FAKTOREN
Alexander Schuh
Timo Steigemann
WS 2000/2001
Rechnergestützte Auswertungen
Studiengang Markt- und Kommunikationsforschung
Rechnergest ützte Auswertungen WS 2000/2001
Faktorenanalyse Alexander Schuh/Timo Steigemann
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1. Definition
2. Die fünf Schritte einer Faktorenanalyse
2.1 Korrelationsanalyse
2.1.1 Korrelationsmatrix
2.1.2 Korrelationskoeffizienten
2.2 Faktorenextraktion
2.2.1 Eigenwerte
2.2.2 Kommunalitäten
2.2.3 Zahl der zu extrahierenden Faktoren
2.3 Rotation
2.4 Faktoreninterpretation
2.5 Faktorenwerte
3. Beispiel
4. Literaturverzeichnis
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Rechnergestützte Auswertungen WS 2000/2001
Faktorenanalyse Alexander Schuh/Timo Steigemann
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„ Das Hauptziel der Faktoranalyse ist die Ableitung hypothetischer Größen oder Faktoren aus einer Menge beobachteter Variablen. Die Faktoren sollen möglichst einfach sein und die Beobachtungen hinreichend genau beschreiben und erklären.“ ¹
Die Faktorenanalyse führt also eine größere Anzahl von Variablen auf eine kleine Zahl unabhängiger Einflußgrößen, den Faktoren, zurück. Dabei werden immer diejenigen Variablen, die untereinander stark korrelieren, zu einem Faktor zusammengefaßt. Wichtig ist, daß die Variablen untereinander eine gewisse Abhängigkeit haben. Variablen aus verschiedenen Faktoren korrelieren untereinander also gering. Die Faktoranalyse ermittelt also solche Faktoren, welche die beobachteten Zusammenhänge zwischen den Variablen möglichst vollständig erklären.
Vorteilhaft sind intervallskalierte, metrische Merkmale; dies ist jedoch keine Bedingung zur Durchführung der Faktorenanalyse.
Anwendung findet die Faktorenanalyse vor allem in den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, aber auch in der Psychologie. Also überall dort, wo es darum geht, komplexe Sachverhalte, die sich nicht durch einzelne Variablen beschreiben lassen, darzustellen. Komplexe Sachverhalte sind zum Beispiel „Kreativität“, „Intelligenz“, „Qualifikation“ oder auch „Einstellung“.
¹ K. Überla, Faktorenanalyse
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Faktorenanalyse Alexander Schuh/Timo Steigemann
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In der Regel wird die Faktorenanalyse in fünf Schritten durchgeführt, nach denen wir uns auch in unserer Hausarbeit richten. Das bedeutet allerdings nicht, daß die SPSS-Prozedur Faktorenanalyse nur so durchgeführt werden kann. Einerseits kann die SPSS-Prozedur eine sehr komplexe Faktorenanalyse in einem Durchlauf vornehmen, andererseits erlauben die verschiedenen Optionen der Prozedur Faktorenanalyse eine sehr genaue Betrachtung.
Bei den fünf Schritten handelt es sich um die folgenden: Korrelationsanalyse, Faktorenextraktion, Rotation, Faktoreninterpretation, Faktorwerte.
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Im ersten Schritt wird die Abhängigkeit der Vielzahl von Variablen untereinander untersucht. Das ist nötig, um herauszufinden, welche Variablen später zu einem Faktor zusammengefasst werden können.
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SPSS stellt die Abhängigkeit der Variablen in einer sogenannten Korrelationsmatrix dar. Sie gibt eine erste Auskunft darüber, welche Merkmale streng und welche nur schwach miteinander korrelieren.
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Arbeit zitieren:
Timo Steigemann, 2000, Faktorenanalyse, München, GRIN Verlag GmbH
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