Seminararbeit, 2007, 21 Seiten
Autor: Matthias Thielsch
Fach: Wirtschaft - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Details
Institution/Hochschule: Hochschule der Medien
Tags: Virales, Marketing, Wissenschaftliches, Arbeiten
Jahr: 2007
Seiten: 21
Note: 1,0
Literaturverzeichnis: ~ 23 Einträge
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-02765-6
ISBN (Buch): 978-3-638-92872-4
Dateigröße: 831 KB
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Zusammenfassung / Abstract
Klassisches Marketing verliert an Effizienz, denn die Unternehmen sehen sich einer neuen „evolutionären“ Entwicklung im Kommunikations- und Informationsverhalten ihrer Kunden gegenüber. Der Wandel des Internet von Content hin zur Partizipation lässt neue, organische Netzwerkstrukturen entstehen – kollektive Intelligenzen die Nachrichten epidemieartig verbreiten und die sich ihre eigene Meinung auf der Erfahrungsbasis ihrer Mitglieder bilden. Virales Marketing ist ein logischer Schritt, diesen Entwicklungen zu begegnen. Diese Arbeit soll zeigen durch welche Faktoren sich Meinungen und Nachrichten viral verbreiten, welchen Einfluss das Web 2.0 auf die kollektive Meinungsbildung hat, und welche neuen Instrumente Unternehmen zur Verfügung stehen, Einfluss darauf zu nehmen. Schlagwörter: Virales Marketing, Mundpropaganda, Net Promoter Score, soziale Netzwerke, soziale Epidemien, Meinungsführer, Web 2.0, Weblog, Corporate Weblog Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, dem Leser oder der Leserin einen Überblick über die Notwendigkeiten und Möglichkeiten viraler Kommunikation zu verschaffen. Dabei wird eine Abgrenzung zu viraler Werbung vorgenommen, wie sie aktuell häufig in Form von Werbespielen oder Webefilmen im Internet anzutreffen ist. Nach Auffas-sung des Autors ist virale Werbung ein Instrument viralen Marketings, mit dem beispielhaft gezeigt werden kann, wie sich Werbung quantitativ in einem Netzwerk ausbreiten kann. In dieser Arbeit werden soziologische Zusammenhänge kollektiver Meinungsbildung erläutert und erklärt, welchen Einfluss ein durch das Internet verändertes Kommunikationsverhalten darauf hat. Es soll gezeigt werden, wie Unternehmen an diesem neuartigen Meinungsbildungsprozess teilnehmen und das Meinungsverbreitungspotenzial ihrer Kunden feststellen können. Insbesondere wird untersucht wie durch Weblogs neue Netzwerkstrukturen im Internet entstehen und wie diese für die Unternehmenskommunikation genutzt werden können. Auf virale Werbung wird daher im Folgenden nicht eingegangen. Diese Arbeit ist in vier Kapitel gegliedert. Kapitel zwei beinhaltet einen Überblick über das Thema. Begriffliche Grundlagen werden erklärt und eine Abgrenzung zu viraler Werbung vorgenommen. Es wird auf die Bedeutung und Messbarkeit von Mundpropaganda eingegangen. In Kapitel drei werden soziologische Hintergründe betrachtet, die viralen Effekten in sozialen Netzwerken zugrunde liegen.
Textauszug (computergeneriert)
Virales Marketing
Seminararbeit
im Fach Wissenschaftliches Arbeiten
der Fachhochschule Stuttgart Hochschule der Medien
Matthias Thielsch
Studiengang Electronic Services
Abstract
Klassisches Marketing verliert an Effizienz, denn die Unternehmen sehen sich einer
neuen ,,evolutionären" Entwicklung im Kommunikations- und Informationsverhalten
ihrer Kunden gegenüber. Der Wandel des Internet von Content hin zur Partizipation
lässt neue, organische Netzwerkstrukturen entstehen kol ektive Intel igenzen die
Nachrichten epidemieartig verbreiten und die sich ihre eigene Meinung auf der Erfah-
rungsbasis ihrer Mitglieder bilden.
Virales Marketing ist ein logischer Schritt, diesen Entwicklungen zu begegnen.
Diese Arbeit sol zeigen durch welche Faktoren sich Meinungen und Nachrichten vi-
ral verbreiten, welchen Einfluss das Web 2.0 auf die kol ektive Meinungsbildung hat,
und welche neuen Instrumente Unternehmen zur Verfügung stehen, Einfluss darauf
zu nehmen.
Schlagwörter:
Virales Marketing, Mundpropaganda, Net Promoter Score, soziale
Netzwerke, soziale Epidemien, Meinungsführer, Web 2.0, Weblog, Corporate
Weblog
2
Inhaltsverzeichnis
Abstract 1
Inhaltsverzeichnis 3
Abbildungsverzeichnis 4
1
Einleitung 5
1.1 Zielsetzung 5
1.2 Aufbau der Arbeit 5
2
Überblick 6
2.1 Was ist virales Marketing 6
2.2 Abgrenzung zu viraler Werbung 7
2.3 Mundpropaganda 7
2.4 Der Net Promoter Score als Maß für Mundpropaganda 8
2.5 Virusmarketing Option oder Notwendigkeit 9
3
Soziologische Hintergründe 10
3.1 Das ,,Kleine Welt Problem" 10
3.2 Superspreader und Meinungsführer 11
3.3 Innovationsausbreitung in sozialen Netzwerken 11
4
Virales Marketing im Internet 13
4.1 Traditionel e Kundengespräche im Vergleich zu Online- Mundpropaganda
13
4.2 Web 2.0 Die Bedeutung der Entwicklung des Internets für die
Unternehmenskommunikation 13
4.2.1 Die Charakteristika des Web 2.0 13
4.2.2 Virale Effekte durch Weblogs 14
4.2.3 Weblogs in der Unternehmenskommunikation 15
4.3 Meinungsführer im Internet: Beispiel Ciao.de 16
5
Resumé 18
Literaturverzeichnis 19
3
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Klassisches versus virales Marketing. Quel e: Godin, 2000 6
Abbildung 2: Viral Marketing versus Kundenempfehlungen. Quel e: Langner,
2005, S. 28 8
Abbildung 3: Skala zur Auswertung NPS Frage. Quel e: Reichheld /
Seidensticker, 2006, S. 29 8
Abbildung 4: Visualisierung eines Ausschnitts der Verlinkung in der deutschen
Blogosphäre. Quel e: Alby, 2007, S. 30 15
Abbildung 5: Webauftritt von Ciao.de 17
4
1
Einleitung
1.1 Zielsetzung
Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, dem Leser oder der Leserin einen Überblick
über die Notwendigkeiten und Möglichkeiten viraler Kommunikation zu verschaffen.
Dabei wird eine Abgrenzung zu viraler Werbung vorgenommen, wie sie aktuel häufig
in Form von Werbespielen oder Webefilmen im Internet anzutreffen ist. Nach Auffas-
sung des Autors ist virale Werbung ein Instrument viralen Marketings, mit dem bei-
spielhaft gezeigt werden kann, wie sich Werbung quantitativ in einem Netzwerk aus-
breiten kann.
In dieser Arbeit werden soziologische Zusammenhänge kol ektiver Meinungsbildung
erläutert und erklärt, welchen Einfluss ein durch das Internet verändertes Kommuni-
kationsverhalten darauf hat. Es sol gezeigt werden, wie Unternehmen an diesem
neuartigen Meinungsbildungsprozess teilnehmen und das Meinungsverbreitungspo-
tenzial ihrer Kunden feststel en können. Insbesondere wird untersucht wie durch
Weblogs neue Netzwerkstrukturen im Internet entstehen und wie diese für die Unter-
nehmenskommunikation genutzt werden können. Auf virale Werbung wird daher im
Folgenden nicht eingegangen.
1.2 Aufbau der Arbeit
Diese Arbeit ist in vier Kapitel gegliedert.
Kapitel zwei beinhaltet einen Überblick über das Thema. Begriffliche Grundlagen
werden erklärt und eine Abgrenzung zu viraler Werbung vorgenommen. Es wird auf
die Bedeutung und Messbarkeit von Mundpropaganda eingegangen.
In Kapitel drei werden soziologische Hintergründe betrachtet, die viralen Effekten in
sozialen Netzwerken zugrunde liegen.
Kapitel vier thematisiert virales Marketing im Internet. Es werden aktuel e Trends in
der Internetkommunikation dargestel t und Möglichkeiten aufgezeigt, diese für das
virale Marketing zu instrumentalisieren.
Kapitel vier umfasst ein abschließendes Resumé.
5
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