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4.1. Einleitung ..................................................................................................... 13 4.2 Power Distance Index (PDI) .......................................................................... 14 4.3 Individualism/ Collective Index (IDV)........................................................... 16 4.4 Masculinity/ Femininity Index (MAS) ........................................................... 17 4.5 Uncertainty Avoidance Index (UAI) .............................................................. 19 4.6 Long term vs. Short-term orientation ............................................................. 20 4.7 Zusammenfassung und Beurteilung Hofstede................................................. 21
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Literaturverzeichnis ...............................................................................26
Hinweis:
Wenn in der folgenden Arbeit von dem Mitarbeiter, dem Vorgesetzten usw. die Rede ist, dann ist auch immer die Mitarbeiterin und die Vorgesetzte gemeint. Auf eine Doppelnennung wurde allein zugunsten des Leseflusses verzichtet.
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bspw. beispielsweise bzw. beziehungsweise GATT General Agreement on Tariffs and Trade IDV Individualism/ Collective Index MAS Masculinity/ Femininity Index PDI Power Distance Index S. Seite o.J. ohne Jahresangabe o.V. ohne Verfasser u.a. und andere UAI Uncertainty Avoidance Index vs. versus WTO World Trade Organization z.B. zum Beispiel
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Am Sonntag dem 31.06.2002 sahen laut Rhein Zeitung über 500 Millionen Zuschauer in aller Welt das Finale der Fußball Weltmeisterschaft in Japan und Südkorea. Was die Menschen aus vielen Ländern der Erde nicht mehr sehen konnten, war das anschließende Gespräch zwischen dem deutschen Teamchef Rudi Völler und dem italienischen Schiedsrichter Pierluigi Collina, in fließendem Italienisch. Rudi Völler spielte zu seiner aktiven Zeit für Vereine in Deutschland, Italien und Frankreich. Auch nach der Fußball WM wechselten, ohne Rücksicht auf nationale Grenzen, wieder einige bekannte Spieler den Arbeitgeber. An diesen Beispielen ist zu erkennen, dass Globalität und Internationalisierung im Fußballgeschäft Alltag ist. Dies stellt hohe Anforderung an Spieler, Trainer und Manager. Das Beherrschen von Fremdsprachen, kulturelle Flexibilität und Auslandspraxis sind im Sport allgemein und im Fußball im Speziellen Normalität (nach Engeser und Schaudwet, 2002, S. 70-72). Aber nicht nur Sportler, auch Unternehmen aus aller Welt konkurrieren um die Spitze im internationalen Wettbewerb. Produkte aus anderen Ländern werden im Inland verkauft, Unternehmen produzieren im Ausland oder eröffnen dort Filialen, Unternehmen aus verschiedenen Ländern und Kulturkreisen kooperieren oder fusionieren sogar miteinander. Das Agieren im globalen Umfeld stellt sehr hohe Ansprüche an die beteiligten Akteure. Die folgende Hausarbeit soll klären, welche kulturellen Anforderungen und Besonderheiten Unternehmen beachten müssen um bei ihren internationalen Aktivitäten im allgemeinen und bei international geprägten Veränderungsprozessen im speziellen erfolgreich zu sein. Außerdem soll ansatzweise dargestellt werden, wie Unternehmen auf diese Herausforderung reagieren sollten. Interkulturelles Management umfasst ein sehr breites Spektrum verschiedenster Tätigkeiten. Beispiele hierfür sind laut Rodrigues (2001, S.1) internationale Planung, Kommunikation, Verhandlung, Personalwirtschaft, Koordination und Organisation. Auf Grund der Limitierung des Umfangs der Hausarbeit, kann diese nur einen ersten Einblick in diese vielfältige Materie bieten. Den Schwerpunkt soll dabei die Klassifizierung der kulturellen Unterschiede nach Hofstede bilden. Zudem sollen erste Lö-sungsvorschläge für den Umgang mit fremden Kulturen vorgelegt werden. Zum bes- seren Verständnis wird die Theorie durch praktische Beispiele ergänzt.
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Als Grundlage sollen zunächst die hauptsächlichen Einflussgrößen die zur zunehmenden Globalisierung und Internationalisierung der Welt(wirtschaft) beigetragen haben, aufgezeigt werden. Anschließend erfolgt die Definition der zum Verständnis der Hausarbeit wichtigsten Begriffe. Im Hauptteil werden die kulturellen Unterschiede klassifiziert, dabei wird hauptsächlich auf die Einteilung nach Hofstede eingegangen. Hierbei sollen auch erste Lösungsvorschläge für den Umgang mit den jeweiligen Eigenheiten der unterschiedlichen Kulturen aufgezeigt werden. In der Zusammenfassung werden die wichtigsten Erkenntnisse der Ausarbeitung noch einmal herausgestellt.
Das Ziel der Arbeit ist dann erreicht, wenn der Leser einen Überblick über Besonderheiten und Klassifizierungen der verschiedenen Kulturen gewonnen hat und versteht, warum es unbedingt notwendig ist, Unterschiede zwischen den verschiedenen Kultu- ren bei Veränderungsprozessen im globalen Umfeld zu beachten.
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Bevor auf Globalisierungsgründe eingegangen wird, soll geklärt werden was unter Globalisierung zu verstehen ist. Generell können zwei Ebenen der Globalisierung unterschieden werden. Zum einen umfasst „Globalisierung ... entweder alle Länder oder einzelnen Märkte, die durch vielfältige Faktoren so verknüpft sind, dass die Unternehmen auf ihnen weltweit konkurrieren“ - Makroebene (Steger 1996, zitiert nach Weber und Festing, 1999, S.438). Zum anderen ist Globalisierung „die strategische Entscheidung eines Unternehmens, in allen relevanten Ländern bzw. Märkten präsent zu sein“ - Mikroebene (Weber und Festing, 1999, S.438). Die Begriffe Globalisierung und Internationalisierung werden in dieser Hausarbeit synonym verwendet. In den 50er und 60er Jahren erlebten viele Länder einen wirtschaftlichen Aufschwung. Dieser Nachkriegsboom wird in Bezug auf Deutschland oft als „deutsches Wirtschaftswunder“ bezeichnet. Nach Porter (1999, Vorwort) ist eben dieser Aufschwung ein maßgeblicher Grund für die weltweite Internationalisierung nach dem zweiten Weltkrieg. Diese hatte und hat für die Unternehmen den Vorteil, dass sie nicht mehr an die Faktorenausstattung eines einzelnen Landes gebunden sind (nach Porter, 1999, S.34). Allerdings birgt dieser Vorteil auch Risiken für die Unternehmen. So bemerkt Schrempp im Geleitwort zu „Internationalisierung - Eine Herausforderung für die Unternehmensführung“ (Krystek U., Zur E., 1997, V) folgendes: „Keiner kann sich mehr erlauben, die Konkurrenz aus aufstrebenden Regionen auf dem In-landsmarkt zu ignorieren...“. Daraus schlussfolgert er, das Globalisierung eine feste Größe im Alltagsgeschäft der Unternehmen ist, deren sich niemand entziehen kann. Demnach stellt also auch der Überlebenswille und das Profitstreben der Unternehmen einen weiteren Hauptgrund für die zunehmende Internationalisierung der Wirtschaft dar.
Sieht man sich das Umfeld an, indem sich die Globalisierung der Märkte entwickelte, so können nach Hill (2001, S.4 - 22.) zwei Hauptfaktoren ausgemacht werden die den Globalisierungstrend unterstützen. So ist zum einen der Abbau von Handelsbarrieren zu nennen, der zweite Faktor ist der technologische Fortschritt im speziellen in der Kommunikations-, Informations- und Transportindustrie.
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Ein erster wichtiger Schritt zum Abbau von Handelsbarrieren war der Abschluss des Allgemeinen Zoll und Handelsabkommen (GATT) 1947. Nach 7jähriger Verhandlung wurde im Dezember 1993, die in diesem Zusammenhang wichtigste Vereinbarung, die sogenannte Uruguay Runde, von 117 Vertragsparteien unterzeichnet (nach Hauser und Schanz, 1995, S.1-9). Diese sollte, laut Informationserlass des Auswärtigen Amts, Impulse für einen wachsenden Welthandel geben sowie ein funktionierendes Welthandelssystem etablieren. In Folge dieses Abkommens wurde 1994 die WTO gegründet. Diese hat die Aufgabe die Umsetzung der Beschlüsse des GATT zu überwachen und Handelsstreitigkeiten zwischen einzelnen Ländern beizulegen (nach Hauser und Schanz, 1995, S.1-9). Der teilweise Erfolg des GATT wird an folgendem Beispiel sichtbar. 1950 betrugen die durchschnittlichen Einfuhrzölle für ausländische Produkte in Frankreich und den USA noch über 10%, in Deutschland, England und Italien sogar über 20%. Diese sanken im Jahr 1990 auf einheitlich 5,9% und betrugen im Jahr 2000 noch 3,9% (Hill, 2001, S.8). Im März 2002 wurde allerdings wieder einmal sichtbar, das der Welthandel noch lange nicht unabhängig von der Politik ist. US-Präsident George W. Bush verhängte Importzölle auf Stahl, um so amerikanische Stahlproduzenten vor Konkurrenz aus anderen Ländern zu schützen. Ein weiteres Abkommen welches besonders die europäische Wirtschaft beeinflusste, war der Maastrichter Vertrag von 1992. Hauptziel dieses Vertrages war die Schaffung einer europäischen Wirtschafts- und Währungsunion. Mit deren in Kraft treten zum 1.1.1999 wurde in 11 (bzw. später mit Griechenland 12) EU Staaten der Euro als Buchgeld eingeführt. Seit dem 1.1.2002 ist der Euro in zwölf der fünfzehn EU Staaten offizielles Zahlungsmittel. Damit entfallen Wechselkursrisiken zwischen den einzelnen Mitgliedsstaaten und man ist dem Ziel eines einheitlichen europäischen Wirtschafts- und Währungsraumes ein großes Stück näher gekommen. Wenn man davon ausgeht, dass die Verringerung der Handelsbarrieren die Globalisierung des Weltmarktes theoretisch möglich machte, so war die schnelle technologische Entwicklung die praktische Grundlage für deren Umsetzung. Eine der wichtigsten Erfindungen in diesem Zusammenhang war die Entwicklung von Mikroprozessoren. Diese führte dazu, dass in den letzten Jahrzehnten die Telekommunikation revolutioniert wurde (Hill, 2001, S.10). Als Beispiele hierfür können Mobiltelefone sowie das Internet dienen. Das Internet ermöglicht den unkomplizierten und schnellen
Arbeit zitieren:
Markus Heidler, 2002, Interkulturelles Management im Rahmen des Veränderungsmanagements, München, GRIN Verlag GmbH
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