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Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis 2
Tabellenverzeichnis 4
Abbildungsverzeichnis 4
Einleitung 5
1 Gesundheitswissenschaft 6
1.1 Definition von Gesundheitswissenschaft 6
1.2 Fachliche Einzeldisziplinen 6
1.3 Aufgabenbereiche der Gesundheitswissenschaft 7
1.4 Definition von Gesundheit 7
1.5 Entstehung der Gesundheitswissenschaft 7
1.5.1 Veränderte gesellschaftliche Rahmenbedingungen 8
1.5.2 Notwendigkeit der Gesundheitswissenschaft 9
1.6 Einfluss und zukünftige Entwicklung 10
2 Krankenpflege und Pflegewissenschaft 11
2.1 Ursprünge der Pflegewissenschaft 11
2.2 Entwicklung der Pflege in Deutschland 11
2.3 Etablierung der Pflegewissenschaft in Deutschland 12
2.4 Gegenstandsbereiche der Pflegewissenschaft 13
2.4.1 Drei Ebenen der Pflegewissenschaft 13
2.4.2 Metaparadigmen der Pflege 13
2.5 Pflege und ihre Bezugswissenschaften 14
2.5.1 Bezugsdisziplinen der Pflegewissenschaft 14
2.5.2 Pflegewissenschaft als multidisziplinäre Wissenschaft 15
2.6 Einfluss und zukünftige Entwicklung 15
3 Das Konzept der Prävention 17
3.1 Prävention in Abgrenzung zur Gesundheitsförderung 17
3.2 Einteilung der Prävention nach dem Zeitpunkt 18
3.2.1 Primärprävention 18
3.2.2 Sekundärprävention 18
3.2.3 Tertiärprävention 18
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3.3 Einteilung der Prävention nach der Zielgröße 18
3.3.1 Prävention auf der personalen Ebene 18
3.3.2 Verhaltensprävention 19
3.3.3 Verhältnisprävention 19
3.4 Klassifikation nach Nasseri 20
3.5 Bedeutung der Prävention für das Gesundheitswesen 20
3.5.1 Neue Perspektiven 20
3.5.2 Grenzen der Prävention 20
3.6 Methoden der Prävention 21
3.6.1 Gesundheitserziehung und Gesundheitsbildung 21
3.6.2 Gesundheitsaufklärung und Gesundheitsberatung 22
3.6.3 Gesundheitsselbsthilfe 24
3.6.4 Gesundheitstraining 25
3.6.5 Präventivmedizin 25
4 Prävention in der Krankenpflege 26
4.1 Forderungen des Gesetzgebers 26
4.2 Prävention als Teil der pflegerischen Ausbildung 26
4.3 Primäre sekundäre und tertiäre Prävention in der Pflege 27
4.3.1 Primäre Prävention 27
4.3.2 Sekundäre Prävention 27
4.3.3 Tertiäre Prävention 28
4.4 Prävention als treibende Kraft der Pflege 28
Schlussbetrachtung 31
Literaturverzeichnis 33
Anhang 1 37
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Tabellenverzeichnis
Tab 1 1: Fachliche Einzeldisziplinen der Gesundheitswissenschaften (vgl Hurrelmann 1999
S 5 f ) 6
Tab 2 1: Gegenstandsbereiche der Pflegewissenschaft nach Ebenen ihrer Sichtweise 13
Tab 2 2: Paradigmenwechsel im Pflegeberuf 15
(vgl Mühlum u a 1997 S 276) 15
Tab 3 1: Gegenüberstellung von Prävention und Gesundheitsförderung 17
Tab 3 2: Maßnahmen der Präventivmedizin 19
Tab 3 3: Gegenüberstellung Gesundheitsaufklärung und beratung 22
Abbildungsverzeichnis
Abb 1 1: Prozentuale Altersverteilung in Deutschland bis 2050 (vgl Statistische Bundesamt
2000, S 26) 8
Abb 3 2: Teilnehmende an Früherkennungsuntersuchungen 1994 (Gesundheitsbericht für
Deutschland 1998) 22
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Einleitung
Steigende Beitragssätze in der privaten und gesetzlichen Krankenversicherung und zuneh- mende Leistungseinschränkungen zeigen die finanzielle Schwierigkeiten an, in der das deut- sche Gesundheitssystem steckt. Insbesondere die Krankenpflege steht unter einem enormen Kostendruck und muss oft für ein relativ geringes Honorar immer mehr Leistung erbringen. In dieser schwierigen Zeit konstituiert sich in Deutschland eine neue Disziplin, die Gesund- heitswissenschaft. Sie ist das Äquivalent zu dem in den USA bereits etablierten „Public Health“.
Ihre Versprechungen scheinen gerade zur rechten Zeit zu kommen. Auf neuen Wegen will sie das Gesundheitssystem durchdringen und mit ihren Theorien neue Konzepte entwickeln, die das Gesundheitsverständnis und damit das Gesundheitswesen völlig reformieren sollen.
Im folgenden soll nun untersucht werden, welchen Einfluss die Gesundheitswissenschaft auf die Pflege und welche Bedeutung sie bei der Verwissenschaftlichung der Krankenpflege hat. Verdeutlicht werden soll dies am Beispiel der Prävention
In den ersten beiden Kapiteln werden die beiden Wissenschaftszweige Gesundheits- und Pfle- gewissenschaft bezüglich ihrer Entstehung und grundsätzlichen Inhalte dargestellt. Beide Ka- pitel enden mit einem kleinem Ausblick in die Zukunft der beiden Disziplinen.
Im dritten Kapitel wird dann näher auf die Prävention, als eine wesentliche Handlungsstrate- gie der Gesundheitswissenschaft, mit ihren Inhalten und Methoden eingegangen.
Das vierte Kapitel beschäftigt sich schließlich mit dem Einzug der präventiver Methoden in die Pflege und deren Auswirkungen auf die pflegerische Praxis.
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1 Gesundheitswissenschaft
1.1 Definition von Gesundheitswissenschaft
Es muss zwischen den Begriffen „Gesundheitswissenschaften“ im Plural und „Gesundheits- wissenschaft“ im Singular unterschieden werden.
Unter den Gesundheitswissenschaften (im Plural) werden verschiedene Wissenschaften zu- sammengefasst, die sich aus unterschiedlichen Blickrichtungen mit dem Thema Gesundheit auseinandersetzen. Beispiele sind die Gesundheitsökonomie, -psychologie und -soziologie sowie die Sozial- und Umweltmedizin.
Dahingegen versucht die Gesundheitswissenschaft (im Singular) die Elemente und Sichtwei- sen der verschiedenen Fachdisziplinen in sich zu integrieren, um so zu einem ganzheitlichen Verständnis von Gesundheit zu gelangen und einen eigenständigen Wissenschaftsbereich zu konstituieren. „Gesundheitswissenschaften in diesem Verständnis bestehen aus einem En- semble von Einzeldisziplinen, die auf einen gemeinsamen Gegenstandsbereich gerichtet sind, nämlich der Analyse von Gesundheits- und Krankheitsprozessen sowie die Ableitung von bedarfsgerechten Versorgungsstrukturen und deren Evaluation.“ (Hurrelmann 1999, S.5).
1.2 Fachliche Einzeldisziplinen
Die Einzeldisziplinen der Gesundheitswissenschaft entstammen traditionell aus zwei ver- schiedener Denkschulen (s. Tab. 1.1).
Tab. 1.1: Fachliche Einzeldisziplinen der Gesundheitswissenschaften (vgl. Hurrelmann 1999, S. 5 f.)
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Aus diesen Paradigmen lassen sich die beiden wesentlichen wissenschaftlichen Methoden der Gesundheitswissenschaft ableiten. Im naturwissenschaftlichen Bereich steht die Epidemiolo- gie, die u. a. den Einfluss von gezielten Maßnahmen auf die Krankheitsentwicklung in der Bevölkerung untersucht. Die Methode des zweiten Paradigmas ist die empirische Sozialfor- schung.
1.3 Aufgabenbereiche der Gesundheitswissenschaft
Analyse der verantwortlichen Bedingungen zur Verbreitung von Gesundheit und Krank- heit in der Bevölkerung.
Ableitung der Versorgungsbedarfe.
Analyse bestehender Versorgungsstrukturen und Vergleich mit dem Versorgungsbedarf. Entwicklung neuer Modelle für optimierte Versorgungsstrukturen.
1.4 Definition von Gesundheit
Die WHO definierte Gesundheit 1948 folgendermaßen: „Health is the state of complete physical, mental and social well-being and not merely the absence of disease or infirmity.“ Gesundheit wird hier idealtypisch als allgemeines und umfassendes Wohlbefinden beschrie- ben. Sie beschreibt damit eine Vorstellung von Gesundheit, die über die Zielsetzung der Me- dizin hinausgeht, nämlich die Abwesenheit von Krankheiten bzw. Funktionsstörungen. Ähnlich wie die WHO geht auch die Gesundheitswissenschaft von einer mehrdimensionalen Gesundheit aus, die von den verschiedensten Faktoren abhängig ist bzw. durch diese beein- flusst wird. Diese Dimensionen werden über die verschiedenen fachlichen Einzeldisziplinen (s. Kap. 1.2) abgedeckt.
1.5 Entstehung der Gesundheitswissenschaft
Die Veränderungen der gesellschaftlicher Rahmenbedingungen machen Reformen und neue Konzepte notwendig, um den zukünftigen Herausforderungen im Gesundheitsbereich ge- wachsen zu sein. Hier will die Gesundheitswissenschaft, mit ihrer umfassenden Sichtweise, Lösungen aufzeigen.
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1.5.1 Veränderte gesellschaftliche Rahmenbedingungen
100%
2000
Abb. 1.1: Prozentuale Altersverteilung in Deutschland bis
2050 (vgl. Statistische Bundesamt 2000, S.26)
Demographische Veränderung:
Schrumpfende Geburtenraten und die steigende Lebenserwartung führen zu einer Überalte- rung der Bevölkerung (s. Abb. 1.1) und somit zu Veränderungen im Versorgungsbedarf. Viele gesundheitliche Beeinträchtigungen älterer Menschen sind der kurativen Medizin nur bedingt zugänglich.
Veränderungen des Krankheitsspektrums:
Morbiditäts- und Mortalitätsstatistiken zeigen, dass sich das Spektrum der Krankheiten im letzten Jahrhundert verändert hat. Standen früher noch Infektionskrankheiten an erster Stelle, sind es heute chronisch-degenerative Störungen wie Herz-Kreislauf Erkrankungen, bösartige Neubildungen sowie Krankheiten des Bewegungs- und Stützapparates (vgl.: Statistische Bun- desamt 2002). Auch hier stößt die kurative Medizin oft an ihre Grenzen. Chronische Krank- heiten haben typischer Weise keine abgrenzbaren Ursachen und sind bedingt durch das Zu- sammenwirken unterschiedlicher Faktoren. Es können sowohl genetische als auch erworbene Störung eine Rolle spielen die z.B. durch Infektionen, Arbeits- und Umweltbelastungen oder psychosoziale Einflüsse hervorgerufen werden. Eine ganzheitliche Betrachtung der Entste- hungsbedingungen chronischer Leiden mittels unterschiedlicher Wissenschaftsdisziplinen ist für eine effektive Behandlung bzw. Vorbeugung notwendig.
Arbeit zitieren:
Diplom Pflegewirt (FH) Frank Schneider, 2002, Zur Bedeutung der Gesundheitswissenschaft für die Pflege am Beispiel der Prävention, München, GRIN Verlag GmbH
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Einbetten
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