Inhaltsverzeichnis
I. Vorbemerkungen S.2
II. Forschungsstand S.3
III. „Es kommt die neue Welt über’s Meer gefahren “ S.5
IV. „ sie (die Jugend) sieht die Gefahr nicht der Überschwemmung. “ S.10
V. Die Jazz und Swingjugend S.13
V.I.Tangojünglinge S.13
V.II. Jugendliche Musiker und Bands S.14
V.III. Jazz- und Hotclubs S.15
V.III.1 Die Trägerschaft S.15
V.III.2 Wertvorstellungen und Ideale der Jazz- und Swingjugend S.17
V.III.3 Das Auftreten und Erscheinungsbild S.19
V.III.4 Die Struktur der Gruppen S.22
VI. Schlussbemerkungen S.24
Literaturverzeichnis S.26
Quellenverzeichnis S.28
1
I. Vorbemerkungen
„Aber die Melodie ist vorhanden: in den Seelen der Musikanten und Tänzer. Gewissermaßen eine zwischen den Klopfgeräuschen zu lesende Melodie. Sie ist keine Komposition, sondern ein Ausbruch. Sie ist nicht erfunden, sondern geboren. Und sie hat den Wohlklang, den wilden, den gottgewollten Rhythmus. Denn in den Seelen der Neger schlummert die gesetzlose Willkürmusik eines noch nicht in Völkerbündel geordneten Chaos. Das nennen die Weißen in Amerika und Mitteleuropa ‚Jazzband’“ 1 Obwohl die Jazzmusik nicht zu den herausragendsten kulturellen Neuerungen und künstlerischen Errungenschaften in der Zeit der Weimarer Republik gehört, kommt ihr doch gerade in Bezug auf ihre Wirkung auf die Jugend ein besonderer Stellenwert zu. Die Jugendlichen, die ihre Liebe zu dieser Musik entdeckt hatten, formierten sich sehr schnell zu einer ganz eigenen Jugendbewegung - die Jazz- und Swingjugend. Die Entwicklung dieser Jugendbewegung in den 20er und 30er Jahren zeigt sich als Reaktion auf die äußeren Lebensumstände der Jugendlichen, die von der zunehmenden Politisierung des Lebens geprägt waren. In der Phase der relativen Stabilisierung entstanden, forcierte sie sich immer mehr am Ende der Weimarer Republik, als zunehmend konservative Kräfte den Handlungsspielraum und die Freiheit der Jugendlichen einschränkten.
In der Zeit des Nationalsozialismus erreichte die Swingbewegung, durch ihr Auftreten und ihre Auffassungen als Bewegung eine höhere gesellschaftspolitische Brisanz und wurde deswegen durch die Gestapo verfolgt.
Die Swingbewegung als solche bildete sich erst Anfang der 30er Jahre aus jenen Jugendlichen, die sich bereits ab Mitte der 20er Jahre für den Jazz und für Swing begeisterten. Um die Bewegung in der Zeit der Weimarer Republik zu charakterisieren, die ihr Selbstverständnis und ihre Lebensformen von der neuen Musik aus Amerika ableitete und aus der sich später die Swingbewegung entwickelte, wird von dem Begriff der Jazz-und Swingjugend ausgegangen.
Im ersten Teil dieser Arbeit sollen, ausgehend von kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Gegebenheiten im Bereich der Kultur und Gesellschaft dieser Zeit, die Gründe und Ursachen aufgezeigt werden, die zur Entstehung und Entwicklung der Jazz- und Swingbewegung führten.
1 Roth, Joseph: „Jazzband“ In: Berliner Börsen Courier 1.5. 1921. In: Westermann, Klaus (Hg.): Joseph Roth. Das journalistische Werk. Bd.I. Frankfurt/Main 1989. S. 547
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Für die Konstituierung von Gruppen oder Bewegungen ist nicht nur die Identifikation mit einer Sache, sondern auch die Abgrenzung von bestimmten Dingen von entscheidender Bedeutung, um ihr Selbstverständnis und ihre Identität zu finden. In dieser Hinsicht werden kontroverse Meinungen über den Jazz berücksichtigt, von denen besonders die rechtskonservativen Aussagen Bedeutung für die Konstituierung der Jazz- und Swingjugend als Bewegung erlangten.
Wertvorstellungen, Auffassungen, äußere Erscheinung, die Struktur und die Trägerschaft einer Gruppe bedingen und beeinflussen sich maßgeblich, erst sie charakterisieren eine Bewegung als solche.
Im zweiten Teil dieser Arbeit soll hinsichtlich dieser gruppenspezifischen Kriterien das Wesen der Jazz- und Swingbewegung näher erläutert werden, um auf diese Weise die Sonderstellung, welche diese Bewegung innerhalb der Jugendbewegungen der Weimarer Republik einnimmt, zu verdeutlichen.
II. Forschungsstand
Erst in den letzten 10-20 Jahren begann eine intensivere Beschäftigung von Historikern und Musikwissenschaftlern mit der Jazz- und Swingbewegung. Im wesentlichen legten diese jedoch ihren Schwerpunkt auf die Swingbewegung in der Zeit des Nationalsozialismus, da wie bereits erwähnt, die Jazz- und Swingbewegung erst in dieser Zeit mehr in den gesellschaftspolitischen Vordergrund trat, sich forcierte und eine zunehmende Protesthaltung gegenüber dem totalitären System einnahm. So finden sich verallgemeinernde Darstellungen zur Swingbewegung bei Detlev Peukert 2 und Rainer Pohl 3 in denen meist aber nur kurz auf die Anfänge der Bewegung in der Weimarer Republik hingewiesen wird. Im Besonderen legt Jan Kurz 4 eine sehr genaue Analyse dieser Bewegung vor, die eben diese Anfänge berücksichtigt. Parallel dazu existieren Analysen über regionale Swingbewegungen im Nationalsozialismus 5 , auf die sich diese Arbeit jedoch nicht stützt.
Die wenig umfangreiche Forschungsliteratur zu diesem Thema ist in erheblichem Maße der
2 Peukert, Detlev J.K.: Edelweißpiraten, Meuten, Swing. Jugendsubkulturen im Dritten Reich. In: Huck, Gerhard (Hg.): Sozialgeschichte der Freizeit. Wuppertal 1980. S. 307-327
3 Pohl, Rainer: „Schräge Vögel mausert euch.“ In: Breyvogel, Wilfried (Hg.): Piraten, Swings und Junge Garde. Jugendwiderstand im Nationalsozialismus. Bonn 1991. S. 241-270
4 Kurz, Jan: “Swinging Democracy”. Jugendprotest im 3.Reich. Münster 1995.
5 Vgl. Bender, Otto: Swing unterm Hakenkreuz in Hamburg 1933-1943. Hamburg 1993 . Keval, Susanna: Widerstand und Selbstbehauptung in Frankfurt am Main. 1933-1945. Spuren und
Materialien. Frankfurt/Main 1988. Bembeneck, Lothar: Widerstand und Verfolgung in Wiesbaden.
1933-1945. Eine Dokumentation. Giessen 1990.
3
ohnehin spärlichen Quellenlage geschuldet. Aufgrund der Verfolgung der Swingjugendlichen durch die Gestapo, existieren aus der Zeit des Nationalsozialismus einige Protokolle von Razzien und Verhören, sowie Berichte, die sehr detailliert auf die Gruppenstruktur, ihr Verhalten, ihre Auffassungen und ihr Aussehen eingehen. Vorwiegend befinden sich diese Quellen in den Archiven der Städte, die zu den Zentren der Jazz- und Swingbewegung gehörten wie z.B. Hamburg, Wiesbaden oder Frankfurt. 6 Aus ihnen lassen sich teilweise Merkmale und Grundhaltungen der Jazz- und Swingjugend in der Weimarer Zeit rekonstruieren. Eine wichtige Hilfe bei der Erarbeitung des Themas waren v.a. Interviews und Berichte von Zeitzeugen bzw. Anhängern der Bewegung selbst, die vereinzelt mit den Aufzeichnungen der Gestapo übereinstimmen. Obwohl all diese Interviews und Erzählungen sehr stark subjektiv gefärbt sind und lediglich aus Erinnerungen an diese Zeit resultieren, kommt ihnen in dieser Arbeit ein hoher Stellenwert zu. Sie sind die einzigen Quellen, die nicht nur die Zeit des Nationalsozialismus berücksichtigen, sondern auch über die Jazz- und Swingjugend in der Weimarer Republik Aufschluss geben. Ein weiterer wesentlicher Faktor, besonders in Bezug auf den ersten Teil dieser Arbeit, waren Reflexionen der (rechts)konservativen Presse gegenüber den für sie bedrohlich wirkenden Amerikanismus und der Jazzmusik. Die etwas umfangreichere Quellenlage auf diesem Gebiet, begünstigt ein umfassenderes Bild der Kontroversen und Vorbehalte gegen diese Musik und die damit verbunden Lebensformen. Insgesamt muss man leider feststellen, dass die Jazz- und Swingjugend in der Zeit der Weimarer Republik in der Forschungsliteratur bislang nur sehr wenig Beachtung gefunden hat.
6 Vgl. Kurz, Jan: „Swinging Democracy“. Jugendprotest im 3. Reich. Auflistung einzelner Archive S. 173 oder Jahnke, Karl Heinz/Buddrus, Michael (Hg.): Deutsche Jugend 1933-1945. Eine Dokumentation.
Hamburg 1989. S. 465
4
III. „Es kommt die neue Welt über’s Meer gefahren und erbt das alte Europa durch den Tanz“ 7
„Deutschland, das Volk der Dichter und Denker, die Heimat eines Bach und Dürer, eines Beethoven und Grünewald, eines Goethe und Kant, eines Eckehart und Luther - und nun einer Jauchegrube gleich! [...] Die Bühnen predigen den Untergang, und das Publikum erquickt sich gruselnd am Blicke der eigenen Instinktverwirrung. Das ist die neue Zeit -und der Neger Jonny ist ihr Prophet“ 8
Der Neger Jonny als Prophet der neuen Zeit, ist zugleich Sinnbild für das vermehrte Eindringen von amerikanischen Einflüssen in den Bereich der Kunst, Kultur und damit verbunden in die Gesellschaft der Zeit der Weimarer Republik. Die Amerikanisierung in Europa, welche einherging mit dem Import fremder, v.a. afroamerikanischer Elemente in die deutsche Kultur und Gesellschaft, wurde im besonderen Maße in (rechts)konservativen Kreisen sehr kritisch, ja geradezu ketzerisch beäugt. Sie begriffen den wachsenden Fortschritt, die Modernisierung und v.a. die sich auf dieser Basis immer mehr ausbreitende Vergnügungsindustrie als enorme Gefahr für die deutsche Jugend, das deutsche Kulturerbe und nicht zuletzt als Bedrohung für das gesamte deutsche Volk. Unter den Feinden der republikanischen Ordnung ergab sich somit eine Mitschuld der führenden Politiker am „Untergang der deutschen Kultur und des deutschen Volkes“ 9 , da diese durch eine liberale Kulturpolitik und die demokratischen Grundsätze der Weimarer Verfassung erst die Rahmenbedingungen für die Ausbreitung einer solch vielfältigen und pluralistischen Kultur, wie man sie in der Zeit der Weimarer Republik findet, schufen. 10
Die Zensur in Deutschland war, sehr zum Missfallen dieser (rechts)konservativen Kräfte, in den Jahren der Weimarer Republik nicht all zu streng, schien den „Kulturbolschewismus“ zu fördern und sich dadurch für den Verderb der Jugend verantwortlich zu machen. „Die Oper des Tschechen Krenek "Jonny spielt auf“, sie verherrlicht einen Neger der weiße Mädchen vergewaltigt, der sich dessen brüstet und den ein solches Mädchen anbetet. Ein unverschämtes Lob der Rassenschande, eine Ohrfeige für jeden Weißen.
7 Schlusschor aus Ernst Kreneks Oper „Jonny spielt auf“. In: Hermand, Jost/Trommler, Frank: Die Kultur der Weimarer Republik. Frankfurt/Main 1988. S. 314
8 Schellenberger, Ernst Ludwig: „Verniggerung der Kultur“ In: Der Türmer. Monatsschrift für Gemüt und Geist 30. Jhg. Heft 3, Dezember 1927. S.268
9 Vgl. „Zur sexuellen Not der Jugend“ In: Der Türmer. Monatsschroft für Gemüt und Geist. 31. Jhg. Heft 6, März 1929. S.527
10 Vgl. Laqueur, Walter: Weimar. Die Kultur der Republik. Frankfurt/Main 1977. S.279,290 und Kolb, Eberhard: Die Weimarer Republik. 3.Auflage. München 1993. S.93
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Ein Volk, das solche Dinge widerstandslos hinnimmt, dessen führende Männer dafür ihren Namen nicht verweigern, ist zum Untergang bestimmt.“ 11
Auch der „Der Blaue Engel“ und „Die Dreigroschenoper“ durften in Deutschland, nicht aber in Frankreich gezeigt werden. 12
Seit der Einführung des Achtstundentages (15.Nov.1918) und den ersten tariflich Urlaubsregelungen, hatten die Menschen nun mehr Zeit - mehr freie Zeit, in der sie, gerade nach den Schrecken des 1.Weltkrieges unterhalten werden wollten und nach Zerstreuung suchten. Somit wurde ein Rahmen für den sich schnell entwickelnden Freizeit- und Amüsierbetrieb geschaffen. 13
Bereits in den frühen zwanziger Jahren begann die Vergnügungsindustrie, die diesem Bedürfnis der Massen nach Abwechslung gerecht werden wollte, sich explosionsartig auszuweiten.
Die Zahl der Lichtspielhäuser stieg in Deutschland von 2000 vor dem Krieg bis auf 5000 1929. Filme wie „Die Straße“ (1923), „Metropolis“ (1926), „Berlin-Symphonie einer Großstadt“ (1927) und später „Der Blaue Engel“ (1929) 14 , sowie amerikanische Produktionen wie die Chaplin Filme transportierten den Geist der neuen Zeit und damit eng verbunden ein neues Lebensgefühl.
„Man darf zwar nicht vergessen, dass er schon epochenmachende Leistungen aufzuweisen hat. Er half Amerika in den Krieg gegen Deutschland hetzen, das Fordauto verdrängen [...]die bolschewistische Weltanschauung verbreiten, Mädchenhandel und Prostitution idealisieren [...] Er ist für das 20. Jahrhundert was die Oper für das 18. Jahrhundert war, das Theater für das 17.[...] Die Massen der raschlebigen materialisierten Menschen unserer Zeit sehen im Film eine neue Art Lebensform, die zu einer neuen Art Lebenskult gesteigert wird.“ 15
Auf dem Gebiet der Musik hielten eben jene amerikanischen und afroamerikanischen Einflüsse Einzug, die die althergebrachte Ordnung ins Wanken zu bringen drohten. 16 Revuen v.a. Nacktrevuen, wie die einer Josephine Baker, Kabarett und Jazzkonzerte hatten ihren festen Platz in der Vergnügungsindustrie der 20er Jahre.
11 „Zur sexuellen Not der Jugend“. a.a.O. S.527
12 Vgl. Laqueur, Walter: Weimar. Die Kultur der Republik. S.290
13 Peukert, Detlev J.K.: Die Weimarer Republik. Krisenjahre der Moderne. Frankfurt/Main 1987. S. 178
14 Vgl. Laqueur, Walter: Weimar. Die Kultur der Republik. S. 289
15 Hugin, Richard: „Im Banne des Films“ zitiert nach Buchner, Hans: „Im Banne des Films“ In: Hammer. Blätter für deutschen Sinn. 27. Jhg. Nr.616, Leipzig Februar 1928. S.95
16 Vgl. Eichstädt, Astrid/Polster, Bernd: Wie die Wilden. Tänze auf der Höhe ihrer Zeit. Berlin 1985. S.70
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Die ersten nordamerikanischen Jazzbands waren 1924/25 in Berlin, ihnen folgten 1928 Sam Wooding und die „Chocolate Kiddies“ mit Duke Ellington. Angeregt durch diese Musik kopierten viele deutsche Tanzkapellen den Stil der amerikanischen Orchester, spielten Charleston, Schimmy und Swing nach deren Mustern, durchsetzt von Improvisationen und Soli einzelner Saxophonisten. Erste Jazzbands in Deutschland waren u.a. „Weintraubs Syncopators“ und die „Julian Fush Follies Jazzband“ 17 , auch Teddy Stauffer begann 1929 in Berlin seine Karriere. 18
Auch vor der Oper machte der neue Musikstil aus Amerika nicht halt. So hatte Ernst Krenek, ähnlich wie Kurt Weil in „Mahagonny“ (1927) und Eduard Künnecke in „ Der Vetter aus Dingsda“ (1921), bereits vor seinem Durchbruch mit der Jazzoper „Jonny spielt auf“ (1927) in „Der Sprung über den Schatten“ (1924) Elemente des Jazz mit Foxtrottrhythmen und Schlagern vermischt. 19
Neue Tänze zum Jazz kamen seit dem Ende des Krieges gleichermaßen aus Übersee nach Deutschland und riefen bei breiten Schichten der Bevölkerung, v.a. unter den Jugendlichen Begeisterung hervor. Überall eröffneten Tanzdielen, Clubs oder Bars mit kleineren Tanzflächen, in denen der neuen afroamerikanischen Mode nachgeeifert wurde. „Die kleinen Mädchen tanzen und die großen ebenfalls. Während sie an mir vorüberkommen, entströmen ihren Körpern Apotheken und Drogerieläden. Ich sage mir: Negerinnen parfümieren sich nicht. Negerinnen sind nicht weiß. Sie tragen keine ausgeschnittenen Kleider; keine hohen Stöckelschuhe; keine Seidenstrümpfe; keine Frühjahrshüte. Negerinnen sind überhaupt ganz anders [...]denn dies ist die Verlogenheit unserer Zeit: Negertum, liviertes, und Europäertum, vernegertes, Kaffeersatzhändler als Pseudonigger [...] Die Notwendigkeit, Jazzband zu tanzen, empfinden offenbar alle: der Kaffeersatzhändler, die kleinen Mädchen und die großen. Geht das Temperament mit ihnen durch? Sprengt es die überlieferten Gesellschafts- und Tanzformen und ergießt sich in Wildheit? Ach! Sie sind gedeppt, die Menschen...“ 20
Das „Klima der Duldsamkeit“, womit Laqueur 21 die Haltung der Weimarer Regierung gegenüber diesen Entwicklungen bezeichnet, ist in gewisser Weise der Erkenntnis geschuldet, aus der Vergnügungssucht der Menschen Geld für die leeren Staats- und
17 Vgl. Hermand, Jost/Trommler, Frank: Die Kultur der Weimarer Republik. S.313
18 Vgl. Stauffer, Teddy: Es war und ist ein herrliches Leben. Berlin 1968. S.41-57
19 Vgl. Hermand, Jost/Trommler, Frank: Die Kultur der Weimarer Republik. S.317
20 Roth, Joseph: „Jazzband“ In: Berliner Börsen Courier 1.5.1921.a.a.O. S.546
21 Laqueur, Walter: Weimar. Die Kultur der Republik. S. 281
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Studienrätin Sandra Müller, 2001, Die Jazz- und Swingjugend der Weimarer Republik, München, GRIN Verlag GmbH
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