Hausarbeit
eingereicht der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Düsseldorf
Produktions- und Logistikmanagement
Advanced Planning and Scheduling Systeme – Struktur, Einsatzmöglichkeiten und Einsatzgrenzen
von Anika Daberkow
2007
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis ... II
Inhalt und Ziel der Arbeit ... 1
1 Einleitung ... 1
2 Supply Chain Management ... 2
2.1 Entwicklung des Supply Chain Managements ... 4
2.3 Supply Chain Planning ... 7
3 Advanced Planning and Scheduling Systems ... 9
3.1 Planung ... 10
3.1.2 Taktische Planung ... 10
3.1.3. Operative Planung ... 11
3.2 APS als Erweiterung von ERP-Systemen ... 12
3.3 Stärken und Möglichkeiten von APS ... 14
3.4 Defizite von APS ... 15
4 Fazit ... 16
Abbildungsverzeichnis
Abb.1 : Supply „Web“ ... 3
Abb.2 : Zielsysteme in einer logistischen Lieferkette ... 6
Abb.3 : Zeitliche Entwicklung der Softwareprogramme ... 9
Abb.4 : Unterschiede von ERP- und APS- Systemen ... 13
Inhalt und Ziel der Arbeit
Der folgende Text befasst sich mit dem Thema der Advanced Planning and Scheduling Systeme.
Zur Vereinfachung sowie zum Verständnis des gesamten Themas ist es zunächst notwendig, sich mit den Grundlagen und Begrifflichkeiten des Supply Chain Managements zu befassen.
Im weiteren Verlauf wird geschichtliche Entwicklung des Supply Chain Managements beschrieben sowie die Unterstützung durch Softwareprogramme. Außerdem wird das Thema Supply Chain Planning behandelt, um dann im Hauptteil detailliert auf die Advanced Planning Systeme einzugehen. Dieser Teil umfasst sowohl die geschichtliche Entwicklung und die technischen Voraussetzungen als auch die Funktionen und Arbeitsweisen. Auf die Implementierung der Systeme im Unternehmen selbst und vor allem in den Tagesablauf des einzelnen Anwenders wird nicht eingegangen. Im Schlussteil werden dann die Möglichkeiten und Grenzen eines Einsatzes dieser Programme diskutiert.
1 Einleitung
Im Zuge der zunehmenden Globalisierung wandelt sich, neben anderen Bereichen, auch der Konsumgüterbereich mehr und mehr zum Käufermarkt. Dies bringt andere Anforderungen an die Unternehmen mit sich, als es noch vor Jahren der Fall war.1
Durch immer mehr Marktteilnehmer steigt sowohl die Wettbewerbsintensität als auch die Marktdynamik, was die Anbieter zum einen dazu zwingt, ihre Produkte stärker voneinander abzugrenzen, zum anderen in Hinsicht auf die Abstände zwischen den Innovationen konkurrenzfähig zu bleiben. Dies wurde früher vor allem durch kürzere Produktlebenszyklen und größere Variantenvielfalt erreicht, was jedoch auch bewirkte, dass es länger dauerte, bis sich die Entwicklungskosten und Investitionen in neue Maschinen rentierten.2
In den 60er Jahren wurden sowohl Produktionsplanung als auch Produktionssteuerung erstmals softwaregestützt ausgeführt. Dies sollte verschiedene Verbesserungen mit sich bringen; unter anderem konnten größere Datenmengen verarbeitet werden als vorher und die Prognosegenauigkeit sollte zunehmen, wodurch beispielsweise die Bestände auf ein Minimum reduziert werden konnten. Auch Kapazitätsengpässe und –überschüsse sollten frühzeitig erkannt werden, so dass durch rechtzeitige Materialbestellungen Bestandskosten eingespart werden konnten.3
Kurz gesagt sollte die Einführung computergestützter Programme das Betriebsgeschehen abbilden und dem Unternehmen so helfen, sowohl effizienter als auch mit schneller verfügbaren Informationen als die Konkurrenz zu arbeiten, was die Fertigungstiefe reduzieren sowie Einsparungsmöglichkeiten, beispielsweise durch Standortverlagerungen und Outsourcing, aufzeigen sollte.
Dies war jedoch bei vielen Unternehmen nicht der Fall. Oft wurde nur ein Teil der Probleme betrachtet und die vermeintliche Lösung, z.B. eine Standortverlagerung zur Senkung der Produktionskosten, brachte im Gegenzug andere Nachteile wie höhere Logistikkosten und einen steigenden Koordinationsbedarf mit sich.
Heute, im Zeitalter der virtuellen Märkte, ist es besonders wichtig, die komplette Supply Chain entlang optimal organisiert zu sein, damit Kundenwünsche schneller und flexibler bearbeitet werden können als von der Konkurrenz.4
[...]
1 Vgl. Bretzke, Roelofsen, Gärtner (2001), S. 172
2 Vgl. Bretzke, Roelofsen, Gärtner (2001), S. 172 f
3 Vgl. Melzer-Ridinger (1994), S. 1 f
4 Vgl. Bretzke, Roelofsen, Gärtner (2001), S. 172 f
Arbeit zitieren:
Anika Daberkow, 2007, Advanced Planning and Scheduling Systeme, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Referat (Ausarbeitung), 15 Seiten
Wissensnutzung zur Optimierung von Geschäftsprozessen in Unternehmunge...
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Seminararbeit, 29 Seiten
Trends, Methoden und Grundsätze moderner Fabrik- und Produktionsplanun...
Ingenieurwissenschaften - Maschinenbau
Studienarbeit, 40 Seiten
Der Wissenstransfer in Unternehmen - das Problem der Überwindung perso...
BWL - Personal und Organisation
Hausarbeit, 26 Seiten
Airbus - European Logistics for a Global Player
BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik
Referat (Ausarbeitung), 18 Seiten
Advanced Planning im Supply Chain Management: Master Planning
Hausarbeit, 30 Seiten
Wissensmanagement, Dokumentenmanagement, Information- /Collaboration M...
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Seminararbeit, 31 Seiten
FI.PrO - Optimierung des Daten- und Prozessmanagements am Fischereiins...
Diplomarbeit, 79 Seiten
Erstellung eines Produktionsplanes in Zusammenarbeit mit Vertrieb und ...
Seminararbeit, 14 Seiten
Entwicklung eines Vorgehensmodells zur projektorientierten Einführung ...
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Studienarbeit, 44 Seiten
Stärken- und Schwächen-Analyse des Supply Chain Management-Konzeptes z...
Seminararbeit, 18 Seiten
Einführung in die Produktionsplanung und -steuerung
Hausarbeit, 18 Seiten
Lernende Organisation - Zum Lernen in Organisationen
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Seminararbeit, 21 Seiten
Lean Production - Grundlagen, Elemente und Ausblick
BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik
Studienarbeit, 32 Seiten
Informationsmanagement als Basis für 'Persönliches Informationsman...
Informationswissenschaften, Informationsmanagement
Seminararbeit, 26 Seiten
Die lernende Organisation in projektorientierten Unternehmen
BWL - Personal und Organisation
Masterarbeit, 51 Seiten
Just-in-Time und das Logistik-Kennzahlen-System
BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik
Studienarbeit, 60 Seiten
Prioritätsregeln als Instrument der Maschinenbelegungsplanung
Seminararbeit, 30 Seiten
Anika Daberkow hat den Text Advanced Planning and Scheduling Systeme veröffentlicht
Anika Daberkow hat einen neuen Text hochgeladen
0 Kommentare