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1.1 Zielsetzung und Methode der vorliegenden Arbeit ........................................................ 3 1.2 Aufgabenstellung.......................................................................................................... 4 1.3 Aufbau der Arbeit ......................................................................................................... 5 (QWVWHKXQJXQGWKHRUHWLVFKHU+LQWHUJUXQGGHUNRQWUDVWLYHQ/LQJXLVWLN )UHPGVSUDFKHQYHUPLWWOXQJXQG)HKOHUOLQJXLVWLN(LQVDW]JHELHWXQG(UJlQ]XQJGHU
3.1. Allgemeine Zielsetzungen des Fremd-/Zweitsprachenunterrichts ................................. 6 3.2 Überleitung zur Fehlerlinguistik : Der Zweitspracherwerb und sein Verhältnis zur
Erstsprache ......................................................................................................................... 6 3.2.1 Der Erwerb einer Zweitsprache............................................................................... 6 3.2.2 Zur gegenseitigen Beeinflussung von Erst- und Zweitsprache : die Interferenz und
ihre Ausprägungen .......................................................................................................... 8 6SUDFKYHUJOHLFK7UNLVFK'HXWVFK
4.1. Türkisch eine agglutinierende Sprache ....................................................................... 10 4.1.1 Die Türkischen Phoneme ...................................................................................... 11 4.2. Die deutsche Sprache................................................................................................. 11 %HIUDJXQJHLQHVWUNLVFKHQ$XV]XELOGHQGHQ
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Der Titel der Arbeit deutet an, dass ihr Gegenstand dem Forschungsbereich der kontrastiven Sprachwissenschaft entnommen ist. Die Untersuchung soll in erster Linie einen praktischen Nutzen für den Unterricht „Deutschen als Zweitsprache“ haben. Dieses Ziel soll in der vorliegenden Untersuchung auf folgendem Weise realisiert werden: Wir möchten versuchen anhand eines Interviews mit einem türkischen Muttersprachlers den Ursprung von phonetischen und grammatischen Fehlern in der Anwendung der deutschen Sprache aufzudecken, und zwar unter Zuhilfenahme der kontrastiven Linguistik. Nach einem Vergleich verschiedener phonetischer und grammatikalischer Aspekte der beiden Sprachen, sollen die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Sprachsysteme herausgearbeitet werden. 1
Bei der Analyse des Interviews soll versucht werden, nicht nur die Fehler zu identifizieren und zu beschreiben, sondern auch eine Erklärung für die aufgetretenen Fehler vor dem Hintergrund der erarbeiteten phonetischen Kontraste zu finden.
Zwei Einschränkungen müssen an dieser Stelle jedoch zu Inhalt und Methode der Hausarbeit gemacht werden.
Erstens die Arbeit kann nur exemplarischen Charakter haben, da lediglich eine Person interviewt wurde.
Zweitens unsere Arbeit beinhaltet keine genaue Betrachtung der lexikalischen Fehler. Dieser Bereich gehört.weder zur Phonetik noch zur Grammatik Die kontrastive Lexik ist eng verknüpft mit den kontrastiven Kulturen, die hinter den betreffenden Sprachen stehen. Daher würde eine ausführliche Fehlerbeschreibung und Fehlererklärung eine ebenso ausführliche Darstellung beider Kulturkreise erfordern. Dies würde sich zu weit entfernen von der Verfolgung der eigentlichen Zielsetzung dieser Arbeit. (vgl. Ilkan, S. 183-191 oder Liebe-Harkort, S. 116-119)
1 Der Schwerpunkt in den Darstellungen wird vor allem in der Phonetik und der Grammatik des Deutschen liegen, da diese Arbeit im Bereich der deutschen Sprachwissenschaft in erster Linie einen Beitrag zu eben dieser und nicht zur türkischen Linguistik leisten will.
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Für eine Untersuchung von Fehlern fremder MuttersprachlerInnen bei der deutschen Sprachproduktion (sei es in schriftlicher oder wie hier in ausschließlich mündlicher Form), die in einem so eng gesteckten zeitlichen wie thematischen Rahmen arbeiten muss, ist es besonders wichtig, die Fehlerdaten anhand einer gezielten Aufgabenstellung zu erheben.
Die von uns gewählte Form des Interviews hat folgenden Hintergrund : Die Wahl eines Themas aus dem persönlichen Bereich der interviewten Person sollte wie ihre freiwillige Teilnahme die Motivation zur Aufgabenlösung steigern. Mit der gewählten Aufgabenstellung „Fragen zur Person und Fragen zu den Eltern“ können neben den phonetischen auch grammatische Kenntnisse abgefragt werden. So erfahren wir z.B., inwieweit der Interviewte die grammatikalisch richtige Verwendung von Eigenschaftswörtern, bezüglich der im Deutschen notwendigen Kasus-, Numerus- und Genuskongruenz beherrscht. Die vorgegebenen Fragen wurden ferner bewusst kurz gehalten, um eine möglichst große Variationsbreite in den Antworten zu gewinnen und außerdem, um zu vermeiden, dass sich der Interviewte bei der Produktion der deutschen Sätze zu sehr am vorgegebenen Wortlaut der Frage orientiert. Zusätzlich wurden die Fragen so formuliert, dass kurze Antworten mit „ja“ und „nein“ größtenteils ausgeschlossen waren. Was wir über die gesellschaftlichen Probleme eines in Deutschland lebenden Türken erfahren haben, wurde vo Anne ausgewerte.
Der Abschrift des Interviews gehen Angaben zur Person voraus. Denn das Alter des Interviewten, die Geschichte seines Deutschlernprozesses sowie sein Bildungsgrad können Aufschluss geben über Dichte und Art der gemachten Fehler. Ferner wurden die Fragen so gestellt, dass man einen Einblick in den familären Hintergrund und seine schulische Laufbahn bekommt.
Es muss im Rahmen dieser Einleitung auf eine weitere Schwierigkeit eingegangen werden. Es stellte sich als sehr schwierig für uns dar einen phonetischen Vergleich der beiden Sprachen vorzunehmen, auf Grund unserer geringen Kenntnisse der deutschen und türkischen Phonetik.
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Der Einleitung folgt im zweiten Kapitel eine Darstellung des theoretischen Hintergrunds der sprachvergleichenden Methode im Allgemeinen und der kontrastiven Linguistik im Speziellen.
Aufbauend auf den dort beschriebenen Grundlagen wird im dritten Kapitel auf den Nutzen der kontrastiven Linguistik für den fremd- bzw. zweitsprachlichen Deutschunterricht eingegangen. Neben den allgemeinen Ausführungen zu Problemen des Unterrichts an sich wird die Theorie des Zweitspracherwerbs beschrieben. Die Basis der Kontrastivlinguistik bildet die Kontrastivhypothese. Der Einfluss der Erstsprache auf den Erwerbsprozess sowie in Ansätzen auch die Fehlerlinguistik stehen im Mittelpunkt der Fehleranalyse. Die Methode der Kontrastivlinguistik wird hier vor allem auf die Fehleranalyse angewandt. Ihr Stellenwert in der Theorie und Ansätze ihrer Definition. Verschiedene Vorschläge zu ihrer Klassifikation spielen dabei eine wesentliche Rolle. Den Hauptteil dieser Arbeit machen zwei Gesichtspunkte aus.
Als erstes wird die Phonetik der beiden zu untersuchenden Sprachen näher beschrieben. Dann folgt das Interview. Im direkten Anschluß an das Interview werden zuerst die Probleme im phonetischen Bereich analysiert.
Nachdem wir das Tonband mehrmals angehört hatten, fielen uns zwei signifikante Fehler auf: die Weglassung von Endungen und der falsche Satzbau.
Deshalb haben wir es für sinnvoll erachtet neben den vergleichsweise geringen phonetischen Problemen näher auf die grammatikalischen einzugehen. Strenggenommen hätten wir auch noch die syntaktischen Probleme in unsere Analyse mit hineinnehemen müssen, es erschien uns aber zu schwer befriedigende Kenntnisse in der türkischen Syntax alleine zu erwerben. Die in den Interviews erzielten Ergebnisse wurden nach Fehlertypen in die oben angeführten phonetischen und grammatikalischen Bereiche sortiert und zusammengestellt. Viele der identifizierten Fehler sind nicht monokausal erklärbar, sondern können zumeist in zwei- wenn nicht sogar in dreifacher Weise klassifiziert werden. So ist es zum Beispiel möglich, einen Fehler der Kategorie der phonetischen Fehler, oder der Kategorie der grammatikalischen Fehler zuzuordnen. Wir haben uns dann für die am wahrscheinlichst erscheinende Kategorien entschieden.
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Die kontrastive Linguistik hat ihren Ursprung in den Bemühungen des Strukturalismus der in den 1950er Jahren, den Fremd- bzw. Zweitsprachenunterricht effektiver zu gestalten versuchte (KÖNIG, 1990, 117). Die Kontrastivlinguistik als Methode hatte lange Zeit mit mangelnder Anerkennung zu kämpfen; denn sie galt lediglich als ein Nebenprodukt der Theorien des Fremdsprachenunterrichts. (ZABROCKI, 1970; zitiert in GNUTZMANN, 1990, 7). Der Grund für diese Abwertung lag in der vermeintlich fehlenden Fähigkeit der kontrastiven Linguistik zur Prognostizierung von Fehlern und somit in ihrer Untauglichkeit zur Fehlervermeidung in der fremdsprachlichen Vermittlung.
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Seinen Ursprung hat der fremdsprachliche Unterricht in der Neuzeit in der Vermittlung der lateinischen und der griechischen Sprache. Der Gegenstand des Unterrichts weitete sich jedoch rasch auch auf andere, neuere Sprachen aus. GIESE und KLEPPIN benennen vier Ziele als Charakteristika des modernen Fremd- und Zweitsprachenunterrichts : — [...] (a) Kennenlernen der fremden Kultur — (b) Auseinandersetzung mit der fremdsprachigen Literatur — (c) eine eher instrumentelle Zielsetzung mit Konzentration auf mündliche Kommunikationsfähigkeit und
(d) Zielsetzungen, die eine interkulturelle Kommunikationsfähigkeit anstreben — (2000,220).
An dieser Stelle sei ergänzend hinzugefügt, dass politische, wirtschaftliche, wissenschaftliche und gesellschaftliche Interessen am Erlernen einer fremder Sprachen zunehmend von Bedeutung sein werden.
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Unter 6SUDFKHUZHUEversteht man ganz allgemein den Vorgang des Erlernens einer Sprache.
Diese Sprache kann die Muttersprache sein. In diesem Fall spricht man vom (kindlichen)
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Arbeit zitieren:
Jürn Jakob Lohse, 2002, Sprachvergleich Deutsch - Türkisch, München, GRIN Verlag GmbH
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Sprachkontrastive Darstellung Deutsch-Türkisch
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