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Die Spiegelgeschichte von Ilse Aichinger

Hausarbeit, 1999, 10 Seiten
Autor: Andrea Rieger
Fach: Germanistik - Neuere Deutsche Literatur

Details

Kategorie: Hausarbeit
Jahr: 1999
Seiten: 10
Note: Befriedige
Sprache: Deutsch

Archivnummer: V94783
ISBN (E-Book): 978-3-638-07463-6

Dateigröße: 82 KB
Anmerkungen :
Interpretation der Erzählzeit und des Erzählverhaltens, der Symbole...



Volltext (computergeneriert)

Die Spiegelgeschichte von Ilse Aichinger

Autor: Andrea Rieger

Note: Befriedigend (3);
Veranstaltung: Karl-Franzens-Uni Graz;
Bereich: Literaturwissenschaft, neuere deutsche;
Wintersemester 1998
Notiz: Interpretation der Erzählzeit und des Erzählverhaltens, der Symbole...

Inhaltsverzeichnis .

· Vorwort 2
· Die Autorin - Ilse Aichinger 3
· Die Spiegelgeschichte 3


Inhalt 3
Symbolik 4
Thematik 5

· Zeitgerüst - Erzählzeit 5
· Erzählkategorien


Erzählform 7
Erzählverhalten 8
Erzählhaltung 9

· Textkommunikation 10
· Literaturverzeichnis 11
· Sigleverzeichnis 11

Vorwort .

Die vorliegende Arbeit war unser Versuch, das im Proseminar erarbeitete Wissen über die Erzähltextanalyse, in die Praxis umzusetzen.
Da uns diese Aufgabe alleine in dieser kurzen Zeit nicht bewältigbar schien, schlossen wir uns zu einer Gruppe zusammen, und versuchten so diese Aufgabenstellung zu lösen. Diese Gruppenarbeit erwies sich für uns als große Bereicherung, da sie es uns ermöglichte, viele wertvolle Erfahrungen zu sammeln. So mußten wir in unseren zahlreichen Diskussionen immer wieder Kompromisse eingehen, außerdem wurden uns einige Bereiche der Erzähltextanalyse erst im Gespräch klarer.

Die folgenden Seiten stellen also das Ergebnis einer Woche intensiver Beschäftigung mit der Spiegelgeschichte dar.

Die Autorin - Ilse Aichinger .
Ilse Aichinger, die Tochter einer jüdischen Ärztin und eines Lehrers, wurde am 1.11.1921 in Wien geboren.
Wegen der Rassengesetze konnte sie ihr Medizinstudium erst nach Kriegsende beginnen. Sie brach dieses aber ab, um ihren Roman ,,Die größere Hoffnung" fertigstellen zu können.
Großen Erfolg hatte sie mit der Spiegelgeschichte, die ihr 1952 den Preis der Gruppe 47 einbrachte.1

Die Spiegelgeschichte .
Die Spiegelgeschichte, die Ilse Aichinger im Jahre 1948 zu schreiben begann, wurde von ihr erst eineinhalb Jahre später fertiggestellt. Das erste Mal erschien sie 1949 in der ,,Wiener Ta
geszeitung" in drei Fortsetzungen.2

Inhalt
Die Geschichte beginnt mit dem Tod - der eigentlich das Ende bedeutet - einer jungen Frau. In diesem Fall wird der Tod allerdings nicht als Ende sondern als Ausgangspunkt der Geschichte gesehen. Wie durch einen Spiegel sieht der Leser ihr ganzes Leben im Rücklauf, wie folgendes Beispiel zeigt:


Bald kommt der Sommer mit den langen Tagen. Bald stirbt deine Mutter. Du und dein Vater, ihr beide holt sie vom Friedhof ab. Drei Tage liegt sie noch zwischen den knisternden Kerzen, wie damals du. Blast alle Kerzen aus, eh sie erwacht! Aber sie riecht das Wachs und hebt sich auf die Arme und klagt leise über die Verschwendung. Dann
steht sie auf und wechselt ihre Kleider.3

Einzelne Schlüsselerlebnisse, wie der Krankenhausaufenthalt und die von ihrem Freund erzwungene Abtreibung, das Kennenlernen ihres Liebhabers, der Tod der Mutter und ihre Kindheit und Geburt, wurden dazu herausgenommen.
Parallel zu dieser Geschichte kommentiert das Krankenhauspersonal den Todeskampf der
Patientin. Diese Kommentare beginnen allerdings erst nach der mißlungenen Abtreibung beziehungsweise bei der Einlieferung der Patientin ins Krankenhaus mit der Bemerkung:
,,Die Fieberkrämpfe lassen nach [...] der Todeskampf beginnt!"4

Symbolik
Ilse Aichinger hat sich unserer Meinung nach einiger Symbole bedient, auf deren Bedeutung wir im Folgenden näher eingehen wollen.

Die Farbe Grün
Auffallend ist hier vor allem, daß die Farbe Grün in den verschiedensten Variationen vorkommt. Grün galt im Alten Testament als Farbe der Gerechten und im Mittelalter als Farbe des Lebens.5 Außerdem symbolisiert im Volksmund die Farbe Grün die Hoffnung und die Unsterblichkeit.
Folgende Beispiele haben wir dazu in der Spiegelgeschichte gefunden:


· Dein Wagen wartet an der Kreuzung auf das grüne Licht.6

Das Warten an der Kreuzung auf das grüne Licht wird von uns als das Warten auf das Leben bzw. das ewige Leben interpretiert.


· Sie lassen dich allein. So allein lassen sie dich, daß du die Augen aufschlägst und den grünen Himmel siehst, so allein lassen sie dich, daß du zu atmen beginnst, schwer und röchelnd und tief, prasselnd wie eine Ankerkette, wenn sie sich löst. Du bäumst dich auf und schreist nach deiner Mutter. Wie grün der Himmel ist!7

Wenn sie aufwacht und das Grüne sieht, symbolisiert das für uns ihre Rückkehr ins Leben.
Sieht man die Geschichte in diesem Punkt ohne den Spiegel, also in chronologischer Abfolge, dann ist der grüne Himmel das letzte von ihr vor ihrem Tod Gesehene, d.h. sie blickt dem ewigen Leben entgegen.

Der Spiegel als Symbol


Schon der symbolische Titel, der auf den durch den Spiegel hervorgerufenen Bildreflex deutet, also sowohl auf den verkehrten Geschehensverlauf wie auch die Unwirklichkeit des Geschehens verweist, nimmt in Chiffrenform die zentrale, ... Aussage vorweg, d.h. sie wird durch die Bewegung des Erzählvorgangs, die dem Rückspulen eines
Films gleicht, ausgedrückt.8

Um das Leben mit dem Tod beginnen zu können, ein Vorgang der im ,,wirklichen" Leben unmöglich ist, bedient sich Ilse Aichinger einer Spiegelebene, durch die die Geschichte rückläufig erzählt werden kann, und so an Glaubwürdigkeit gewinnt.

Thematik
Einen wichtigen Stellenwert in dieser Geschichte nimmt der Tod ein. ,,Vom Tod, dem Fixpunkt der Geschichte, geht alles aus, zum Tod strebt alles hin."9
Es scheint aber, daß der Tod in der Geschichte nicht akzeptiert wird, da nach dem letzten Kommentar des Krankenhauspersonals: ,,Es ist zu Ende - ... sie ist tot!" der Erzähler ,,Still! Laß sie reden!"10 sagt, und damit die Worte des Krankenhauspersonals als bloßes Gerede abtut. Auch am Beginn der Geschichte fordert der Erzähler die junge Tote auf, aufzustehen.

Zeitgerüst .
Erzählzeit
Was das Erzähltempo betrifft, ist eine klare Zuordnung schwierig. Während die Erzählzeit
klar mit 12 Seiten definiert werden kann, muß man die erzählte Zeit zu zwei Handlungssträngen zuordnen.
Auf der einen Seite kommentiert das Krankenhauspersonal den Todeskampf: ,,Die Fieberträume lassen nach...der Todeskampf beginnt!"11 bis zum eigentlichen Tod hin: ,,Es ist zu Ende-... sie ist tot!"12 Diese Kommentare bilden den losen Rahmen um die Geschichte13; sie
laufen chronologisch ab.


Obwohl man nicht genau sagen kann, wie lange ein Todeskampf dauern kann, gehen wir davon aus, daß er länger dauert als das eigentliche Lesen, das würde bedeuten, daß es sich um Zeitraffung handelt.

Auf der anderen Seite steht die szenische Darstellung des Lebens der Frau. Diese läuft im Gegensatz zum ersten Handlungsstrang rückwärts, als ob man einen Film zurückspulen würde14. Da es sich unserem Verständnis nach hier um einen Traum der Frau handelt - auch das Krankenhauspersonal spricht von Fieberträumen - kann sich die erzählte Zeit des Traumes auf einige wenige Sekunden beschränken.


In diesem Fall wäre es eine Zeitdehnung, vergleichbar mit der Zeitlupentechnik, d.h. die Erzählzeit ist länger als die erzählte Zeit (ein paar Sekunden).
Nimmt man jedoch das Leben der Frau, das länger dauert als die Erzählzeit (12 Seiten) als erzählte Zeit an, handelt es sich um Zeitraffung.

Bei der Zeitraffung werden für die Geschichte irrelevante Teile ausgespart. Diese Stellen kann man auf zwei verschiedene Arten überbrücken:
Implizite Textaussparung


Wenn einer dein Bett aus dem Saal schiebt, wenn du siehst, daß der Himmel grün wird, und wenn du dem Vikar die Leichenrede ersparen willst, so ist es Zeit für dich, aufzustehen, leise, wie Kinder aufstehen, wenn am Morgen Licht durch die Läden schimmert, heimlich, daß es die Schwester nicht sieht - und schnell!
Aber da hat er schon begonnen, der Vikar, da hörst du seine Stimme, jung und eifrig
und unaufhaltsam,...15

Explizite Aussparung


Da tobst du nur drei Tage lang gegen dich und trinkst dich satt am grünen Himmel, da stößt du nur drei Tage lang die Suppe weg, die dir die Frau von oben bringt, am vierten nimmst du sie.

Und am siebenten, der der Tag der Ruhe ist, am siebenten gehst du weg.16

Erzählkategorien .

Erzählform
Bei der Erzählform handelt es sich um die sehr selten auftretende, und deshalb ungewohnte Du-Form.17
So berichtet der Erzähler ,,in der Du-Form von einem Du, Ereignissen und Erlebnissen des Angesprochenen."18


Du hängst den blauen Hut an den Nagel, den alle Kinder tragen, wieder an den Nagel und verläßt die Schule. Es ist wieder Herbst. Die Blüten sind lange schon zu Knospen geworden, die Knospen zu nichts und nichts wieder zu Früchten. Überall gehen kleine Kinder nach Hause, die ihre Prüfung bestanden haben, wie du. Ihr alle wißt nichts mehr. Du gehst nach Hause, dein Vater erwartet dich, und die kleinen Brüder schreien so laut sie können und zerren an deinem Haar. Du bringst sie zur Ruhe und tröstest
deinen Vater.19

Petersen meint, daß in der Du-Form der Erzähler seine Kommentare ,,letztlich auch an den Leser"20 richtet, bzw. diese auf den Leser wenigstens so wirken können.21
Auch wir hatten, insbesondere beim Lesen des ersten Absatzes der Spiegelgeschichte das Gefühl vom Erzähler angesprochen zu werden, da man beim ersten Durchlesen noch nicht weiß, daß der Erzähler sich auf eine junge Frau, die gerade gestorben ist, bezieht.


Wenn einer dein Bett aus dem Saal schiebt, wenn du siehst, daß der Himmel grün wird, und wenn du dem Vikar die Leichenreden ersparen willst, so ist es Zeit für dich, aufzustehen, leise, wie Kinder aufstehen, wenn am Morgen Licht durch die Läden
schimmert, heimlich, daß es die Schwester nicht sieht - und schnell!22

Der Du-Erzähler erscheint uns wie ein Beschützer (1), der der jungen Frau immer wieder gut zuredet, und tröstende (2) und beruhigende (3) Worte an sie richtet. Außerdem versucht er auch, sie von den Kommentaren des Krankenhauspersonals abzulenken (4) und sie mit Aufforderungen, auf den richtigen Weg zu bringen (5).

ad 1: ,,Gib acht, jetzt beginnt er bald von der Zukunft zu reden, von den vielen Kindern und vom langen Leben, und seine Wangen brennen vor Eifer."23
ad 2: ,,Sei geduldig. Es ist ja Frühsommer. Da reicht der Morgen noch lange in die Nacht hinein. Ihr kommt zurecht."24
ad 3: ,,»Es dauert nicht mehr lang«, sagen die hinter dir, »es geht zu Ende!« Was wissen die? Beginnt nicht jetzt erst alles?25
ad 4: ,,»Die Fieberträume lassen nach«, sagt eine Stimme hinter dir, »der Todeskampf beginnt! « Ach die! Was wissen die ?"26
ad 5: ,,Und nimm Abschied, eh du dich an seinen Arm hängst. Nimm von ihm Abschied!"27

All diese Beispiele führen uns zu der Annahme, daß es sich bei diesem fürsorglich und positiv wirkendem Erzähler, um Gott handeln könnte.

Erzählverhalten
Bei einem in der Du-Form verfaßten Text ist es nicht nur für uns schwierig, das Erzählverhalten herauszufinden. So meint auch Jürgen H. Petersen, daß man in bestimmten Fällen nicht zwischen auktorialem und personalem Erzählverhalten unterscheiden kann, da ,,die Du-Form sozusagen von Natur aus in gewisser Weise [ein] auktoriales Gepräge [besitzt]."28 Aus diesem Grund haben wir als Beispiel eine klar auktoriale Textpassage gewählt.


Die Schmerzen jagen dich, den Weg wirst du ja finden. Erst links, dann rechts und wieder links, quer durch die Hafengassen, die so elend sind, daß sie nicht anders können, als zum Meer zu führen. Wenn nur der junge Mann in deiner Nähe wäre, aber der junge Mann ist nicht bei dir, im Sarg warst du viel schöner.[...] Und jetzt steht auch der Schweiß wieder auf deiner Stirne, den ganzen Weg lang, nein, im Sarg, da warst
du schöner!29

Das Präsens ist die typische Zeitform des auktorialen Erzählens, die es dem Erzähler ermöglicht, die Gefühle und Gedanken des ,,Du" zu beschreiben. So ist auch die Spiegelgeschichte im Präsens verfaßt.

Das oben zitierte Beispiel zeigt, daß der Erzähler die Gedanken und Gefühle mehrerer Personen kennt, da er weiß, daß sich die Frau nach ihrem Liebhaber sehnt und daß der junge Mann die Frau als Tote hübscher fand. Darum meinen wir, daß es sich hierbei um auktoriales Erzählverhalten handelt.
Weiters ist sein Blickwinkel nicht eingeschränkt. Er hat Einblick in die Gedanken und Gefühlswelt der Figuren, kann dem Geschehen ganz nahe sein, es aber auch aus größerer Distanz beobachten.

Obendrein lassen sich in diesem Text aber auch Beispiele für ein neutrales Erzählverhalten finden:


Und sie nehmen den Kranz vom Deckel und geben ihn dem jungen Mann zurück, der mit gesenktem Kopf am Rand des Grabes steht. Der junge Mann nimmt seinen Kranz und streicht verlegen alle Bänder glatt, er hebt für einen Augenblick die Stirne, und da wirft ihm der Regen ein paar Tränen über die Wangen. Dann bewegt sich der Zug die Mauern entlang wieder zurück.30

Erzählhaltung
Der Begriff ,,Erzählhaltung" bedeutet die Haltung des Erzählers zum erzählten Geschehen und auch zu den Figuren.
Unserer Meinung nach ist die Erzählhaltung in diesem Text vor allem dem jungen Mann gegenüber kritisch. Allein der Satz: ,,Und weil der Regen ihm keine Tränen gibt, starrt er ins Leere und dreht die Mütze zwischen seinen Fingern."31 zeigt, wie der Narrator das Verhalten des jungen Mannes bewertet. Hiermit dokumentiert er, daß der Liebhaber zwar gefühlskalt ist, sich aber doch am Tod seiner Geliebten schuldig fühlt.
Der Erzähler warnt die Frau sogar vor ihrem Geliebten: ,,Gib acht, jetzt beginnt er bald von der Zukunft zu reden, von den vielen Kindern und vom langen Leben"32.
Zwar redet der Mann von einer glücklichen Familie, als die junge Frau aber schwanger ist, ist er nicht bereit, die Konsequenzen zu tragen und drängt sie zur Abtreibung: ,,Kann denn das sein? Bevor er weiß, daß du das Kind erwartest, nennt er dir schon die Alte, bevor er sagt, daß er dich liebt, nennt er die Alte."33
Im großen und ganzen haben wir den Eindruck, daß der Erzähler das Verhalten des jungen Mannes mißbilligt, gleichzeitig aber voll und ganz hinter der jungen Frau steht.

Textkommunikation .
Aus dem großen Bereich der Textkommunikation haben wir den Teilbereich ,,Codes" herausgenommen und versucht zu analysieren.
Der Begriff ,,Code" wird im Glossar von ,,Grundzüge der Literaturwissenschaft" folgendermaßen definiert:


In der Semiotik werden Codes als Grundlage für das Verstehen von Zeichen begriffen; aus dieser Perspektive kann ein literarischer Text als eine vom Autor codierte Information betrachtet werden. Seine Decodierung durch den Leser schafft dann nicht eigenständig etwas Neues, sondern entschlüsselt lediglich die bereits vorhandene Be
deutung.34

Die Autorin verwendet in ihrem Text verschiedene Codes. Einer davon ist der bereits im Titel erwähnte Spiegel. Während ein Spiegel für die meisten ein bloßer Gebrauchsgegenstand ist, reflektiert er in der Spiegelgeschichte unter anderem auch Vergessen und Vergeben35
Ein weiterer Code wäre auch die Farbe Grün, auf deren mögliche Bedeutungen wir schon in dem Kapitel Symbolik näher eingegangen sind. Denn auch hier kann Grün als Farbe an sich stehen, wie z.B.: ,,Und hinter allem, was ihr tut, liegt grün die See."36 (optisch kann das Meer grün erscheinen).

Literaturverzeichnis .
AICHINGER, Ilse: Der Gefesselte. Erzählungen (1948- 1952). Hrsg. von Richard Reichensperger. Frankfurt/ Main: Fischer 1991.

ARNOLD; Heinz Ludwig und DETERING, Heinrich (Hrsg.): Grundzüge der Literaturwissenschaft. München: dtv 1996.

ARNOLD; Heinz Ludwig (Hrsg.): Kritisches Lexikon zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur (KLG) München: edition text + kritik 1994.

GUTZEN, Dieter, OELLERS, Norbert u. PETERSEN, Jürgen H.: Einführung in die neuere deutsche Literaturwissenschaft. Ein Arbeitsbuch. Berlin: Erich Schmidt 1984.

JENS, Walter (Hrsg.): Kindlers neues Literaturlexikon. Chefredaktion Rolf Geisler u. Rudolf Radler. Bd. 6. Zürich: Kindler 1965.

PETERSEN, Jürgen H.: Erzählsysteme. Eine Poetik epischer Texte. Stuttgart und Weimar: Metzler 1993.

SCHWEIKLE, Günther und Irmgard (Hrsg.): Metzler Literaturlexikon. Begriffe und Definitionen. Stuttgart: Metzler 1990.

_LIBAR-HOJKER, Neva: Das dichterische Werk Ilse Aichingers. Ljubljana. Phil Diss. 1980. [Masch.]

Sigleverzeichnis .
DG = Ilse Aichinger: Der Gefesselte. Erzählungen (1948- 1952). Hrsg. von Richard Reichensperger. Frankfurt/ Main: Fischer 1991.

1 Vgl. Kritisches Lexikon zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur (KLG). Hrsg. von Heinz Ludwig Arnold. München: edition text + kritik 1994, S. 1.

2 Vgl. Ilse Aichinger: Die Spiegelgeschichte. In: Der Gefesselte. Erzählungen (1948- 1952). Hrsg. von Richard Reichersperger. Frankfurt/ Main: Fischer 1991, S. 109. In der Folge zitiert als: DG.

3 DG, S. 73.

4 DG, S. 66.

5 Metzler Literaturlexikon. Begriffe und Definitionen. Hrsg. v. Günther und Irmgard Schweikle. 2., überarbeitete Aufl. Stuttgart: Metzler 1990, S. 451.

6 DG, S. 64.

7 Ebda, S. 66.

8 Neva _libar-Hojker: Das dichterische Werk Ilse Aichingers. Ljubljana. Phil Diss. 1980. [Masch.] S. 81f..

9 Kindlers neues Literaturlexikon. Hrsg. v. Walter Jens. Chefredaktion Rolf Geisler u. Rudolf Radler. Bd. 6. Zürich: Kindler 1965, S. 1818.

10 DG, S. 74.

11 Ebda, S. 66.

12 DG, S. 74.

13 Neva _libar-Hojker: Das dichterische Werk Ilse Aichingers. Ljubljana. Phil Diss. 1980. [Masch.] S. 82.

14 Vgl. Kindlers neues Literaturlexikon. Hrsg. v. Walter Jens. Chefredaktion Rolf Geisler u. Rudolf Radler. Bd. 6. Zürich: Kindler 1965, S. 1818.

15 DG, S. 63.

16 Ebda, S. 67.

17 Vgl. Dieter Gutzen u. Norbert Oellers u. Jürgen H. Petersen: Einführung in die neuere deutsche Literaturwissenschaft. Ein Arbeitsbuch. 5.,überarb. Aufl. Berlin: Erich Schmidt 1984, S 15.

18 Jürgen H. Petersen: Erzählsysteme. Eine Poetik epischer Texte. Stuttgart und Weimar: Metzler 1993, S. 64.

19 DG, S. 73.

20 Jürgen H, Petersen: Erzählsysteme. Eine Poetik epischer Texte. Stuttgart und Weimar: Metzler 1993, S. 69

21 Vgl. ebda.

22 DG, S. 63.

23 Ebda, S. 70.

24 DG, S. 64.

25 Ebda, S. 71.

26 Ebda, S. 66.

27 Ebda, S. 68.

28 Jürgen H. Petersen: Erzählsysteme. Eine Poetik epischer Texte. Stuttgart und Weimar: Metzler 1993, S. 69.

29 DG, S. 67.

30 Ebda, S. 63.

31 Ebda, S. 65.

32 Ebda, S. 70.

33 Ebda, S. 69.

34 Grundzüge der Literaturwissenschaft. Hrsg. v. Heinz Ludwig Arnold und Heinrich Detering. München: dtv 1996, S. 649.

35 Vgl. Kindlers neues Literaturlexikon. Hrsg. v. Walter Jens. Chefredaktion Rolf Geisler u. Rudolf Radler. Bd. 6. Zürich: Kindler 1965, S. 1818.

36 DG, S. 70.


Kommentare

jerry engstrom
17.12.2000 12:27:16
Morgen habe ich eine Prüfung im Deutsche Literatur des 20. Jahrhunderts. Wir sollten viele Bücher gelesen aber ich hatte nur einige gelesen. Weil ich "Speigelgeschichte" gelesen hatte habe ich Ihre text sehr gut gefunden. Jerry Schweden.
Willi Mayer
14.11.2001 17:34:29
Eigentlich sollte man sich über jeden freuen, der sollche Aufsätze lesen möchte. Oder? Ich gehe in die Bücherei!
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