Abkürzungsverzeichnis
Abs. Absatz
AG Aktiengesellschaft; Zeitschrift Die Aktiengesellschaft
AO Abgabenordnung
Art. Artikel
AStG Gesetz über die Besteuerung bei Auslandsbeziehungen
BB Betriebsberater
BDI Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.
BMF Bundesministerium der Finanzen
BR-Drs. Bundesratdrucksache
BT-Drs. Bundestagdrucksache
DB Der Betrieb
DStR Deutsches Steuerrecht
EG/ EGV Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft; Europäische Gemeinschaften
EStG-E Entwurf für das Unternehmensteuerreformgesetz (hier für EStG)
EU Europäische Union
EuGH Europäischer Gerichtshof
f. folgende Seite
ff. folgende Seiten
GewStG Gewerbesteuergesetz
FR Finanzrundschau
GmbHR GmbH-Rundschau
INF Die Information für Steuerberater und Wirtschaftsprüfer
IStR Internationales Steuerrecht
KStG-E Entwurf für das Körperschaftsteuergesetz
Lit. Litera (Buchstabe)
o. V. ohne Verfasser
Rn. Randnummer
Rs. Rechtssache
S. Seite
SE Societas Europaea
UmwG Umwandlungsgesetz
Vgl. Vergleiche
- I -
Literaturverzeichnis Binnewies, Burkhard/, Schwedhelm, Streck Mack, Änderungen für die Besteuerung von Kapitalgesellschaften und ihrer Gesellschafter nach der Unternehmenssteuerreform 2008, AG 5/2007, 165-166
Dörfler, Harald/ Vogl, Andreas, Unternehmensteuerreform 2008: Auswirkung der geplanten Zinsschranke anhand ausgewählter Beispiele, BB 20/2007, 1084-1087
Eickhorst, Daniel Auswirkungen der Unternehmensteuerreform 2008 auf Krisenunternehmen und ihre Sanierung BB 32/2007, 1707-1710
Eilers, Stephan Fremdfinanzierung im Unternehmen nach der Unternehmensteuerreform 2008 FR 15/2007, 733-735
Führich, Georg Ist die geplante Zinsschranke europarechtskonform? IStR 10/2007, 341-345
Homburg, Stefan Zinsschranke - eine beispiellose Steuerinnovation FR 15/2007, 717-728
Hornig, Marcus Die Zinsschranke - ein europarechtlicher Irrweg Praxis Internationale Steuerberatung 8/2007, 215
Kessler, Wolfgang/ Köhler, Stefan/, Knörzer, Daniel Die Zinsschranke im Rechtsvergleich: Problemfelder und Lösungsansätze IStR 12/2007, 418-422
- II -
Kessler, Wolfgang/ Ortmann-Babel, Martina/ Zipfel, Lars, Unternehmensteuerreform 2008: Die geplanten Änderungen im Überblick BB 10/2007, 523-534
Köhler, Stefan Erste Gedanken zur Zinsschranke nach der Unternehmensteuerreform DStR 14/2007, 597-604
Kußmaul, Heinz/ Zabel, Michael Ist Deutschland auf dem Weg (zurück) zu einer verstärkten Substanzbesteuerung? - Kritische Anmerkungen zu aktuellen Gesetzesvorhaben der Bundesregierung BB 18/2007, 967-974
o. V. Die Zinsschranke nach der geplanten Unternehmensteuerreform 2008 - Funktionsweise und erste Gestaltungsüberlegungen, INF 08/2007, 305
Scheunemann, Marc P./ Socher, Oliver, Zinsschranke beim Leveraged Buy-out BB 21/2007, 1144-1151
Schwedhelm, Rolf/ Schwedhelm, Streck Mack, Die neue Zinsschranke für Kapitalgesellschaften AG 15/2007, 540-542
Thiel, Jochen Die steuerliche Behandlung von Fremdfinanzierungen im Unternehmen FR 15/2007, 729-733
Töben, Thomas Die Zinsschranke - Befund und Kritik FR 15/2007, 739-746
Töben, Thomas/ Fischer, Hardy Die Zinsschranke für Kapitalgesellschaften GmbHR 10/2007, 532-535
- III -
Töben, Thomas/ Fischer, Hardy Zinsschranke - Regelungskonzept und offene Fragen BB 18/2007, 974-978 Wagner, Thomas/ Fischer, Hardy Anwendung der Zinsschranke bei Personengesellschaften BB 34/2007, 1811-1816
Welling, Berthold Die Zinsschranke, FR 15/2007, 735-739
Die in dieser Arbeit zitierten Stellungnahmen von: Allianz SE, American Chamber of Commerce in Germany e. V., Arbeitsgemeinschaft Selbständiger Unternehmer e.V, BIO-Deutschland, Deutscher Steuerberaterverband e. V., Ernst & Young AG, Zentraler Kreditausschuss waren alle im Internet über http://www.bundestag.de/ausschuesse/a07/anhoerungen/056/Stellungnahmen/index.html (vom 11.11.07) zu erreichen.
- IV -
Inhaltsverzeichnis
Einleitung 1
I. Überblick über die Unternehmenssteuerreform 2008 1
II. Gang der Untersuchung 3
A. Überblick bisheriger § 8a KStG 4
B. Notwendigkeit der Zinsschranke 4
I. Down-stream Inboundfinanzierung 4
II. Up-stream Inboundfinanzierung 5
III. Outboundfinanzierung 5
IV. Ähnliche Regelungen im Ausland 5
C. Die Zinsschranke 6
I. Allgemeine Wirkung 6
II. Ausnahmeregelungen 8
1. Freigrenze 1 Mio. Euro 8
2. Fehlende Konzernzugehörigkeit 8
3. Escape-Klausel 10
III. Zinsvortrag 10
IV. Auswirkungen der Zinsschranke auf die Gewerbesteuer 11
V. Vergleich bisheriger § 8a KStG mit der Zinsschranke 11
D. Verfassungsrechtliche Bewertung 12
I. Allgemeiner Gleichheitsgrundsatz 12
II. Verstoß gegen objektives Nettoprinzip 12
III. Rückwirkungsverbot 13
E. Europarechtliche Bewertung 13
F. Kritik und Verbesserungsvorschläge 15
G. Fazit 17
Anmerkung VII
VI
Einleitung
I. Überblick über die Unternehmenssteuerreform 2008
Das Bundeskabinett beschloss am 12. Juli 2006 die Eckpunkte zur Unternehmensteuerreform. 1 Am 24.05.2007 hat der Bundestag den von der Bundesregierung eingebrachten Entwurf 2 des Unternehmenssteuerreformgesetz 2008 angenommen. 3 Am 06.07.2007 stimmte der Bundesrat dem Unternehmensteuerreformgesetz 2008 zu. 4 Am 01. Januar 2008 tritt die Unternehmenssteuerreform in Kraft.
Die Unternehmenssteuerreform soll den konjunkturellen Aufschwung unterstützen und das Investitionsklima verbessern. Gleichzeitig soll aber auch das Steueraufkommen weiterhin gesichert werden. So sollen Beiträge geliefert werden, um die Bundesrepublik Deutschland weiter als beliebten Investitionsstandort, mit sehr guter Infrastruktur, Lehre und Forschung, auch für die Zukunft attraktiv zu erhalten. 5 Die steuerliche Belastung für Unternehmen soll sich dabei wieder im europäischen Mittelfeld bewegen, um konkurrenzfähig im Kampf um Arbeitsplätze und Investitionen zu bleiben.
Nach altem Recht unterlagen Gewinne von Kapitalgesellschaften der Gewerbesteuer und der Körperschaftssteuer mit einem Körperschaftssteuersatz von 25 % zuzüglich Solidaritätszuschlag. Die Gewerbesteuer konnte bei der gewerbesteuerlichen und der körperschaftssteuerlichen Bemessungsgrundlage als Betriebsausgabe abgezogen werden.
Somit ergab sich eine Gesamtsteuerbelastung der Kapitalgesellschaften von 38,65 %. Eines der Hauptelemente der Unternehmenssteuerreform ist die Senkung des Körperschaftssteuersatz auf 15 %. 6 Die Gewerbesteuer soll dagegen weder ihre eigene noch die Bemessungsgrundlage für die Körperschaftsteuer mindern. Bei der Berechnung für die Gewerbesteuer wird für alle Gesellschaftsformen die Gewerbesteuermesszahl von maximal 5 % auf einheitliche 3,5 % reduziert. 7 So sinkt die Gesamtsteuerbelastung für Kapitalgesellschaften auf 29,83 %.
1 Pressemitteilung BMF Nr. 88/2006 vom 12.07.2006.
2 BT-Drs.16/4841, 16/5377.
3 BR-Drs. 384/07.
4 Pressemitteilung BMF Nr. 77/2007 vom 06.07.2007.
5 Rede des Bundesministers der Finanzen Peer Steinbrück anlässlich der abschließenden Beratung des Bundestages über den Entwurf des Unternehmensteuerreformgesetzes 2008 vom 25.05.2007 6 Siehe § 23Abs.1 KStG.
7 Berechnung der Gewerbesteuer: Gewerbeertrag * Steuermesszahl * Hebesatz = zu zahlende Gewerbesteuer.
- 1 -
Arbeit zitieren:
Daniel Drobek, 2007, Die Zinsschranke, München, GRIN Verlag GmbH
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