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Der Zusammenhang von Qualitätszirkeln und Arbeitszufriedenheit

Title: Der Zusammenhang von Qualitätszirkeln und Arbeitszufriedenheit

Term Paper , 2003 , 40 Pages , Grade: Bestanden

Autor:in: Michael Laumer (Author)

Psychology - Work, Business, Organisation

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Gesellschaftliche Veränderungen können einen direkten Innovationsdruck auf eine betriebliche Organisation ausüben. Der in den letzten Jahrzehnten verstärkte technologische Fortschritt und damit verbundene Wertewandel der Gesellschaft verursachte einen Veränderungsprozess innerhalb der Organisationen. Dies betrifft bis heute noch die Bereiche der Produkt- und der betrieblichen Personalpolitik. Der aus dem Amerikanischen kommende Begriff "Organization Development" beschreibt eine Strategie, die diesen Anforderungen weitgehend gerecht zu werden versucht.
Die Organisationsentwicklung lässt sich umschreiben, als ein längerfristiger organisationsumfassender Entwicklungs- und Veränderungsprozess von Organisationen und den in ihr tätigen Menschen. Der Prozess beruht auf Lernen aller Betroffenen durch direkte Mitwirkung und praktische Erfahrung. Sein Ziel besteht in einer gleichzeitigen Verbesserung der Leistungsfähigkeit der Organisation und der Qualität des Arbeitslebens.
Um diese Ziele annäherend zu erfüllen, wurden in den vergangenen 25 Jahren Formen der Gruppenarbeit entwickelt, die meist aus den unteren Ebenen der Hierarchie entstammen. Der Qualitätszirkel (QZ) ist eine solche Form der Gruppenarbeit. Er stellt ein Instrument für Effektivität und Humanität dar und ist in vielen Organisationen integriert.
Schwerpunkt dieser Arbeit ist die Humanisierung des Arbeitslebens durch den Einsatz von QZ. Dabei wird der Indikator für die Humanisierung, nämlich die Arbeitszufriedenheit (AZ), näher betrachtet, deren Steigerung auch als konkrete Zielsetzung von QZ beschrieben wird. In der Praxis schien aber die AZ in den führenden Ebenen der Organisationen zweitrangig zu sein. Auch wenn viele Unternehmen mittlerweile verstärkt ihr Augenmerk auf die AZ richten, bleibt die Frage offen, ob sich überhaupt mit QZ eine Steigerung der AZ erzielen lässt. Daher die konkrete Fragestellung: Gibt es einen Zusammenhang zwischen QZ und AZ?
Die Arbeit beginnt mit der näheren Betrachtung des theoretischen Ansatzes von Herzberg zur AZ und einer zusammenfassenden Beschreibung zu QZ. Danach folgen theoretische Überlegungen um eine Arbeitshypothese abzuleiten und schließlich zu operationalisieren. Nach der Erstellung eines Untersuchungsdesigns und der Vorstellung von diversen Fallstudien empirischer Ergebnisse, folgt eine Interpretation der Hypothese. Vor einem abschließenden Resümeé und Ausblick, werden bestimmte Validitätsprobleme besprochen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Arbeitszufriedenheit

2.1 Theorie zur Arbeitszufriedenheit nach Herzberg

2.1.1 Die Theorie im engeren Sinne

2.1.2 Die Theorie der Motivationsinhalte – Kontent- und Kontextfaktoren

2.1.3 Motivationale Qualität der Faktorengruppe – Motivatoren u. Hygienefaktoren

2.2 Empirische Überprüfung der Hypothesen Herzbergs

2.3 Zusammenfassende Kritik an der Theorie

2.4 Kontentfaktoren als unbestrittene Determinanten

2.5 Praktische Bedeutung der Zweifaktorentheorie

3 Qualitätszirkelkonzept

3.1 Historische Entwicklung

3.2 Definition von Qualitätszirkel

3.3 Abgrenzung zu anderen Kleingruppenmodellen

3.4 Zielsetzungen

3.5 Qualitätszirkel als Form partizipativer Gruppenarbeit

4 Zusammenhang von Qualitätszirkeln und Arbeitszufriedenheit

4.1 Formulierung der Hypothese

4.2 Operationalisierung der Hypothese

4.2.1 Qualitätszirkel und Teilnehmer

4.2.2 Arbeitszufriedenheit

4.2.2.1 Die SAZ von Fischer & Lück (1972)

4.2.2.2 Inhalt der SAZ

4.2.2.3 Gütekriterien

4.3 Untersuchungsdesign

4.4 Beschreibung der Stichprobe

4.5 Auswertverfahren

5 Empirische Ergebnisse zur Hypothese

5.1 Fallstudie A

5.2 Fallstudie B

5.3 Fallstudie C

5.4 Fallstudie D

5.5 Fallstudie E

6 Diskussion

6.1 Schlussfolgerungen aus den Ergebnissen

6.2 Validitätseinschränkungen der Untersuchungsmethode

6.3 Resümèe

7 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den potenziellen Zusammenhang zwischen der Teilnahme an Qualitätszirkeln und der Steigerung der Arbeitszufriedenheit bei Mitarbeitern. Basierend auf der Zweifaktorentheorie von Herzberg wird geprüft, ob Qualitätszirkel durch die Erweiterung von Handlungsspielräumen und der Übernahme von Verantwortung als Instrument zur Humanisierung der Arbeit und zur Erhöhung der Zufriedenheit fungieren können.

  • Theoretische Fundierung der Arbeitszufriedenheit nach Herzberg (Motivatoren vs. Hygienefaktoren)
  • Konzeptionelle Einordnung und Zielsetzung von Qualitätszirkeln
  • Operationalisierung und methodisches Design der Wirkungsprüfung
  • Analyse empirischer Fallstudien zur Effektivität von Qualitätszirkeln
  • Diskussion der internen und externen Validität der Untersuchungsmethode

Auszug aus dem Buch

4.2.2.2 Inhalt der SAZ

Der aus 37(36) Items bzw. 8 Items bestehende Fragebogen basiert auf Faktoren, die „sich in früheren, amerikanischen Untersuchungen mehrfach als bedeutsam erwiesen“ hatten (Fischer & Lück, 1972, S.66):

a) Möglichkeiten zu persönlicher Entwicklung,

b) Verhältnis zu den Kollegen,

c) Verhältnis zu den Vorgesetzten,

d) Aufstiegsmöglichkeiten,

e) Verhaltensweise des Managements und der Firmenführung,

f) Bezahlung,

g) Bedingungen am Arbeitsplatz,

(Fischer & Lück, 1972, S. 66)

Fischer & Lück begannen zunächst damit, eine Fülle von in Frage kommenden Items zu sammeln. Die Itemauswahl basierte dabei auf bereits von anderen Autoren durchgeführte Tests. Die Anzahl der aus diesen Tests gesammelten Items betrug insgesammt 160 Items. Hierzu zählen z.B. Brayfield & Roth, deren Test eine Komponente für die allgemeine Arbeitszufriedenheit bildete (1951, zitiert nach Fischer & Lück, 1972).

Anschließend wurde in drei Stufen eine Item-Selektion durchgeführt. Zuerst wurde eine Befragung mit einer kleineren Stichprobe unternommen, dann ein Expertenrating. Nach einer zweite Item-Analyse konnten schließlich aus den anfangs 160 Items 37 selektiert werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung der Problemstellung, des technologischen Innovationsdrucks und des Ziels, den Zusammenhang zwischen Qualitätszirkeln und Arbeitszufriedenheit zu klären.

2 Arbeitszufriedenheit: Detaillierte Darstellung der Zweifaktorentheorie von Herzberg sowie die kritische Auseinandersetzung mit den Kontent- und Kontextfaktoren.

3 Qualitätszirkelkonzept: Historischer Rückblick, Begriffsdefinition sowie die Abgrenzung zu anderen Kleingruppenmodellen wie Werkstattzirkeln und Lernstätten.

4 Zusammenhang von Qualitätszirkeln und Arbeitszufriedenheit: Herleitung der Hypothese, Operationalisierung durch die SAZ von Fischer & Lück sowie Darstellung des Untersuchungsdesigns.

5 Empirische Ergebnisse zur Hypothese: Präsentation und Vergleich verschiedener Fallstudien hinsichtlich der Auswirkungen von Qualitätszirkeln auf die Arbeitszufriedenheit.

6 Diskussion: Kritische Reflexion der widersprüchlichen Studienergebnisse und Diskussion der methodischen Einschränkungen der eigenen Untersuchung.

7 Ausblick: Einschätzung der Zukunftsperspektiven von Qualitätszirkeln im Kontext moderner Managementansätze und deren Bedeutung für die Arbeitsgestaltung.

Schlüsselwörter

Qualitätszirkel, Arbeitszufriedenheit, Zweifaktorentheorie, Herzberg, Kontentfaktoren, Kontextfaktoren, Arbeitsmotivation, Organisationsentwicklung, Humanisierung, Partizipation, SAZ, Fischer & Lück, Felduntersuchung, Validität, Kleingruppenarbeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit untersucht, ob und wie der Einsatz von Qualitätszirkeln in betrieblichen Organisationen die Arbeitszufriedenheit von Mitarbeitern beeinflussen kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die theoretischen Grundlagen der Arbeitszufriedenheit nach Herzberg sowie das Konzept der Qualitätszirkel als Instrument der partizipativen Arbeitsgestaltung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Überprüfung der Hypothese, dass Mitarbeiter, die an Qualitätszirkeln teilnehmen, eine höhere Arbeitszufriedenheit aufweisen als Nichtteilnehmer.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit nutzt einen theoretischen Abgleich mit der Zweifaktorentheorie sowie die Vorstellung eines quasiexperimentellen Felduntersuchungsdesigns unter Verwendung der SAZ (Skala zur Messung von Arbeitszufriedenheit).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die theoretische Aufarbeitung von Herzbergs Modell, die Beschreibung von Qualitätszirkeln und deren Abgrenzung zu anderen Modellen, sowie die Analyse empirischer Fallstudien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Qualitätszirkel, Arbeitszufriedenheit, Herzberg-Theorie, Arbeitsmotivation und partizipative Organisationsgestaltung definieren.

Warum ist die Validität der Untersuchung laut Autor problematisch?

Die Validität wird kritisch hinterfragt, da die untersuchten Fallstudien widersprüchliche Ergebnisse liefern und die gewählte Querschnittsanalyse in der Praxis mit Störvariablen und Reaktivitätsproblemen kämpft.

Wie bewertet der Autor die Zukunft der Qualitätszirkel?

Der Autor prognostiziert, dass Qualitätszirkel trotz methodischer Kritik weiterhin als Instrument der humanen Arbeitsgestaltung relevant bleiben, sich aber stärker in Richtung Verwaltung und Bildung ausbreiten könnten.

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Details

Title
Der Zusammenhang von Qualitätszirkeln und Arbeitszufriedenheit
College
University of Hagen
Grade
Bestanden
Author
Michael Laumer (Author)
Publication Year
2003
Pages
40
Catalog Number
V16212
ISBN (eBook)
9783638211246
ISBN (Book)
9783638644495
Language
German
Tags
Zusammenhang Qualitätszirkeln Arbeitszufriedenheit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Michael Laumer (Author), 2003, Der Zusammenhang von Qualitätszirkeln und Arbeitszufriedenheit, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/16212
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