Adipositasprävention bei der Zielgruppe männlicher Erwachsener im mittleren Lebensalter Susanne Bader
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung und methodisches Vorgehen 3
2 Einführung in die Thematik 5
2.1 Problemdarstellung 6
2.1.1 Mortalität und Morbidität im Geschlechtervergleich 6
2.1.2 Männliches Verhalten im gesundheitlichen Kontext 7
2.1.2.1 Gesundheits- und Risikoverhalten 8
2.1.2.2 Ernährungsverhalten 10
2.1.3 Übergewicht und Adipositas 13
2.1.4 Inanspruchnahme präventiver Angebote im Gesundheits- und
Ernährungskontext 14
2.2 Fragestellung 15
2.3 Gesundheitspolitische und -wissenschaftliche Relevanz der Thematik 17
2.3.1 Gender Mainstreaming 17
2.3.2 Übergewicht und Adipositas als gesundheitspolitische und
gesundheitswissenschaftliche Herausforderung 18
3 Literaturstand und Stand der Forschung 19
3.1 Erklärungsansätze männerspezifischen Gesundheits- und
Ernährungsverhaltens 19
3.1.1 Biomedizinische Erklärungsansätze 21
3.1.2 Soziologische und psychologische Erklärungsansätze 22
Männliche Sozialisation 23
Die traditionelle Männerrolle 25
Die soziale Konstruktion von Geschlecht 27
Emotionen 30
Persönlichkeitsmerkmale 31
3.2 Prävention 33
3.2.1 Prävention im mittleren Lebensalter 35
3.2.2 Geschlechtersensible Prävention 36
3.3 Ansatzmöglichkeiten der Adipositasprävention 39
3.3.1 Ernährungsaufklärung über Massenmedien 41
3.3.2 Ernährungsinformation 43
Printmedien 43
Internet 44
1
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Persönliches Informationsgespräch 45
3.3.3 Ernährungsberatung 46
Individuelle Beratung 47
Gruppenberatung 47
Ernährungsberatung via Internet 48
3.3.4 Strukturelle Maßnahmen 49
3.3.5 Soziales Marketing als präventive Strategie im Ernährungskontext 51
3.3.6 Barrieren der Adipositasprävention 53
3.3.7 Qualitätskriterien 54
4 Diskussion und Synthese 56
4.1 Konzeptionelle Überlegungen zu einer männersensiblen
Adipositasprävention 56
4.1.1 Voraussetzungen 57
4.1.2 Zugangswege und Barrieren 58
4.2 Visionen effektiver Strategien der Adipositasprävention für die
fokussierte Zielgruppe 66
5 Fazit 67
6 Literaturverzeichnis 68
2
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1 Einleitung und methodisches Vorgehen
„1. Je weniger Schlaf ich benötige, 2. je mehr Schmerzen ich ertragen kann, 3. je mehr Alkohol ich vertrage, 4. je weniger ich mich darum kümmere, was ich esse,
5. je weniger ich jemanden um Hilfe bitte und von jemandem abhängig bin, 6. je mehr ich meine Gefühle kontrolliere und unterdrücke und 7. je weniger ich auf meinen Körper achte, desto männlicher bin ich“ (Goldberg, 1979, zit. nach Hollstein, 2002, S.60). Diese sieben, von Goldberg formulierten, maskulinen Imperative (Hollstein 2002) zeichnen ein Bild von männerspezifischem Gesundheitsverhalten, das durch empirische Untersuchungen bestätigt wird. Hier deutet sich bereits an, dass männliche Verhaltensweisen im gesundheitlichen Kontext nicht allein auf biologischen Geschlechtsunterschieden basieren.
Ursachen für die Herausbildung spezifisch männlicher, gesundheitsrelevanter Verhaltensweisen sind unter anderem im soziokulturellen und psychologischen Kontext zu betrachten (vgl. Kolip, Hurrelmann 2002; vgl. Kemper et al. 2004). Das Geschlecht hat, neben zahlreichen weiteren Faktoren, einen entscheidenden Einfluss auf gesundheitsförderndes bzw. -riskantes Verhalten, den Gesundheitszustand und die Entstehung von Krankheiten. Darüber herrscht in unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen Konsens. Dennoch fließen diesbezügliche Forschungsergebnisse bislang eher wenig in die Praxis von Prävention und Gesundheitsförderung ein (vgl. Merbach, Brähler 2004) . Diese Bachelorarbeit hat das Ziel, mögliche Ursachen männlichen Gesundheits-und Ernährungsverhaltens zu identifizieren und sie - mit dem Fokus auf Übergewicht und Adipositas - analytisch in den Kontext von Prävention einzubinden. Sie versteht sich als Beitrag zum Abbau geschlechtsbedingter gesundheitlicher Ungleichheit und möchte neue Impulse geben, zu einer
3
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geschlechtersensiblen, bedarfsgerechten Versorgung von übergewichtigen Männern im mittleren Lebensalter 1 .
Die Beschreibung der Problemsituation erfolgt anhand einer Darstellung der aktuellen männlichen Gesundheits- und Ernährungssituation, überwiegend im Geschlechtervergleich. Weitere Ausführungen beziehen sich auf die Prävalenz von Übergewicht und Adipositas mit Fokus auf das männliche Geschlecht, sowie deren Konsequenzen für Gesundheit und Krankheit (Kapitel 2). Die daraus resultierenden Fragestellungen werden nachfolgend im ebenfalls deskriptiven Hauptteil anhand des aktuellen Literatur- und Forschungsstandes und unter Fokussierung dreier Themenbereiche beleuchtet. Zunächst werden, aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven, mögliche Erklärungsansätze für männerspezifisches Gesundheits- und Ernährungsverhalten dargestellt (Kapitel 3.1). Ein weiterer Themenkomplex hinterfragt, einerseits bezogen auf das mittlere Lebensalter, andererseits unter dem Aspekt der Geschlechtersensibilität, die Sinnhaftigkeit von präventiven Interventionen (Kapitel 3.2). Eine Übersicht über Zugangswege und Interventionsmöglichkeiten der Adipositasprävention, unter Berücksichtung jeweiliger Vorteile, Grenzen und evidenten
Qualitätsanforderungen, rundet den deskriptiven Teil der Darstellung ab (Kapitel 3.3). Diese drei Themenbereiche werden im abschließenden Diskussionsteil (Kapitel 4) unter der eingangs formulierten Fragestellung zusammengeführt und münden in konzeptionelle Überlegungen zur Erreichbarkeit der fokussierten Zielgruppe und zu bedarfsgerechten Interventionsstrategien. Die Arbeit endet mit einem Fazit (Kapitel 5).
Basis dieser Ausführungen bildet der aktuelle Literatur- und Forschungsstand. Die Zusammenstellung der Literatur erfolgte in zwei Schritten, einerseits anhand gesundheitswissenschaftlicher Basisliteratur sowie einschlägiger
themenspezifischer Literatur der drei relevanten Themenbereiche, andererseits mittels Internetrecherche. Das Heranziehen weiterführender Literaturangaben innerhalb der ausgewählten Bücher, Fachzeitschriften und Aufsätze diente dem tieferen Eindringen in die Thematik. Die Recherche im Internet erfolgte über die Seiten einschlägiger Fachgesellschaften 2 , außerdem über die Eingabe
1 Das mittlere Lebensalter umfasst in Anlehnung an Lademann und Kolip (2005) die ungefähre Altersgruppe von 30-65 Jahren.
2 Beispielhaft zu nennen sind an dieser Stelle WHO (www.who.int), die Deutsche Adipositas-Gesellschaft (www.adipositas-gesellschaft.de), Obesity-Task-Force (www.ioft.org), American Obesity Association www.obesity.org)
4
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___________________________________________________________________________________________________ verschiedener Stichworte in allgemeinen oder speziellen Suchmaschinen 3 . Auf diesem Weg erfolgte ein Zugang zu relevanten Publikationen. Recherchiert wurde sowohl im deutschsprachigen als auch im internationalen, überwiegend amerikanischen Kontext. Als Kriterien bei verschiedenen Suchmaschinen, sowie auch auf den Seiten einzelner Fachgesellschaften wurden in verschiedenen Kombinationen unter anderem folgende Begriffe verwendet: Männer -Gesundheit - Ernährung - Gesundheitsverhalten - ErnährungsverhaltenÜbergewicht - Adipositas - Geschlecht - Prävention (im internationalen Web: men - health - diet - health behavio(u)rs - eating behavio(u)rs - overweightobesity - gender - prevention). In den nachfolgenden Ausführungen wird unter Berücksichtigung der eingangs formulierten Fragestellungen der aktuelle Literatur- und Forschungsstand gezielt erschlossen.
2 Einführung in die Thematik
Eine intensivere Auseinandersetzung mit der Thematik der Männergesundheit findet erst in jüngerer Zeit Eingang in entsprechende wissenschaftliche Disziplinen. Während epidemiologische und sozialepidemiologische Studien ansatzweise Daten zu männerspezifischem Gesundheits- und Risikoverhalten (vielfach im Geschlechtervergleich) und deren Auswirkungen auf Morbidität und Mortalität liefern, zeigt sich bezogen auf die Erforschung möglicher Ursachen diesbezüglicher geschlechtsspezifischer Verhaltensweisen noch erheblicher Forschungsbedarf. Eine Umsetzung in die Praxis findet darüber hinaus eher selten oder gar nicht statt (vgl. Kolip, Hurrelmann 2002). Dabei herrscht politisch und wissenschaftlich Konsens darüber, dass das Geschlecht einen der zentralen Indikatoren für das Gesundheits- und Krankheitsgeschehen im Lebenslauf darstellt. Der Begriff Geschlecht im deutschen Sprachgebrauch vereint zwei Perspektiven, das biologische Geschlecht (engl. sex) und das soziale Geschlecht (engl. gender) (vgl. Jahn 2004). Die nachfolgenden Ausführungen fokussieren überwiegend die soziale Geschlechterperspektive. Beide Seiten sind jedoch eng miteinander verknüpft (ebda.). Neben dem Geschlecht ist das Alter ein weiterer bedeutsamer Einflussfaktor auf die Gesundheit, der im Zuge dieser Darstellungen auf das mittlere Lebensalter begrenzt wird. Darüber hinaus haben weitere
3 Gesucht wurde unter anderem bei Google (www.google.de), Altavista (www.altavista.de), Medknowlege (www.medknowledge.de mit Verweis auf andere Medizinsuchmaschinen).
5
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soziodemographische Faktoren (beispielsweise persönliche Lebensformen, sozialer Status) einen gesundheitsrelevanten Einfluss (vgl. Lademann, Kolip 2005). Diese Faktoren sind es unter anderem auch, die eine Heterogenität innerhalb der Gruppe der Männer entstehen lassen. Wenn nachfolgend von ‚Männergesundheit’, ‚männerspezifischem’ oder ‚männlichem’ Verhalten (und den jeweiligen Pendants für das weibliche Geschlecht) die Rede ist, ist dies nicht im Sinne einer vereinfachenden Pauschalisierung zu verstehen. Eine Differenzierung nach unterschiedlichen Männergruppen erweist sich, insbesondere im Zusammenhang von Prävention und Gesundheitsförderung, zur Verbesserung der Erreichbarkeit der Zielgruppe und zur Steigerung der Effektivität von entsprechenden Interventionen als unabdingbar (vgl. Faltermaier 2004a; vgl. auch Altgeld 2004). Eine detaillierte Thematisierung dieser Aspekte würde jedoch den Rahmen dieser Ausführungen sprengen. Im Hinblick auf konzeptionelle Überlegungen zu männergerechten Präventionsstrategien im Kontext von Übergewicht und Adipositas erweist sich neben der spezifischen Darstellung männlichen Ernährungsverhaltens auch die Ausführung allgemeiner gesundheitlicher Verhaltensweisen von Männern als relevant.
2.1 Problemdarstellung
Die einleitende Betrachtung spezieller gesundheitlicher Problemlagen von Männern erfolgt anhand geschlechtervergleichender epidemiologischer Daten. Nach einer kurzen Darstellung der Mortalität und des Krankheitsspektrums fokussiert die Problemdarstellung im Geschlechtervergleich auf
männerspezifisches Gesundheits- und Ernährungsverhalten. Sie wird ergänzt durch Daten zur Prävalenz von Übergewicht und Adipositas bei Männern und einen Blick auf männliches Verhalten, bezogen auf die Inanspruchnahme gesundheitsfördernder und präventiver Angebote.
2.1.1 Mortalität und Morbidität im Geschlechtervergleich
Der zunächst auffälligste Geschlechterunterschied im gesundheitlichen Kontext zeigt sich in der derzeit um mehr als fünf Jahre geringeren Lebenserwartung von
6
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___________________________________________________________________________________________________ Männern in Deutschland 4 (vgl. Lademann, Kolip 2005). In der Altersgruppe der 30-64jährigen haben Männer ein etwa doppelt so hohes Sterblichkeitsrisiko wie Frauen. Dabei sind die Haupttodesursachen in dieser Altersspannebeispielsweise Unfälle, Herzinfarkt und alkoholische Lebererkrankungenvielfach mit einem wenig gesundheitsfördernden bzw. einem
gesundheitsriskanteren Verhalten der Männer assoziiert (ebda.; vgl. auch Merbach, Brähler 2004). In diesem Zusammenhang scheint die soziale Lage auf die Mortalität der Männer einen größeren Einfluss zu haben, als auf die von Frauen (Siegrist, Möller-Leimkühler 2003).
Auch das Krankheitsspektrum der Männer unterscheidet sich zum Teil erheblich von dem der Frauen. Während Frauen eher von Brustkrebs oder psychischen Erkrankungen betroffen sind, erkranken Männer häufig an Herzinfarkt, speziellen Krebsarten wie Lungen- oder Bronchialkarzinomen oder Alkoholismus (Faltermaier 2004a; vgl. auch Schmidt 2002). Betrachtet man die subjektive Morbidität, so stehen bei Frauen Gelenkverschleiß, Migräne und Krampfadern an erster Stelle, während bei Männern an erster Stelle ebenfalls Gelenkverschleiß, in der weiteren Rangfolge jedoch erhöhtes Cholesterin, Gastritis und Bluthockdruck dominieren (Kolip 2003 5 ), Erkrankungen, die nach wissenschaftlichen Erkenntnissen mit gesundheitsriskanten Verhaltensweisen sowie Übergewicht und Adipositas assoziiert sind (vgl. Faltermaier 2004a). Courtenay (2000a) beschreibt aufgrund einer Analyse verschiedener amerikanischer Forschungsergebnisse männliches Verhalten als „a major - if not the primary - determinant of their excess mortality and premature deaths” und kommt zu dem Schluss, dass “the leading causes of disease an death among men are clearly linked to over 30 behaviors and lifestyle habits that are controllable and can be modified” (S. 108).
2.1.2 Männliches Verhalten im gesundheitlichen Kontext
In zahlreichen gesundheitlichen Bereichen unterscheidet sich das männliche Verhalten gegenüber dem von Frauen zum Teil deutlich, was mit entsprechend anderen Konsequenzen für Gesundheit und Krankheit von Männern verbunden ist. Die Darstellung männerspezifischen Verhaltens in gesundheitlichen
4 Zu ähnlichen Ergebnissen kommt Courtenay (2000a) im Bezug auf die amerikanische Bevölkerung
5 Eigene Berechnungen der Autorin anhand des Bundesgesundheitssurveys 1998
7
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Zusammenhängen zeigt im Geschlechtervergleich zum Teil signifikante Unterschiede auf, wenngleich es in einigen Bereichen geringere geschlechtliche Differenzen oder auch Gemeinsamkeiten gibt.
2.1.2.1 Gesundheits- und Risikoverhalten
Unter Gesundheitsverhalten versteht man sowohl präventive Verhaltensweisen zur Vermeidung von gesundheitlichen Beeinträchtigungen und zur Stärkung des gesundheitlichen Wohlbefindens, als auch die Vermeidung des konträren, gesundheitsriskanten Verhaltens (Schwarzer 2004). Frauen gelten allgemein als das gesundheitsbewusstere Geschlecht, während Männer überwiegend zu gesundheitsriskanten Verhaltensweisen neigen (vgl. Sieverding 2000; Lademann, Kolip 2005). Dies zeigt sich sowohl im allgemeinen Gesundheitsgeschehen als auch im Ernährungskontext. Einige ausgewählte Beispiele geben nachfolgend einen Überblick. Grundsätzlich achten Männer weniger auf ihre Gesundheit als Frauen, wie eine Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung beim Statistischen Bundesamt (Breckenkamp et al. 2001) belegt. Dabei geben nur ca. 40% der westdeutschen und ca. 30% der ostdeutschen Männer im Alter von 45-59 Jahren an, sehr stark oder stark auf ihre Gesundheit zu achten (im Vergleich dazu sind es 47% der Frauen-West und ca. 38% der Frauen-Ost). Ähnliche Ergebnisse zeigt auch eine Studie von Zulehner und Volz (1999). Zudem schätzen Männer ihren Gesundheitszustand größtenteils als völlig gesund oder gesund ein (52%) und nur wenige als nicht oder gar nicht gesund (9%) (ebda.; vgl. auch Men’s Health 2001). Diese optimistische Einschätzung entspricht nach Brandes (2003) allerdings nicht dem tatsächlichen Gesundheitszustand. Zugunsten ihrer Arbeit stellen Männer oftmals die Gesundheit zurück. So blieben laut der Men’s Health Studie (2001) 55% der Männer innerhalb der letzten 12 Monate trotz gesundheitlicher Beschwerden nicht zu Hause. Als Gründe dafür wurden u. a. der Gedanke, dass es von selbst wieder besser wird (58%) oder dringend zu erledigende Arbeiten (55%) benannt. Auch die Angst um den Arbeitsplatz spielt in diesem Zusammenhang eine Rolle (ebda.). In der Untersuchung von Zulehner und Vogt (1999) gaben 59% der befragten Männer an, der Arbeit gegenüber der Gesundheit den Vorrang zu geben. In Gesundheitsfragen suchen Männer eher wenig Hilfe oder wenn, erst sehr spät (Siegrist, Möller-Leimkühler 2003). Dies
8
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gilt sowohl für professionelle Unterstützung, als auch für Hilfestellung durch das soziale Umfeld. Bei einem Arztbesuch tendieren sie dazu, weniger Beschwerden zu thematisieren und diese zu verharmlosen (Zulehner, Vogt 1999). Häufigere Arztbesuche von Frauen sind möglicherweise im Zusammenhang mit der weiblich, reproduktiven Gesundheit zu begreifen. Diesbezügliche Aussagen sollten deshalb unter Vorbehalt betrachtet werden (Lademann, Kolip 2005). Viele Männer suchen jedoch eher ungern den Arzt auf und tun dies häufig erst dann, wenn der Beschwerdedruck ziemlich groß ist (ebda.; vgl. auch Sieverding 2004). Obwohl nur 7% der Männer zugeben, dass sie Angst vor einem Arztbesuch haben, dominiert nach Untersuchungen von Zulehner und Vogt (1999) die Angst vor schlimmen Diagnosen. Auch der zeitliche Aufwand scheint hier eine Rolle zu spielen. Beides könnte, in Verbindung mit der Neigung zu verharmlosen und zu verdrängen, eine Rolle bei der eher spärlichen Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen durch Männer spielen (vgl. Brandes 2003). Während bei der Wahrnehmung von Gesundheits-Check-Ups die Geschlechtsunterschiede eher marginal sind (Lademann, Kolip 2005), nutzen wesentlich mehr anspruchsberechtigte Frauen als Männer Krebsvorsorgeuntersuchungen (vgl. Men’s Health 2001). Bei der Inanspruchnahme gesundheitsfördernder Maßnahmen liegen Frauen in fast allen Handlungsfeldern deutlich vor der männlichen Bevölkerung (vgl. Hinze, Samland 2004), ein Aspekt, der unter 2.1.4 detaillierter thematisiert wird. Obgleich Bewegung und Sport Bereiche sind, in denen Männer am ehesten motiviert sind etwas für ihre Gesundheit zu tun und sich auch gesundheitsförderlicher als Frauen verhalten (ebda.; vgl. auch Lademann, Kolip 2005) neigen sie auf diesem Gebiet oft zu Extremen (Risikosportarten) und zur Überschreitung der Grenzen der Leistungsfähigkeit mit der Folge von Überforderung und Schädigung des eigenen Körpers und der Gesundheit (Brandes 2003). Weiteres männliches Risikoverhalten zeigt sich auch beim Alkohol- und Tabakkonsum. Männer trinken in allen Altersklassen deutlich mehr Alkohol als Frauen. Dabei überschreiten mehr als 30% der Männer im mittleren Lebensalter die von der Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) zugrunde gelegten tolerablen Höchstmengen von ca. 20g/Tag 6 (Burger; Mensink 2003). Im Vergleich dazu liegt der Anteil der Frauen, die für die weibliche
6 Vgl. Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE), Österreichische Gesellschaft für Ernährung, Schweizerische Gesellschaft für Ernährungsforschung, Schweizerische Vereinigung für Ernährung (2000): Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr, Umschau/Braus Verlag, Heidelberg
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Bevölkerung festgelegten Höchstmengen von 10g/Tag überschreiten, bei unter 20%. Nach Burger und Mensink (2003) ist damit das männliche Risiko für eine alkoholbedingte Gesundheitsschädigung etwa doppelt so hoch wie das von Frauen. Dabei konsumieren Menschen im mittleren Lebensalter bei beiden Geschlechtern im Vergleich zu anderen Altersgruppen den meisten Alkohol (ebda.). Männer rauchen auch mehr als Frauen, wenngleich sich die Unterschiede in den letzten Jahren deutlich verringert haben. Die zunehmende Annäherung im Rauchverhalten ist auf eine Verringerung des Tabakkonsums bei Männern und einem Anstieg bei Frauen zurückzuführen (Faltermaier 2004a). Insgesamt gibt es jedoch immer noch deutlich mehr männliche als weibliche Raucher. Im Alter ab 15 Jahren aufwärts rauchen 33% der Männer und 22,1% der Frauen gelegentlich oder regelmäßig, im mittleren Lebensalter liegt der Anteil männlicher Raucher zum Teil über 40% (Statistisches Bundesamt 2003). Zudem ist die Menge des konsumierten Tabaks bei Männern höher (Lademann, Kolip 2005). Verstärkt sind bei Männern mehrere gesundheitsriskante Verhaltensweisen gleichzeitig zu beobachten. Dies gilt beispielsweise für Rauchen und einen vermehrten Alkoholkonsum (Burger, Mensink 2003). Die Interaktion mehrerer gesundheitsriskanter Verhaltensweisen erhöht das männliche Gesundheitsrisiko für die Entstehung verhaltensassoziierter Krankheiten (ebda.; vgl. auch Courtenay 2000a). Im Kontext kritischer Lebensereignisse neigen Männer zudem zu gesundheitsriskanten Problemlösungsstrategien in Form von Alkohol- und Tabakkonsum und aggressiven Verhaltensweisen (Faltermaier 2004a). Ein weiteres, wenig gesundheitsförderliches Verhalten von Männern zeigt sich bei der Ernährung.
2.1.2.2 Ernährungsverhalten
Klotz et al. (1998) bezeichnen gesundheitsriskantes Essverhalten als einen „Sargnagel“ (S. 460) für Männer. Woran macht sich dieses gesundheitsabträgliche Ernährungsverhalten fest? Grundsätzlich nehmen Männer durchschnittlich mehr Kalorien zu sich als Frauen (ca. 2500 vs. 1800 kcal), was in einem erhöhten männlichen Energiebedarf begründet ist. Generell kann man in Deutschland, in Verbindung mit Bewegungsmangel, bei einem Großteil der Bevölkerung von einer kalorischen Überversorgung ausgehen, was sich in der steigenden Prävalenz
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von Übergewicht und Adipositas widerspiegelt (Mensink et al. 2002). Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten zeigen sich im Geschlechtervergleich hinsichtlich Nährstoffaufnahme, Nahrungsmittelauswahl und Präferenzen. Betrachtet man den allgemeinen Fettkonsum, weist dieser einen rückläufigen Trend auf, dennoch liegt er bei einem Großteil der deutschen Bevölkerung noch über den, von der DGE empfohlenen 30% der Gesamtenergiezufuhr (ebda). Der absolute Fettverzehr liegt bei Männern aufgrund der höheren Energiezufuhr höher als bei Frauen. Im Bezug, sowohl auf den prozentualen Fettanteil, als auch auf die Fettsäurezusammensetzung der Ernährung, sind jedoch kaum Unterschiede zwischen den Geschlechtern zu erkennen (ebda.). Für den amerikanischen Raum verweist Courtenay (2000a) hingegen nach Analyse verschiedener Forschungsergebnisse auf einen erhöhten Verzehr von gesättigten Fetten und Cholesterin bei Männern. Das Verhältnis 1:2 von gesättigten zu ungesättigten Fetten wird bei beiden Geschlechtern nicht erreicht. Die erhöhte Zufuhr gesättigter Fette ist nach Mensink et al. (2002) mit der Entstehung von Übergewicht, Herz-Kreislauferkrankungen und verschiedenen Krebsarten verknüpft (vgl. auch Courtenay 2002a). Im Gegensatz zu Männern ernähren sich Frauen offensichtlich ballaststoffreicher, wenngleich auch von ihnen die empfohlene Gesamtmenge von 30g/die nicht immer erreicht wird. Dennoch verzehren sie deutlich mehr Obst und Getreideprodukte als Männer, von denen mehr als 50% die empfohlene tägliche Ballaststoffmenge nicht erreichen (Mensink et al. 2002). Dies bestätigt sich auch in amerikanischen Untersuchungen (vgl. Courtenay 2000a). Auffällig im Geschlechtervergleich ist der deutlich höhere Verzehr von Fleisch und Wurstwaren und ein mangelndes Interesse an vegetarischen Gerichten bei der männlichen Bevölkerung. Bei der Betrachtung der Hauptenergiequellen von Männern liegen Fleisch und Wurstwaren an vierter und fünfter, bei den Fettlieferanten an zweiter und fünfter Stelle (im Vergleich dazu bei Frauen an siebter und achter, bzw. an vierter und fünfter Stelle) (Mensink et al. 2002). Während bei Männern die beliebtesten Gerichte nahezu immer eine Fleischkomponente enthalten, sind die Lieblingsgerichte vieler Frauen überwiegend vegetarisch oder haben nur einen marginalen Fleischanteil (Leitzmann 2001). Zudem präferieren viele Männer rotes Fleisch, das scharf gebraten oder gegrillt ist, was mit einem erhöhten Darmkrebsrisiko in Verbindung gebracht wird (Klotz et al. 1998; vgl. auch Courtenay 2000a). Alkohol macht
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beim männlichen Geschlecht ca. 4-5% der Gesamtenergiezufuhr aus. Dieser, im Vergleich zu Frauen, deutlich erhöhte Alkoholkonsum bei Männern wurde bereits in der Darstellung des gesundheitsriskanten Verhaltens thematisiert (vgl. 2.1.2.1). Ein Zusammenhang zur Entstehung von Übergewicht und Adipositas ist, trotz einer durch gesteigerten Alkoholkonsum vermehrten Kalorienzufuhr, nicht hinreichend gesichert (Müller 1999 nach Burger, Mensink 2003). Dennoch scheint es hier, zumindest bei der männlichen Bevölkerung, einen Zusammenhang zu geben. Entsprechende Daten bzgl. eines erhöhten Alkoholkonsums bei Männern mit einem BMI > 25 weisen in diese Richtung, während sich bei Frauen eine umgekehrte Situation darstellt (Burger, Mensink 2003). „Die beobachteten Differenzen in Ernährungs- und Risikofaktoren einerseits und die bisherigen Erkenntnisse über die Bedeutung dieser Faktoren für Krankheiten und Mortalität andererseits lassen (...) stark annehmen, dass die Ernährung zum Teil die geringere Lebensdauer der Männer gegenüber Frauen erklärt“ (Mensink 2004, S. 168).
Während Männer im Ernährungskontext eher eine Genussorientierung aufweisen und Essen als „Quelle der Lust und Befriedigung“ (Setzwein 2001, S. 316) erfahren, ist das weibliche Essverhalten einer stärkeren Gesundheitsorientierung sowie einem erhöhten Kontrollverhalten unterworfen (ebda). Dies ist möglicherweise eine Ursache für eine stärkere weibliche Präferenz von „Light-Produkten“ (Mensink 2004). Grundsätzlich scheinen Frauen einen anderen Bezug zu Ernährung zu haben, verfügen über ein breiteres Ernährungswissen und wären zudem eher als Männer bereit, ihre bisherigen Essgewohnheiten zugunsten einer gesünderen Ernährung zu verändern (Mensink et al. 2002). Das weibliche Interesse an Ernährungsthemen ist deutlich höher als das der männlichen Bevölkerung und spiegelt sich in zahlreichen Frauenzeitschriften wieder. Männer hingegen machen sich im Allgemeinen eher weniger Gedanken zum Essen (Mensink 2004). Klotz et al. (1998) verweisen auf männliche Defizite in der Umsetzung vorhandener Kenntnisse im Ernährungszusammenhang und darauf, dass hier ein „immenser Aufklärungs- und Informationsbedarf“ (S. 461) besteht. Trotz vieler gesellschaftlicher Veränderungen scheint auch die Zubereitung der Mahlzeiten nach wie vor ‚Frauensache’ zu sein. So befassen sich Männer durchschnittlich ca. 23 Minuten täglich mit der Nahrungszubereitung und den dazugehörigen Aufgaben, während Frauen fast die dreifache Zeit dafür aufwenden
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(DGE 2004; vgl. auch Mensink 2004). Obwohl neben dem Geschlecht zahlreiche weitere sozioökonomische Faktoren einen Einfluss auf das Essverhalten ausüben vermutet Setzwein (2001), dass Geschlechtsunterschiede eine stärkere Wirkung zeigen als beispielsweise die Schichtzugehörigkeit, und dies bei Männern mehr als bei Frauen.
2.1.3 Übergewicht und Adipositas
Ein gesundheitsriskantes Essverhalten gilt, neben genetischen Ursachen und Bewegungsmangel 7 , als einer der Haupteinflussfaktoren auf die Entstehung von Übergewicht und Adipositas, die wiederum zahlreiche Begleiterkrankungen nach sich ziehen (Benecke, Vogel 2005). In Deutschland werden derzeit nahezu 70% der Bevölkerung als übergewichtig oder adipös eingestuft. Dabei gelten ein BMI 8 bis 24,9 als Normalgewicht, ein BMI zwischen 25 und 29,9 als Übergewicht oder Präadipositas, ein BMI > 30 als Adipositas, je nach Höhe in verschiedene Grade (Adipositas I, II und III) eingeteilt (Benecke, Vogel 2005). Während nach Erhebungen des Bundesgesundheitssurveys bei 31,4% der Frauen Übergewicht aufzeigen, sind es bei Männern 47,5% (Mensink et al. 2002). Eine geschlechtsdifferenzierte Betrachtung weist gerade in den mittleren Lebensjahren eine erhebliche Dominanz der Männer mit einem BMI zwischen 25 und 30 auf, die Unterschiede werden mit zunehmendem Alter etwas geringer. Die Prävalenz der Adipositas stellt sich im Alter zwischen 30 und 59 Jahren bei beiden Geschlechtern ähnlich dar, jedoch ist ab dem 60. Lebensjahr ein deutlicher zahlenmäßiger Anstieg von Frauen mit einem BMI > 30 zu erkennen (Benecke, Vogel 2005). Mit Übergewicht und Adipositas assoziierte Erkrankungen sind beispielsweise Hypertonie, koronare Herzkrankheiten, Fettstoffwechselstörungen, Diabetes mellitus Typ 2, Hyperurikämie, Erkrankungen des Bewegungsapparates und bestimmte Arten von Krebserkrankungen. So ist bereits in einem BMI-Bereich zwischen 25 und 28,9 das Herzinfarktrisiko doppelt so hoch wie bei
7 Die körperliche Aktivität bzw. Bewegungsmangel haben einen bedeutsamen Einfluss auf die Entwicklung von Übergewicht und Adipositas (vgl. hierzu Jain (2005); Kemper et al. (2004)). Eine detaillierte Betrachtung von Bewegung und Sport als relevante Handlungsfelder im Rahmen der Adipositasprävention ist nicht das Anliegen dieser Ausführungen, daher wird dieser Aspekt nur vereinzelt thematisiert.
8 Der BMI definiert sich über das Gewicht in kg, dividiert durch die quadrierte Körpergröße in Metern und gilt als Kriterium für die Klassifizierung von Übergewicht und Adipositas (Benecke, Vogel 2005; vgl. auch WHO 2003)
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Normalgewicht (Benecke, Vogel 2005). Mit dem Auftreten weiterer Risikofaktoren, beispielsweise Fettstoffwechselstörungen oder Diabetes, potenziert sich die Wahrscheinlichkeit für die Entstehung koronarer Herzkrankheiten (ebda.).
Ein weiteres Kriterium, insbesondere für die Beurteilung des Risikos für Komorbiditäten, ist das Fettverteilungsmuster, wo man zwischen der androiden (stammbezogenen) und der gynoiden (peripheren) Fettverteilung unterscheidet. Gemessen wird dies anhand der Waist-to-hip-ratio (WHR 9 ), welche bei Männern unter 1 liegen sollte, bei Frauen unter 0,85 (ebda.). Auch der Taillenumfang kann hier als Beurteilungskriterium herangezogen werden. Nach Wirth (2003) kommt die gesundheitsriskantere, androide Fettverteilung zu 80% bei Männern vor und ist unter anderem verstärkt mit Fettstoffwechselstörungen, einem erhöhten Schlaganfallrisiko, Hyperurikämie und Schlafapnoe assoziiert (vgl. auch Benecke, Vogel 2005). Den aufgezeigten Risiken zufolge könnte eine Verringerung von Übergewicht und Adipositas, sowie der abdominellen Fettverteilung zu einer erheblichen Minimierung der Krankheitslast von Männern beitragen (vgl. Kemper et al. 2004).
2.1.4 Inanspruchnahme präventiver Angebote im Gesundheits- und Ernährungskontext
Das dargestellte männerspezifische Gesundheits- und Ernährungsverhalten sowie eine erhöhte Prävalenz von Übergewicht weisen auf spezielle Bedarfe im gesundheitsfördernden und präventiven Kontext hin. Obwohl es zur Förderung der Gesundheit und zur Minimierung gesundheitlicher Risiken zahlreiche Angebote verschiedener Institutionen gibt, orientieren sich diese bislang selten an den unterschiedlichen Bedürfnissen von Männern und Frauen. Während es partiell gesundheitsrelevante Interventionen speziell für Frauen gibt, sind entsprechende Maßnahmen für Männer bislang sehr spärlich oder überhaupt nicht vorhanden (vgl. Altgeld, Kolip 2006). Die Integration eines geschlechtersensiblen Ansatzes wird bislang weder von Krankenkassen noch von Volkshochschulen oder anderen Einrichtungen hinreichend verfolgt (vgl. Hinze, Samland 2004). Geschlechtsneutral konzipierte Angebote werden nachweislich überwiegend von
9 Taillen-Hüft-Verhältnis (vgl. Benecke, Vogel 2005)
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Arbeit zitieren:
Susanne Bader, 2006, Adipositasprävention bei der Zielgruppe männlicher Erwachsener im mittleren Lebensalter, München, GRIN Verlag GmbH
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Susanne Bader's Text Adipositasprävention bei der Zielgruppe männlicher Erwachsener im mittleren Lebensalter ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Susanne Bader hat den Text Adipositasprävention bei der Zielgruppe männlicher Erwachsener im mittleren Lebensalter veröffentlicht
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