Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis........................................................................................ 1
Abbildungsverzeichnis 3
1 Einleitung 4
2 Change Management 6
2.1 Unternehmen im Wandel 6
2.1.1 externe Einflüsse auf Unternehmen 6
2.1.2 Widerstand im Unternehmenswandel 7
2.2 Phasen im Unternehmenswandel 8
2.2.1 Unfreezing (Auftauen) 8
2.2.2 Moving (Bewegen) 9
2.2.3 Refreezing (Einfrieren) 9
2.3 Business Process Reengineering 10
2.3.1 Darstellung des Business Process Reengineering 10
2.3.2 Bewertung des Business Process Reengineering 11
1
3 Wesentliche Erfolgsfaktoren im Change Management 12
3.1 Anpassung der Organisationsstruktur / Netzwerk-Struktur 12
3.1.1 Anpassung der Hierarchie 13
3.1.1.1 Probleme der traditionellen Hierarchie 13
3.1.1.2 Bewertung der Anpassung der Hierarchie 14
3.1.2 Networking 15
3.1.2.1 Networking im Unternehmen 16
3.1.2.2 Bewertung des Networking 16
3.2 Bildung von Teams 17
3.2.1 Bildung von Teams im Unternehmen 17
3.2.2 Ineffiziente Faktoren in einem Team 18
3.3 Bedeutung der Kommunikation 19
3.3.1 Formen der Kommunikation im Unternehmen 19
3.3.2 Bedeutung der Kommunikation im Veränderungsprozess 20
3.4 Erhöhung der Motivation 21
3.4.1 Möglichkeiten zur Erhöhung der Motivation 21
3.4.2 Bedeutung der Motivation im Change Management 22
4 Fazit 23
Literaturverzeichnis 24
Studierendenerklärung Fehler Textmarke nicht definiert
2
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1 : Drei Phasen Modell von Lewin 8
Abbildung 2 : Beispiel einer Prozessabwicklung 10
Abbildung 3 : Die Netzwerk-Struktur 13
3
1 Einleitung
„Die vernünftigen Menschen passen sich der Welt an; die Unvernünftigen versuchen, sie zu verändern. Deshalb hängt aller Fortschritt von den Unvernünftigen ab.“ G. B. Shaw 1
Der Fortschritt in einem Unternehmen wird maßgeblich durch das Change Management beeinflusst. Unternehmen müssen sich in einer Zeit, die durch Veränderungen in sehr kurzer Zeit gekennzeichnet ist, neuen Herausforderungen stellen. Um in diesem Umfeld erfolgreich zu sein, ist es notwendig, dass sich Unternehmen permanent den aktuellen Entwicklungen am Markt anpassen, um langfristig überleben zu können. 2 Steigende Kundenbedürfnisse, zunehmender Wettbewerb, neue Informationstechnologien und Veränderungen der gesellschaftlichen Werte sind Entwicklungen, die Unternehmen vor komplexe Aufgaben stellen, die es zu lösen gilt. 3
Dieser Veränderungsprozess wird von den Mitarbeitern des Unternehmens getragen. Die Aufgabengebiete der Mitarbeiter gestalten sich vielfältig, so dass sich ihre Fähigkeiten auf einer breiten Basis befinden müssen. Mitarbeiter können diesen Anforderungen gerecht werden, indem sie sich regelmäßig qualifizieren. Die Veränderung der Organisation wird damit zu einem Resultat laufender Lernprozesse. 4
Veränderungsprozesse werden allerdings häufig durch Widerstände gebremst. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, der seinen überschaubaren Bereich vertrauter Elemente nur ungern in Frage stellt. 5 Er fühlt sich bedroht und es entsteht die Angst, dass sich seine Situation verschlechtern könnte. Die Konsequenz besteht in einer hemmenden Weiterentwicklung oder des Scheiterns des Projektes. Deshalb ist es notwendig, dass Mitarbeiter eine Veränderungsbereitschaft entwickeln, die einen erfolgreichen Verlauf des Veränderungsprozesses ermöglicht.
1 vgl. Reiß/Rosenstiel/Lanz 1997: V.
2 vgl. Scheer/Abolhassan/Jost/Kirchmer 2003: S.2.
3 vgl. Edtinger/Mayr/Wagner 2004: S.10.
4 vgl. Heber 1998: S.24.
5 vgl. Rigall/Wolters/Goertz/Schulte/Tarlatt 2005: S.22.
4
Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, Change Management anzuwenden. Ein nutzbringender Veränderungsprozess erfordert, die angestrebten Zielsetzungen nachhaltig zu sichern. Unbedeutende Faktoren, die nachhaltig keinen Effekt erzielen, verursachen Kosten, denen kein Nutzen gegenübersteht. Zusätzlich verliert das Unternehmen Zeit, die es nicht erfolgswirksam nutzen kann.
In dieser Arbeit wird schwerpunktmäßig auf die Darstellung des Change Managements eingegangen. Hierbei steht der Unternehmenswandel unter besonderem Fokus. In dieser Betrachtung werden externe Faktoren sowie unternehmensinterner Widerstand genauer hinterfragt. Zusätzlich werden verschiedene Phasen beschrieben, die ein Unternehmen während des Veränderungsprozesses durchläuft. Abschließend zu diesem Kapitel wird Change Management anhand des Modells „Business Process Reengineering“ praktisch dargestellt.
Das anschließende Kapitel handelt von der Beschreibung wesentlicher Erfolgsfaktoren im Change Management. Hierbei wird die Organisationsstruktur hervorgehoben. Es werden der Abbau der Hierarchie und Networking kritisch dargestellt und erläutert. Des Weiteren wird auf den Aspekt der Teambildung genauer eingegangen, der eine immer wichtigere Bedeutung in Unternehmen hat. Ein weiterer Punkt ist die Anwendung der geeigneten Kommunikationsinstrumente, um den Unternehmenswandel erfolgreich zu bestreiten. Der abschließende Punkt dieses Kapitels handelt von der Erhöhung der Motivation, um den Wandel optimal durchführen zu können.
5
2 Change Management
Change Management ist der englische Begriff für Veränderungsmanagement. Das Veränderungsmanagement umfasst alle Aufgaben, Maßnahmen und Tätigkeiten, die eine umfassende, bereichsübergreifende und inhaltlich weit reichende Veränderung
- zur Umsetzung von neuen Strategien, Strukturen, Systemen, Prozessen oder Verhaltensweisen - in einer Organisation bewirken sollen. 6
2.1 Unternehmen im Wandel
Unternehmenswandel ist kein Zustand, sondern findet permanent statt. Es ist überlebensnotwendig, dass sich Unternehmen weiterentwickeln und sich den Marktgegebenheiten anpassen. Die Herausforderung besteht darin, dass eine zunehmende Vielfalt sich rasch ändernder Aufgaben schnell und wirtschaftlich bewältigt wird. 7
2.1.1 externe Einflüsse auf Unternehmen
Der steigende Wettbewerbsdruck, speziell aus dem Ausland, zieht den Zwang nach sich, die betriebliche Leistung zu steigern und nach Effizienzpotentialen zu suchen. 8 Im Rahmen der Globalisierung drängen vermehrt Mitwettbewerber auf den Inlandsmarkt, die ihre Produkte kostengünstig im Ausland fertigen lassen und deshalb preiswert anbieten können. Dies stellt eine Gefahr da, weil die Produktion in Deutschland teurer ist und folglich diese Produkte am Markt auch teurer sind als vergleichbare im Ausland gefertigte. Deshalb ist es notwendig, dass die Prozesse in der Produktion schnell und kostengünstig gestaltet werden. Dies kann durch Neuinvestitionen in Produktionsstraßen geschehen, aber auch beispielsweise durch die Aufdeckung der Verschwendung von Ressourcen. 9
Ein weiterer Aspekt sind die gestiegenen Kundenbedürfnisse. Vor zwanzig Jahren war eine Geschäftsbeziehung erfüllt, wenn der Kunde die Ware bezahlt und ihm die Ware
6 vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Change_management
7 vgl. Doppler/Lauterburg 2005: S.55.
8 vgl. Doppler/Fuhrmann/Lebb-Waschke/Voigt 2002: S.19.
9 vgl. Zeidler 2004: S.23.
6
Arbeit zitieren:
Matthias Voigt, 2006, Die Bedeutung von Change Management und dessen wesentliche Erfolgsfaktoren im Unternehmenswandel, München, GRIN Verlag GmbH
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