2
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Abbildungsverzeichnis........................................................................................3
(LQOHLWXQJ......................................................................................................4
&RQWUROOLQJ.................................................................................................... 5
2.1 Ursprung und Entwicklung....................................................................5 2.2 Funktionen und Aufgaben.................................................................... 6 2.3 Theoretische Fundierung......................................................................9 2.4 Funktionale Einordnung und Teilsysteme.......................................... 1 0
1XW]ZHUWDQDO\VHDOV,QVWUXPHQWGHV&RQWUROOLQJ....................................1 2
3.1 Entstehung der Nutzwertanalyse....................................................... 1 2 3.2 Erklärung und Vorgehensweise......................................................... 1 3 3.3 Beispiel einer Nutzwertanalyse.......................................................... 1 7 3.4 Beurteilung.........................................................................................1 8
$EVFKOLHHQGH=XVDPPHQIDVVXQJ..........................................................2 1
Literaturverzeichnis..........................................................................................2 2 Eidesstattliche Erklärung................................................................................. 2 3
3
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Abb. 1: Mögliche funktionale Einordnung des Controlling................. 1 0 Abb. 2: Bewertungsmatrix einer Nutzwertanalyse............................. 1 9
4
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Die Meinungen über den Begriff Controlling sind durchaus kontrovers. Sie reichen von „Modewort“ über „Antwort des Rechnungswesens auf das Vordringen des Marketing“ sowie „Überfunktion des Rechnungswesens“ bis hin zur Einstufung als „existenz-oder zielorientierungssichernde
Unternehmensphilosophie“. 1 Der erste Themenkomplex dieser Arbeit beschäftigt sich näher mit dem Controlling. Es soll Aufschluss über die Entstehung und Entwicklung, die Funktionen und Aufgabenbereiche sowie die Einordnung und Existenzberechtigung des Controlling als betriebliche Funktion gegeben werden.
Im zweiten Teil wird die Nutzwertanalyse behandelt. Sie kann als ein Instrument des Controlling zur Alternativenauswahl, z.B. im Rahmen von Investitionsprozessen, gekennzeichnet werden. Neben der Erklärung und Durchführung schließt das Kapitel eine Bewertung dieser Technik ein. Der Begriff „Nutzwert“ bezeichnet den zahlenmäßigen Ausdruck für den subjektiven Wert einer Investition hinsichtlich des Erreichens vorgegebener Ziele. 2
Die Nutzwertanalyse ist abzugrenzen von der Wertanalyse. Die Nutzwertanalyse ist eine Entscheidungshilfe, mit der aus einer großen Anzahl von Möglichkeiten, z.B. Produkten, Verfahren oder Ideen, unter Berücksichtigung von verschiedenen Bewertungskriterien die günstigste Alternative ermittelt wird, dagegen ist die Wertanalyse ein
Optimierungsverfahren, um z.B. die Kosten eines Produktes bei gleichbleibender Qualität zu minimieren. 3
1 vgl. Hummel, T. R.: Controlling: Grundlagen und Instrumente, Heidelberg,1995, S. 9
2 vgl. Huch, B.; Behme, W.; Ohlendorf, T.: Rechnungswesenorientiertes Controlling:
Ein Leitfaden für Studium und Praxis, 3., erw. Auflage, Heidelberg, 1997, S. 147
3 vgl. Rinza, P.; Schmitz, H.: Nutzwert-Kosten-Analyse: Eine Entscheidungshilfe, 2. Auflage,
Düsseldorf, 1992, S. 17
5
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Das Controlling ist eine der sich am stärksten wandelnden Funktionen im Unternehmen. Bezüglich des Controlling-Begriffes gibt es weder in der betriebswirtschaftlichen Theorie noch in der betriebswirtschaftlichen Praxis eine einheitliche Auffassung. Gleiches gilt auch für die möglichen Inhalte des Controlling und die Funktion des Controllers. 4 Bei den Ausführungen im Laufe dieses Kapitels wird von der heute herrschenden Meinung über Controlling ausgegangen, wie sie von führenden Fachvertretern wie Péter Horváth oder Hans-Ulrich Küpper zum Ausdruck gebracht wird.
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Die Wurzeln des Controlling werden bei den Ägyptern, zur Zeit des Pyramidenbaus, gesehen. Schon damals wurde die Materialverwendung für den Bau der Pyramiden genau überwacht. Die Bezeichnung Controlling geht auf das lateinische „contrarotulus“ zurück, was Gegenrechnung heißt. Sie wurde im 13. Jahrhundert erstmalig nachgewiesen, der Gegenrechner war der contrarotularius. „Contra-“ wurde im Laufe der Zeit irrtümlich mit „compt-“ fehlgedeutet. Compter ist das französische Gegenstück zum englischen to count. Ab dem 16. Jahrhundert wurde vom Comptroller gesprochen, welche Bezeichnung auch heute noch vereinzelt anzutreffen ist. 5
Der erste amerikanische Comptroller ist 1778 erwähnt worden. Er war für die Ordnungsmäßigkeit des Haushaltes eines Staates zuständig. Das Controlling und seine Vorläufer beschränkten sich lange Zeit auf staatliche Stellen. Im Mittelpunkt stand die Kontrolle und Dokumentation von Einnahmen und Ausgaben. 6 In den USA hielt das Controlling in den Unternehmen vor ungefähr 100 Jahren allmählich Einzug. Zunehmend wurden die Controller neben Dokumentations-und Kontrollaufgaben auch mit Planungs-und
4 vgl. Preißner, A.: Praxiswissen Controlling: Grundlagen - Werkzeuge - Anwendungen,
München; Wien, 1999, S. 1
5 vgl. ebenda, S. 1 f.
6 vgl. ebenda, S. 2
Arbeit zitieren:
Frank Schreiner, 2002, Die Nutzwertanalyse als Instrument des Controlling, München, GRIN Verlag GmbH
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