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Heimat als Manifestation des Noch-Nicht bei Ernst Bloch

Doktorarbeit / Dissertation, 2007, 202 Seiten
Autor: Manfred Klein
Fach: Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts / Gegenwart

Details

Kategorie: Doktorarbeit / Dissertation
Jahr: 2007
Seiten: 202
Note: 1,0
Literaturverzeichnis: ~ 90  Einträge
Sprache: Deutsch

Archivnummer: V86300
ISBN (E-Book): 978-3-638-00803-7
ISBN (Buch): 978-3-638-91392-8
Dateigröße: 879 KB

Zusammenfassung / Abstract

Diese Dissertation befasst sich mit dem Phänomen Heimat im Allgemeinen, sowie dem Heimatbegriff von Ernst Bloch. Welche Konsequenzen ergeben sich aus dem Alltagsphänomen Heimat? Diese Fragestellung wird unter der Berücksichtigung anderer wissenschaftlicher Ergebnisse diskutiert, bevor die Philosophie Ernst Blochs dazu herangezogen wird. Welche Assoziationen verfolgt Ernst Bloch, wenn er den Heimatbegriff verwendet und was genau bezeichnet er damit? Überschneidet sich seine Vorstellung mit der alltäglichen Verwendung des Begriffs? Alle diesen Fragestellung wird in dieser Arbeit Schritt für Schritt nachgegangen.


Textauszug (computergeneriert)

Heimat als Manifestation des Noch-Nicht bei Ernst Bloch

Als Inaugural-Dissertation
zur
Erlangung des Doktorgrades
der Philosophie des Fachbereichs
Geschichts- und Kulturwissenschaften
der Justus-Liebig-Universität Gießen
vorgelegt
Manfred Klein

2007

 

 

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung ... 1

1.1. Problemaufriss ... 1
1.2. Einführung in das Thema ... 4
1.3. Vorgehensweise ... 6

2. Heimat ... 10

2.1. Begriffsproblematik ... 11
2.1.1. Etymologische Herleitung und Semantik ... 11
2.1.2. „Heimat“ – eine Begriffsgeschichte ... 12
2.1.3. Heimaten ... 18
2.1.4. Das Wort in anderen Sprachen ... 20

2.2. Heimat im allgemeinen Sprachgebrauch ... 21
2.2.1. Emotionale Aspekte der Heimat ... 22
2.2.2. Weitere Heimatbereiche ... 27
2.2.3. Heimat in der Mentalität des Menschen ... 32
2.2.4. Politisch-materielle Einordnung ... 33
2.2.5. Erschaffung, Bewahrung und Vernichtung von Heimat ... 37
2.2.6. Beheimatung in der Religion ... 45
2.2.6.1. Von Gott gegebene Heimat ... 46
2.2.6.2. Die jenseitige Welt ... 48
2.2.6.3. Religionsgemeinschaften als Heimat ... 51
2.2.6.4. Wirkung jüdischer Kultur auf den Begriff ,,Heimat“ ... 54

2.3. Ernst Blochs Heimaten und das Judentum ... 58
2.3.1. Stationen seines Leben ... 58
2.3.2. Ernst Bloch und seine jüdische Identität ... 65

2.4. Philosophische Implikationen von Heimat ... 70
2.4.1. Heimat in der romantischen Philosophie ... 71
2.4.1.1. Die Geburt der Romantik ... 71
2.4.1.2. Heimat bei Novali ... 73
2.4.2. Heimat in der gegenwärtigen Philosophie ... 74

3. Sprachduktus und Schreibstil von Ernst Bloch ... 79

3.1. Schreiben im 20. Jahrhundert mit barocker Wortfülle ... 79
3.1.1. Ein Atheist mit religiöser Sprache ... 83
3.1.2. Kryptische Ausdrucksweise ... 84

4. Grundlinien: "Geist der Utopie" ... 86

4.1. Entdeckung des Augenblick ... 86
4.2. Möglichkeit der Selbsterkenntni ... 92

5. Das antizipierende Bewusstsein ... 97

5.1. Triebe und Affekte ... 97
5.2. Differenz Nachttraum - Tagtraum ... 98
5.3. Es dämmert nach vorne ... 100

6. Das Noch-Nicht-Sein ... 102

6.1. Die ontologische Grundlage: Materie ... 103
6.1.1. Ernst Blochs Aristoteles-Rezeption ... 104
6.1.2. Der Materialismus bei Ernst Bloch ... 106

6.2. Sein – Nicht-Sein – Prozess ... 109

6.3. Das Sein des Noch-Nicht-Sein ... 111

7. Vom Schein zum Vorschein ... 115

7.1. Etymologie und Verwendung des Wortes Schein/ Vorschein ... 115
7.2. Schein – Erscheinung – Vorschein ... 116
7.3. Vorschein durch die Kunst ... 119
7.4. Lichtstrahl ins Dunkel ... 122

8. Blochs Assoziationen von Heimat ... 126

8.1. Charakterisierung ... 126
8.1.1. Ein möglicher Ursprung ... 128

8.2. Beitrag der Religionen ... 131
8.2.1. Die Integration des biblischen Hintergrund ... 131
8.2.1.1. Jerusalem ... 134
8.2.1.2. Judentum und Christentum im Erlösungsplan ... 136
8.2.1.3. Messianismus und Paradies ... 140
8.2.2. Zum Einfluss der Mystik ... 145

8.3. Tod als Heimat? ... 150
8.3.1. Wunschbild mit nicht Wünschenswertem ... 150
8.3.2. Contra Nichts, Säkularisierung und der „rote Held“ ... 152
8.3.3. Ausgangspunkt: ,,Forschungsreise“ und Dunkel des gelebten Augenblick ... 153
8.3.4. Nicht-mehr-da-sein-können und Noch-Nicht ... 156

8.4. Der „gefundene“ Mensch ... 159
8.4.1. Von der Arbeit zur Muße ... 159
8.4.2. Heimat entsteht durch Kunst und Architektur ... 162
8.4.3. Leben in einer neuen Gesellschaft ... 167

9. Zusammenfassung ... 170

9.1. Begriffserweiterung von Heimat ... 170
9.2. Vorbedingungen ... 173
9.3. Heimat als Proze ... 176

10. Literaturverzeichnis ... 180

 

 

1. Einleitung

Heimat, ein Begriff der viele Menschen bewegt, ein Gefühl, ein Denken, ein Handeln oder einfach nur Heimat leben. Die Assoziationen könnten beliebig fortgesetzt werden. Was steckt aber hinter einer Situation, die sich als Heimat offenbart? Heimat als Kindheit oder als "kleines Glück"? Heimat zeigt sich auch als kulturelles, soziologisches, theologisches, psychologisches und geschichtliches Phänomen. Seltener dagegen ist dieser Begriff in philosophischem Kontext aufgezeigt worden. Umso interessanter ist es, den Begriff Heimat in der philosophischen Tradition zu bearbeiten. Diese Untersuchung soll auf meiner Magisterarbeit1 basieren, die aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht ständig zitiert werden kann. Dabei wird sich zeigen, dass das Alltagsphänomen Heimat mit dem philosophisch herausgearbeiteten Begriff divergiert. Ein Zusammenhang zwischen beiden besteht aber dennoch....

1.1. Problemaufriss

Wir leben in einem immer schneller ablaufenden Weltprozess, der sich ständig mehrfach potenziert und damit auch verselbständigt. Diese Situation lässt sich wie folgt darstellen:


Es sind dies, ohne Bild gesprochen, die großformatigen Phänomene, die aus der alteuropäischen epistemisch - messianischen Substanz herausgesetzt und im planetarischen Maßstab wirksam wurden: Geschichte, Wissenschaft, Industrie, Massenkommunikation, Geschwindigkeit.2

Technische Fahrzeuge erreichen heute in relativ kurzer Zeit viele Orte in allen Kontinenten. Durch die Vernetzung der Welt rückt der Tausende von Kilometern entfernte Mensch so nah, wie der Nachbar im nächsten Haus. Die Geschwindigkeit schrumpft dabei auf wenige Sekunden selbst bis in den hintersten Winkel der Welt zu gelangen. Die Globalisierung forciert die wirtschaftliche Bewegung hin zu reinen Kosten/ Nutzenkalkülen. Standortfaktoren rücken dabei immer mehr in den Vordergrund. Nicht zuletzt sorgt der ,Euro’ für eine zahlungstechnische Gleichgültigkeit ob in Italien, in Deutschland oder Frankreich eingekauft wird. Es scheint als sei der Mensch in der Welt zu Hause, ein Kosmopolit, der durch die Anforderungen des 21. Jahrhunderts hetzt, das heißt, der diesen Anforderungen gewachsen ist.


Heimat, so gewinnt man von hierher den Eindruck, hat nur noch für einen Provinzler Bedeutung, der engstirnig und borniert, vielleicht sogar reaktionär und antidemokratisch, am Ewiggestrigen festhält und der in seiner kleingeistigen Haltung nicht in der Lage ist, über den Tellerrand seiner engen Grenzen zu blicken.3

Darüber hinaus ergeben sich in der Gegenwart weitere negative Konnotationen von Heimat. Hermann Bausinger hat sie treffend formuliert und zusammengefasst:


Ich fühlte mich beim Blättern im Programm an die nicht nur im Süden der Republik installierten Heimatwochen, Heimatfeste und Heimattage erinnert, in denen Heimatvereine in Heimattrachten auftreten, Heimatkapellen, die Heimatmusik spielen, Heimatkünstler, die Heimatlieder singen, Heimatdichter, die Heimatpoesie in der Heimatsprache vortragen, Heimatredner, die in heimatlichen Hochgefühl ihre Heimatgedanken und Heimatempfindungen ablassen. So etwas erzeugt Allergien; und manchmal steht man vor der Heimat wie vor einem Weihnachtsbaum am Erscheinungsfest: er nadelt und muss entsorgt werden. [...] Heimat steht grundsätzlich unter Senilitätsverdacht; sie erscheint als Auslaufmodell, ja fast schon für eine freundlichere Form von Alzheimer: Heimat als etwas für Leute, die mit der Gegenwart nicht zurecht kommen und sich deshalb in die Vergangenheit sinken lassen. Heimat, so hat Martin Walser einmal formuliert, sei der schönst Name für Zurückgebliebenheit.4

Diese Ausführung trägt trotz oder gerade wegen der Häufung der Heimatvokabeln nicht zu einer Konsolidierung des Heimatbegriffs bei. Außerdem wird in diesem Zitat das Bedeutungsfeld enorm eingeengt. Um diese Zusammenhänge verständlich zu machen, ist ein knapper historischer Überblick nötig, der im Verlauf der Untersuchung geleistet wird.

Die Klassifizierung der Menschen zeugt an der „Front der Geschichte“5 von einer bedeutenden Dynamik. Gleichzeitig ist aber auch die Rede von „Risikogesellschaft, multikulturelle[r] Gesellschaft, Erlebnisgesellschaft, Multioptionsgesellschaft [...]. Konjunktur hat zurzeit die Spassgesellschaft.“6 Der Markt der Möglichkeiten ist für den flexiblen und liberalen Zeitgenossen unermesslich. ,,Die Spassgesellschaft hat Karriere gemacht. So sehr, dass sogar Deutschland – die eigentliche Heimat des leidend-melancholischen Typus und der betroffenen Mahner und bedenklichen Warner – Spass versteht.“7 Was ist der Hintergrund dieser aktuellen Erscheinung? Ein Sinnvakuum und eine „Entzauberung der Wertsphären“ werden deshalb genannt, hervorgerufen durch den kontinuierlichen Wandel der Gesellschaft. Ausdifferenzierung und Individualisierung tun ihr übriges.8 Der Mensch des beginnenden 21. Jahrhunderts, insbesondere der jugendliche, der vom Zeitgeist erfasst wurde, büßt seine Beheimatung durch greifbare und lokalisierbare Dinge ein. „Nicht ein Ort, sondern die Zeit ist [...] neue Heimat“.9 Die Gesellschaft ist jedoch schnelllebig, die Zeit entschwindet ihr. Der Informationsüberfluss tut dazu noch das seinige. Den Mangel an Heimat kann diese entschwindende Zeit dem Menschen daher nicht zufriedenstellend kompensieren. Der Gang zu den klassisch als Heimat verstandenen Institutionen wäre ein Weg zurück und keine wirkliche Lösung, da es das Eingeständnis des Scheiterns wäre. So werden die Errungenschaften der Technik, die Mobilität und die Freiheiten einer liberalen Gesellschaft genutzt, um einer erschreckenden Wahrheit zu entkommen: der Heimatlosigkeit.10 An das Jahrhundert der Migration und dem Verlieren lokaler Identität schließt sich eine neue Dimension des Heimatverlustes an. Die Sehnsucht nach Heimat und einem sinnvollen Leben11 soll betäubt werden durch Spaß. Die Parole ist so banal wie grausam, wenn die Reflexion dieser präziser ausfällt: „Live fast, have fun, die young!“12 Insofern bleibt offen, wie der Mensch sich heimatlich orientieren könnte und ob es überhaupt noch etwas wie einen Fixpunkt Heimat gibt bzw. geben kann. In wie weit berührt die Sinngebung des Menschen sein Streben nach einer Heimat? Eine Möglichkeit solche Fragen zu klären bietet sich, wenn philosophische Überlegungen zu diesem Thema herangezogen werden. Nicht zu vergessen ist die negative Färbung, die der Begriff besonders in der Zeit des Nationalsozialismus erhielt. Dies macht die Verwendung des Wortes auch noch in Gegenwart schwierig, obwohl die Gesellschaft seit über einem halben Jahrhundert versucht den Begriffsinhalt von „Heimat“ annähernd zu rehabilitieren, wobei die Arbeit daran immer noch andauert. Um so erstaunlicher ist es, dass der Philosoph Ernst Bloch offenbar kein Problem damit gehabt hatte, seine Erwartung einer erneuerten Welt und Gesellschaft, alle Jahre hindurch, mit dem Wort „Heimat“ zu benennen. Er setzt es im Prinzip Hoffnung als ein großes Ziel, welches wert ist, erstrebt und erreicht zu werden. Das Prinzip Hoffnung, das Hauptwerk des Philosophen, kulminiert somit in einer Manifestation des Noch-Nicht, die als Heimat bezeichnet wird.

1.2. Einführung in das Thema

Ernst Bloch war in Punkto Rehabilitation des Heimatbegriffs seiner Zeit weit voraus, oder präziser formuliert: er ließ sich dieses Wort, diese Kategorie nie nehmen oder in irgendeiner Form negativ besetzen, nicht von „den Spießern“, die „Heimat“ zu einem Kitschwort ihrer unproduktiven Lethargie machten, um es in die „Trivialkultur“13 abzuschieben, aber auch nicht von den Nationalsozialisten, die die Heimat in Blut ertränkten. Bloch hält an dem Begriff in der Philosophie, im Bereich des Denkens und des Erlebens, fest. Den „Schergen und Fratzen der Passion“14 entzogen, erlangt Heimat wieder die alte Bedeutung des Zuhauseseins, des erstrebenswerten Gegenpols zur ständig drohenden Entfremdung. Im blochschen Jargon klingt das folgendermaßen:


Diese Kategorie Heimat, die auch eine philosophische Seite und Geschichte hat, kann bedeuten: Zuhausesein, wie in der deutschen Mystik, bei Meister Eckehart. Heimat wird aber meist verstanden, ungeheuer spießig, wo wir wieder so etwas Schlimmes drin haben wie bei den Nazis, wo auch Blut und Boden darin steckt. Aber zunächst ist Heimat ein philosophischer Begriff gegenüber Entfremdung. Daß man in der Heimat identisch sein kann, daß die Objekte, wie Hegel sagt, nicht mehr behaftet sind mit einem Fremden, sondern wo das Objekt uns so nahe rückt wie das Subjekt, daß wir darin zu Hause sind. Auch die Kategorie des Zuhauseseins ist eine alte philosophische und auch mystische Kategorie ohne schlimmen Beigeschmack des Worts, Mystik mit y geschrieben, nicht mit i. Sehen, Sie, die Gefahr liegt hier nahe, daß einer, der Forschungen treibt über Emigrantenliteratur, dass so jemand dieses utopische Moment im Begriff der Heimat übersieht und Heimat damit erklärt, daß irgendwer in Amerika ist und sich zurücksehnt. Daher kommt in der deutschen Emigrantenliteratur das Wort Heimat so oft vor.

Da heißt es also sozusagen, dass man gern zurückkehren möchte an den Kurfürstendamm oder irgendwohin in eine Kleinstadt. So darf Heimat nicht verstanden werden. Das landet im Spießertum und nicht in einer revolutionären Inwendigkeit, die auswendig geworden ist, und zugleich Auswendigkeit, die wie das Inwendige aussieht. Das wäre Heimat.15

In dieser Aussage werden noch weitere Gesichtspunkte erkennbar: Die Approximation des Subjekts an das Objekt und das Zuhause-Sein. Heimat entfernt sich so vor der allzu leicht präsenten Assoziation mit dem nationalsozialistischen Terror. In dieser Aussage wird sofort klar, dass Bloch einen anderen, als den geläufigen Begriff von Heimat hat. Dies zeigt sich auch darin, dass er die Fixierung des Begriffs auf die Beheimatung des Menschen nicht teilen will.

[...]


1 Klein, Manfred: Die Heimat ist noch nicht – das Ziel scheint aber vor. Zum Heimatbegriff bei Ernst Bloch. Magisterarbeit. Gießen: 2004.

2 Sloterdijk, Peter: Eurotaoismus. Zur Kritik der politischen Kinetik. Frankfurt: Suhrkamp 1989. S. 10.

3 Joisten, Karen: Philosophie der Heimat – Heimat der Philosophie. Berlin: Akademie 2003. S. 12.

4 Bausinger, Hermann: Globalisierung und Heimat. In: Engelhardt, Wolf u. Stoltenberg, Ute: Die Welt zur Heimat machen? Probleme und Perspektiven des Sachkundeunterrichts. Band 12. Bad Heilbrunn: Julius Klinkhardt 2002. S. 29-44. S. 29 u. 30. Bausinger spricht über das Programm der 10. Jahretagung der Gesellschaft für Didaktik des Sachunterrichts (GDSU) im März 2001 in Lüneburg.

5 Bloch, Ernst: Das Prinzip Hoffnung. 3 Bde. 6. Aufl. Frankfurt am Main: Suhrkamp 1979. (GA 5) S. 1624. Das Prinzip Hoffnung wird weiterhin unter dem Sigel PH zitiert.

6 Kleiner, Marcus S. u. Strasser, Hermann: Postskriptum zur Spassgesellschaft. Worüber man lacht, wenn es nichts mehr zum Lachen gibt. In: Neue Zürcher Zeitung. 03.11.2001. Jg. 222, S. 46-47. S. 46.

7 Ebd.

8 Vgl.: Kleiner, Marcus. S. u. Strasser, Hermann: Postskriptum. S. 47.

9 Ebd.

10 Vgl. Gührer, Ralf: „Heimat“ im utopischen Denken Ernst Blochs. Diplomarbeit, einger. bei d. Universität Augsburg: 2002. S. 8.

11 Heimat und Sinn sind hier Äquivalente. Heimat bindet den Menschen ein in einen sicheren Kontext des Lebens und der Welt. Weiß der Mensch um diese Heimat, so hat sein Leben und sein Wirken in der Welt auch einen Sinn, da er sich und sein Tun als Teil eines Ganzen erfährt.

12 Kleiner, Marcus S. u. Strasser, Hermann: Postskriptum. S. 47.

13 Vgl.: Seifert, Michael J.: Heimatliche Utopie und utopische Heimat. S. 45.

14 Bloch, Ernst: Zum „Dritten Reich“. In: Ueding, Gert: Fabelnd denken (Promenade 10). Tübingen: Klöpfer und Meyer 1997. S. 109-115. Hier vor allem Ernst Blochs Reflexion zum Heimatgedanken in der NS-Zeit.

15 Traub, Rainer/Wieser, Harald (Hg): Gespräche mit Ernst Bloch. 2. Aufl. Frankfurt: Suhrkamp 1977. S. 206- 207.


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