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Hausarbeit, 2007, 26 Seiten
Autor: Corinna Walte
Fach: Pädagogik - Päd. Psychologie
Details
Institution/Hochschule: Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig (Institut für Pädagogische Psychologie)
Tags: Essstörungen, Prävention, Intervention, Beispiel, Anorexia, Nervosa, Bulimia, Nervosa, Prävention, Fehlentwicklungen
Jahr: 2007
Seiten: 26
Note: 1,0
Literaturverzeichnis: ~ 4 +9 online Einträge
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-81765-3
Dateigröße: 165 KB
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Zusammenfassung / Abstract
1. Einführung in das Thema Das Phänomen Essstörung hat in den letzten Jahren sowohl in medizinischen und psychologischen Fachkreisen als auch in der breiteren Öffentlichkeit zunehmend an Bedeutung gewonnen, da immer mehr Menschen unter Essstörungen leiden. Die Essstörung ist eine schwerwiegende seelisch-körperliche Erkrankung, die - wenn sie nicht rechtzeitig und fachgerecht behandelt wird - oft ein Leben lang mit erheblichen Schädigungen des Körpers, der Psyche und der zwischenmenschlichen Beziehungen besteht. Das Thema „Essstörungen“ beschäftigt Eltern, Lehrer, Ärzte, Psychotherapeuten und Berater. Essstörungen betreffen hauptsächlich Mädchen und junge Frauen aber auch Jungen und junge Männer leiden zunehmend unter dieser psychischen Fehlentwicklung. Aus diesem Sachverhalt ergeben sich die folgenden Fragestellungen, die ich in meiner Arbeit beantworten möchte: 1) Welche unterschiedlichen Essstörungen lassen sich voneinander abgrenzen? 2) Worin liegen Merkmale, Folgeschäden und Ursachen der Essstörungen? 3) Wie kann man Essstörungen vorbeugen und welche Möglichkeiten der Intervention gibt es? Diese Fragestellungen werde ich in meiner folgenden Arbeit anhand der Magersucht und der Bulimie bearbeiten. Mir erscheinen diese Aspekte aufgrund der vermehrten Zahl der an dieser psychischen Fehlentwicklungen leidenden Menschen besonders interessant und wichtig.
Textauszug (computergeneriert)
Essstörungen - Prävention und Intervention am Beispiel
der Anorexia Nervosa und der Bulimia Nervosa
von
Corinna Walte
Inhaltsverzeichnis
1. Einführung in das Thema 3
2. Definition „Essstörung“ 3
2. 1. Definition und Diagnosekriterien der Magersucht (Anorexia Nervosa) 5
2. 2. Definition und Diagnosekriterien der Bulimie (Bulimia Nervosa) 6
3. Häufigkeit der Essstörungen 8
4. Zusammenfassung 8
5. Symptome und Merkmale 9
6. Folgeschäden der Essstörungen 10
7. Ursachen 12
8. Zusammenfassung 14
9. Prävention 14
10. Intervention 16
11. Zusammenfassung 17
12. Fazit 17
Literaturverzeichnis 19
Anhang 21
1. Einführung in das Thema
Das Phänomen Essstörung hat in den letzten Jahren sowohl in medizinischen und psychologischen Fachkreisen als auch in der breiteren Öffentlichkeit zunehmend an Bedeutung gewonnen, da immer mehr Menschen unter Essstörungen leiden. Die Essstörung ist eine schwerwiegende seelisch-körperliche Erkrankung, die - wenn sie nicht rechtzeitig und fachgerecht behandelt wird - oft ein Leben lang mit erheblichen Schädigungen des Körpers, der Psyche und der zwischenmenschlichen Beziehungen besteht. Das Thema „Essstörungen“ beschäftigt Eltern, Lehrer, Ärzte, Psychotherapeuten und Berater. Essstörungen betreffen hauptsächlich Mädchen und junge Frauen aber auch Jungen und junge Männer leiden zunehmend unter dieser psychischen Fehlentwicklung. Aus diesem Sachverhalt ergeben sich die folgenden Fragestellungen, die ich in meiner Arbeit beantworten möchte:
1) Welche unterschiedlichen Essstörungen lassen sich voneinander abgrenzen?
2) Worin liegen Merkmale, Folgeschäden und Ursachen der Essstörungen?
3) Wie kann man Essstörungen vorbeugen und welche Möglichkeiten der Intervention gibt es?
Diese Fragestellungen werde ich in meiner folgenden Arbeit anhand der Magersucht und der Bulimie bearbeiten. Mir erscheinen diese Aspekte aufgrund der vermehrten Zahl der an dieser psychischen Fehlentwicklungen leidenden Menschen besonders interessant und wichtig.
2. Definition „Essstörung“
Als eine Essstörung bezeichnet man längerfristige und gesundheitsschädliche Verhaltensweisen, die mit der Nahrungsaufnahme bzw. deren Verweigerung und der Einstellung zum eigenen Körper (-bild), sowie mit psychosozialen Störungen zusammenhängen. Zentral bei dieser Störung ist die ständige gedankliche und emotionale Beschäftigung mit dem Thema „Essen“.1 Einzelne Essstörungen sind oft nicht klar gegeneinander abgrenzbar und oft wechseln die Betroffenen von einer Form zur anderen und die Merkmale gehen ineinander über . Zentral ist hierbei jedoch immer, dass sich die Betroffenen zwanghaft mit dem Thema Essen beschäftigen.
Die bekanntesten und häufigsten Essstörungen sind die Magersucht (Anorexia Nervosa) und die Bulimie, welche auch Ess-Brech-Sucht genannt wird (Bulimia Nervosa) mit denen ich mich in dieser Arbeit auseinandersetze, sowie die Fressattacken (Binge Eating) und die unspezifische Ess-Sucht. Binge Eating bezeichnet Fressattacken, die im Zusammenhang mit suchtartigem Heißhungergefühl auftreten und in denen in kürzester Zeit ungewöhnlich große Mengen an Nahrungsmitteln aufgenommen werden. Der Betroffene verliert hierbei die Kontrolle über die Nahrungsaufnahme.2
Die Esssucht ist durch zwanghaftes Essen und das andauernde Denken an Nahrung und an die Folgen für den Körper gekennzeichnet. Esssüchtige essen entweder zu viel oder kontrollieren ihr Gewicht mit komplizierten Systemen von Essen, Diäten, Fasten und Bewegung.3
Neben diesen, in unserer Gesellschaft weit verbreiteten Essstörungen, gibt es weitere Essstörungen wie z.B. das Pica-Syndrom, bei dem Menschen, meist mit geistiger Behinderung oder Demenz, ungewöhnliche Dinge wie Papier, Erde oder Ton essen, was zu Vergiftungen führen kann. Eine weitere weniger verbreitete Essstörung ist die Orthorexia Nervosa, was „krankhaftes Gesund-Essen“ bedeutet, da Menschen, die unter dieser Störung leiden, zwanghaft Vitamingehalt und Nährwerte der Nahrung berechnen, wobei sich die Auswahl der „erlaubten“ Lebensmittel immer mehr verringert, was zu Unterernährung und Mangelernährung führt.
Anorexia athletica ist dagegen eine Essstörung, bei der die Erkrankten versuchen, durch übermäßigen Sport und den damit verbundenen Kalorienverbrauch an Gewicht zu verlieren. Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass die Übergänge von einem normalen zu einem gestörten Essverhalten von vielen Faktoren abhängig sind. Ein Mensch der aus religiösen oder ideologischen Gründen besondere Ernährungsformen pflegt, muss ebenso wenig essgestört sein wie jemand, der sich unbekümmert zuviel Gewicht auf die Rippen isst. Zudem gehen die Formen der einzelnen Essstörungen oft ineinander über, was es häufig erschwert sie deutlich voneinander abzugrenzen, da Symptome, Ursachen, wie auch Folgeschäden der Essstörungen ähnlich sind.4 Im Folgenden möchte ich mich jedoch auf die verbreiteten Essstörungen Anorexia Nervosa und Bulimia Nervosa konzentrieren.
2. 1. Definition und Diagnosekriterien der Magersucht (Anorexia Nervosa)
[...]
1 Vergleiche hierzu: http://de.wikipedia.org/wiki/Essst%C3%B6rung (eingesehen am 20.12.2006)
2 Vergleiche hierzu: http://www.bzga-essstoerungen.de/essstoerungen/binge-eating-disorder/index.htm (eingesehen am 03.01.2007)
3 Vergleiche hierzu http://www.bzga-essstoerungen.de/essstoerungen/latente-esssucht/index.htm (eingesehen am 03.01.2007)
4 Vergleiche hierzu: http://de.wikipedia.org/wiki/Essst%C3%B6rung (eingesehen am 20.12.2006)
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