


Gliederung

1. Einleitung

2. Historische Entstehung der Verfassung

2.1. Die Anfänge

2.2. Die Entwicklung im 13. Jahrhundert

2.3. Die Entwicklung bis zum 15, Jahrhundert

2.4. Die Herrschaft der Tudors

2.5. Die Entwicklung bis zur "Glorious Revolution"

2.6. Die Entstehung des Parlamentarismus

2.7. Die Wahlrechtsreformen im 19. und 20. Jahrhundert

2.8. Zusammenfassender Überblick

3. Die Bestandteile der Verfassung

3.1. Die Besonderheit der Verfassung

3.2. Das Gewohnheitsrecht

3.3. Die Konventionen

3.4. Das gesetzte Recht

3.5. Zusammenfassender Überblick

4. Die Stabilität der Verfassung

4.1. Allgemeines

4.2. Die Insellage

4.3. Der relative Wohlstand

4.4. Evolution statt Revolution

4.5. Die öffentliche Meinung

4.6. Die Monarchie

5. Schlußbemerkung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, einen historischen Überblick über die Entstehung des Parlamentarismus in England zu geben und die Besonderheiten der ungeschriebenen englischen Verfassung sowie ihre Stabilitätsfaktoren zu beleuchten.

  • Historische Genese des englischen Parlamentarismus
  • Die drei Säulen der Verfassung (Gewohnheitsrecht, Konventionen, gesetztes Recht)
  • Einflussfaktoren für die Stabilität des englischen Staatswesens
  • Entwicklung und Bedeutung der Wahlrechtsreformen
  • Die Rolle der Monarchie im konstitutionellen System

Auszug aus dem Buch

2.1. Die Anfänge

Schon vor der normannischen Eroberung 1066 hatten die angelsächsischen Könige einen "Rat der Weisen" um sich versammelt, den sogenannten "Witenagemot". Die Mitglieder dieses Rates wurden selbstverständlich nicht gewählt, und es ist auch nicht bekannt, welche Aufgaben und Kompetenzen dieser Rat hatte, ob er ausschließlich beratende oder auch beschließende Funktion hatte. Dennoch fühlten sich seine Mitglieder in einem gewissen Sinne als Vertreter der Untertanen des Königs.2

Nach der normannischen Eroberung, und der damit einhergehenden Übernahme des kontinentalen feudalen Systems existierte dieser Rat unter der Bezeichnung "Curia Regis" weiter.3 Aufgrund der großen Anzahl direkter Kronvassalen in England war auch der Rat ungewöhnlich groß. Er kam dreimal im Jahr zusammen um den König zu beraten, Recht zu sprechen und Subsidien (Hilfsgelder) zu bewilligen.4 Zwischen diesen Hofhaltungen beriet sich der König mit den Mitgliedern seines Hofes, woraus sich im Laufe der Zeit eine eigene Institution entwickelt, das "Privy Council", der Vorläufer des späteren Kabinetts.5

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die Notwendigkeit historischer Betrachtung für das Verständnis der englischen Verfassung und gibt einen Ausblick auf die Struktur der Arbeit.

2. Historische Entstehung der Verfassung: Dieses Kapitel skizziert die Entwicklung des Parlamentarismus von angelsächsischen Anfängen über die Magna Charta bis hin zu den Wahlrechtsreformen des 20. Jahrhunderts.

3. Die Bestandteile der Verfassung: Hier werden das Gewohnheitsrecht, die Konventionen und das gesetzte Recht als drei tragende Elemente der ungeschriebenen englischen Verfassung analysiert.

4. Die Stabilität der Verfassung: Das Kapitel untersucht Faktoren wie die geographische Insellage, ökonomischen Wohlstand und evolutionäre Prozesse, die zur hohen Stabilität des Staates beigetragen haben.

5. Schlußbemerkung: Der Autor fasst zusammen, dass die komplexe, historische Verfassung Englands zwar schwer zu systematisieren ist, sich aber durch eine hohe Flexibilität auszeichnet.

Schlüsselwörter

Westminster-Demokratie, England, Verfassung, Parlamentarismus, Magna Charta, Gewohnheitsrecht, Konventionen, Statute Law, Parlament, Monarchie, Wahlrechtsreformen, Politische Stabilität, Historische Entwicklung, Privv Council, Repräsentation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Entstehung und den Besonderheiten der englischen Verfassung sowie der historischen Entwicklung des Parlamentarismus in England.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder umfassen die historische Evolution politischer Institutionen, die theoretischen Bestandteile der ungeschriebenen Verfassung und die Gründe für die bemerkenswerte Stabilität des englischen Staates.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, dem Leser einen Überblick über die Entstehung des englischen Parlamentarismus zu geben, ohne den Rahmen einer Hausarbeit zu sprengen.

Welche methodische Vorgehensweise wählt der Autor?

Der Autor wählt einen historischen Ansatz, da die englische Verfassung nicht als einheitliches Dokument, sondern als Prozess verstanden werden muss.

Was bildet den inhaltlichen Kern des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in die historische Genese, die Analyse der drei Verfassungssäulen (Gewohnheitsrecht, Konventionen, gesetztes Recht) und die Untersuchung der Stabilitätsfaktoren.

Welche Schlüsselbegriffe definieren diese Arbeit?

Begriffe wie Parlamentarismus, Konventionen, Common Law und die evolutionäre Entwicklung sind für das Verständnis der Arbeit essentiell.

Warum wird die englische Verfassung als "ungeschrieben" bezeichnet?

Weil es kein einzelnes Dokument gibt, das als "Die Verfassung" bezeichnet werden kann; das System besteht vielmehr aus einem komplexen Geflecht von Gewohnheitsrecht, Konventionen und gesetzten Parlamentsakten.

Welche Rolle spielen Konventionen in diesem System?

Konventionen sind informelle Verhaltensregeln, die aus der Tradition entstanden sind und die Arbeit der politischen Institutionen sowie deren Einvernehmen untereinander regeln, obwohl sie nicht einklagbar sind.

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Details

Title
Die Westminster-Demokratie - Entstehung und Besonderheit der Verfassung
College
University of Trier  (Fachbereich Politikwissenschaft)
Grade
gut
Author
Andreas Streim (Author)
Publication Year
1993
Pages
16
Catalog Number
V7789
ISBN (eBook)
9783638149280
ISBN (Book)
9783638756938
Language
German
Tags
Westminster-Demokratie Entstehung Besonderheit Verfassung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Andreas Streim (Author), 1993, Die Westminster-Demokratie - Entstehung und Besonderheit der Verfassung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/7789
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