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Hausarbeit, 2005, 14 Seiten
Autor: Sarah Pakulat
Fach: Germanistik - Neuere Deutsche Literatur
Details
Tags: Analyse, Verhaltens, Figur, Werthers, Goethes, Leiden, Werthers, Hilfe, Psychoanalyse
Jahr: 2005
Seiten: 14
Literaturverzeichnis: ~ 4 Einträge
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-58619-1
ISBN (Buch): 978-3-640-44939-2
Dateigröße: 100 KB
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Zusammenfassung / Abstract
Werther ist eine Person, mit dem sich viele Menschen gut vergleichen können und vermutlich auch Ähnlichkeiten finden werden. Die unerfüllte Liebe jemandem gegenüber, bei dem man weiß, nicht weiß oder nicht wissen will, dass man keine Chance hat, ist sogar ein sehr aktuelles Thema. Vielen Menschen geht es ähnlich. Die einen überstehen eine solche ,Krise’ und andere überstehen sie nicht und wählen den Freitod, der ihrer Meinung nach der beste und einzige Weg scheint. Ich habe dieses Thema gewählt, weil ich mich für die Gründe einer solch krankhaft handelnden Person interessiere. Ich möchte gern wissen ,was in den Köpfen solcher Personen vor sich geht. Dazu ist es mir wichtig herauszufinden, ob man Gründe für ihr Verhalten in der Kindheit und Jugend suchen kann und muss. Um mir dies zu erleichtern, nehme ich Teile der Psychoanalyse von Sigmund Freud hinzu, damit ich mich daran orientieren kann.
Textauszug (computergeneriert)
Thema:
Analyse des Verhaltens der Figur des Werthers
aus Goethes „Die Leiden des jungen Werthers“
mit Hilfe der Psychoanalyse
Sarah Pakulat
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 3
2. Kurze Einführung in die Psychoanalyse 3
3. Grundbegriffe der Psychoanalyse 4
3.1 Psychosexuelle Entwicklungsstadien 4
3.1.1 Die drei Phasen der Libidoentwicklung 4
3.1.2 Die orale Phase 4
3.1.3 Die anale Phase 4
3.1.4 Die phallische Phase 5
3.1.5 Der Ödipuskomplex 5
3.2 Neurosen 5
3.2.1 Die Definition der Neurose 5
4. Inhalt des Romans „Die Leiden des jungen Werthers“ 6
5. Werther als ein Fallbeispiel: Interpretation Werthers mit Hilfe der Psychoanalyse Freuds 7
Literaturverzeichnis 14
1. Einleitung
Werther ist eine Person, mit dem sich viele Menschen gut vergleichen können und vermutlich auch Ähnlichkeiten finden werden. Die unerfüllte Liebe jemandem gegenüber, bei dem man weiß, nicht weiß oder nicht wissen will, dass man keine Chance hat, ist sogar ein sehr aktuelles Thema. Vielen Menschen geht es ähnlich. Die einen überstehen eine solche ,Krise’ und andere überstehen sie nicht und wählen den Freitod, der ihrer Meinung nach der beste und einzige Weg scheint.
Ich habe dieses Thema gewählt, weil ich mich für die Gründe einer solch krankhaft handelnden Person interessiere. Ich möchte gern wissen ,was in den Köpfen solcher Personen vor sich geht. Dazu ist es mir wichtig herauszufinden, ob man Gründe für ihr Verhalten in der Kindheit und Jugend suchen kann und muss. Um mir dies zu erleichtern, nehme ich Teile der Psychoanalyse von Sigmund Freud hinzu, damit ich mich daran orientieren kann.
2. Kurze Einführung in die Psychoanalyse
Die Psychoanalyse wurde von Sigmund Freud entwickelt und ist noch immer Fundament für heutige Therapieformen. Sie bringt verdrängte Erlebnisse in das Bewusstsein des Patienten und ermöglicht es ihm so, diese Erlebnisse zu verarbeiten. Entscheidende Verhaltenstriebe bleiben im Kopf aufgrund bestimmter Abwehrmechanismen verankert, können aber in Handlungen, Gedanken, Phantasien und Träumen wieder zum Vorschein kommen.
3. Grundbegriffe der Psychoanalyse
3.1 Psychosexuelle Entwicklungsstadien
3.1.1 Die drei Phasen der Libidoentwicklung
Sigmund Freud fand durch unzählige Studien heraus, dass die Libido der Trieb nach sexueller Befriedigung in der frühkindlichen Entwicklung ist und das traumatische Erfahrungen oftmals in dieser Libidoentwicklung entstanden sind. Die Libido ist in drei Stufen unterteilt: orale, anale und phallische Phase. Diese Phasen beziehen sich immer wieder auf neue erogene Körperzonen. Störungen der Libidoentwicklung führen nach Freud zu seelischen Beeinträchtigungen.1
[...]
1 Schüler Duden: Die Psychologie. Hrsg. Meyers Lexikon. Bearbeitet von Axel Hillig. 2. neubearbeitete Auflage. Mannheim, Leipzig, Wien, Zürich. Dudenverlag 1996.
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