INHALTSVERZEICHNIS
INHALTSVERZEICHNIS I
ABBILDUNGSVERZEICHNIS II
TABELLENVERZEICHNIS II
1 EINLEITUNG 1
2 VORBETRACHTUNGEN ZU GESUNDHEITSÖKONOMISCHEN EVALUATIONEN 2
2.1 DAS DESIGN EINER GESUNDHEITSÖKONOMISCHEN STUDIE 2
2.1.1 KLINISCHE STUDIEN 3
2.1.2 NATURALISTISCHES STUDIENDESIGN 3
2.1.3 DELPHI-METHODE 3
2.1.4 META-ANALYSE 3
2.1.5 ENTSCHEIDUNGSBAU-MANALYSE 3
2.1.6 MARKOV-MODELL 5
2.2 KOSTEN UND NUTZEN IN GESUNDHEITSÖKONOMISCHEN EVALUATIONEN 5
2.2.1 DIREKTE KOSTEN 5
2.2.2 INDIREKTE KOSTEN 5
2.2.3 INTANGIBLE KOSTEN 6
2.3 METHODISCHE BESONDERHEITEN BEI GESUNDHEITSÖKONOMISCHEN EVALUATIONEN 6
2.3.1 DISKONTIERUNG 6
2.3.2 SENSIVITÄTSANALYSEN 7
2.3.3 GRENZ- UND MARGINALBETRACHTUNGEN 7
2.3.4 ZEITHORIZONT 7
2.3.5 ANGLEICHUNG DER METHODIK 7
3 KOSTEN-NUTZWERT-ANALYSE 8
4 ASPEKTE DER OUTCOME-BEWERTUNG 10
4.1 WOHLFAHRTSTHEORETISCHE VERFAHREN ZUR LEBENSQUALITÄTSMESSUNG 10
4.1.1 RATING SKALA 10
4.1.2 STANDARD-GAMBLE-METHODE 10
4.1.3 TIME-TRADE-OFF-METHODE 11
4.1.4 WILLINGNESS-TO-PAY-METHODE 11
4.2 INDEX- UND PROFIL-INSTRUMENTE ZUR LEBENSQUALITÄTSMESSUNG 11
4.2.1 PROFILINSTRUMENTE 11
Carola Gerich I
4.2.2 INDEXINSTRUMENTE 12
5 MÖGLICHKEITEN DER KOSTEN-NUTZWERT-ANALYSE 13
5.1 NUTZEN FÜR DIE ÄRZTE 13
5.2 NUTZEN FÜR DIE KARNKENVERSICHERUNGSTRÄGER 13
5.3 NUTZEN FÜR DIE GESUNDHEITSPOLITIK 13
5.4 NUTZEN FÜR DIE PHARMAZEUTISCHE INDUSTRIE 13
5.5 NUTZEN FÜR DIE PATIENTEN 13
5.6 BEISPIEL EINER SINNVOLLEN ANWENDUNG DER KOSTEN-NUTZEN-ANALYSE 14
6 GRENZEN DER KOSTEN-NUTZWERT-ANALYSE 15
7 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK 16
LITERATURVERZEICHNIS 17
ABBILDUNGSVERZEICHNIS
ABBILDUNG 1: BEISPIEL EINES ENTSCHEIDUNGSBAUMES 4
ABBILDUNG 2: ERMITTLUNG DER QUALITÄTSBEREINIGTEN LEBENSJAHRE 8
ABBILDUNG 3: STANDARD-GAMBLE-METHODE 11
TABELLENVERZEICHNIS
TABELLE 1: DARSTELLUNG DER GESUNDHEITSÖKONOMISCHEN EVALUATIONEN 2
TABELLE 2: DESIGN EINER GESUNDHEITSÖKONOMISCHEN EVALUATION 2
TABELLE 3: GESAMTKOSTEN DURCHSCHNITTKOSTEN GRENZKOSTEN 7
TABELLE 4:GEWICHTUNG VON QALY S 9
TABELLE 5: AUSZUG AUS DEM EUROQOL-FRAGEBOGEN 12
TABELLE 6: AUSZUG AUS EINER LEAGUE-TABELLE 15
Carola Gerich II
1 EINLEITUNG
Die Gesundheitsökonomie hat sich aus der klassischen Ökonomie entwickelt und befasst sich mit den Ressourcen des Gesundheitswesens und deren optimaler Vergabe. Dabei werden ver- schiedene Bereiche abgedeckt:
Volkswirtschaftslehre: z.B. kann die Frage - welche Auswirkungen bringt eine Zunahme der Ärztedichte mit sich – näher untersucht werden und damit der Regierung in gesundheitspoliti- schen Aspekten beratend zur Seite stehen.
Versicherungstheorie: z.B.: wie wirken sich Selbstbehalte aus?
Finanzwissenschaften: hier wird untersucht, welche Rolle der Staat in Bezug des Gesund- heitswesens spielt, wieviel von der medizinischen Versorgung von der Bevölkerung und wie- viel vom Staat getragen werden soll.
Betriebswirtschaftslehre: z.B.: Optimierungen von Gesundheitseinrichtungen
Die Gesundheitsökonomie siedelt sich zwischen der Medizin (befasst sich mit dem Menschen und seinen Krankheiten), der Ökonomie (hier wird die Marktsituation untersucht) und der Statistik (stellt die Methoden der Erkenntnisgewinnung zur Verfügung) an. Eines unter vielen Forschungsfeldern der Gesundheitsökonomie ist die Evaluation und als Methoden dafür wer- den verschiedene Wirtschaftlichkeitsanalysen verwendet.
In dieser Arbeit soll nun eine mögliche Methode der Evaluation genauer durchleuchtet wer- den, nämlich die KOSTEN- UND NUTZWERTANALYSE. Dabei soll auf folgende Fragen näher eingegangen werden.
- was wird analysiert?
- wie sind die Methoden?
- welches Studiendesign kann verwendet werden?
- welches Werkzeug steht zur Verfügung?
- welche Bereiche können damit abgedeckt werden?
- welche Möglichkeiten bieten solche Analysen?
- welche Grenzen sind gegeben?
In der Arbeit werden einige Beispiele angeführt, die der Übersichtlichkeit halber mit dunkel- roter Farbe geschrieben werden.
Wenn von dem Patienten geschrieben wird, dann sind beide Geschlechter gemeint, also der Patient und die Patientin.
2 VORBETRACHTUNGEN ZU GESUNDHEITSÖKONOMISCHEN EVA-
LUATIONEN
Um sinnvoll zu evaluieren, bzw. eine Methode genauer zu analysieren, müssen im Vorfeld ei- nige grundsätzliche Betrachtungen angestellt werden.
Die Wirtschaftlichkeit einer medizinischen Intervention kann im Verhältnis von ‚input’ (= Ressourceneinsatz) und ‚output’ (= Ergebnis des Eingriffs) gesehen werden. Es eignen sich dazu verschiedene Studien (vergleichende und nicht vergleichende), die entsprechend des zu untersuchenden Gegenstands eingesetzt werden. [Sch] (S 175)
Tabelle 1: Darstellung der gesundheitsökonomischen Evaluationen
In dieser Arbeit wird in einem nächsten Kapitel (siehe Kapitel 3) auf die Kosten-Nutzwert-
2.1 Das Design einer gesundheitsökonomischen Studie
Des weiteren unterscheidet man bei den Studien die Herkunft der zu erhebenden Daten: so kann mit vorhandenem (desk research) oder erst zu erstellendem Datenmaterial (field re- search) evaluiert werden und somit ergeben sich wieder verschiedene Ansätze der Informati- onsgewinnung Es ist zu beachten, dass die Einteilung nicht ganz unproblematisch ist, da sich manche Studien nicht eindeutig festlegen lassen. Folgende Tabelle soll daher nur einen gro- ben Überblick geben: [Fei] (S 30)
Tabelle 2: Design einer gesundheitsökonomischen Evaluation
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2.1.1 klinische Studien
mit Hilfe dieser Art der Studie wird die Wirksamkeit einer Therapie unter kontrollierten Be- dingungen nachgewiesen. Die Versuchsbedingungen sind dabei immer fest vorgeschrieben, was sich in gesetzlich festgelegten Richtlinien äußert, um somit Verzerrungen (bias) durch eventuell störende Einflüsse bestmöglich in Grenzen zu halten.
Die Datenerhebung kann prospektiv oder retrospektiv erfolgen, wobei die prospektive Erhe- bung die kostenaufwändigere, aber effizientere Methode darstellt. Der idealste Fall so einer Studie ist die PCRT (= prospectiv controlled randomized trial).
Ein Problem tritt bei dieser Art der Studie auf, da diese idealen Bedingungen sehr selten in der Praxis wieder vorzufinden sind.
2.1.2 naturalistisches Studiendesign
hier werden Patienten über einen bestimmten Zeitraum beobachtet, wobei eine standardisierte Befunddokumentation erarbeitet wird. Mit Hilfe dieser Form der Studie kann der Nutzen ei- ner Therapie in Form von gewonnenen Lebensjahren oder beschwerdefreien Tagen gefunden werden.
2.1.3 Delphi-Methode
Bei dieser Methode werden mehrere Experten in einer strukturierten Form getrennt befragt, wobei die Ergebnisse aller Befragten anonymisiert aggregiert werden. Diese Ergebnisse wer- den den Experten rückgemeldet und eine neue Befragungsrunde wird eingeleitet. Dieser Vor- gang wird mehrmals wiederholt, bis ein – zunehmender – Konsens einer Fragestellung er- reicht ist. Diese Form wird zur Vorhersage von langfristigen Trends angewendet.
2.1.4 Meta-Analyse
Mit dieser Analyse werden Ergebnisse oder Daten aus verschiedenen unabhängigen Studien mit gleicher Zielsetzung zusammengeführt. Dabei werden die Ergebnisse durch geeignete Be- rechnungen vergleichbar gemacht.
2.1.5 Entscheidungsbaum-Analyse
Diese Untersuchung stellt ein Verfahren dar, um komplexe Sachverhalte oder unsichere Ent- scheidungen transparent grafisch darzustellen, was wiederum für Nichtexperten eine ent- scheidende Hilfe bietet.
Ein Entscheidungsbaum umfasst drei wichtige Elemente: Knoten (Entscheidungsknoten und Wahrscheinlichkeitsknoten), die zugehörigen Äste und die Wahrscheinlichkeit für das Eintre- ten eines der Ereignisse (Äste) am Wahrscheinlichkeitsknoten. Der relative Wert eines Astes kann entweder durch eine Zahl, einen Nutzwert oder einen Geldbetrag ausgedrückt werden. Der optimale Behandlungsweg wird dadurch bestimmt, indem sämtliche Äste des Entschei- dungsbaumes durchgerechnet werden. Dies geschieht durch Multiplikation der Wahrschein- lichkeiten mit den relativen Werten an den einzelnen Ästen.
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Arbeit zitieren:
B.Sc. Carola Eleonora Gerich, 2005, Gesundheitsökonomie: Kosten- und Nutzenanalyse - Möglichkeiten und Grenzen, München, GRIN Verlag GmbH
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