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Seminararbeit, 1999, 20 Seiten
Autor: Ralph Kietzke
Fach: Sport - Sportgeschichte
Details
Jahr: 1999
Seiten: 20
Note: 2
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-07680-7
Dateigröße: 79 KB
Kleiner Abriss über die Entwicklung des Fussballspiels in England und dessen Import in Deutschland
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Volltext (computergeneriert)
Über ein Importspiel, Fussball auf dem Weg von England nach Deutschland
Autor: Ralph Kietzke
Note: 2;
Jahr: 1998
Notiz: Hausarbeit. Kleiner Abriss über die Entwicklung des Fussballspiels in England und
dessen Import in Deutschland.
Gliederung
1.Einleitung 2
2.Vorgeschichte: Fußball in England 3
2.1. Die vorindustrielle Phase 3
2.2. Fußball an den Public-schools 4
2.3. Trennung der Spielvarianten 4
2.4. Fußball wird professionalisiert 5
3. Die Einführung des Fußballs in Deutschland 7
3.1. Die Tradition der Turner 7
3.2. Fußball als Schulspiel 8
3.3. Fußball als Import englischer Besucher 10
4. Der nationale Widerstand gegen den Fußball 12
4.1. Anerkennung des Fußballs in Deutschland 14
5. Fußball wird deutsche Massensportart 15
6. Fazit 17
7. Literatur 18
1. Einleitung
Im Gegensatz zu England, dem Mutterland des Fußballs, mangelt es Deutschland an der
vorindustriellen Tradition des Fußballspiels.
Fußball ist in Deutschland kein aus dem Volk gewachsenes Spiel, sondern ein aus England
importiertes Sportspiel. Daher ist seine Geschichte und Ausprägung in beiden
Kulturkreisen auch different.
Einzug erhielt der Fußball in Deutschland zunächst an den Gymnasien, auf denen sich die
Kinder bürgerlicher Familien befanden.
An anderen Schulen wurde das Fußballspiel, aufgrund des großen Pädagogenstreits um ihn,
zugunsten der deutschen Tradition des Turnens, unterdrückt und verboten.1
Einer der Gründe hierfür war u.a. die Zeit um die Jahrhundertwende, die geprägt von der
Suche nach nationaler Identität war. Es war die Zeit der Nationalstaaten, des
Imperialismus und des Kampfes um die Vormachtstellung der eigenen Nation in Europa.
Daraus folgerte ein ungünstiger Nährboden für kulturelle Importe aus Nachbarstaaten, da
die eigene Kultur als die einzig richtige und dadurch, über die der anderen Nationen zu
stellen, angesehen wurde.
Da der Fußball aber genau so ein kultureller Import war, stieß er zunächst auf den
Widerstand der Nationalisten, die allein das Turnen als die deutsche Form der
Bewegungskultur anerkannten.
Die Fragen, die sich in diesem Zusammenhang stellen und in dieser Arbeit beleuchtet
werden , sind:
Wie hat sich Fußball in Deutschland im Vergleich zu England entwickelt?
Wie konnte sich Fußball als kultureller Import in Deutschland trotzdem zum Nationalsport
durchsetzen?
Wer leistete die Vorarbeit zu seiner Durchsetzung zum nationalen Massensport?
Wie konnte der Widerstand gegen ihn durchbrochen werden?
Wie sah die Sozialstruktur der Spieler in den verschiedenen Phasen, die dieser Sport
durchlief aus?
2. Vorgeschichte: Fußball in England
London war im Jahre 1863 Schauplatz der ersten Gründung eines Fußballverbandes. Auch
wurden in England die ersten offiziellen Regeln des Fußballspiels verfaßt.2
Die eigentliche Tradition des Fußballs in England geht allerdings zurück bis in die
vorindustrielle Zeit.
Dietrich Schulze Marmeling unterteilt in seinem Buch ,,Der gezähmte Ball, Geschichte
eines subversiven Sports" die Geschichte des Fußballs in vier Phasen.
2.1. die vorindustrielle Phase
Die Geschichte des Fußballs läßt sich gesichert bis ins 10. Jahrhundert
zurückverfolgen.
Hier sind erste schriftliche Festlegungen von einer Art ,,Volksfußball"3 zu finden.
Dieses Spiel basierte auf simplen, ungeschriebenen Gewohnheitsregeln.
Es gab weder Begrenzung der Spieldauer, des Spielfeldes oder der Zahl der Spieler.
Oftmals standen sich ganze Dörfer oder Stadtviertel gegenüber und gespielt wurde bis zum
Einbruch der Dunkelheit.
Ziel dieser Spiele war es, einen Gegenstand mit Händen oder Füßen zu einem der beiden,
vorher ausgemachten Ziele zu bringen.
,,Überdies war dieser Volksfußball äußerst rauh. Die Betonung lag
unmißverständlich auf Kraft und Gewalt, nicht auf Geschicklichkeit. Die ungeschriebenen
Regeln variierten von Region zu Region
Das Spiel wurde vornehmlich von ,,Bauerlümmeln" betrieben, während sich die
Aristokratie von ihm fernhielt. Der Niedergang dieser Form des Fußballs korrespondierte
mit dem Vormarsch der industriellen Revolution, die die Unterklassen in ein drakonisches
Fabriksystem preßte und für das wilde und unregulierte Spiel- anders als die
naturorientierte Zeiteinteilung der Agrargesellschaft- keine Gelegenheit mehr ließ"4
2.2. Fußball an den Public-schools
Nachdem das Volksfußballspiel nicht nur durch die einsetzende Industrialisierung zeitlich
unmöglicher wurde, sondern auch immer öfter von den Behörden unterdrückt wurde, waren
die Public-schools5 das einzige ,,Reservat"6 des Spiels.
Hier befürchtete, im Gegensatz zum Massenvolksfußball, niemand eine
sozial-revolutionäre Gesinnung, so daß es hier nicht der Repressionen seitens der
Behörden ausgesetzt war.
Fortan war der Fußball aber nicht mehr in der Hand des Volkes, sondern in der, der
feudalen und bürgerlichen Jugend, die auf diese Schulen ging.
Die Durchsetzung des Spiels an den Public-schools basiert außerdem auf der schwachen
Autorität der Lehrer gegenüber den Schülern, welche das Spiel häufig als Provokation
gegenüber den Lehrern einsetzten.7
Die mangelnde Autorität der Lehrer kam durch die schlechtere soziale Stellung gegenüber
den Schülern zustande, welche wiederum in ihrem Treiben von ihren Eltern unterstützt
wurden. Sie sahen die Schule anstatt einer Bildungseinrichtung, eher als soziales
Trainingsfeld an.8
,,Das informelle Leben9 der Public-schools hielt die
Mehrheit der Eltern für ein nützliches Training zu Männlichkeit, Führertum und
Unabhängigkeit. Es wurde deshalb höher bewertet als Latein und Griechisch."10
In dieser Phase wurde also das ehemalige Volksspiel erstmals durch das Bürgertum
aufgegriffen und diesem angepaßt.
2.3. Trennung der Spielvarianten
An den bürgerlichen Eliteschulen wurde das Spiel nun in dieser Phase weiter reguliert und
zivilisiert.
,,Das Spiel wurde seiner allzu brutalen Züge entledigt und anstelle eines realen
Kampfes trat ein Scheinkampf, ein Wettkampf auf höherem zivilisatorischem Niveau."11
1845 wurde in Rugby erstmals ein schriftliches Regelwerk für Football erstellt.
1849 reagierte Eton mit eigenen Regeln, die das Aufnehmen mit der Hand untersagten
Auch wurden zu dieser Zeit bestimmte Komponenten aus dem Spiel herausgefiltert, so daß
differenziertere Sportspiele entstanden.
Chritstoph Bausenwein weißt in seinem Buch12 darauf
hin, daß mindestens sechs Sportspiele im ,,Urfußball" enthalten waren, welche sich
erst in dieser Entwicklungsphase voneinander trennten.
So waren im Urfußball Komponenten von Fußball, Rugby; Handball, Hockey, Boxen und
Ringen in einem Spiel zusammengefaßt.13
Die erste große Differenzierung im Fußball entstand durch die Betonung auf jeweils eine
der beiden dem Spiel zugrunde liegenden Strategien.
Im Urfußball gab es nur zwei Strategien:
Entweder die Möglichkeit der ,,alle voll drauf" Schlachtstrategie oder das
Durchsetzen einer schnellen Person im ,,einer gegen alle" Spiel, dem Vorläufer des
Dribblings.
Diese beiden Techniken waren die erste Unterscheidung zwischen den erst später getrennten
Sportspielen Rugby und Soccer.
,,Noch war die Spielweise dieselbe, doch unterschied man schon zwischen dem Running
game (Rugby) und dem Dribbling Game (Eton)"14
1863 kam es, durch die Gründung der Football Association, zur bekannten vollständigen
Trennung der Strategien in zwei ausdifferenzierte Sportarten.
In erster Linie war dies aber auch das Ergebnis eines gesellschaftlichen Prestigekampf
zwischen dem aufstrebendem Bürgertum (Rugby) und der darauf reagierenden alten
Aristokratie (Eton).
2.4. Fußball wird professionalisiert
Nachdem der Fußball sich in der bürgerlichen Mittel- und der aristokratischen
Oberschicht horizontal verbreitet hat, verbreitete er sich nun auch vertikal in Richtung
der Unterschichten15
Bis Ende der 1860er Jahre rekrutierten sich englische Fußballklubs fast ausschließlich
aus ehemaligen Public-school oder Universitätsmannschaften.
Ab dem Jahre 1870 kam es in England zum Durchbruch der 54 Std. Woche, so daß erstmals
seit der vorindustriellen Zeit die Arbeiter wieder so etwas wie Wochenendfreizeit
besaßen.
Die Arbeit konnte in der Regel am Samstagmittag beendet werden, so daß sich dieser, da
der Sonntag für den Kirchgang reserviert war, zum Fußballtag entwickelte.16
Es kam zur Reinkarnation des Fußballs in der Arbeiterschaft.
Kennzeichnend für diese Zeit war die Wandlung des Fußballs zum Zuschauersport, was
dem Professionalismus und der Begeisterung der Unterschicht für den Fußball die Türen
öffnete.
Erst in dieser Form des Professionalismus konnten die Arbeiter dem Amateurfußball der
Aristokratie, die diesen bisher aus reinem Vergnügen und mit viel Zeitaufwand betrieben,
Paroli bieten.
Sport zu treiben war seitdem kein alleiniges Privileg der Oberschicht mehr.
Letztlich setzte sich der Profifußball in England 1883 durch, als mit Blackburn Olympic,
die erste Arbeitermannschaft das prestigeträchtige Cup-Finale gewinnen konnte.
Daraufhin zogen sich die aristokratischen Amateurklubs aus dem F.A. Cup zurück.
,,Nie wieder gewann ein Public-school oder Universitätsteam den englischen
Pokal".17
Die englischen Gentlemen wandten sich vom Fußball ab und frönten mehr den
Individualsportarten, wie z.B. Golf, Fechten oder Tennis, die fortan die soziale
Exklusivität garantierten.
3. Einführung des Fußballs in Deutschland
Im Gegensatz zu England hat der Fußball in Deutschland, wie bereits in der Einleitung
erwähnt, keine vorindustrielle Tradition.
Fußball war in Deutschland also nie ein Volksspiel.
3.1. Die Tradition des Turnens
Fast zeitgleich zur englischen Entwicklung des Fußballs in den Public-schools, war in
Deutschland die Tradition des Turnens entstanden.
Als Reaktion auf die napoleonische Besatzung und den Adel, der mit Napoleon kooperierte,
entstand das Turnen aus der demokratischen, bürgerlichen Nationalbewegung.
"Turnvater" Jahn sah das Turnen zunächst als
,,eine Vorbereitung des Guerillakrieges gegen die französischen Besatzer an"18,
da er die Niederlage Preußens als eine Bestätigung der geschwundenen Volkstumskraft
ansah und diese nun durch das Turnen wieder erstarken lassen wollte.
Die Philosophie der Turnerbewegung war, daß alle Turner gleich seien, und so gründete
sich ihre Vereinspolitik auch auf demokratische Ordnungen.19
Die Turnbewegung hatte aber auch, gemäß ihrer demokratisch-bürgerlichen Ausrichtung,
die Beendigung der Kleinstaaterei, sowie das Ende der Vorherrschaft der Aristokratie zum
Ziel.
Aufgrund dessen wurde die Turnbewegung zwischen 1820 und 1840, durch die preußische
Turnsperre in den meisten deutschen Städten verboten und Friedrich Ludwig Jahn im Jahre
1819 verhaftet.
Als die bürgerliche Bewegung mit dem Scheitern der Revolution 1848 nahezu zerfiel und die
deutsche Einheit durch die preußische Militärherrschaft erzwungen wurde, wandelte sich
auch die innere Haltung der Turner.
Die demokratischen Tendenzen wandelten sich nunmehr zugunsten der nationalen und der
militärischen Denkweise.
,,Der einst revolutionäre Nationalismus wandelte sich in einen reaktionären, aus der
von Jahn eingeführten schlichten Kleidung wurden Uniformen, der Grundsatz ,,alle
Turnbrüder sind gleich" fiel einer beinahe militärischen Hierarchie zum Opfer und
das Turnen unter Drillbedingungen ließ das Turnen zu einem billigen Abklatsch des
Militärs werden. Als Leitwolf sollte sich die 1868 gegründete Deutsche Turnerschaft (DT)
bewähren."20
3.2. Fußball als Schulspiel
Durch diese Veränderung des Turnens zum militärischen Drill, kam es zu einer großen
Unlust unter den Schülern am selbigen.
Zum anderen gab es innerhalb der bürgerlichen Jugend zu dieser Zeit die Tendenz, die
feudalen Studentenschaften zu kopieren, in denen allerdings mehr ,,gesoffen" als
geturnt wurde.
,,Dies bedeutete, daß an den Gymnasien exzessive Trinkgewohnheiten Einzug hielten,
weshalb die Behörden die Schülerverbindungen bald als öffentliches Ärgernis und
Brutstätte der Unsittlichkeit betrachteten." 21
Konrad Koch, Turnlehrer am Braunschweiger Matino-Catharineum Gymnasium, machte sich nun
Gedanken über diese Bewegungsunlust und befand, daß sich etwas in der Bewegungskultur
verändern müsse, soll die Jugend wieder Spaß an ihr haben.
Er vertrat die Auffassung, daß es eines neuen pädagogischen Konzepts, jenseits der
traditionellen Methoden der Repression und der Belehrung, bedürfe.
,,Stattdessen verschob er den Schwerpunkt disziplinarischen Handelns von der
Fremddisziplinierung zur stärkeren Selbstdisziplinierung." 22
Durch einen Englandbesuch seines Schwiegersohnes Friedrich Reck23,
lernte er den dort an den Schulen gespielten Fußball kennen und befand diesen für die
Umsetzung seiner pädagogischen Idee als weitaus tauglicher als das autoritäre und
militärische Turnen.
So führte er diesen neuen Sport, nachdem er einen Fußball aus England kommen ließ,
sogleich am besagten Gymnasium ein.
Da das Spielen an höheren Schulen in Deutschland allerdings seitens der Schüler, im
Gegensatz zu England, als unmännlich verpönt war und die älteren Schüler nicht mehr
zum Spielen bereit waren, ersann er sich folgende Strategie:
,,Wenn wir die Jugend in dem Alter zum Spiele führen, in dem sie noch dazu bereit ist,
wird sie vielleicht auch im höheren Alter weiterspielen"24
Koch sollte mit dieser Einschätzung Recht behalten.
Er versammelte 1874 einige jüngere Schüler um sich herum und warf, anstatt viele Regeln
zu erläutern, einen Ball in deren Mitte, so daß sich sofort das erste Fußballspiel an
einer deutschen Schule ergab.
Dieser ,,Einwurf" gilt als Geburtsstunde des Fußballs in Deutschland.
1875 gründete sich am dortigen Gymnasium der erste Schülerverein, in welchem rund 40
Schüler eine Mischung aus Rugby und Fußball spielten.
Im selben Jahr stellte Koch auch die ersten verbindlichen Fußballregeln Deutschlands auf.
In diesem Regelwerk versuchte er englische Fußballbegriffe, wie z.B.. Goal, Corner,
Off-side etc. einzudeutschen.
Am 3. Dez 1876 gab das Hamburger Johanneum für ihre Schulmannschaft geltende, eigene
Regeln bekannt, die der damals üblichen Art der Verquickung von Rugby und Fußball
entsprachen. Hier wurden noch viele englische Begriffe verwandt, welche die Herkunft des
Spiels deutlich erkennen ließen.
Daraus wird deutlich, daß Fußball zu dieser Zeit noch eine regional sehr begrenzte
Verbreitung erreichte. In jeder Region wurde somit zunächst nach eigenen Regeln gespielt.
1878 wurde am bekannten Braunschweiger Gymnasium der Fußball als verbindliches Schulspiel
eingeführt.
Es war aber immer noch eine Mischung aus Fußball und Rugby, zwischen denen sich Konrad
Koch nicht Recht entscheiden konnte. So kam er zunächst zu folgendendem Schluß:
,,Vom turnerischen Standpunkt aus empfiehlt sich das Rugbyspiel, weil es außer den
Beinen gleichfalls die Arme übt und anstrengt; das andere Spiel ist weit weniger wild und
aus diesem Grunde zur ersten Einführung besonders für Erwachsene geeignet."25
1894 fiel in Braunschweig die endgültige Entscheidung zugunsten des Fußballs ohne
Aufnehmen, als eine niederländische Studentenmannschaft in Braunschweig das Fußballspiel
derart elegant ausführte, daß sich die Braunschweiger sofort entschlossen fortan diese
elegantere Form des Spiels zu spielen.
Das mag aber nur einer neben drei anderen Gründen gewesen sein, die im vierten Kapitel
behandelt werden.
3.3. Fußball als Import englischer Besucher
Die zweite Initialzündung, die der deutsche Fußball erfuhr, ergab sich aus den
zahlreichen Handelsbeziehungen zu England und den daraus auch entstanden englischen
Schulen auf deutschem Boden.
In diesen Schulen spielten die englischen Schüler die ihnen bekannten Sportspiele, so
auch Fußball und Rugby.
In Neuwied am Rhein kommt es im Jahre 1860 durch englische Schüler zum ersten Spiel in
Deutschland, welchem der spätere Gründungsvorsitzende des DFB, Ferdinand Hueppe
beiwohnt.26
Da die Trennung zwischen Association und Rugby in Deutschland noch nicht so bekannt war,
war es laut Baroth das erste Fußballähnliche Spiel in Deutschland.
In Wirklichkeit war es das uns heute bekannte Rugbyspiel.
Auch später gegründete Vereine, die sich Fußballvereine nannten, spielten eigentlich
Rugby.
So spielt zum Beispiel der erste in Deutschland gegründete private Fußballverein, ,,Deutscher
Fußballverein 1878 Hannover"27, von seiner
Gründung bis heute nur Rugby und kann somit nicht als der erste Fußballverein angesehen
werden, auch wenn er diese Sportart in seinem Namen trägt.
Es war schlicht eine, zu dieser Zeit in Deutschland übliche Verwechslung.
1865 wird der Cannstatter Wasen (bei Stuttgart) zur ersten Hochburg des Rugbyfußballs.
,,Cannstadt ist zu dieser Zeit ein weltberühmtes Bad. Zahlreiche Ausländer, die hier
billig leben wollen, zieht es an den Neckar. Die jungen Engländer tummeln auf dem Wasen,
dem Cannstatter Exerzierplatz.
Die Stuttgarter Jugend findet Gefallen an dem Spiel mit dem Ball, doch erst 15 Jahre
später kommt es zur ersten Gründung eines Cannstatter Fußballvereins."28
Die Hochburgen des deutschen Fußballs waren also, wie Christiane Eisenberg in ihrem Buch
,,Fußball, soccer, calcio" beschreibt, zum einen der Süd-Westen (Cannstadt,
Karlsruhe), wo der Einfluß der Urlauber sehr groß war, dann der Raum um
Hannover-Braunschweig, sowie die durch die Häfen britisch beeinflußten Städte Hamburg
und Bremen. Weitere Zentren waren Leipzig und Dresden.
Fast immer wurden dort die ansässigen Jugendlichen von den englischen Schülern zum
Mitspielen aufgefordert, da ihre Mannschaften oft hohen Fluktuationen unterworfen waren
und die Anzahl der Spieler einfach nicht ausreichte.29
In Bremen wurde 1880, mit dem Bremer Football-Club der erste reine Fußballclub
gegründet, indem ausschließlich die Variante ohne Aufnehmen gespielt wurde. Er forderte
häufig die Besatzungen der englischen Schiffe, die im Bremer Hafen lagen zu Spielen
heraus.30
Seit 1884 galt allerdings Berlin als die große Fußballstadt Deutschlands, da hier
aufgrund der zahlreichen Exerzierplätzen, der für den Fußball nötige Raum bestand.
Initiator und Gründer des ersten Berliner Fußballclubs war ein gewisser Georg Leux, der
seinen Club seltsamerweise BFC-Frankfurt nannte, da Frankfurt seine Heimatstadt war. In
diesem Club wird allerdings wieder die Rugby-Variante gespielt, so daß, nach der
endgültigen Entscheidung der Berliner für den Association-Fußball, dieser Club wieder
entschläft.31
Ende der 80er Jahre gründeten sich überall in Deutschland, oft aus ehemaligen
Schülermannschaften, private Vereine, die immer mehr Association-Football spielten,
welches im allgemeinen Sprachgebrauch nun Fußball genannt und vom Rugby unterschieden
wurde.
Es entstehen z.B. der HSV 1887, Hertha BSC 1892, VFB Stuttgart 1893, KSC 1994 und viele
andere uns heute noch bekannte und wieder aufgelöste Vereine.
Auch in den Turnvereinen kommt es zu Gründungen von Fußballabteilungen, was eine neue
Problematik aufwirft, die im nächsten Kapitel behandelt wird.
4. Der nationale Widerstand gegen den Fußball
Da sich der Fußball, seit seiner Einführung von Konrad Koch und anderen Initiatoren zum
beliebten Sport unter den Jugendlichen entwickelte, holten die Turner, die sich in einer
historisch schlechten Position befanden, da ihnen die Mitglieder ausgingen, zum
Gegenschlag aus.
Der DT war immer noch der mitgliederstärkste Verband in Deutschland und besaß somit,
neben seiner Macht, auch die Berechtigung die deutschen Ideale zu definieren.
Der Streit um den Fußball war aber nicht nur aus der Konkurrenz geboren, sondern war auch
ein Streit um Wahrheiten und Ideologien.
Zunächst suchten die Fußballer noch Kontakt zu den Turnern und buhlten um deren
Anerkennung.
Auf dem deutschen Turnfest in Leipzig, im Jahre 1889, erhielten sie die Möglichkeit eine
Schaukampf zwischen dem ,,ATV Leipzig" und ,,London Orion" vorführen zu lassen.32
Schon die Wortwahl Schaukampf und Vorführung läßt die Haltung der Turner gegenüber dem
Sport und dem Fußball deutlich machen.
Denn die Turner hatten andere Ideale.
So verpönten sie jede Form des Wettkampfes und den Fußball im besonderen als ,,englische
Krankheit".
Das turnerische Ideal war eine straffe, schöne Körperhaltung und höchstens ein
,,schönes" ästhetisches Spiel, nicht der Wettkampf.
Konrad Koch, der durch seine liberalen Erziehungsideale immer noch das selbstdiszipliniete
Handeln (im Fußball) gegenüber dem fremddisziplinierten (beim Turnen) vorzog, war zum
Beispiel zu Überlegungen gezwungen, wie Fußball ein deutsches Spiel werden könne.
1894 verfaßte Koch in der deutschen Turnzeitung Überlegungen, daß der Fußball seine
Ursprünge nicht in England habe, sondern schon im Mittelalter in ganz Europa und somit
auch in Deutschland gespielt wurde.
Weiterhin versuchte er nun alle Begriffe des Fußballs in die deutsche Sprache zu
übersetzen.33
Unter dem Druck des Zeitgeistes entstand auch die Entscheidung für Fußball und gegen das
Rugbyspiel, da dieses als noch englischer dargestellt wurde.
So konnte ein kleines Argument für die angeblich deutschere Variante, nämlich Fußball,
geschaffen werden.
Fußball sollte als das kleinere und daher akzeptablere Übel dargestellt werden.
Doch auch das half gegen den Protest der Turner wenig, wie die Pamphlete aus dieser Zeit
belegen.
Das wohl bekannteste unter diesen, verfaßte der, von Ferdinand Hueppe34 als ,,komische Figur" beschriebene, Gymnasiallehrer
Karl Planck.35
Er veröffentlichte dieses unter dem Namen ,,Fusslümmelei, über Stauchballspiel oder die
englische Krankheit" ebenfalls im Jahre 1894.
Er argumentierte wie folgt:
,,Das Einsinken des Standbeines ins Knie, die Wölbung des Schnittsbuckels, das
tierische Vorstrecken des Kinns erniedrigt den Menschen zum Affen [...] Was bedeutet aber
der Fußtritt in aller Welt? Doch wohl, daß der Gegenstand nicht Wert sei, daß man auch
nur die Hand um seinetwillen rührte. Er ist ein Zeichen der Wegwerfung, der
Geringschätzung."36
Konrad Koch stellte dem gegenüber heraus, daß man:
,,sich vor dem Irrtum hüten müsse, das Fußballspiel mit anderen Ballspielen auf eine
Stufe zu stellen.[...]Was aber das wichtigste ist und worauf man in England mit gutem
Recht den größten Wert legt: es lehrt den einzelnen, sich der Gesamtheit willig
einzupassen und unterzuordnen."37
Das entsprach zwar nicht den Grundprinzipien Kochs, war aber ein zugkräftiges, weil
zeitgemäßes Argument, sicherlich nur ausgesprochen um endlich eine Anerkennung des
Fußballs durch die Turner zu erreichen.
Ähnliche seltsame Argumentationen stellte ein gewisser Dr. C. Wiedemann, immerhin noch im
Jahre 1913 auf:
,,Jeder gute und edle Sport, wozu Fußball unbedingt zu rechnen ist, hält die Jugend
ab einmal von dem frühzeitigen und vor allem übermäßigen Alkoholkonsum und dann, von
dem allzu frühen geschlechtlichen Verkehr,
ist also, meiner Ansicht nach, eines der praktisch wirksamsten Mittel im Kampfe gegen
die Geschlechtskrankheiten, welche einen so ungeheuren Umfang angenommen haben, deren
Verbreitung in den letzten Jahren eher eine Zunahme als Abnahme erfahren hat, und in denen
eine ernste Gefahr für unsere ganze Nation zu erblicken ist."38
Was an dieser Argumentation deutlich wird, ist, daß selbst die abwegigsten Argumente für
den Fußball herhalten konnten, waren sie nur genug national eingefärbt und schienen sie
geeignet, die so denkenden Turner überzeugen zu können.
Eine deutlich offensivere Kritik gegen die Anfeindungen der Turnen fand der Pädagoge W.
Wickenhagen 1895:
"Man braucht ja nur in unserem Volke etwas vom ,,deutschen Gemüt, deutscher
Schlichtheit, deutscher Treue und Ehrlichkeit" vorzuschwafeln und recht redlich auf
das Ausland zu schimpfen, dann hat man die Bravoschreier für sich, ...und dann die
Kindergartenparole, ,,wir spielen um schön und richtig zu spielen, die Engländer spielen
nur mit Rücksicht auf den Sieg". Das sagt ein Mann der Skatkongresse, der
Mensurenholzerei und des Bierjungensports." 39
Diese Kritik galt wieder einem Lehrer, der dem deutschen Turnen eine
,,moralisch-erzieherische höhere Art" zuschrieb, als dem fremden englischen Sport.
4.1.Anerkennung des Fußballs in Deutschland
Die Frage die sich nun aber stellte, war wie man in Deutschland zu einer Anerkennung des
Fußballs gelangen konnte, oder man zumindest dem Spiel in Ruhe nachgehen konnte.
Als Reaktion auf die verbreitete Verdrängung des Fußballs aus den Schulen, seitens der
konservativen Lehrerschaft, gründeten sich aus den alten Schulmannschaften, in den Jahren
1895/96, die ersten private Vereine.
Aus den Fußballabteilungen der Turnvereine, die auch einem ständigen Kampf mit den
Turnern ausgesetzt waren, gründeten sich ebenfalls eigenständige Vereine.
Innerhalb dieses neuen Netzwerkes eigenständiger Vereine konnte, allerdings noch ohne
großes Zuschauerinteresse, zumindest ungestört gespielt werden.
,,Bald kam es zu ersten lokalen Verbandsgründungen, die kleine Meisterschaftsrunden
organisierten."40
Die Gründe für die langsame aber stetige Durchsetzung des Fußballs in Deutschland
schreibt Christiane Eisenberg der relativ großen und traditionslosen Gruppe der
Angestellten zu, die den ebenfalls traditionslosen Fußball als "Instrument zur
Stabilisierung ihres Status neben dem Bürgertum benutzten."41
Der endgültige Durchbruch zur gesellschaftlichen Anerkennung gelang dem Fußball aber
erst, so die Autoren Grüne, Schulze-Marmeling, und Bausenwein, als sich die deutsche
Aristokratie dem Fußball annahm.
Spätestens als 1909 der Kronprinz Wilhelm einen Wanderpokal für Ländermannschaften
spendete, waren alle Bedenken der Deutschen dem Fußball gegenüber ausgeräumt.
,,Fußball wurde im Handumdrehen eine gesellschaftlich angesehene und geachtete
Freizeitbeschäftigung."42
4. Fußball wird deutsche Massensportart
Nachdem der Fußball nun endlich seine Anerkennung als gesellschaftsfähiges Spiel
erringen konnte, begann 1914 der erste Weltkrieg.
Dieser sollte sich in Deutschland zum Auslöser des Fußballs zur Massensportart
entwickeln.
Die Autoren, der von mir benutzten Literatur, sind sich allerdings über die Gründe,
warum die Mitgliederzahl des DFB zwischen 1914 und 1920 von 16.600 auf 468.000 und die
Zuschauerzahl bei Fußballspielen so rapide anstieg, nicht ganz einig.
Christiane Eisenberg geht in ihrem Buch43 von einer
Fußballbegeisterung der Soldaten an der Front aus, die dazu geführt haben soll, daß die
Heimkehrer diesen nach der Rückkehr aus dem Krieg überall in Deutschland verbreitet
haben.
Grüne kommt zu dem Ergebnis, daß für den Massenansturm auf den Fußball der Wechsel von
der Monarchie zur Demokratie verantwortlich war. Durch die 1919 gesetzliche Einführung
des Acht-Stunden-Tages, war auch die größte Bevölkerungsgruppe, die Arbeiterschaft mit
genügend Freizeit ausgestattet, so daß sie sich für Fußball interessieren und diesen,
so sie denn wollte, sogar spielen konnte.44
Der Fußball wurde nun, ähnlich dem englischen Fußball, zum Arbeiter-, Massen- und
Zuschauersport.
Einen anderen Grund für die Verbreitung des Fußballs durch den Krieg liefert wiederum
der Autor Grüne.
Während fast alle Arbeiterturner in den Krieg zogen, schlug die Stunde der Fußballer die
durchschnittlich noch zu jung für den Krieg waren.
Sie verkauften während der Abwesenheit der Alten Turngeräte und schafften sich dafür
englische Fußbälle an.
Als die Arbeiterturner wiederkamen, trauten sie ihren Augen nicht, doch der Fußball hatte
sich während ihrer Abwesenheit im ATB durchgesetzt.45
Dieser wurde nun in ATSB umbenannt, was seine Akzeptanz des ehemals verpönten englischen
Sports dokumentierte.
Er sollte, bis zur Machtergreifung Hitlers, neben dem DFB der zweitwichtigste
Fußballverband Deutschlands bleiben.
Neben dem ATSB spielten nun auch viele Arbeiter und Arbeitervereine in den bürgerlichen
Verbänden, die im DFB zusammengefaßt waren.
Es brach das goldene Zeitalter des Fußballs an, in dem der Grundstock für den Fußball
gelegt wurde, wie wir ihn heute kennen. Zum Finalspiel um die deutsche Meisterschaft 1923
kamen bereits 50.000 Zuschauer.
Die Mitgliederzahl des größten deutschen Fußballverbandes, dem DFB, überschritt 1930
die Millionengrenze.
Der Westen wurde aufgrund der dort ansässigen Arbeitervereine immer bedeutender und
sollte sich bald als Kerngebiet des deutschen Fußballs entwickeln.
5. Fazit
Betrachtet man die Anfänge des Fußballs in Deutschland, so wird deutlich, daß es nicht
aus dem Volk entstanden ist, sondern erst durch Pädagogen und englische Besucher bekannt
wurde.
Durch die nicht so klare Trennung der Varianten Soccer und Rugby, wurde zunächst eine
Mischung aus beiden gespielt.
Dies dürfte eine zu der Zeit einmalige Variante gewesen sein, die jedoch nicht mit dem
vorindustriellen Volksfußball identisch war, da bestimmte Regeln schon erfunden waren.
Erst als sich in Deutschland im Zuge der weiteren Entwicklung das Soccerspiel aus der
Mischvariante herauskristallisierte, kam es zu einer Annäherung und Vergleichbarkeit
zwischen dem englischen Soccer und dem deutschen Fußball.
Im Gegensatz zu England, in dem beide Varianten heute noch gespielt werden, hat sich in
Deutschland nur der Fußball durchgesetzt, während das Rugbyspiel nur ein Schattendasein
führte und führt.
Dies hatte den Ursprung in der Grundhaltung der Turner gegen das doch körperbetonendere
Rugbyspiel. Diese Grundhaltung ist immer noch existent. Rugby gilt immer noch als die
brutale Variante des kultivierteren Fußballs und wird in Deutschland kaum gespielt.
Fußball wurde hingegen zum dominierenden Volks- und Zuschauersport.
Deswegen hat sich auch der Begriff Fußball als nicht mehr unterdifferenzierter Name für
das Soccerspiel etabliert, während in England immer noch zwischen Association und Rugby
unterschieden wird.
Als dies geschah, verlor der deutsche Fußball auch den sichtbaren Bezug auf seinen
englischen Ursprung und schrieb fortan seine eigene Geschichte.
Der DFB entwickelte sich zum mitgliederstärksten Verband der Welt.
Seit den fünfziger Jahren dominierte Deutschland mit Brasilien, Italien, Holland und
Argentinien lange Zeit die internationale Fußballszene. England besann sich unterdessen
immer mehr darauf, immerhin das Ursprungsland des Fußballs zu sein.
Während der EM 96 wurde u.a. deswegen der Fußballsong "Football`s coming home"46 zur Hymne auf den englischen Fußball.
Literatur:
Baroth, Hans Dieter, Als der Fußball laufen lernte, Essen, Klartext Verlag, 1992
Bausenwein, Christoph, Geheimnis Fußball -Auf den Spuren eines Phänomens, Göttingen, Verlag die Werkstatt, 1992
Eisenberg, Christiane (Hrsg.), Fußball, soccer, calcio, ein englischer Sport auf seinem Weg um die Welt, München, DTV, 1997
Grüne, Hardy, 90 Jahre deutscher Ligafußball, Kassel, Agon-Verlag, 1995
Röwekamp, Georg, Schalke 04-Der Mythos lebt, Göttingen, Verlag die Wewrkstatt,
1996
Schulze-Marmeling, Dietrich, Der gezähmte Fußball, Zur Geschichte eines subversiven Sports, Göttingen, Verlag die Werkstatt, 1995
1 Baroth, S. 101, , in: Als der Fußball laufen lernte, Esssen 1992
2 Bausenwein, Geheimnis Fußball, Göttingen 1995, S. 87
3 Schulze-Marmeling, Der gezähmte Fußball, Göttingen 1992, S.15
4 Schulze-Marmeling, a.a. O., S. 15
5 die privaten Eliteinternate der Aristokratie und des Bürgertums, vgl. Tony Mason, S.29, in: Eisenberg, Fußball, soccer, calcio, München 1997
6 ebd., a.a.O.,S.16
7 vgl. Schulze-Marmeling, a.a.O., S.16, a.a.O.
8 vgl. ebd., a.a.O., S.17
9 welches sich durch Macht- und Prestigekämpfe ausdrückte
10 ebd., a.a.O., S. 17,
11 Schulze-Marmeling, a.a.O., S.19
12 ,,Geheimnis Fußball, auf den Spuren eines Phänomens
13 Bausenwein, a.a.O., S.88
14 vgl. Bausenwein, a.a.O.,S.362
15 Schulze-Marmeling, a.a.O., S.22
16 Bausenwein, a.a.O., S.456
17 Schulze-Marmeling, a.a.O., S.24
18 ebd., a.a.O., S.65
19 vgl. Grüne, S.21, 90 Jahre deutscher Ligafußball, Frankfurt/M., 1995
20 ebd., a.a.O., S.22
21 Schulze-Marmeling, a.a.O., S.69,
22 Schulze- Marmeling, a.a.O., S.69
23 Baroth beschreibt Reck als Schwiegervater, a.a.O., S. 23; Grüne beschreibt ihn als Schwiegersohn, a.a.O., S. 23
24 Hopf 1994, in: Grüne, a.a.O., S.23
25 Koch, in: Grüne, a.a.O., S. 225
26 vgl. Baroth, S.12, Als der Fußball laufen lernte, Essen 1992
27 Schulze-Marmeling, a.a.O., S.70
28 Wiiliam Cail, in: Baroth, a.a.O., S.15
29 vgl. Eisenberg, a.a.O., S.96
30 vgl. Baroth, a.a.O., S.35
31 ders., a.a.O., S.43
32 Grüne, a.a.O., S.27
33 Schulze-Marmeling, a.a.O., S.70
34 erster DFB-Präsident und Gründungsmitglied
35 vgl. Grüne, a.a.O., S. 27
36 Karl Planck 1894, in: Grüne, a.a.O., S. 27
37 Konrad Koch, Fußball das englische Winterspiel, in: Grüne, S.26, a.a.O.
38 Dr.C. Wiedemann,, in: PIPA,FC St. Pauli- Fußball-Fanzine, Nr. 40, S. 34
39 vgl. Baroth, a.a.O., S. 84
40 Grüne, a.a.O., S. 34
41 Eisenberg, a.a.O., S.100
42 Grüne, a.a.O., S.40
43 Fußball, soccer, Calcio
44 Grüne, a.a.O., S.41
45 ders., a.a.O., S.74
46 Original: The lightning seeds, three Lion`s on the shirt,
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