*OLHGHUXQJ
1. Einleitung
2. Ursachen der Arbeitslosigkeit
2.1. Die konjunkturelle bzw. zyklische Arbeitslosigkeit
2.1.1. Definition
2.1.2. Ursachen der konjunkturellen Arbeitslosigkeit 2.2. Die strukturelle Arbeitslosigkeit
2.2.1. Definition
2.2.2. Ursachen der strukturellen Arbeitslosigkeit 2.3. Die friktionelle bzw. fluktuationbedingte Arbeitslosigkeit
2.3.1. Definition
2.3.2. Ursachen der friktionellen Arbeitslosigkeit 2.4. Die saisonale Arbeitslosigkeit
2.4.1. Definition
2.4.2. Ursachen der saisonalen Arbeitslosigkeit 2.5. Die technologische Arbeitslosigkeit
2.5.1. Definition
2.5.2. Ursachen der technologischen Arbeitslosigkeit 2.6. Die klassische Arbeitslosigkeit
2.6.1. Definition
2.6.2. Ursachen der klassischen Arbeitslosigkeit 2.7. Die nicht registrierte Arbeitslosigkeit
2.7.1. Definition
2.7.2. Ursachen der versteckten Arbeitslosigkeit
3. Gegenmaßnahmen
4. Resümee
5. Literaturverzeichnis
Katharina Wrabetz Seite von 23 3
(LQOHLWXQJ
Die Zahl der registrierten Arbeitslosen in Deutschland ist im März 2002 um 140.100 auf 4.156.000 gesunken. Ebenfalls sank die Arbeitslosenquote von 10,4 % auf 10 %. Im Vergleich zum vergangenem Jahr ist der Arbeitslosenstand um 156.400 Arbeitslose höher und somit der höchste Stand in einem März seit drei Jahren. Im ersten Teil der folgenden Arbeit werden Ursachen erläutert, welche für die Entwicklung Arbeitslosigkeit in Deutschland verantwortlich sind. Es werden jedoch nicht alle Ursachen aufgezeigt, da es sehr viele sind und sie den Rahmen dieser Arbeit sprengen würden. Somit habe ich versucht mich auf die, meiner Meinung nach
wichtigsten, zu konzentrieren, wie zum Beispiel die NRQMXQNWXUHOOHQ 6FKZDQNXQJHQ des Marktes, die :LUNXQJ GHU VDLVRQDOHQ (LQIOVVH, der WHFKQRORJLVFKH )RUWVFKULWW und ebenfalls die NODVVLVFKHQ8UVDFKHQ.
Es werden ebenfalls einige Maßnahmen zur Reduktion der Arbeitslosigkeit vorgestellt. Da es keine Musterlösung für diese Problematik gibt, werden zum Einem weitverbreitete Lösungsansätze erläutert, die von einigen Autoren genannt wurden,
wie z.B. 6HQNXQJ GHU /RKQQHEHQNRVWHQ, die den Faktor Arbeit für die Unternehmen billiger und somit interessanter machen soll, $UEHLWVEHVFKDIIXQJVPDQDKPHQ, die
eine rasche Wiedereingliederung in die Arbeitswelt bewirken und die
$UEHLWV]HLWYHUNU]XQJ durch die das Arbeitsplatzvolumen vergrößert werden soll .
Zum Anderen werden individuelle Gegenmaßnahmen genannt, die ebenfalls die
Verbesserung des Arbeitsmarktes in Aussicht stellen. Zu denen gehört das .RQ]HSW DXV 'lQHPDUN, welches dort sehr große Erfolge feiert, die %HNlPSIXQJ GHU VWUXNWXUHOOHQ 8UVDFKHQ und die )|UGHUXQJ GHU :HLWHUELOGXQJ XQG GHU 8PVFKXOXQJ,
durch die Arbeitsuchende sich neue Qualifikationen aneignen können.
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Arbeitslosigkeit wird als fehlende Beschäftigungsmöglichkeiten für einen Teil der arbeitsfähigen und arbeitsbereiten Arbeitnehmern beschrieben. 1 Die Arbeitslosenzahl ergibt sich aus der Differenz zwischen Erwerbspersonen und Erwerbstätigen. 2
Als Arbeitslose sind „...Arbeitsuchende bis zu Vollendung des 65-sten Lebensjahres, die nicht oder weniger als 15 Stunden wöchentlich in einem Beschäftigungsverhältnis
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stehen, die nicht Schüler, Studenten oder Teilnehmer an Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung, nicht arbeitsunfähig erkrankt, nicht Empfänger von Altersrente sind und für eine Arbeitsaufnahme als Arbeitnehmer sofort zur Verfügung stehen....“ 3
Registrierte Arbeitslose in 1000
4200
4000
3800
3600
3400
3200
Eine genaue Deutung der registrierten Arbeitslosigkeit ist sehr schwer vorzunehmen, da hier einige Faktoren nicht berücksichtigt werden. Diese Faktoren sind z.B. die unechte Arbeitslosigkeit oder auch die „stillen Reserven“. Es wird davon ausgegangen, daß in Deutschland die ökonomische Zahl der Arbeitslosen um fast 40% höher ist als die statistisch ausgewiesene Zahl der Arbeitslosen. 5
1) Gabler Wirtschaftslexikon, S. 186
2) Mankiw Gregory: Grundzüge der Volkswirtschaftslehre, S. 616
3) Bundesanstalt für Arbeit: Arbeitsmarkt in Zahlen, Stand April 2002
4) Statistisches Bundesamt Deutschland
5) Mankiw Gregory: Grundzüge der Volkswirtschaftslehre S. 620
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Die Arbeitslosenquote drückt das Verhältnis zwischen der Zahl der Arbeitslosen und der Zahl der Erwerbspersonen. 1
Die Entwicklung der Arbeitslosenquote bewegt sich parallel zu der Entwicklung der registrierten Zahl der Arbeitslosen.
Die statistische Arbeitslosenquote drückt jedoch nicht die wirklich am Markt vorherrschende Arbeitslosigkeit, da sie Faktoren wie „stille Reserven“ oder „exportierte Arbeitslosigkeit“ nicht beinhaltet. Bis zu einer Arbeitslosenquote von 2 % spricht man von Vollbeschäftigung. Übersteigt sie jedoch 10 %, liegt eine Massenarbeitslosigkeit vor. 2
1) Burda Michael, Wyplosz Charles: Markoökonomik, S. 7
2) Wörterbuch kaufmännischer Begriffe S. 30
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2.1.1. Definition
In einer Marktwirtschaft gibt es immer wieder Schwankungen im Wirtschaftsablauf, die sich auch auf die Beschäftigungslage auswirken. Diese konjunkturellen bzw. zyklischen Schwankungen sind die Ursache dieser Arbeitslosigkeit.
2.1.2. Ursachen der konjunkturellen Arbeitslosigkeit 1
In der $XIVFKZXQJVSKDVH (Expansion) werden durch die erhöhte Nachfrage aus dem
In- und Ausland mehr Arbeitskräfte benötigt. Aus diesem Grunde nimmt das Arbeitsplatzangebot immer mehr zu. Zwischen den Unternehmen entsteht ein Wettbewerb um neue Arbeitskräfte, was zu einer Steigerung der Löhne führt.
Æ die Zahl der Arbeitslosen geht langsam zurück
Die 3KDVH GHU +RFKNRQMXQNWXU ist gekennzeichnet durch eine Vollauslastung der
Produktionskapazitäten. Dadurch wird nach und nach eine Vollbeschäftigung erreicht, was dazu führt, dass „ stille Reserven“ aktiviert werden. Da in verschiedenen Wirtschaftsbereichen und Berufsgruppen eine Knappheit an Arbeitskräften vorherrscht und offene Stellen nicht besetzt werden können, kommt es immer mehr zu einer Überbeschäftigung (z.B. Überstunden, Wochenendarbeit), welche die Produktionskosten mehr als die Produktivität steigern läßt.
Æ die Zahl der Arbeitslosen sinkt gegen Null
Zur Zeit der 5H]HVVLRQ wird die Nachfrage nach Gütern zurückhaltender. Der Absatz
geht immer mehr zurück und die Produktion wird gedrosselt. Der kumulative Rückgang der wirtschaftlichen Aktivitäten (effektive Nachfrage, Produktion, Beschäftigung) führt zu Entlassungen von Arbeitskräften.
Æ die Zahl der Arbeitslosen steigt
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Arbeit zitieren:
Katharina Wrabetz, 2002, Arbeitslosigkeit - Ursachen und Gegenmaßnahmen, München, GRIN Verlag GmbH
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