Die Transaktionsanalyse
Bad Homburger Akademie für Betriebswirtschaft und Fremdsprachen
Seite 3 Transaktionsanalyse
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(LQOHLWXQJ
1.2 'LH/HEHQVDQVFKDXXQJHQ
2.1 Entstehung einer Lebensanschauung 5 2.1.1
2.1.2 2.1.3 2.1.4 ,FK=XVWlQGH
3.1 Definition der Ich-Zustände 7 3.1.1
3.1.2 3.1.3 7UDQVDNWLRQ
4.1 Definition einer Transaktion 9 4.1.1
4.1.2 4.1.3 4.2 Analyse einer Transaktion 11 6SLHO
5.1 Der Begriff der Spiele 11 5.1.1 Ablauf eines Spieles 11 5.2 Das „Ich bin dumm“-Spiel 12 5.2.1 Ausstiegsstrategie für das „Ich bin dumm“-Spiel 12 5.3 Das Drama-Dreieck 13 5.3.1
5.3.2 5.3.3 5.3.4 5.3.5 =XVDPPHQIDVVXQJ
6.1 Nutzen der Transaktionsanalyse 14 6.2 Transaktionsanalyse im Alltag 15
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Abkürzungsverzeichnis
Abb. Abbildung usw. und so weiter z. B. zum Beispiel
Abbildungsverzeichnis
Seite
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Die zwischenmenschliche Kommunikation ist ein zentraler Baustein unserer Gesell- schaft.Wir leben sie alltäglich im Beruf, unter Freunden, in der Familie und in vielen anderen Situationen. Mit ihrer Hilfe tauschen wir Informationen und Emotionen aus. Dies funktioniert oftmals nicht reibungslos. Es kann zu Konflikten kommen, welche die Kommunikation stören oder unterbrechen. Oft ist den Gesprächspartnern dann gar nicht bewusst, wie es dazu kommen konnte. Ein Mensch kann von einem Ge-mütszustand urplötzlich in einen ganz anderen verfallen. Diese Störungen hinterlassen bei den Beteiligten meist ungute Gefühle. Sie können im beruflichen Bereich zu einem schlechten Betriebsklima führen und privat Freundschaften belasten. In der Transaktionsanalyse wird diese zwischenmenschliche Kommunikation als Transaktion bezeichnet. Der Begründer der Transaktionsanalyse Eric Berne definierte sie als Reiz, genannt Stimulus und eine Reaktion zwischen zwei bestimmten Ich-
Zuständen . Sie spielt sich zwischen zwei Personen ab. Die Transaktionsanalyse versucht aufzuzeigen, warum eine Transaktion in einer bestimmten Weise verläuft und wie man mit diesem Wissen den Verlauf aktiv beeinflussen kann. =LHOXQG$XIEDXGHU$XVDUEHLWXQJ
Ziel dieser Arbeit ist es, die Grundlagen der Transaktionsanalyse zu erläutern und anhand von praktischen Beispielen umzusetzen. Es wird hieraus ersichtlich, wie man die Transaktionsanalyse im Alltag zum Vorteil einer funktionierenden Kommunikation einsetzen kann. Dazu werden zu Beginn die Grundbausteine dieser Methode erläutert, die wichtig sind für das Verständnis, der im späteren Teil behandelten Umsetzung. 'LH/HEHQVDQVFKDXXQJHQ
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Die Gründe, warum wir uns in gegebenen Situationen in einer bestimmten Art verhalten, resultieren aus unserer grundsätzlichen Lebensanschauung. Schon sehr früh im Leben entscheidet sich jeder Mensch unbewusst für eine Lebensanschau-
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ung. Wesentlich hierbei ist, wie das Kind die eigene Situation erlebt und wie das elterliche Verhalten wahrnimmt. Im weiteren Verlauf des Lebens können wir diese Grundeinstellung jedoch durch unsere Erfahrungswerte und persönlichen Sichtweisen ändern. „Entscheidungen können grundsätzlich wieder aufgehoben werden“ 2 . Die Erkenntnis über die eigene Lebensanschauung und das Wissen um die Gründe dafür sind hierbei sehr hilfreich. In der Transaktionsanalyse unterscheiden wir vier verschiedene Formen, wie ein Mensch sich und andere sieht 3 . ,FKELQQLFKWRN±'XELVWRN
Da wir im frühen Kindesalter von unseren Eltern abhängig sind, empfinden wir auf-grund unserer eigenen Hilflosigkeit, dass wir nicht o.k. sind 4 . Die Eltern, die in dieser Zeit übermächtig wirken, mit Berührungen und Streicheleinheiten so viel Wohlbehagen auslösen können und von denen das Überleben des Kindes abhängig ist, sind demnach o.k.. Da diese Situation von den meisten Menschen erlebt wurde, ist dies die charakteristische Grundeinstellung, die oftmals auch im späteren Leben beibehalten wird. Menschen mit dieser Lebensanschauung durchleben, wie damals schon, in bestimmten Situationen die gleichen Gefühle, wie Enttäuschung über die eigene Unzulänglichkeit und Angst 5 . Man setzt voraus, dass man nicht o.k. ist, was sich in dem Bestreben äußern kann, anderen, die o.k. sind, gefallen zu wollen. ,FKELQQLFKWRN±'XELVWQLFKWRN
Zu dieser Lebensanschauung gelangt man als Kind, wenn auf einmal die Fürsorge und das Streicheln der Eltern aufhören. Das Kind erkennt dann in seiner Einsamkeit und Verzweiflung, dass die Eltern, und somit die anderen, nicht o.k. sind 6 und ändert die Lebensanschauung. Hierbei handelt es sich um einen sehr hoffnungslosen und depressiven Zustand, denn unter diesen Umständen erscheint das Leben wenig lebenswert. ,FKELQRN±'XELVWQLFKWRN
Ein Kind, dass von seinen Eltern misshandelt wird, ändert seine Grundeinstellung. Es erkennt, dass es o.k. ist, wenn es alleine ist. Der Grund für die Schmerzen liegt bei den Eltern, denn wenn sie nicht da sind, geht es dem Kind wieder besser und die Schmerzen lassen nach. Ein solcher Mensch ist dann von der Einstellung ge- 1 Berne(1975), S. 26
2 Harris (1975), S. 60
3 Harris (1975), S. 60
4 Harris (1975), S. 54
5 Meininger (1987), S. 54
6 Meininger (1987), S. 55
Arbeit zitieren:
Irma Verkaik, 2001, Die Transaktionsanalyse - Zu Grundlagen der Transaktionsanalyse und ihrer praktischen Umsetzung, München, GRIN Verlag GmbH
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