Inhaltsverzeichnis
1. EINLEITUNG 3
2. ABGRENZUNG DER MEDIEN INTERNET UND ZEITSCHRIFT 5
2.1. MERKMALE DES MEDIUMS INTERNET 5
2.2. MERKMALE DES MEDIUMS ZEITSCHRIFT 7
3. ENTWICKLUNG VON TELEPOLIS DE 8
3.1 MENSCHEN HINTER DEM ONLINE-MAGAZIN „TELEPOLIS“ 9
3.2 . 10 JÄHRIGES JUBILÄUM VON „TELEPOLIS“ 10
3.3 „TELEPOLIS“ NUR EIN ONLINE-MAGAZIN? 10
4. UNTERSUCHUNG VON TELEPOLIS DE 12
4.1 DIE WEBSITE 12
4.2 ZIELGRUPPE 14
4.3 FAKTEN UND DATEN 14
4.4. KONTAKT 15
4.5. FINANZIERUNGSMÖGLICHKEITEN 16
5. GESCHICHTE DER „ZEITSCHRIFT DER NETZKULTUR“ 18
5.1. „TELEPOLIS“ SONDERHEFTE 18
5.2 MENSCHEN HINTER DER „ZEITSCHRIFT DER NETZKULTUR“ 19
6. UNTERSUCHUNG DER „ZEITSCHRIFT DER NETZKULTUR“ 20
6.1 DIE ZEITSCHRIFT 20
6.2 ZIELGRUPPE 21
6.3 FAKTEN UND DATEN 21
6.4 KONTAKT 21
6.5 FINANZIERUNGSMÖGLICHKEITEN 22
7. VERGLEICH TELEPOLIS DE MIT DER „ZEITSCHRIFT DER NETZKULTUR“ 23
8. ZUSAMMENFASSUNG 25
10. QUELLENVERZEICHNIS 26
LITERATURVERZEICHNIS 26
INTERNETQUELLEN 26
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1. Einleitung
„Deutschland ist online. Mehr als 40 Millionen Deutsche im Netz“ 1 Dies ist ein Ausschnitt des Titels der aktuellen ARD/ZDF-Online-Studie 2007, welche die Prägnanz und das Ausmaß der Internetnutzung zeigt. 62,7 Prozent der über 14-jährigen Deutschen haben Zugang zum Internet. 2 (Abb. 1) Auf Grund der stetig wachsenden Anzahl an Nutzern ist offensichtlich, dass sich zahlreiche neue Anbieter im Internet ansiedeln und ständig neue Formate, Plattformen und Anwendungen aus dem Boden sprießen. (Abb. 2/3)
Dadurch bildeten sich neue Tätigkeitsfelder. Der Beruf des Online-Journalisten oder des Online-Redakteurs entstanden. Verlage müssen umdenken und sich dem Internetzeitalter anpassen. Viele
Verlagsunternehmen schaffen sich ein zweites Standbein, in dem sie bestimmte Inhalte ihrer Printausgabe auch online publizieren und diese ergänzen.
Diese Arbeit analysiert einzelne Strukturelemente des Online-Magazins „Telepolis“ sowie der Zeitschrift der Netzkultur, welche die Printausgabe des Onlineangebots darstellt. Die vorerst letzte gedruckte Ausgabe wurde im November 1998 veröffentlicht und dann eingestellt. „Telepolis“ besteht somit nur noch als Online-Magazin und ist jedem zugänglich, welcher einen Internetanschluss besitzt. Im Folgenden wird die aktuelle Onlineversion von telepolis.de untersucht und mit dem ehemaligen „Telepolis“-Magazin verglichen. Auf Grund der Einstellung des Magazins ist kein zeitlich paralleler Vergleich möglich. Beide Formate werden jedoch bezüglich bestimmter Strukturen bzw. Kriterien untersucht. Somit wird geprüft, ob das Konzept des Online-Magazins im Vergleich zum Konzept der früheren Printausgabe weitergeführt wurde, oder ob es Veränderungen gibt.
1 http://www.ard.de/intern/presseservice/ard-zdf-online-studie/-/id=8058/nid=8058/did=601530/aiu42e/ (10.05.2007)
2 vgl.:http://www.ard.de/intern/presseservice/ard-zdf-online-studie/-/id=8058/nid=8058/did=601530/aiu42e/ (10.05.2007)
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Der erste Teil der Arbeit befasst sich mit den Merkmalen des Mediums Internet, danach folgt ein geschichtlicher Exkurs zur Entstehung des „heise-Verlags“ und telepolis.de. Das Hauptaugenmerk wird dann auf die Untersuchung des Online-Magazins „Telepolis“ sowie der „Zeitschrift der Netzkultur“ gelegt. Schließlich werden die Print- und Onlineausgabe miteinander verglichen und die Ergebnisse abschließend zusammengefasst.
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2. Abgrenzung der Medien Internet und Zeitschrift
2.1. Merkmale des Mediums Internet
Das Internet weist signifikante Eigenschaften auf, welche es von den anderen klassischen Medien unterscheidet. Diese Merkmale sind die Multimedialität, Nonlinearität, Interaktivität, Ubiquität, Echtzeit-Aktualität und Entgrenzung. Diese Besonderheiten werden nun näher erläutert.
Multimedialität
Multimedia bedeutet die Verschmelzung verschiedener Medien: Texte, Fotos, Animationen, Videos und Grafiken können durch Computer und digitale Techniken zu hypermedialen Textformen verbunden werden.
Nonlinearität
Die essentiellste Komponente der Nonlinearität ist hier der Hyperlink. Das „Hypertext-Prinzip“ ist eine Verknüpfungsmöglichkeit und spaltet einen Themenkomplex in einzelne Informationseinheiten auf. 3 Es entstehen Textnetze und der Nutzer kann sich von der vorgegebenen Informationsreihenfolge lösen, und kann selbstständig durch
unterschiedliche Angebote navigieren.
Interaktivität
Der Webjournalist (Anbieter-Rechner) kann unmittelbar mit der Nutzergemeinde Kontakt aufnehmen und Daten austauschen, sei es durch Live-Chats, E-Mails, Gästebücher oder Diskussionsformen bzw. Newsgroups.
3 vgl.: Meier, Klaus: Internet-Journalismus Ein Leitfaden für ein neues Medium; Konstanz
1998, S. 27
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Ubiquität
Websites haben globale Reichweite (abgesehen von Sprachbarrieren), das Einzugsgebiet des Online-Angebots unterscheidet sich also grundlegend von dem des Basismediums. Bei bestimmten Ereignissen kann diese weltweite Ausdehnung auch zur Entlastung des Basismediums beitragen.
Echtzeit-Aktualität
Altes wird durch Neues überschrieben, ausradiert oder verschoben. Man unterscheidet die permanente und willkürliche Aktualisierung sowie die selbst geschaffene Periodizität. 4 Dadurch kann über Ereignisse ohne Zeitverzögerung berichtet werden.
Entgrenzung
Im World Wide Web herrscht weder Platzmangel noch gibt es bestimmte Sendezeiten, es können theoretisch unendlich viele Dokumente untergebracht werden.
4 vgl.: Meier, Klaus: Internet-Journalismus Ein Leitfaden für ein neues Medium; Konstanz 1998, S. 73-75
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2.2. Merkmale des Mediums Zeitschrift
Die Zeitschrift besitzt ebenfalls einige Besonderheiten, welche sie vom Medium Internet und anderen klassischen Medien unterscheidet. Es gibt verschiedene Arten von Zeitschriften, zum Beispiel Fach-, Politik-, Sport-, Frauen-, Jugend- oder Fernsehzeitschriften, diese kann man in General-Interest- und Special-Interest-Zeitschriften gliedern. Sie erscheinen in gehefteter oder gebundener Form.
Eingeschränkte Publizität
Die Zeitschrift ist ein eher zielgruppenorientiertes Medium, und erreicht so nur eine bestimmte Anzahl an Personen.
Periodizität
Sie können wöchentlich, zweiwöchentlich, monatlich, quartalsweise, halbjährlich oder jährlich erscheinen.
Eingeschränkte Aktualität
Im Gegensatz zu anderen Medien büßt die Zeitschrift durch größere Zeitspannen zwischen den Veröffentlichungen an Aktualität ein.
Begrenzte Universalität
Auf Grund der thematischen Fokussierung kommt es zu Einschränkungen. Zeitschriften spezialisieren sich mehr auf bestimmte, der Zielgruppe entsprechende, Themen.
Disponibilität
Zeitschriften sind nahezu überall erhältlich, ungeachtet der geografischen Lage oder der Verbreitung.
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Arbeit zitieren:
Monique Vetters, 2007, Analyse eines Online Magazins im Vergleich zur Print-Ausgabe am Fallsbeispiel "Telepolis" Deutschland, München, GRIN Verlag GmbH
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