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Die ältesten Glasfunde in Ägypten stammen aus der Zeit um 12000 v. Chr. Hierbei handelte es sich um eine grüne Glasur. Man nimmt jedoch an, dass die Glasherstellung nicht von den Ägyptern erfunden wurde; schon den Assyrern, die ihre Produkte nach Ägypten exportierten, war die Herstellung bekannt.
Parallel zur Entwicklung in Ägypten wurden in der Shangdynastie in China in der Zeit von 1766 bis 1122 v. Chr. Ton- und Porzellangefäße mit farbigen Glasflüssen entwickelt. Auch Indien, Korea und Japan sind Fundstätten von Glasteilen, deren Ursprung bis 2000 v. Chr. zurückreicht.
Um 250 v. Chr. wurde die erste Glashütte in Alexandrien eröffnet. Die Römer lernten durch die Eroberung Ägyptens die Glasherstellung kennen; römische Legionen brachten die neuen Kenntnisse nach Gallien, Britannien und Germanien.
Ende des ersten Jahrhunderts wurde in Köln und Trier Glas erzeugt. Mit dem Zerfall des römischen Reiches ging jedoch auch die Kunst der Glasfertigung zurück. Erst im 15. Jahrhundert entwickelte sich auf der Insel Murano bei Venedig wieder blühend die Glasindustrie.
In Deutschland wurde gegen Ende des Mittelalters besonders in waldreichen Gebieten in größerem Umfang Glas erzeugt.
1688 erfand der Franzose Lucas de Nehou das Gießen und Schleifen großer Spiegelglasscheiben.
Glasfenster waren in dieser Zeit noch eine Seltenheit. Durch die Erfindung der Siemens-Martin-Feuerung wurde dann die billige Massenfabrikation von Glasware möglich. Im 19. Jahrhundert wurde die erste vollautomatische Maschine zur Hohlglasherstellung entwickelt.
Der Fortschritt brachte im 20. Jahrhundert die Entwicklung verschiedener Ziehverfahren zur Herstellung von endlosem Flachglasband mit sich.
Bekannte Verfahren sind von Libbey-Owens, Fourcault und Pittsburgh entwickelt worden. Die Glasdicke wurde hierbei durch die Ziehgeschwindigkeit reguliert, das Ergebnis war normales Fensterglas. Spiegelglas musste zusätzlich noch geschliffen und poliert werden. 1960 gelang es Alastair Pilkington, Glas direkt in der Qualität von Spiegelglas herzustellen, das so genannte Float-Glas. Dabei wird dieses geflößte Glas auf eine vollkommen ebene Fläche aus geschmolzenem Zinn gelegt. Bei dieser Art der Herstellung wurde die Qualität des polierten Glases erreicht.
Das erste vorgespannte Glas wurde schon 1875 erzeugt.
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= Oberflächenhärte, die eindringenden Gegenstand oder Abrieb Widerstand entgegensetzt. Ritzhärte wird nach mineralogischer Härte-Tabelle von Mohs gemessen. Mohs = Mineralogische Härteskala, so geordnet, dass jede weitere den vorhergehenden Stoff ritzt.
Glas besitzt eine Härte von 6-7. Kalk
Gips Feldspat Kieselglas Quarz Diamant Umrechnung: 1kp/cm² = 100N/cm² Diamant ist also der härteste Stoff. 7KHUPLVFKH(LJHQVFKDIWHQ
-0,7 = 0,84W/mK
Fensterglas
Mehrscheiben- Sicherheitsglas Schaumglas(Wärmedämmstoff) d
t
= 80-90*10
-7
(1/°C) Linearer Ausdehnungskoeffizient Wärmeabsorption bei normal ungefärbtem Glas ~ 2% (Schlucken von Strahlen) Spezifische Wärme ca. c= 0,2 kcal/kg* °C $NXVWLVFKH(LJHQVFKDIWHQ
Die akustischen Eigenschaften werden in Abschnitt 2.7 näher erläutert.
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Silikat-Glas= Gläser die überwiegend Kieselsäure als Glasbinder enthalten Silikat= Verbindung von Silizium mit Metall
Silikat-Glas hat einen spezifischen elektrischen Widerstand von 10 10 - 10 11 (Ohm*cm) bei Normaltemperatur.
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Arbeit zitieren:
Dipl.-Ing. Katharina Prüßner, 2002, Glas als Baustoff, München, GRIN Verlag GmbH
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